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Pöts Schrotbrot (Roggenschrotbrot) RST
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3291

BeitragVerfasst am: 05.09.2004, 16:24    Titel: Pöts Schrotbrot (Roggenschrotbrot) RST Antworten mit Zitat

Typ: Roggenschrotbrot
Beschreibung: schnell, saftig
Menge: ca 9 Pfund (3 Brote á ca 3 Pfund)
Zeitaufwand: 10 min + ca 75 min Backen
Schwierigkeit: einfach



Zutaten:
1,5 l Roggensauerteig (durchgegoren) (= 1,5 kg)
500 g Roggenvollkornmehl
1000 g Roggenvollkornschrot (grob)
500 g 6-Korn-Schrot
300 g Sonnenblumenkerne
200 g Haferflocken (grob)
3 Eßl Meersalz
2 Eßl Brotgewürz gemahlen (Kümmel, KorianderFenchel, Anis, Schabzigerklee etc)
1/8 l kalten Kaffee (zu Bestreichen)
ausreichend lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Am Vorabend:
6-Korn-Schrot mit kochendem Wasser überbrühen (gerade bedeckt) und gut umrühren.
Backtag:
In eine große Schüssel Sauerteig und Mehl und Sonnenblumenkerne mischen. So viel Wasser dazu. dass die Küchenrührmaschine (Handrührgerät) es noch gut schafft (!!), d.h. Konsistenz wie Müsli oder Rührkuchen, leicht unterrühren (nur nicht zuviel!).
In 1/4 l Wasser Salz und Brotgewürz auflösen, über den weichen Teig geben, Haferflocken darüber und mit dem Handrührgerät untermischen.
Sauerteigstabile Kastenformen einfetten, Teig mit dem Küchenschaber in die Formen maximal 1/2 voll füllen, glatt streichen, mit den Kaffee bestreichen. Im angewärmten Ofen (50°C vorheizen, Ofen wieder aus, Lampe an) ruhen lassen bis sich der Teig fast verdoppelt hat. Erneut mit Kaffee bestreichen, mit Mehl bestäuben,

Backzeit:
Ofen auf 250°C vorheizen
15 Minuten Backen mit Umluft bei 250°C
30 Minuten bei 200°C ohne Umluft
25-30Minuten (je nach Ofen) bei 180°C ebenfalls ohne Umluft.

Brot aus der Form nehmen (Achtung, Brot ist noch elastisch!) und Garprobe (auf den Boden klopfen - Stäbchenprobe klappt bei der saftigen Krume nicht), umgedreht abkühlen lassen. 1 Tag durchziehen lassen

Vorpixel-1:


Zuletzt bearbeitet von Pöt am 07.10.2007, 21:18, insgesamt 6-mal bearbeitet
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Reni
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 6
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 06.03.2005, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Also Pöt, - Dein Schrotbrot............... Pöt huldigen
(obwohl ich zuerst über die Teigmenge erschrocken bin!)

Gruß Reni
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Thomas
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Anmeldungsdatum: 03.02.2005
Beiträge: 9
Wohnort: Leverkusen

BeitragVerfasst am: 07.03.2005, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Das klingt sehr lecker und einfach - muss probiert werden. Ich werde mich aber erst mal auf 2/3 der Mengen beschränken.

Doch wieviel Gramm sind 1,5l Sauerteig? Mit oder ohne Luft/Bläschen?

Ich finde diese Mengenangabe so blöd, denn 1,5l ST können IMHO ca. 500-1500g Masse enthalten.

Gruß
Thomas
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Pöt
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3291

BeitragVerfasst am: 07.03.2005, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

1,5 l ST ist 1,5 kg ST

Da bei der ST-Bäckerei aber nicht der ST abgewogen wird, spielt es IMHO keine grpße Role. Es wäre notfalls auch mit 1 kg R-ST gegangen.

Trotzdem habe ich ich das Rezept ergänzt!
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Thomas
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Anmeldungsdatum: 03.02.2005
Beiträge: 9
Wohnort: Leverkusen

BeitragVerfasst am: 07.03.2005, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Pöt hat Folgendes geschrieben:
Da bei der ST-Bäckerei aber nicht der ST abgewogen wird, spielt es IMHO keine große Rolle. Es wäre notfalls auch mit 1 kg R-ST gegangen.


