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Sonntagsbrötchen

 
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Sarah
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 1491

BeitragVerfasst am: 16.10.2011, 12:47    Titel: Sonntagsbrötchen Antworten mit Zitat

Diese Brötchen backe ich immer wieder, denn sie sind wenig aufwendig, variabel und eignen sich gut für Langschläfer. Eine Stunde nach dem Aufstehen frische Brötchen, dazwischen Zeit zum Duschen und Tisch decken - für uns optimal!

Zutaten:

500g Weizenmehl (550 oder eine Mischung aus 550 und 812)
100 ml Milch
200-225 ml Wasser
7g Hefe
10g Salz
1 TL Honig
1 TL Butter oder Schmalz
1 EL Sauerteig, gerne den Rest aus einer Hefeführung, als Geschmacksgeber

Am Vorabend:

Den Teig kneten, Butter erst kurz vor Schluss dazugeben und gut einkneten.
Ca. 1h bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Eine Couche auf einem Blech o.ä. zurechtlegen. In meinem Fall ist dies einfaches festes Leinen (keine Baumwolle!), entsprechend gefaltet.
Dann Brotchen formen, in der Couche mit dem Schluss nach oben übernacht im Kühlschrank gehen lassen, dabei mit einem Leinentuch zudecken.

Am Sonntagmorgen:

Brötchen aus dem Kühlschrank holen, 30 Minuten akklimatisieren lassen.
Währenddessen Ofen auf 250° aufheizen, Lochblech mit aufheizen. Die Brötchen auf Backfolie legen, dabei umdrehen (Schluss nach unten) und gut einschneiden. Alternativ: Schluss oben lassen, dann nicht einschneiden.
Anbacken bei 225° mit Dampf. Nach 10 Minuten Dampf ablassen und Temperatur auf 200° herunterdrehen. Fertigbacken in insgesamt 20-25 Minuten.


_________________
Gruss Sarah

Naturwissenschaft ist der Versuch, beim Erklären der Welt ohne Wunder auszukommen.
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wolfine
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 1394

BeitragVerfasst am: 16.10.2011, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sarah,

Deine Sonntagsbrötchen sehen sehr lecker aus.
Rezept liest sich gut -> ab auf die Nachbackliste Sehr glücklich
_________________
Gruß wolfine
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forum_julii
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 11.10.2010
Beiträge: 231
Wohnort: Wo Lavendel blüht und Feigen gedeihen

BeitragVerfasst am: 16.10.2011, 16:15    Titel: Danke! Antworten mit Zitat

Hallo Sarah,

danke für das tolle Rezept, die Fotos sind echt Klasse!

Morgens frische Brötchen ohne in aller Herrgottsfrühe aufzustehen, das ist schon was Besonderes.

Aber führt das über Nacht nur mit einem Leinentuch Zudecken im Kühlschrank nicht aufgrund der langen Zeit zum Austrocknen der Teiglinge?

Ich "behelfe" mir sonst immer bei den Frühstücksbrötchen mit "Brötchen in 30 Minuten auftauen", währenddessen duschen, dann gut besprüht "in 6-7 Min. fertigbacken", während ich den Tisch decke.
_________________
Liebe Grüße

Julii
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Sarah
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 1491

BeitragVerfasst am: 16.10.2011, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber führt das über Nacht nur mit einem Leinentuch Zudecken im Kühlschrank nicht aufgrund der langen Zeit zum Austrocknen der Teiglinge?

Nein, nicht wirklich. Das erste Bild zeigt die Teiglinge direkt nach dem Formen, da ist die Oberfläche feucht-glänzend. Auf dem zweiten Bild sind die Teiglinge übernacht gegangen wie beschrieben. Die Haut ist nicht mehr feucht und die Teile sind von der Kälte (5-7°) relativ steif, aber die leichte Verhautung hilft beim Händling (ganz vorsichtig abheben und auf die Folie legen, damit die Luftbläschen möglichst unbeschadet überleben) und Einschneiden. Durch das Backen mit Dampf gehen sie im Ofen trotzdem noch schön auf. Die Kruste fühlt sich direkt nach dem Backen ziemlich fest an, wird aber nach wenigen Minuten dünn-knusprig und fenstert.
_________________
Gruss Sarah

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küchenherd
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.09.2010
Beiträge: 469
Wohnort: Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 16.10.2011, 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

Sarah, die Brötchen sehen wirklich sehr gut aus Ich glaube, ich habe nach einer schlimmen steinharten Pleite vor einem Jahr mich dann nicht mehr an Brötchen herangewagt. Dein Rezept werde ich am Wochenende aber versuchen. Bin schon gespannt und danke erst mal dafür. Sehr glücklich
Und auch dein Brot zum WBD finde ich interessant und nachahmenswert.

Viele Grüße
Küchenherd
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Allegro
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 29.03.2009
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 16.10.2011, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sarah,

Brötchen habe ich bisher auch noch nicht ordentlich hingekriegt Verlegen - aber der nächste Versuch wird dieses Dein Rezept hier sein Cool Es liest sich sehr gut und aussehen tun sie wie gemalt
_________________
Viele Grüße - Allegro
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Zurückzumir
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 08.08.2011
Beiträge: 32
Wohnort: Betzdorf, WW

BeitragVerfasst am: 14.11.2011, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sarah,

heute Abend werde ich mich an Deine Brötchen begeben.

Bis jetzt habe ich noch nie mit Hefeteig und diese langen Gehphasen gearbeitet.
Du verwendest bestimmt ein Leinentuch, damit die Brötchen beim Gehen nicht zu breit laufen. Trocknet das die Teiglinge nicht zu sehr aus, und warum soll man keine Baumwolle verwenden? Wie bekommst Du die Teiglinge vom Tuch ohne Formverlust auf das Backblech?

Ich hätte mir vorstellen können, direkt die Teiglinge auf das Backblech (mit Dauerbackfolie) zu legen, mit Frischhaltefolie abzudecken und über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen.
_________________
Au revoir - Good bye und Auf Wiedersehen

Eva



\"Altes Brot ist nicht hart - kein Brot, das ist hart.\"
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Sarah
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 1491

BeitragVerfasst am: 14.11.2011, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ich nehme zum Gehenlassen ein Leinentuch. Das ist deshalb geeignet, weil das Tuch zwar Feuchte annimmt, aber der Teig ganz und gar nicht daran klebt. Das ist bei Baumwolle anders, und Bemehlen gegen das Kleben würde mir zu viel ungewolltes Mehl an die Kruste bringen. Außerdem laufen die Brötchen nicht breit wenn sie in den Falten des Leinentuchs gehen. Sie verhauten ganz leicht und werden außerdem kältesteif, so dass man sie ganz einfach aufs Backblech bringt: die Falten auseinanderziehen, dann ist genügend Platz dazwischen, um sie sanft anfassen zu können, ohne dass sie Schaden nehmen. Wenn sie leicht verhautet sind lassen sie sich außerdem leichter einschneiden. Der Kruste schadet das überhaupt nicht, im Gegenteil: sie macht direkt nach dem Backen einen etwas dicken und festen Eindruck, ist aber nach wenigen Minuten schön dünn, knusprig und leicht fensternd. Wenn du mit Schwaden anbäckst, können sie auch ohne weiteres schön aufgehen. Ich backe auf einem Lochblech mit oder ohne Folie.
_________________
Gruss Sarah

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Mikado
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 08.04.2013
Beiträge: 2624
Wohnort: Rheinland-Pfalz, Zwischen den Wassern

BeitragVerfasst am: 11.06.2016, 09:04    Titel: Re: Sonntagsbrötchen Antworten mit Zitat

Sarah hat Folgendes geschrieben:
Am Sonntagmorgen:
Brötchen aus dem Kühlschrank holen, 30 Minuten akklimatisieren lassen.

Hallo Sarah

Das ist ja schon eine Zeit lang her, falls du noch mitliest:
Du lässt die kleinen Brötchenteiglinge akklimatisieren. Was erreichst du damit?
Ich frage deswegen, wenn man sie nicht akklimatisieren lässt und direkt in den Backofen gibt, dann kann ich mir vorstellen, dass die Ofenhitze die relativ kleinen Teiglinge ruckzuck durchdringt. Welchen Vorteil hat es, die kleinen Dinger zu akklimatisieren?
_________________
Beste Grüße
Mika

Der Geruch des Brotes ist der Duft aller Düfte. Es ist der Urduft unseres irdischen Lebens, der Duft der Harmonie, des Friedens und der Heimat. -- Jaroslav Seifert
Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse Spuren. -- Christian Morgenstern
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. -- Albert Einstein
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darkbijou
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 17.01.2016
Beiträge: 93
Wohnort: Niederrhein

BeitragVerfasst am: 11.06.2016, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe die Brötchen auch vor 2 Wochen genau nach Rezept gemacht. Die sind bei mir leider gar nicht mehr aufgegangen, weder beim aklimatisieren lassen noch im Ofen Weinen Weinen . Die waren genau so groß nach dem backen wie am abend, als ich sie in den Kühlschrank stellte.

Und eben auch so kompakt wie diese fertigen aufbackbrötchen nach dem backen. Aber lecker waren sie, das muß ich sagen
_________________
Viele Grüße

Sabine
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JuergenPB
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 12.05.2016
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 11.06.2016, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wieviele Brötchen bekommt man aus der Teigmenge?
_________________
Gruß
Jürgen
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Espresso-Miez
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 14.12.2013
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 12.06.2016, 05:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jürgen,
Das Rezept ergibt ca 830-850g Teig.
ich würde daraus 12 Brötchen à ca. 70g machen, andere mögen lieber größere Teile.
_________________
Liebe Grüße von der Miez
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14415
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 12.06.2016, 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

darkbijou hat Folgendes geschrieben:
Ich habe die Brötchen auch vor 2 Wochen genau nach Rezept gemacht. Die sind bei mir leider gar nicht mehr aufgegangen, weder beim aklimatisieren lassen noch im Ofen Weinen Weinen . