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Wochenthread 14.08.2016 - 20.08.2016

 
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LarissaL
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Anmeldungsdatum: 10.05.2009
Beiträge: 3176
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 14.08.2016, 07:56    Titel: Wochenthread 14.08.2016 - 20.08.2016 Antworten mit Zitat

Guten Morgen! Sehr glücklich

Gutes Gelingen und viel Spaß in der neuen Backwoche!
_________________
Lara
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Schinkenbrot
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Anmeldungsdatum: 10.11.2013
Beiträge: 1974
Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 14.08.2016, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

San Francisco Sourdough Bread nach Dietmar wurde gerade aus dem BO geholt.
Interessant ist die lange Schwadung,

Anschnitt ist am Abend. Einige Dinge muss man beachten.
_________________
liebe Grüsse Schinkenbrot
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Der mit dem Teig tanzt
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 03.12.2012
Beiträge: 1685
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 14.08.2016, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Dat Husbrot - zweiter Versuch des Nachahmens
und Erstlingswerk aus dem Holzbackrahmen.
War lecker zum Frühstück.
Durch den Rahmen von der Konsistenz wie ein Paderborner.
Aber ein reines Weizenprodukt


_________________
Herzliche Back-Grüße aus Westfalen!
Andreas
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donnermeister
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 18.07.2014
Beiträge: 602
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 14.08.2016, 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Icke war am WE fleißig.

Weißbrot für das Frühstück. Dieses Mal sind die Brötchen schon etwas besser gelungen.



Dann Brot für die Woche. Ein Kommissbrot, mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen verfeinert.



Und Zimtrollen, die wollte ich schon soo lange mal backen. Endlich geschafft.


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Viele Grüße aus Berlin
von Detlef
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Schinkenbrot
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Anmeldungsdatum: 10.11.2013
Beiträge: 1974
Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 14.08.2016, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat


Nachtrag zum San Francisco Bread!
Geschmacklich, ein mildes Brot. Durchaus zu empfehlen.

Dietmar Kappl ist sicher ein begnadeter Bäckermeister und Hobbybäcker.
Diesmal hatte ich mit seinem Prozedere einige Probleme.

Knetung optimal, aber nach 90 min. wurde der Teig weich. Die Warmhaltung scheint bei mir das Problem zu sein. Nach weiteren 90 min war der Teig sehr schwer handelbar und kaum formbar, dafür aber 2,5 fachen Volumen.. Mit Bodenmehl und zwei Teigkarten war es möglich ihn in ein länglichen Gärkorb zu verfrachten. Kalte Gare ohne weitere Volumenvergrößerung und ohne Akklimatisierung sauber eingeschossen.
Natürlich war das Blechsyndrom nicht zu verhindern. Der Schnitt gelang sicher und öffnete sich super. Ofentrieb hervorragend.

Also, bei Dietmar war das SFSB ein Erfolg. Die lange Schwadenzeit ist ein neues Element für mich. Durchaus integrierbar bei ähnlichen Rezepturen.
Ich würde mindestens 4 s&f in den 3 h machen incl. Fenstertest. Das homogenisiert die Krumenkonstruktur. Außerdem kommt das Nächste in den Topf. Die 5 mm Eisenplatte oder die 10 mm Steinplatte sind sicher eine Notwendigkeit bei diesem Brot.
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liebe Grüsse Schinkenbrot
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beiträge: 2847
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 14.08.2016, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmmm!
Lecker, was hier schon zu sehen ist!
Auch die Zimtrollen- welches Rezept hast du genommen, Detlef?
Ich habe ein Sonnenblumenbrot nach Ketex gebacken, Bilder gibts morgen!

Einen schönen Wochenanfang
Sabine
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donnermeister
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 18.07.2014
Beiträge: 602
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 14.08.2016, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Die Inspiration kam vor langer Zeit von von http://www.grillsportverein.de/forum/threads/letzte-bastion-gefallen-zimtschnecken-aus-dem-do.263930/ Das Rezept von https://bbqpit.de/zimtschnecken-cinnamon-rolls/ Ich habe etwas modifiziert. Statt 500 WM habe ich 100 WVKM und 400 WM genommen. Im Teig sind zusätzlich noch 50g RVKM-ASG und Vanillezucker. In der Füllung statt Haselnüsse (hatte ich nicht), Mandeln und dazu noch Sultaninen. Eigentlich wollte ich die Zimtrollen im Dutch Oven backen, da der Ofen vom Brot noch warm war, hat die Faulheit Oberhand gewonnen und ich habe im Backofen gebacken. 25 min bei 170 °C.
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Viele Grüße aus Berlin
von Detlef
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beiträge: 2847
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 15.08.2016, 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Detlef!
Hier,wie versprochen, mein Sonnenblumenbrot, das steht, wie diverse andere, auf meiner Favoritenliste.
Diesmal konnte ich ganz praktisch den Unterschied zwischen Quell- und Brühstück erfahren, denn das Wasser fürs Quellstück war aus Schusseligkeit kochend. Dadurch sind mindestens 50ml Wasser mehr ins Brot versenkt worden, denn ich musste nachkippen, um überhaupt das ganze Mehl feucht zu kriegen!
Das Resultat ist ein herrlich feuchtes und keineswegs klitschiges Brot!- Nicht, daß es sonst irgendwie trocken wäre!



Eine schöne Woche

Sabine
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Der mit dem Teig tanzt
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Anmeldungsdatum: 03.12.2012
Beiträge: 1685
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BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 08:24    Titel: Antworten mit Zitat

Brot Nummer zwo aus dem Holzbackrahmen:
Ein Paderborner.



Ich hatte das Brot gleich nach dem Auskühlen halbiert, um eine Hälfte einzufrieren. Das hat sich dann allerdings als überflüssig erwiesen - die erste Hälfte ist schneller verdunstet, als die Pfütze eines Sommerregens.

Zu dem Fast-Abriss des Deckels müssten die Fachleute hier mal was sagen.
Der Teigling war 90 Minuten gegangen, es gab keinen Ofentrieb mehr, eher im Gegenteil, er hat in der Röhre etwa 5 mm verloren.
_________________
Herzliche Back-Grüße aus Westfalen!
Andreas
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Schinkenbrot
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Anmeldungsdatum: 10.11.2013
Beiträge: 1974
Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat


Die Probleme des Prozedere des San Francisco Bread haben mich bewogen dieses Brot von Dietmar noch mal zu backen.
Das Linke im Topf Schluss oben, das Mittige frei geschoben Schluss zur Seite und der Anschnitt vom Topfbrot.

Dietmars Prozedere war voll i.O. Der Fehler lag bei mir. Fertiger ST als RST und daraus der 2. Sauerteig hatte ich nicht richtig gelesen. Folglich hatte ich 2 Sauerteig und den RST als Menge zusätzlich. Verlegen Mit den Augen rollen Verlegen Mit den Augen rollen

Als Anschüttung habe ich einen Becher Buttermilch verwendet. 500 g, wie auf dem Becher, waren nicht drin! Hallo die Waldfee. Der Teig war etwas fest, deswegen während der 2. Knetung Teelöffelweise Wasser untergeknetet. Die Behandlung des Teiges war für mich eine völlig neue Erkenntnis wie ein Teig sein muss. Man lernt doch nie aus.

Göga ist vom Anschnitt begeistert. Lieblich, fluffig super Geschmack. Die Bilder sprechen für sich! Die Krume ähnlich wie Toast
Das Längliche nehmen wir für Freund mit.

Mein (Tr0)tell Rezept hatte eine ganz andere Charakteristik. Es bleibt im Vorzugsrezepteordner. Auch heute früh war es frisch wie gerade gebacken. Kein Wunder bei der höheren TA.

Erstaunlich wie kleine Änderungen bei diesem Brot solche Geschmacksunterschiede bewirken.
_________________
liebe Grüsse Schinkenbrot
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JuergenPB
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 12.05.2016
Beiträge: 423

BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

Der mit dem Teig tanzt hat Folgendes geschrieben:
Zu dem Fast-Abriss des Deckels müssten die Fachleute hier mal was sagen.
Der Teigling war 90 Minuten gegangen, es gab keinen Ofentrieb mehr, eher im Gegenteil, er hat in der Röhre etwa 5 mm verloren.

Schau mal dort auf Seite 31: http://www.meistermarken-ulmerspatz.de/downloads/bbz/Perfekte-Brotqualitaet.pdf
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Gruß
Jürgen
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Zu dem Fast-Abriss des Deckels müssten die Fachleute hier mal was sagen.
Der Teigling war 90 Minuten gegangen, es gab keinen Ofentrieb mehr, eher im Gegenteil, er hat in der Röhre etwa 5 mm verloren.

Der Teig hatte noch etwas Untergare, es gab noch einen kleinen (verspäteten) Ofentrieb, sieht man an der nach oben gewölbten Brotoberfläche. Die Teigoberfläche war aber schon gefestigt, so dass der Teig dort gerissen ist, wo er noch weich war, am Rand des Rahmens.
Schrumpfen des Teiges insgesamt kann durch zu viel Säure im Brotteig verursacht werden, auch zu viel freies Wasser kann das Volumen negativ beeinflussen.
Insgesamt sieht das Brot aber prima aus, sind nur kleine Schönheitsfehler, Meckern auf hohem Niveau Winken
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Liebe Backgrüße
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stärker.


Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 17.08.2016, 14:52, insgesamt einmal bearbeitet
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Der mit dem Teig tanzt
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Anmeldungsdatum: 03.12.2012
Beiträge: 1685
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BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

JuergenPB hat Folgendes geschrieben:
Schau mal dort auf Seite 31: http://www.meistermarken-ulmerspatz.de/downloads/bbz/Perfekte-Brotqualitaet.pdf

Also zu knappe Stückgare kann ich mir nicht vorstellen, das Brot ist ja insgesamt nicht mehr gewachsen.
Zu hohe Anbacktemperatur könnte sein.

Der Teig war dieses Mal sehr feucht, ich hatte mich um 100 g bei der Schüttflüssigkeit vermessen und dann 120 g Mehl nachgegeben. Habe nie nachgerechnet, was das mit der Teigausbeute gemacht hat.
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Andreas
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Also zu knappe Stückgare kann ich mir nicht vorstellen, das Brot ist ja insgesamt nicht mehr gewachsen.
Durch die Isolierung des Holzbackrahmens steigt die Temperatur im Teiginneren nur langsam an, der Ofentrieb setzt verspätet ein. Wenn die Teighaut schon zu fest ist, kann das Brot im Ofen nicht mehr viele aufgehen, auch wenn der Teig noch Untergare hatte.
Dein Brot ist noch etwas aufgegangen und hat dabei den noch weichen Rand abgerissen, evtl. wäre es noch mehr aufgegangen, wenn die Teigoberfläche insgesamt noch elastischer gewesen wäre.
Brot im Holzbackrahmen am besten mit fast voller Gare schieben, wenn die Volumenzunahmen fast abgeschlossen ist.

Auf welchem Untergrund steht dein Rahmen, bzw. wie sieht es mit der Unterhitze aus?
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
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BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Geschockt Fast nur Brote! Pöt huldigen

Gut, da häng ich mich mal an! Cool
Ich hab in letzter Zeit hauptsächlich mit Schwerpunkt auf Vollkorn, selber gemahlen, Kastenbrote usw. gebacken, da hatte Mme P. "gestrichen"!
Ihr Wunsch "mal ein Helles" war mir Befehl und ich habe einen "Kompromiss" geschlossen, ein "Halb-Weißes"! Auf den Arm nehmen

Das "812er - RST von Björn", (hier).


Der Laib ...


... und sein Anschnitt.


Erst das Rezept über die Bäcker-Prozente umgestellt auf 500 g GMM, dann die Prozente geglättet, damit lässt sich einfacher rechnen und abwiegen, dann den RST auf DEF umgestellt, damit ich flexibler in der Küche war (Mme P. wollte selber auch noch backen und da bin ich dann der, der ausweicht! Winken), das Rezept um die Autolyse ergänzt und ein kleines Mehlkochstück dazu gemacht (10 g W812 + 50 g Wasser, Marlas Mikrowellen-Methode! Danke, Marla Pöt huldigen ), und auf dem "B-Stahl" gebacken.
Das ist genau ihr Brot! Vom Geschmack her wunderbar vielfältig aber dezent, im Salz neutral (da legt sie großen Wert drauf!), in der Kruste nicht zu hart, zu allem geeignet, herzhaft und süß! Jetzt hat mich Mme P. wieder sehr lieb! Verlegen

Herzliche Grüße und eine erfolgreiche Woche!

Petrowitsch (#56)
P.S.: Mir schmeckt dieses 812er natürlich auch sehr gut! Sehr glücklich
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Der mit dem Teig tanzt
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Anmeldungsdatum: 03.12.2012
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BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
... Auf welchem Untergrund steht dein Rahmen, bzw. wie sieht es mit der Unterhitze aus?

Der gefüllte Rahmen steht auf einem Backpapier auf einer stabilen Pappunterlage auf einem Drahtrost in der Gärbox, bekommt also auch von unten Wärme.
Danach lasse ich ihn mit dem Backpapier in die Röhre auf den heißen Backstein rutschen.
Es müsste also ordentlich Hitze an den Boden des Teiglings gekommen sein.
Ist ja auch eine schön dicke und knusprige Kruste unten gewesen (gewesen - einen Tag später nicht mehr ganz knusprig Winken )

Am Anschnittbild sieht man - glaub ich - dass die Hitze von unten gut gewesen sein müsste.



Ratet mal, worauf die Brotscheibe liegt!?

@ Petrowitsch - das 812er Brot sieht gut aus und macht Appetit auf was Helles.
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Andreas
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
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Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andreas, Danke! Pöt huldigen

Der mit dem Teig tanzt hat Folgendes geschrieben:
@ Petrowitsch - das 812er Brot sieht gut aus und macht Appetit auf was Helles.

Winken Einfach BACKEN! Auf den Arm nehmen

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Am Anschnittbild sieht man - glaub ich - dass die Hitze von unten gut gewesen sein müsste.
Ja Unterhitze war i. O.
Durch die Holzisolierung um den Teig dauert es auch mit guter Unterhitze länger, bis die Hitze im Teiginneren ansteigt. Der Ofentrieb kommt mit Verzögerung.
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Marla

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Hobbykoch17
Absoluter Spezialist
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BeitragVerfasst am: 18.08.2016, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich hab' mich am Hildegard-Brot versucht:



Sachlichen Input zu diesem Brot vielleicht besser hier.

LG
Reinhard
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Der mit dem Teig tanzt
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BeitragVerfasst am: 19.08.2016, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Gestern wurde am Abend noch ein Toastbrot fertig.
Mein altes Rezept vom Dinkel-Weizen-Toast verfolge ich so nicht mehr weiter, da ich im hellen Bereich nur noch mit der LM arbeite.
Soll ich das Rezept nachreichen?



Morgen früh wird es wohl verdunstet sein. Miese Haltbarkeit Winken

Morgen noch ein Paderborner,
um mich am Sonntag bei meiner Schwester einzubetteln.
Danach werde ich zwei Wochen Backpause haben. Geschockt
Immerhin werde ich dann badische und württembergische Brotkultur prüfen können. Mal sehen äh - schmecken .
_________________
Herzliche Back-Grüße aus Westfalen!
Andreas
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
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BeitragVerfasst am: 19.08.2016, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

@ Teigtänzer: sieht doch gut aus ... Pöt huldigen ... wie viele andere Backwerke in diesem Thread auch Pöt huldigen.

Der mit dem Teig tanzt hat Folgendes geschrieben:
Soll ich das Rezept nachreichen?

... welche Frage, natürlich!

Ich muss mich auch mal in das Thema 'Weißbrote' einarbeiten .... ich kann mich erinnern als Kind im Urlaub in Salzburg-Umgebung einen 'weißen Wecken' gegessen zu haben - eine Scheibe mit Waldhonig war ein Gedicht! Ich hab' >hier< bei Ofner ein Rezept gefunden, das ich demnächst mal nachbacken möchte (ich hab' den Wecken allerdings mit etwas spitzeren Enden in Erinnerung).

Liebe Grüße,
Reinhard
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Schinkenbrot
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Anmeldungsdatum: 10.11.2013
Beiträge: 1974
Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Andreas sein Paderborner hatte mich angefixt.
Ein freigeschobenes Paderborner Krustenbrot TA 175 schmorte seit langem in der Nachbackliste. 2014 hatte ich Paderborner im Kasten probiert.


Optisch i.O.. Geschmacklich gut, Porung gut aber sicher Luft nach oben.

Interessant war 15 min Stock- und 60 min Stückgare.

400 g RVKST TA 200
220 g RVKM
180 g WM1050
250 g Wasser
16 g Salz.

Experimentieren werde ich aber nicht mehr bei diesem Brot.

Utas Art Paderborner und das von Gerhard Kellner werde ich aber noch auflegen.
_________________
liebe Grüsse Schinkenbrot
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
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BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallooo!?
Das ist ein Padeborner! ROGGENMISCHBROT!!! MIT HOHEM ROGGENANTEIL!

Jetzt hör aber auf, wegen der Porung zu greinen! Cool
Das ist keine Miche und wird auch nie eine, du Weizenbäcker! Sehr glücklich

Also ehrlich!
Für ein Paderborner ist die Porung sensationell!

Ich habe übrigens noch nie in Erwägung gezogen, das frei zu schieben- wohl, weil, wie beim Gerster, für mich die Form zwingend zum Brot gehört.


Trotzdem schönes Wochenende Winken
Sabine
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Der mit dem Teig tanzt
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Anmeldungsdatum: 03.12.2012
Beiträge: 1685
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BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ja genau Sabine,

das war eigentlich der Grund, warum ich hier mit den Holzbrettchen baxperimentiere.
Dieser unwahrscheinhliche Gegensatz zwischen krosser fester Kruste oben und unten
und den fluffig weichen Seiten.

Einfach göttlich.

Die Porung ist wunderbar, Peter. Kein Grund zu meckern.
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Andreas
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Schinkenbrot
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Anmeldungsdatum: 10.11.2013
Beiträge: 1974
Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Sabine und Andreas,

ihr sollt doch meiner Eitelkeit keinen Vorschub leisten! Das ist eine Plage, die ich immer neu bekämpfe und ihr sattelt noch auf.Mit den Augen rollen Mit den Augen rollen Winken Winken

Doch-, die Porung könnte n.m.M. noch besser sein. Pâte fermentée könnte es richten.
Völlig klar, bei reinem RST 7 h 30 °C dreifaches Volumen gegen die geringe Stock- und Stückgare ist die Porung schon gut aber.....und die Säure ist nicht so. Kein Wunder, die Milchsäuere Bakterien germanensis haben gewonnen.

Dietmars Roggenmischbrote schmecken mir bei seiner Sauerteigführung besser. Aber eine Geschmacksfrage.

Zur Zeit lese ich mich bei Pöt's Roggenbroten ein. Schätze hier habe ich schon Vertrauen in meine Kenntnisse und Fertigkeiten um Pöt's Gipfel zu sehen.

Vorher ist aber noch das Toscaner von Dodo und Marla dran. Mein WST- ansatz für die neue Madre TA 150 macht mit 3 -fach Volumen schon Freude. Wenn es ein typischer Fall von Denkste ist kommt mein fluffiger RVKST als Madrestarter dran.
Wäre mal ein interessanter Vergleich.
_________________
liebe Grüsse Schinkenbrot
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JuergenPB
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 12.05.2016
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BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Schinkenbrot hat Folgendes geschrieben:
Andreas sein Paderborner hatte mich angefixt.
Ein freigeschobenes Paderborner Krustenbrot TA 175 schmorte seit langem in der Nachbackliste. 2014 hatte ich Paderborner im Kasten probiert.