Na klar, aufs Gramm genau muss man es ja auch nicht nehmen, aber es spielt doch mindestens geschmacklich eine Rolle, ob ich nun 500 oder 1000g ST mit mehr oder weniger viel "Blubber" (dann können es ja schon mal 1,5l werden) oder 1500g ST ~ 1,5l ohne "Blubber" nehme. Und 500g ST wären zudem auch sicherlich zu wenig bei diesem nahezu reinen Roggenbrot.

Danke für all deine Bemühungen.

Thomas
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karin
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Anmeldungsdatum: 21.02.2005
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 01.04.2005, 09:58    Titel: Fehler beim Backen von "Pöts Schrotbrot"? Antworten mit Zitat

Hallo Pöt!

Dank Deiner Hilfe ist es mir gelungen, erfolgreiche den Roggensauerteig herzustellen!!! Pöt huldigen Bin ganz begeistert, weil ich mir das zuerst gar nicht zugetraut habe!

Ich habe dann Dein Schrotbrot genau nach Anleitung gebacken, allerdings mit zwei kleinen Änderungen:
* Ich habe von allem nur die halbe Menge genommen
* Ich habe einen halben Würfel Hefe dazugegeben, weil es ja doch ein ganz junger Sauerteig ist (eben der erste Ansatz).

Der Teig ist toll aufgegangen, ich habe ihn danach in einen Laib geformt, nochmals gehen lassen und dann gebacken.
Der Geschmack war einfach umwerfend, nur die Konsistenz des Brotes leider nicht. Es war sehr fest und hart (gerade noch kaubar Winken )... Ausserdem war das Innere des Brotes gerissen, es gab Spalten von bis zu 5 mm Breite!

Was habe ich falsch gemacht? Was kann ich verbessern? Möchte das Brot am Sonntag wieder backen...

Was mir als möglicher Fehler einfällt, wäre eine zu geringe Wassermenge: Der Teig war sehr fest - irgendwie bin ich nicht damit klargekommen, dass er zuerst schon wie ein Rührteig sein soll, dann kommt aber nochmals Wasser dazu...
Kannst Du bitte doch zumindest eine ungefähre Menge angeben, wieviel Wasser Du zugiebst?
Wenn Du schreibst "Konsistenz ungefähr wie Rührteig", ist da der eingeweichte Schrot schon dabei?

Vielen Dank und liebe Grüsse
Karin
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3291

BeitragVerfasst am: 01.04.2005, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Viel zu trocken!

Wenn ich das BRot mache, dann ist es so weich, daß man es garnicht formen kann. Es ist (wenn alles drin ist) wie angemachtes Müsli, wie weicher Grießbrei, wie Milchreis.

Das kann man nur in einer Kastenform backen, sonst hat man ein Brot, daß so groß ist wie das Backblech und 3 cm hoch...

2. Frage: warum läßt Du das BRot gehen und formst dann das Brot? Das mag bei Hefe klappen (Du hattest ja welche drin), bei ST macht man es ülicherweise etwas anders (siehe "5.1 Brotbacken" in den Anleitungen).
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karin
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Anmeldungsdatum: 21.02.2005
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 01.04.2005, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Pöt,

vielen Dank für die Info!

Also doch zu trocken... ich hab mir irgendwie nicht vorstellen können, dass beim fertigen Brotteig (also mit allen Zutaten) die Konsistenz noch so flüssig ist.

Das nochmalige Kneten nach dem gehen habe ich wegen dem Zusatz an Hefe gemacht - war wohl falsch gedacht..

Vermutlich sollte man als absoluter Anfänger in Sachen Sauerteig nicht zuviel denken! Verlegen

Werde also am Sonntag den zweiten Versuch starten!

Danke!!!!!!!!!

liebe Grüsse
Karin
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mirabelle
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Anmeldungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 8
Wohnort: Warszawa/Polen

BeitragVerfasst am: 02.04.2005, 21:57    Titel: Schrotbrot Antworten mit Zitat

Es ist mir gelungen !! Hurra !! Auf den Arm nehmen
und so sieht es aus:



Danke Pöt Pöt huldigen
Viele Grüße
Mi (Deine fleißigste Schülerin)
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Pöt
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3291

BeitragVerfasst am: 02.04.2005, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Genau so sieht es aus!
Und ist mein persönlicher Favorit!
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Baerbel
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Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 03.04.2005, 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Pöt,

jetzt muß ich zu Deinem Roggenschrotbrot auch noch eine Frage stellen. Ich habe das Rezept gedrittelt, weil ich halt nur ein Brot haben wollte. Hat soweit auch gut geklappt und der Teig ist sehr gut aufgegangen, mehr als ich anfangs dachte. Ich hatte diesmal jedoch in so einer Flexiform gebacken, was wohl keine sehr gute Idee war. Der schwere Teig hat sie nach aussengebogen, war also ein Brot mit Bauch.

Aber jetzt die Frage, ich habe das Brot ca. 70 Min gebacken und da es dann noch sehr weich war, aus der Form genommen und nochmals 10 Minuten nachgebacken. Dann 24 Stunden stehen lassen. Beim Anschneiden habe ich dann gemerkt, daß es zwar aussen so ca 1 cm richtig gut war aber in der Mitte richtig klitschig, was war falsch? Hätte ich es länger backen müssen?

Gruß

Bärbel
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Pöt
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3291

BeitragVerfasst am: 03.04.2005, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, Du hättest es auch länger backen können.
Wichtig ist, daß das Brot die 24 Stunden nicht eingepackt, sondern frei an der Luft reift. Dadurch trocknet es auch etwas durch.

Letzendlich bleibt es aber wesentlich saftiger (= ganz schwach klitischig) als bekannte und gekaufte Weizenbrote. So hält es problemlos mehr als 2 Wochen.

Dem GEschmack tut das klitischige keinen Abbruch: toaste die einzelnen Scheiben einfach!
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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
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BeitragVerfasst am: 01.05.2005, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

bei mir war es nur nach dem direkten (4 stunden nach dem vertigbacken) anschneiden kltischig.
da man es erst am nächsten tag anschneiden soll, hat mich das nicht weiter beunruhigt. heute ist es nicht kltischig.

die oberfläche mit der kaffee-mehl behandlung ist wirklich schön geworden.

ich frage mich nur, die du diese riesen menge in deinem ofen unterbringst. ich habe 2/3 genommen: 1 kg ST etc. und der OFen war gut gefüllt. Allerdings ist es nicht so hoch!

Muss die Temp. bei weniger Menge nicht reduziert werden?
In der Sendung mit der Maus war mal ein Besuch in der Keksefabrik: wenn 1 Keks aus dem Produktionsprozess rausfliegt, muss die Temp. gesenkt werden, damit die anderen nicht verbrennen, weil in Summe weniger Hitze aufgenommen wird. Ich glaube nicht, dass das nur Marketing-Gag war, dass sie das sagten.
(ist nicht soooo wichtig, das Brot ist ja gut geworden!)
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frl.marty

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wopa
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BeitragVerfasst am: 01.05.2005, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

frl.marty hat Folgendes geschrieben:
......Muss die Temp. bei weniger Menge nicht reduziert werden?
In der Sendung mit der Maus war mal ein Besuch in der Keksefabrik: wenn 1 Keks aus dem Produktionsprozess rausfliegt, muss die Temp. gesenkt werden, damit die anderen nicht verbrennen, weil in Summe weniger Hitze aufgenommen wird........


*lol*

hat Du evtl. noch mehr solche Gags auf Lager ? Smilie
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Gruß Wolfgang

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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
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BeitragVerfasst am: 06.05.2005, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

juppie!

meine eltern, jahrgang 41 haben das schrotbot zerkaut und wollen mehr!
(ich war zuerst skeptisch, ob die strizel/stuten und semmel-esser das wollen.
Sehr glücklich

vielleicht wollen sie mich aber auch nur öfter sehen - quasi dann muss ich sie ja besuchen wenn ich gebacken habe bzw. sie mich, um an das brot zu kommen.
Winken

in jedem fall cool.
und gut für ihren darm/bauchspeicheldrüse/etc. etc. so ein roggenschrotbrot.
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Ulla
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Anmeldungsdatum: 01.06.2005
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BeitragVerfasst am: 19.06.2005, 07:50    Titel: Re: Pöts Schrotbrot (Roggenschrotbrot) Antworten mit Zitat

Pöt hat Folgendes geschrieben:
Typ: Roggenschrotbrot
Beschreibung: schnell, saftig
Menge: ca 9 Pfund (3 Brote á ca 3 Pfund)
Zeitaufwand: 10 min + ca 75 min Backen
Schwierigkeit: einfach



Zutaten:
1,5 l Roggensauerteig (durchgegoren) (= 1,5 kg)
500 g Roggenvollkornmehl
1000 g Roggenvollkornschrot (grob)
500 g 6-Korn-Schrot
300 g Sonnenblumenkerne
200 g Haferflocken (grob)
3 Eßl Meersalz
2 Eßl Brotgewürz gemahlen (Kümmel, KorianderFenchel, Anis, Schabzigerklee etc)
1/8 l kalten Kaffee (zu Bestreichen)
ausreichend lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Am Vorabend:
6-Korn-Schrot mit kochendem Wasser überbrühen (gerade bedeckt) und gut umrühren.
Backtag:
In eine große Schüssel Sauerteig und Mehl und Sonnenblumenkerne mischen. So viel Wasser dazu. dass die Küchenrührmaschine (Handrührgerät) es noch gut schafft (!!), d.h. Konsistenz wie Müsli oder Rührkuchen, leicht unterrühren (nur nicht zuviel!).
In 1/4 l Wasser Salz und Brotgewürz auflösen, über den weichen Teig geben, Haferflocken darüber und mit dem Handrührgerät untermischen.



Hallo Pöt,
ich gehe mal davon aus, daß der eingeweichte 6-Korn Schrot auch für dieses Brot ist Winken ... WANN darf er sich zu den anderen Zutaten gesellen??? Denn den enthält ja uch recht viel Feuchtigkeit, so daß man vielleicht mit dem " 1/4 " l Wasser jonglieren muß, um noch "Müslikonsistenz" und nicht "Vanillesoßenkonsistenz" zu erhalten?!?
Geschockt
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Grüßli
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Ulla
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Anmeldungsdatum: 01.06.2005
Beiträge: 31
Wohnort: Langenfeld

BeitragVerfasst am: 19.06.2005, 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm, hat er wohl noch nicht gelesen... Geschockt

Naja, Mut zum Risiko, dann fang ich mal an!!! Sehr böse
Wenn kein Foto kommt.... Verlegen
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Grüßli
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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 733
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 19.06.2005, 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

hallo ulla!

vielleicht ist es nicht zu spät: schrot kommt mit dem mehl gleichzeitig zum ST, wird also im rezept wie mehl behandelt, mit dem einen unterschied, dass der 6 korn schrot eingeweicht wird. der roggenschrot wird nicht eingeweicht.

gutes gelingen!
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liebe Grüße,
frl.marty

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brot backen macht spass!
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Ulla
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Anmeldungsdatum: 01.06.2005
Beiträge: 31
Wohnort: Langenfeld

BeitragVerfasst am: 19.06.2005, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo frl. marty,
vielen Dank für Deine Antwort... Ich hab's auch so gemacht, hoffentlich wird's was!
Die Brote ( ich habe ein halbes Rezept genommen, sind drei "normal große Kastenformen") stehen seit 1 1/2 Stunden im warmen Ofen.
Ich habe ein "Vorher" Foto gemacht und werde später auch noch ein "Nachher" Foto machen... wenn's nicht ZU peinlich ist... Verlegen
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Grüßli
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14341
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 09.08.2005, 15:22    Titel: Hilfe meine Schrotbrote sind hohl gebacken Antworten mit Zitat

Hallo,

habe mich an dem Schrotbrot probiert, mit 1/2 Rezept. Alles nach Anleitung gemacht, Sauerteig war richtig schön aufgegangen heute Morgen und mein Teig in den Formen war auch schön gegangen.
Habe die Formen dann direkt auf meinen Backstein in den heißen Ofen gestellt und nach etwa der halben Backzeit sacke mein Brot zusammen.

Außen hatte es eine richtig schöne Kruste, jedoch dann kam viel Luft und dann eine eher klebrige Teigmasse.

Was habe ich falsche gemacht oder wo könnte der Fehler liegen??

LG
Marla
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 09.08.2005, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maria,

hier gibt es wie fast immer mehrere Ursachen. Hauptursachen könnten sein:

1. Zu starke Hitze
2. eine Übersäuerung bzw. Untersäuerung.

Die Hitze dürfte es nicht gewesen sein. Überprüfe mal Deinen restlichen Sauerteig (probiere mal etwas davon). Wenn er sauer ist, daß die Ohren Besuch bekommen ist er OK. Sollte er angenehm oder nur etwas ungenehm sauer schmecken, so ist nicht genügend Säure vorhanden.
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Gruß Wolfgang

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aetzend87
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Anmeldungsdatum: 19.09.2005
Beiträge: 4
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BeitragVerfasst am: 19.09.2005, 10:27    Titel: Antworten mit Zitat

hy,
ich bin ein blutiger Anfänger von wegen Brotbacken.
Habe aber seit drei Tagen einen ST am Gange und dachte dass ich mal dieses Rezept probieren will. Da ich aber in Schweden wohne und irgendwie nicht richtig die Übersetzungen für alle verscheiden Mehlsorten kenne, wollte ich mal fragen ob ich statt 6-Korn-Schrott auch 4-Korn-Schrott benutzen kann. Bzw. was bedeutet dieses Schrott eigentlich? Es gibt hier etwas, dass ungefär Roggenkross heisst. Besteht aus Weizen, Roggen und geschälter Gerste und Hafer, dass gekrosst Smilie und sortiert wurde. Und was meinst du mit groben HAferflocken? Es gibt hier Haferflocken mit extra Fiberbereicherung. Meinst du dass könnte klappen?

Tack i förväg!
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 19.09.2005, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo aetzend87,

Bitte Schrot und nicht Schrott Sehr glücklich . Schrott ist in Deutschland alter,vergammelter Metallabfall. Schrot ist mehr ein fein gebrochenenes als gemahlenes Getreide aus dem ganzen Korn, Vollkornmehl fein gemahleenes Getreide, wobei die Kleie (Getreideaußenkörper) nicht rausgesiebt wird. Je nachdem wie fein gemahlen/gebrochenes wird entsteht Feinschrot,Mittelschrot und grober Schrot. Als grobe Haferflocken wird bei uns der reine gequetschte Hafer genannt und im Gegensatz dazu noch die Schmelzflocken, die aus weiterverarbeiteten groben Haferflocken entsteht. Vierkorn kannst Du auch nehmen, Mehrkornbrote bestehen in Deutschland meines Wissens hauptsächlich aus 3-Korn oder 6-Kornmischungen mit und ohne Haferflocken.
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Gruß Wolfgang

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aetzend87
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Anmeldungsdatum: 19.09.2005
Beiträge: 4
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BeitragVerfasst am: 19.09.2005, 18:29    Titel: Merci beuacoup! Antworten mit Zitat

Nur eine Frage noch, meinst du ich kann die Haferflocken mit Dinkelflocken ersetzen? Die sind nämlich ein bisschen gröber.. ? Und den Unterschied zwischen Schrot und Schrott ist mit eigentlich bekannt. war eben nur ein bisschen in Eile..
vielen dank nochmal!

(Ich glaube ich werde morgen ein supergutes Sauerteigbrot aus dem Ofen holen!)


/lotta Smilie
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wopa
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BeitragVerfasst am: 19.09.2005, 19:35    Titel: kenne Dinkelflocken nicht Antworten mit Zitat

Hallo Aetzend87,

habe es nur vorsichtshalber geschrieben, da es mit stutzig machte, daß immer Schrott statt Schrot stand.
Würde erst einmal Haferflocken verwenden, diese saugen viel Feuchtigkeit und lösen sich teilweise auf. Ferner sorgen die Hafterflocken für eine leichte Bindung des Brotteiges. Kenn leider Dinkelflocken nicht und dessen Verarbeitungsverhalten . Wenn Du weißt, das Dinkelflocken die gleichen Eigenschaften wie Haferflocken haben kannst Du auch diese nehmen.

Vorschlag: backe erstmal eins mit Hafterflocken, damit Du siehst wie es im Original aussieht.

Viel Spaß und Erfolg beim Backen.
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Gruß Wolfgang

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Pöt
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
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BeitragVerfasst am: 19.09.2005, 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Dinkelflocken gehen auch.
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 19.09.2005, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Pöt, hat mich doch insgeheim interessiert. Gehöre nicht zur Fraktion der Müsli-, Körner- und Corn Flakes -Esser. Ab und zu einen guten Haferschleim mit Zucker esse ich allerdings schon Verlegen
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Gruß Wolfgang

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BeitragVerfasst am: 20.09.2005, 13:26    Titel: HILFE Antworten mit Zitat

hallo, ich glaube ich habe ein wenig zu viel Wasser genommen.. jetzt ist es fast nicht mehr möglich Kaffe auf dem Teig zu versteichen, sonder es geht eigentlich nur, es drauf zu tröpfeln.. Was soll ich machen.Der teig ist am gehen... ?
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LieschenM
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Anmeldungsdatum: 13.06.2005
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BeitragVerfasst am: 20.09.2005, 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Fülle den Kaffee doch in eine Blumenspritze und besprühe damit das Brot.
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Liebe Grüße
LieschenM
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 20.09.2005, 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

Laß halt den Kaffee weg, er soll das abtrocknen der Teigoberfläche verhindern und später dem Brot eine dunkle Farbe verleihen.
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aetzend87
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BeitragVerfasst am: 20.09.2005, 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

danke, danke!
Und ja, ich weiss dass ich intelligente Fragen stelle!

Einen schönen Tag noch...

Mvh. lotta
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carla
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006
Beiträge: 506
Wohnort: Neuseeland

BeitragVerfasst am: 24.04.2006, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Kann jemand mal ein Photo dieses Brotes hier rein stellen bitte?
Herzlichen Dank!
_________________
Was bringt den Doktor um sein Brot?
A. Die Gesundheit. B. Der Tod.
Darum hält der Arzt, auf daß er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth
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ellen
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 16.02.2006
Beiträge: 31
Wohnort: Hennef

BeitragVerfasst am: 24.04.2006, 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

@carla,
wie gefällt Dir das Photo in Mirabelles Posting weiter oben?
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ventalina
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 161

BeitragVerfasst am: 24.04.2006, 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
so hat meins auch ausgeschaut wie das von Mirabell.War aber innen etwas feucht, werde es das nächste mal mit Bratenthermometer backen.
_________________
Mfg ventalina
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carla
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006
Beiträge: 506
Wohnort: Neuseeland

BeitragVerfasst am: 26.04.2006, 07:06    Titel: Antworten mit Zitat

ellen hat Folgendes geschrieben:
@carla,
wie gefällt Dir das Photo in Mirabelles Posting weiter oben?


Leider seh ich das Bild nicht. Keine Ahnung warum, Gaer-Linde's und Poets Bilder seh ich, aber Mirabelles nicht Traurig
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rosinenstute(n)
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 06.02.2005
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 29.06.2006, 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Müssen die 1000 g Roggenvollkornschrot auch am Vorabend eingeweicht werden oder nur das 6 Korn Schrot???
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3291

BeitragVerfasst am: 29.06.2006, 13:25    Titel: Re: Pöts Schrotbrot (Roggenschrotbrot) Antworten mit Zitat

Pöt hat Folgendes geschrieben:
Am Vorabend:
6-Korn-Schrot mit kochendem Wasser überbrühen (gerade bedeckt) und gut umrühren.

_________________
Habe die Ähre!

Pöt

Bitte keine Hilfeanfragen zu Sauerteig oder Rezepten
per PM, KM oder I-Mehl stellen! Dafür ist das Forum da!

_______________

Mein Blog, mein Shop, mein Buch!
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drallah
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 47
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 29.06.2006, 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe an Stelle des Brotgewürzes mal 4 Esslöffel Rübenkrautsirup untergemischt. Der Teig ist schneller gegangen und das fertige Brot hat für mich einen ganz tollen Geschmack.

Gruß drallah
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Espelette
Anfänger, der sich noch umschaut
Anfänger, der sich noch umschaut


Anmeldungsdatum: 03.12.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 03.12.2006, 00:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

bin neu hier. Habe mich registriert, weil ich so begeistert von dem Schrotbrot bin. Habs schon ein paarmal gebacken (mit noch ein paar untergemischten Kürbiskernen), und alle Mitesser am Küchentisch sind begeistert.
Allerdings habe ich mich gefragt, warum man den 6-Korn-Schrot schon am Vorabend einweichen sollte. Weil ichs beim ersten Mal vergessen hatte, habe ich ihn zeitgleich zum Mischen des Brotteigs mit kochendem Wasser übergossen und nach 30 Minuten unter den Teig gemischt. Ging prima. Der Roggenschrot wird ja auch nicht vorgequollen. Oder gibt es doch einen verborgenen Sinn beim Ursprungsrezept, der mir entgangen ist?

Liebe Grüße,
Espelette
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Zilla
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 23.07.2007
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 18.08.2007, 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn mir auch die Brötchen nicht so ganz gelungen sind, bin ich ganz stolz auf das Roggenschrotbrot. Es schmeckt phantastisch! Danke für das tolle Rezept! An den Bildern muss ich auch noch ein bisschen üben ... Verlegen aber es macht riesig Spaß, hier mit dabei zu sein
Sehr glücklich


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Rizzi
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 230
Wohnort: das letzte Dorf in Oberbayern

BeitragVerfasst am: 18.08.2007, 23:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zilla,

kannst auch sehr stolz auf Dein Brot sein.klatsch

Ist auch ein wirklich gutes Rezept und es gehört auch mit zu unseren Lieblingsbroten.

Liebe Grüße
Rizzi
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Zilla
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 23.07.2007
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 19.08.2007, 08:03    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Rizzi, für's Klatschen Sehr glücklich
Das Brot wird jetzt bestimmt unser "Hauptbrot".
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HiNuN
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 14:24    Titel: Re: Pöts Schrotbrot (Roggenschrotbrot) Antworten mit Zitat

Hallo allerseits,

Pöt hat Folgendes geschrieben:

Brot aus der Form nehmen (Achtung, Brot ist noch elastisch!) und Garprobe


mein Fehler beim Backen dieses Brotes war, daß ich nicht lesen kann Verlegen bzw. mehr getan habe als hier steht.

Ich habe den Roggenschrot als Quellstück angesetzt -> zuviel Wasser im Teig -> innen absolut klitschig -> die Hühner meines Cousins werden sich freuen. Geschockt ... und ich habe Lehrgeld bezahlt.


Davon unabhängig aber eine Frage zu obigen Zitat aus Pöts Rezept: Wie kann man es günstig beeinflussen, daß man das heiße Brot für die Garprobe aus der Form bekommt? Ich habe die Form vor dem Befüllen mit dem Teig gefettet und kräftig eingemehlt (Roggenmehl). Nach der Backzeit wollte ich dann wie beschrieben das Brot aus der Form lösen. Das gelang mir aber nur nach kräftigem hin- und herschütteln der ganzen Form Mit den Augen rollen => Als das Brot aus der Form war, war es auch sofort außer Form Winken. Will heißen es fiel wie eine Dampfnudel zusammen Geschockt

Habt ihr ein paar Geheimtips für mich, wie man das Brot besser aus der Form bekommt beim nächsten Versuch? Pöt huldigen


Danke schon mal.

Gruß HiNuN
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Zilla
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 23.07.2007
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 14:34    Titel: Re: Pöts Schrotbrot (Roggenschrotbrot) Antworten mit Zitat

Vielleicht liegt es daran, dass das Brot einfach zu feucht war? Bei mir kommt es immer gut aus der Form, ich fette sie ein und streu die Form dann noch mit Haferflocken aus.
Viel Erfolg beim nächsten Mal! Smilie
_________________
Es grüßt herzlich: Zilla - die ST-Anfängerin Smilie
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HiNuN
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit "zu feucht" kann und wird sicherlich ein Aspekt des Problems gewesen sein (vor allem für's Zusammenfallen).

Dennoch hab ich bisher immer Gebackenes erst aus der Form befreit nachdem es (zumindest etwas) abgekühlt war und stelle mir das schwierig vor mit einem 180° heißen Brot.
Die Idee mit den Haferflocken statt Mehl klingt aber gut. Das werde ich dann morgen mal ausprobieren. Danke.
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Dhania
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 06.06.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Du kannst Backpapier in die Form legen, sodass es an beiden Längsseiten deutlich übersteht; daran kannst Du das Brot gut aus der Form heben, das geht ganz schnell; sollte sich das Papier nicht vom Teig lösen, keine Panik, das geschieht spätestens nach 5 weiteren Minuten im Ofen, und dann wird das Brot auch rundherum knusprig.

Ich backe zwar immer freigeschoben, aber bei Früchte- oder Toastbrot mache ich es immer wie oben beschrieben.
_________________
Brotbacken ist eine Form Danke zu sagen
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HiNuN
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 03.10.2007, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Kaum macht man's richtig, schon funktioniert's Auf den Arm nehmen

Den Schrot nicht eingeweicht, die Form besser vorbehandelt und schon kam ein Brot zustande wie angedacht. Pöt huldigen Danke für die Tips!

Schade nur, daß das Brot jetzt einen Tag durchziehen muß Mit den Augen rollen Sehr glücklich

Gruß HiNuN
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nontox
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 1852
Wohnort: Landshut Niederbayern

BeitragVerfasst am: 03.10.2007, 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Alternative:
Schrot doch einweichen und das Wasser reduzieren... dann klappt auch mit dem Gleich-Essen ^^
Joschi
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wilma
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 253
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 21:29    Titel: Wassermenge Antworten mit Zitat

Ich habe mal ganz vorsichtig nur 1/4 der Originalmenge bereitet und brauchte 360 ml Wasser zusätzlich zum Brühstück.

Das Brot backt am Rand der Form fest!!!
Ich habe die Form großzügig mit Butterschmalz gefettet und mit Haferflocken ausgestreut. Dann habe ich es zur Gare in den Ofen gestellt. Naja, die Form wurde warm und das Butterschmalz ist mit den Haferflocken nach unten gerutscht. Der Teig ist aufgegangen, hat den Rand erreicht und ist dann dort beim Backen schön festgepappt. Ich habe das Brot mit einem flachen Holzlöffel "abkratzen" müssen, um es überhaupt aus der Form zu bekommen. Die Form ist neu und aus Edelstahl.
Ich hatte das gleiche Problem schon mal ohne Haferflocken mit einem anderen Rezept in einer anderen Form. Ich habe das Schrotbrot nach dem zweiten bepinseln nicht mit Mehl bestäubt, weil ich befürchtet habe, alles noch schlimmer zu machen.
Ich möchte kein Backpapier verwenden.
Sollte ich anderes Fett nehmen? Öl oder so?
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wolfine
Absoluter Spezialist
Absoluter Spezialist


Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 1394

BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 22:00    Titel: Re: Wassermenge Antworten mit Zitat

wilma hat Folgendes geschrieben:
...Ich möchte kein Backpapier verwenden.
Sollte ich anderes Fett nehmen? Öl oder so?


Ja, Wilma, nimm ganz einfache Margarine. Solche, die auch zum Braten geeignet ist.
_________________
Gruß wolfine
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