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"Schwarzer Hamster" 2.0 - mit Brühstück - RST

 
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14291
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BeitragVerfasst am: 16.10.2014, 15:27    Titel: "Schwarzer Hamster" 2.0 - mit Brühstück - RST Antworten mit Zitat

Nach wie vor zählt der ''Hamster'' zu meinen Lieblingsbroten und ist mein Brot für den diesjährigen Weltbrottag.
Die Herstellung dieses Brotes habe ich nun nochmals etwas rationalisiert, was dem Geschmack nicht geschadet hat, ganz im Gegenteil.
Statt Kochstück mit ganzen Getreidekörner und zusätzlichem Quellstück, wie bei meiner Ursprungsvarianten, enthält diese Variante nun nur noch ein Brühstück mit angeschlagenem Getreide.

"Schwarzer Hamster" mit Brühstück - Variante 2.0 ca. 750 g

Sauerteig: Stehzeit ca. 16 - 18 Std. - 30° fallend auf 26°
120 g Roggenschrot- mittel
120 g Wasser ca. 30-35°
10-20 g Anstellgut

Brühstück:
Quellzeit mind. 3 Std.
25 g Roggenkörner – angeschlagen * - alternativ ganz grobes Schrot
25 g Dinkelkörner - angeschlagen *- alternativ ganz grobes Schrot
25 g Roggenmalzflocken od. normale Roggenflocken
20 g Kürbiskerne - geröstet
20 g Sonnenblumenkerne - geröstet
15 g Sesam – geröstet – alternativ Hanfnüsse od. Chiasamen
15 g Leinsamen – geschrotet – alternativ Leinmehl
10 Salz
2-4 g Farbmalz od. Aromamalz inaktiv– optional od. wenn normale Roggenflocken verwendet werden
170 g Wasser - kochend

Alternativ gleich mit dem ST ansetzen, sollte zügig abkühlen und bis zur Verarbeitung kühl gelagert werden - bei der Verarbeitung sollte es mind. Raumtemperatur haben, ggf. kurz erwärmen.


* wer keine Mühle hat, kann die ganze Getreidekörner kochen bis sie weich sind, dauert ca. 30-40 Min. - nach dem Kochen abseihen.

Brotteig:
Sauerteig, Brühstück
70 g Roggenmehl 1150 od. Vollkornmehl
70 g Weizenmehl, 1050
70 g Weizenmehl 550
ca. 4 g Hefe - je nach Triebkraft des ST
10 g Malz- od. Rübensirup
ca. 40 g Wasser - muss man schauen wie fest der Teig ist, er sollte nicht zu weich werden

Knetzeit: Zutaten ca. 8 Min. langsam verkneten
Teigtemperatur: ca. 26-27° wäre optimal
Teigruhe: ca. 30 Min

Nach der Teigruhe den Teich nochmals kurz durchkneten - Teig auf bemehlter Arbeitsfläche grob zusammenschlagen,
evtl. auf einem leicht feuchten Tuch in einer Mischung aus Sonnenblumenkernen, Leinsamen u. Sesam rollen - mit dem Schluss nach unten
in eine gefettete Kastenform (ca. 20 x 10 x 7,5 cm ) legen - Teigoberfläche befeuchten.

Gehzeit: ca. 60-90 Min. abgedeckt – der Teig sollte ca. 1/3 an Volumen zunehmen.
Vor dem Backen die Teigoberfläche nochmals befeuchte, evtl. einschneiden oder stippen.

Backen:
im vorgeheizten Ofen bei 250° mit Schwaden anbacken, fallend auf ca. 190-200° ausbacken, nach ca. 5 Min. Ofentüre kurz öffnen und Schwaden ablassen.
Etwa 5 Min. vor Backende kann man das Brot aus der Form nehmen und ohne Form fertig backen.
Bitte darauf achten, dass die Kruste nicht zu kräftig ausgebacken wird, die Körner außen in der Kruste könnten sonst zu hart werden.
Backzeit gesamt: ca. 50 Min. - nach Backende noch ca. 10 Min. im ausgeschalteten Ofen lassen, danach sollte das Brot auf deinem Rost auskühlen.




(Brühstück mit angeschl. Roggen u. Dinkel, Roggenmalzflocken, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Leinsamen geschrotet, Sesam)

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Marla

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Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 27.02.2017, 22:23, insgesamt 5-mal bearbeitet
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
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BeitragVerfasst am: 16.10.2014, 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Na gut, jetzt ess ich erstmal den WBD-Hamster auf und dann...
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
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BeitragVerfasst am: 16.10.2014, 16:35    Titel: Re: "Schwarzer Hamster" 2.0 - mit Brühstück - RST Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
ca. 4 g Hefe - je nach Triebkraft des ST

Kann ich davon ausgehen, dass bei solchen homöopathischen Mengen im Normalfall Trockenhefe gemeint ist? Wenn ja, wie rechne ich das um auf einen 'normalen' Hefewürfel (der bei uns ca. 42g hat)?

Danke,
Reinhard
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 16.10.2014, 16:48    Titel: Re: "Schwarzer Hamster" 2.0 - mit Brühstück - RST Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
Marla21 hat Folgendes geschrieben:
ca. 4 g Hefe - je nach Triebkraft des ST

Kann ich davon ausgehen, dass bei solchen homöopathischen Mengen im Normalfall Trockenhefe gemeint ist? Wenn ja, wie rechne ich das um auf einen 'normalen' Hefewürfel (der bei uns ca. 42g hat)?

Danke,
Reinhard


Wenn nicht extra Trockenhefe genannt wird, dann ist Frischhefe gemeint.
Die 4 g Frischhefe sind zur Triebunterstützung des ST, die Gare lässt sich damit besser berechnen/planen. Wenn du einen triebkräftigen ST hast und zeitlich nach hinten noch etwas Luft einplanst, dann kannst du auf die zusätzlich Hefe verzichten, der ST reicht als Triebmittel aus.
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kupferstädterin
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BeitragVerfasst am: 16.10.2014, 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Reinhard,

wenn Du keine Löffelwaage Dein Eigen nennst und die große Waage nicht in Grammschritten arbeiten mag,
dann teils Du Dir den Hefewürfel in 10 annähernd gleiche Stücke, dann hast Du ungefähr 4 g Hefe Winken
Wenn Du 4 g Trockenhefe zugeben würdest, dann hast Du annährend 10 -12 g Frischhefe im Teig und das ist als Triebunterstützung viel zu viel.

Auch in hömopathischen Dosen ist Frischhefe triebstark, der Vorteil ist, dass der Hefegeschmack nicht das Geschmackserlebnis überdeckt Winken

LG Uta
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
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BeitragVerfasst am: 16.10.2014, 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

@ Marla & Uta: danke für die Info. Passt schon, natürlich hab' ich eine Waage, die grammgenau arbeitet ... ich konnte es nur nicht ganz glauben, dass auch so wenig Hefe Wirkung zeigen soll. Von meinem Hefezopf bzw. vom Germteig für Kärnter Reindling bin ich da andere Mengen gewohnt (da geb' ich zu 750g Mehl einen ganzen Würfel rein).

Danke und liebe Grüße,
Reinhard
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14291
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BeitragVerfasst am: 16.10.2014, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

@Reinhard
Beim Reindling hast du wahrscheinlich kein ST mit drin und wohl einiges an Butter/Fett, da benötigst du schon eine größere Menge an Hefe, damit der Teig aufgeht.
Hier beim Hamster hast du ja eine größere Menge ST mit seinen ST-Hefen drin, die alleine schon als Triebmittel ausreichen würden, deshalb auch nur die kleine Menge Hefe zur Triebunterstützung. Mein Teig war mit Hefe innerhalb von knapp 60 Min. reife für den Ofen.
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dodo116
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beiträge: 2341

BeitragVerfasst am: 16.10.2014, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

der ist Dir toll gelungen Sehr glücklich Pöt huldigen . Wird ausprobiert, wenn es kälter wirde Winken...

Liebe Grüße
Dodo
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Deichrunner
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Anmeldungsdatum: 20.02.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 16.10.2014, 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Marla, dein neuer Hamster sieht auch wieder klasse aus, ist dir super gelungen.

Den muss ich unbedingt auch nachbacken!

LG Eva
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UlrikeM
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Anmeldungsdatum: 24.04.2012
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 19.10.2014, 03:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

das ist eine sehr schöne Variante! Ich habe immer ein paar Portionen gekochten Roggen im Tiefkühler. Wenn die alle sind, probiere ich sie aus.

Liebe Grüße
Ulrike
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14291
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 19.10.2014, 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Sehr glücklich ... wir haben ja einen ähnlichen Brotgeschmack, da sollte euch die neue Variante auch munden.
Bitte berichten wie euch die neue Variante gefällt.


Hier noch mal eine Abwandlung mit Einkorn im Hauptteig und im Brühstück.
Beim Hauptteig habe ich Weizen 550 gegen helles Einkornmehl ausgetauscht.
Das Brühstück enthält: Roggen u. Einkorn angeschlagen, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Leinsamenmehl, Hanfnüssen u. Chiasamen.


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Liebe Backgrüße
Marla

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Lavendel
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BeitragVerfasst am: 20.10.2014, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Den neuen Hamster werde ich auch GANZ BESTIMMT nachbacken. Ich freue mich darauf - Danke für Deine Anregung, liebe Marla!
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ein kleiner Besuch in Frankreich °grain de sel°
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Schinkenbrot
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BeitragVerfasst am: 22.10.2014, 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

würde "anschlagen" auch bedeuten, dass die Körner in einer Schlägermühle kurz bewegt werden, so dass sie leicht aufplatzen?

und ist es ein zu berücksichtigender Unterschied normale Weizenkörner anstelle des Dinkel zu verwenden?
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liebe Grüsse Schinkenbrot
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14291
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 22.10.2014, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Schinkenbrot hat Folgendes geschrieben:
Hallo Marla,

würde "anschlagen" auch bedeuten, dass die Körner in einer Schlägermühle kurz bewegt werden, so dass sie leicht aufplatzen?

und ist es ein zu berücksichtigender Unterschied normale Weizenkörner anstelle des Dinkel zu verwenden?


Mit Schlägermühlen hab ich keine Erfahrung, es würde ausreichen wenn die Körner nur aufplatzen, so dass Wasser eindringen kann, sie gut verquellen können.
Statt Dinkel kannst du auch Weizen nehmen, Wassermenge kannst du so beibehalten.
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Liebe Backgrüße
Marla

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Sancho_Pansa
Anfänger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 14.02.2013
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 03.11.2014, 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für dieses super Rezept. Habe gestern zum ersten Mal (d)einen Hamster gebacken und das Brot schmeckt vorzüglich!
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
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Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 03.11.2014, 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das Brot aich gebacken -Bild siehe Wochenthread- es ist superlecker!
Danke Marla

Viele Grüsse
Sabine
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Schniposa
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Anmeldungsdatum: 08.02.2014
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BeitragVerfasst am: 04.11.2014, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Marla, ich habe die Variante 2.0 für diese Woche als Wochenbrot gebacken. Statt Leinsamen habe ich die doppelte Menge an gerösteten Hanfsamen verwendet, da wir den Crunch der Nüsse zur Zeit total lieben.
Wieder einmal ein perfektes Rezept welches Du uns hier geschenkt hast. Vielen Dank für solch leckere Brote.
Leider gelingt mir die Krume nicht immer so schön, wie bei Dir, aber das tut dem Geschmack ja keinen Abbruch.
Liebste Grüße aus Kiel

Ina




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Liebe Grüße, Ina

*Die wichtigste Zutat für das perfekte Brot?
--> Zwei Hände voller LIEBE*

http://www.brotzeitliebe.de/
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14291
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 06.11.2014, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ina, Sabine u. Sancho_Pansa,
freut mich, wenn euch die neue Variante auch schmeckt Smilie