Das Brot und die Krume sehen seht gut aus. Pöt huldigen


Allerdings hat das mit „Paderborner“ nichts zu tun.
Beim Paderborner hat man oben und unter krosse Kruste, die Seiten sind weich. Will man auch die Seiten etwas fester haben, dann heißt es „Paderborner Doppelback“.
Die obere Kruste hat kleine Löcher.


Nebenbei:
Wenn man in meiner Heimatstadt (nicht Paderborn) in die Bäckerei geht, und sagt: „Ich hätte gerne ein Brot“, dann bekommt man das, was anderswo „Paderborner“ heißt. Daß ein „normales Brot“ eigentlich „Paderborner“ heißt, habe ich erst erfahren, nachdem ich nach Paderborn gezogen war. Vorher war das für mich einfach: „Brot“ oder „Doppelback“.
Verlegen
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Gruß
Jürgen
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JuergenPB
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Anmeldungsdatum: 12.05.2016
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BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat


Ich hätte die Brötchen etwas enger legen müssen, aber egal.
_________________
Gruß
Jürgen
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Schinkenbrot
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Anmeldungsdatum: 10.11.2013
Beiträge: 1974
Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 20.08.2016, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

JuergenPB hat Folgendes geschrieben:

Allerdings hat das mit „Paderborner“ nichts zu tun.
Beim Paderborner hat man oben und unter krosse Kruste, die Seiten sind weich. Will man auch die Seiten etwas fester haben, dann heißt es „Paderborner Doppelback“.
Die obere Kruste hat kleine Löcher.


Es hat einen kräftigen Geschmack und wird ganzseitig, zweitseitig angeschoben oder im Kasten gebacken.

Also auch freigeschoben ist ein Paderborner dann wohl doch ein Paderborner! Die einzelnen Mengen hatte ich übrigens angegeben. Auch hier gibt es Schwankungen, Da würde ich den Namen nicht in Frage stellen!
Scheint aber kaum jemand zu wissen.

Im Kasten oder im Backrahmen wird es oft ins Netz gestellt.

Inzwischen fängt mein "Paderborner Krusten-Landbrot" auch an zu schmecken.
_________________
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JuergenPB
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Anmeldungsdatum: 12.05.2016
Beiträge: 423

BeitragVerfasst am: 21.08.2016, 00:48    Titel: Antworten mit Zitat

Schinkenbrot hat Folgendes geschrieben:
JuergenPB hat Folgendes geschrieben:

Allerdings hat das mit „Paderborner“ nichts zu tun.
Beim Paderborner hat man oben und unter krosse Kruste, die Seiten sind weich. Will man auch die Seiten etwas fester haben, dann heißt es „Paderborner Doppelback“.
Die obere Kruste hat kleine Löcher.


Es hat einen kräftigen Geschmack und wird ganzseitig, zweitseitig angeschoben oder im Kasten gebacken.

Also auch freigeschoben ist ein Paderborner dann wohl doch ein Paderborner! Die einzelnen Mengen hatte ich übrigens angegeben. Auch hier gibt es Schwankungen, Da würde ich den Namen nicht in Frage stellen!
Scheint aber kaum jemand zu wissen.

Im Kasten oder im Backrahmen wird es oft ins Netz gestellt.

Inzwischen fängt mein "Paderborner Krusten-Landbrot" auch an zu schmecken.

Nein, Du mußt mindestens neun Brode frei geschoben eng nebeneinander backen.
Das in der Mitte ist dann ein Paderborner.
Auf den Arm nehmen


Tschulligung, aber ein hingeknallter Brotklecks ist kein Paderborner, selbst wenn die Krume gut ist und es auch sonst gut aussieht.
_________________
Gruß
Jürgen
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