@ Ina
Die Saaten lassen sich beliebig austauschen, ggf. muss man die Wassermenge im Hauptteig etwas anpassen.
Leinsamen nimmt z. B. deutlich mehr Wasser auf als die Hanfnüsse.
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menschin
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Anmeldungsdatum: 08.10.2014
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 28.12.2014, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Habe mich nun endlich getraut, den "Hamster" auch mal zu backen. Er ist toll geworden.
Auch wenn ihr mich steinigt, wir haben es gerade geschafft, ihn eine halbe Stunde auskühlen zu lassen, dann mussten wir ihn probieren Verlegen
Er schmeckt so toll, dass wir unseren Speiseplan für heute kurzfristig umgestellt haben und es Brot heute zum Abendbrot gibt, statt Pasta.
Danke Marla für das tolle Rezept.
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Gondolina
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Anmeldungsdatum: 23.11.2014
Beiträge: 88
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BeitragVerfasst am: 20.07.2016, 16:30    Titel: Backverlust Antworten mit Zitat

Liebes Backvolk,

ich habe bei "Teeträume" mal Roggenmalzflocken gekauft und dieses Rezept rausgesucht, um sie zu verarbeiten.

Wieder mal ein Volltreffer, saftig mit würzigem Geschmack und auch die Verarbeitung hat gut funktioniert. Danke, Marla!

Pöt huldigen Pöt huldigen Pöt huldigen

Auf Grund der größeren Backform (1 kg) ist die Form etwas flach, hatte wohl auch leichte Übergare, denn beim Einschneiden ist es etwas eingefallen.

Ich habe etwas weniger Wasser verwendet, (20 statt 40g). Rechnerisch hatte der Teigling 802g. Das fertige Brot wog 654g.
Das wäre ein Backverlust von 18%, wenn ich mich nicht verrechnet oder falsch gewogen hätte.
Ich bin eigentlich nur stutzig geworden, da im Rezept ca. 750g angegeben war.
Ich glaube, keine Zutat vergessen zu haben.

Wieviel Backverlust ist denn bei Euch so üblich?



Gruß von Gondolina.
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 20.07.2016, 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

Freut mich wenn das Brot schmeckt Smilie

Zitat:
Ich habe etwas weniger Wasser verwendet, (20 statt 40g). Rechnerisch hatte der Teigling 802g. Das fertige Brot wog 654g.
Das wäre ein Backverlust von 18%, wenn ich mich nicht verrechnet oder falsch gewogen hätte.
Ich bin eigentlich nur stutzig geworden, da im Rezept ca. 750g angegeben war.
Ich glaube, keine Zutat vergessen zu haben.

Wieviel Backverlust ist denn bei Euch so üblich?
Bei kleinen Brote ist der Backverlust höher als bei großen Broten, aber ca. 18 % sind schon sehr viel. Wenn du keine Zutaten vergessen hast, kann die zu große Form dafür verantwortlich sein.
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Liebe Backgrüße
Marla

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kupferstädterin
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Anmeldungsdatum: 01.01.2012
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BeitragVerfasst am: 20.07.2016, 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gondolina,

normal ist eigentlich ein Backverlust von rd.9 - 11 %
Nach Zusammenrechnen der oben genannten Zutaten dürftest Du nichts vergessen haben; deshalb kann der hohe Backverlust wirklich der flachen Form geschuldet sein Mit den Augen rollen

Wenn ich zu wenig Teig für die Form habe, dann machte ich mir mittels einer steifen Unterlage und Backpapier eine Sperre, welche ich zusätzlich mit einem stabilen Gegenstand, welcher vorm backen die Form wieder verliess, feststellte.
Mittlerweile hat mein Mann mir für die Kastenformen Alubleche geschnitten, welche ich als "Raumteiler" einhänge.

LG Uta
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Gondolina
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Anmeldungsdatum: 23.11.2014
Beiträge: 88
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BeitragVerfasst am: 31.08.2016, 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Liebes Backvolk,
zunächst vielen Dank für die Rückmeldungen, hab mich sehr gefreut.
Bei mir dauert's zum Teil etwas länger, bis ich den Computer mit Neuigkeiten füttere (bin lieber in der Küche am Backofen Winken ).

Inzwischen gab es den Hamster noch mal, ich habe die doppelte Menge angesetzt (Limit der Knetmaschine erreicht). Gebacken habe ich dann in zwei kleineren Kastenformen. Daher ist der Querschnitt der Brote schon etwas gewachsen.
Zum Thema Backverlust: der beträgt immer noch 15%. Ich habe diesmal noch mal vor dem Backen gewogen, nicht nur gerechnet. Aber ich will das eigentlich nicht dramatisieren, nur beobachten Cool.
Da das Brot so genial schmeckt, wird es auf jeden Fall noch öfter gebacken werden.

Viele Grüße von Gondolina.


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kupferstädterin
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Anmeldungsdatum: 01.01.2012
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BeitragVerfasst am: 31.08.2016, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gondolina,

die Höhe des Backverlustes wundert mich wirklich,
erstens habe ich im Kasten grundsätzlich einen geringeren Backverlust im Vergleich zu freigeschoben.
zweitens habe ich heute den goldenen Hamster gebacken und einen nur Backverlust von ca 8,5 % ausgerechnet

Ist schön geworden

LG Uta
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14291
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BeitragVerfasst am: 31.08.2016, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Zum Thema Backverlust: der beträgt immer noch 15%. Ich habe diesmal noch mal vor dem Backen gewogen, nicht nur gerechnet. Aber ich will das eigentlich nicht dramatisieren, nur beobachten Cool.
15% sind immer noch relativ viel Backverlust.
Könnte aber sein, dass die Teigmenge für deine Form immer noch zu kleine war und so mehr Wasser verdampft ist.

Zitat:
Da das Brot so genial schmeckt, wird es auf jeden Fall noch öfter gebacken werden
Das ist die Hauptsache Winken Smilie
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Liebe Backgrüße
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Rauchmelder
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Anmeldungsdatum: 08.10.2016
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BeitragVerfasst am: 22.02.2017, 00:05    Titel: Antworten mit Zitat

Da das 700g leichte "Urkorn-Mischbrot mit 50 % Waldstaudenroggen" (leckerst!!!) gestern schon nach einer halben Stunde nicht mehr auffindbar war, habe ich beschlossen, statt diesen Zwerghamster gleich ein größeres Brot zu backen. Eine Bisamratte sozusagen. Am liebsten in der großen Kastenform (Kaiser 35cm x 15cm x 10cm).

Kann mir jemand sagen, ob ich mit der doppelten Teigmenge hinkomme und wie ich die Backzeit anpassen muss?

Beste Grüße,
Rauchmelder


Zuletzt bearbeitet von Rauchmelder am 22.02.2017, 15:03, insgesamt einmal bearbeitet
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kupferstädterin
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Beiträge: 3035
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BeitragVerfasst am: 22.02.2017, 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rauchmelder,

ich weiß Mit den Augen rollen eigentlich könnte man das passende Volumen für Kastenformen ausrechnen, aber dann kommt immer noch der Unterschied welche Brotart es ist, deshalb wage ich dazu keine Aussage zu machen
Wenn das Volumen des fertig gegarten Teiglings ca 1/3 zulegen soll, dann kann die Form ca 2/3 - 3/4 gefüllt werden. sollte die doppelte Teigmenge nicht ausreichen bleibt es halt ein etwas flacherer Hamster mit mehr Biss Winken
Auf ungefähr müsste die doppelte Menge aber passen.

Die Temperaturkurve bleibt gleich, aber die Backzeit verlängert sich um ca 15 min, auch hier ist austesten angesagt Cool

LG Uta
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Rauchmelder
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Anmeldungsdatum: 08.10.2016
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BeitragVerfasst am: 22.02.2017, 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Uta! Danke für Deine Hilfe! Die Bisamratte ist im Ofen und ich glaube die Form ist - wie Du geschrieben hast - genau richtig für die doppelte Menge.

Ich hab öfter das Problem, die Angaben zu den Kastenformgrößen zu verstehen: Ist bspw. eine 700g-Form für a) einen 700g schweren Teig, b) für ein 700g schweres Brot oder c) eine Form mit einem Volumen von 700cm3.

Irgendwo hab ich hier auch mal was gefunden - und wieder vergessen...

Beste Grüße,
Rauchmelder
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Espresso-Miez
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 14.12.2013
Beiträge: 372

BeitragVerfasst am: 23.02.2017, 08:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hier findest Du eine Übersicht vom "brotdoc", die mir sehr geholfen hat:

https://brotbackforum.iphpbb3.com/forum/viewtopic.php?nxu=77934371nx46130&f=6&t=5535&p=128541&hilit=teigeinlage#p128541
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Liebe Grüße von der Miez
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14291
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 23.02.2017, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Rauchmelder hat Folgendes geschrieben:

Ich hab öfter das Problem, die Angaben zu den Kastenformgrößen zu verstehen: Ist bspw. eine 700g-Form für a) einen 700g schweren Teig, b) für ein 700g schweres Brot oder c) eine Form mit einem Volumen von 700cm3.

Irgendwo hab ich hier auch mal was gefunden - und wieder vergessen...



Normalerweise sind die Grammangaben für das fertige Brot.
Teigeinlage je nach Teigart ca. 10-15 % mehr, das ist der Backverlust.
Bei schweren Teigen, wie dem Hamster, kann die Form etwa zu 2/3 befüllt werden. Der Teig ist reif, wenn er bis zum Rand der Form aufgegangen ist.
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Liebe Backgrüße
Marla

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Rauchmelder
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Anmeldungsdatum: 08.10.2016
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 23.02.2017, 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz lieben Dank - Eure Tipps sind Gold wert!

Falls es noch andere interessiert:
Die im Link von der Miez genannte Blauglanzform hat nach den Angaben bei teetraeume.de die Maße 10x12x29, also ein Volumen von knapp 3,5l und nennt sich 1,5kg-Form. So kann man jede beliebige andere Form messen und ins Verhältnis setzen.

Meine fasst mit den Maßen10x15x35 ja 5,25l, so dass man sie wohl als 2,3kg-Form bezeichnen könnte und wohl die 2,5 fache Rezeptmenge auch noch gut reingepasst hätte.

Auf jeden Fall ist das Brot wieder seeeehr lecker! Danke für das tolle Rezept!

Beste Grüße,
Rauchmelder
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Gondolina
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Anmeldungsdatum: 23.11.2014
Beiträge: 88
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BeitragVerfasst am: 27.02.2017, 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

Liebes Backvolk!

Ich habe auch mal wieder den Hamster 2.0 gebacken.
Zum Thema Menge hab ich was Neues probiert.
Diesmal gab es die 1,5fache Menge, gebacken in der 30cm-Kastenform.

So sah der Teigling nach dem Einschießen im Ofen aus.


Und nach dem Backen sah das Brot (1090g) so aus:



Und schmeckt.... einfach lecker. Auf den Arm nehmen

Gruß von Gondolina.
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14291
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 27.02.2017, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Diesmal gab es die 1,5fache Menge, gebacken in der 30cm-Kastenform.
In die 30er Kastenform passt ca. die 1,8fache Teigmenge.
30 x 10,5 x 8,5 cm = 2677 cm3
20 x 10 x 7,5 = 1500 cm3

Der Teig hätte evtl. noch etwas länger gehen können, die Krume wirkt etwas kompakt.
_________________
Liebe Backgrüße
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stärker.
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Gondolina
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Anmeldungsdatum: 23.11.2014
Beiträge: 88
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.03.2017, 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Marla,

jaja, die Gare Geschockt ... hatte ich bei allen Versuchen (bisher 3) ca. 80 bis 90 Minuten lang.
Aufgegangen war der Teig immer, mindestens um die Hälfte.
Geschmacklich ist das Brot sehr gut, auch locker.
Danke für die Motivation!

Gruß von Gondolina.
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morgentor
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Anmeldungsdatum: 01.02.2016
Beiträge: 20
Wohnort: Bad Liebenstein

BeitragVerfasst am: 10.03.2017, 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

jetzt habe ich mich auch an dem schwarzen Hamster versucht.
Ein ganz tolles Brot. Ich denke ich könnte beim nächsten Mal die Wassermenge noch ein bischen erhöhen. Habe mir den Roggen für das Brot selbst gemahlen.





Liebe Grüße

Grit
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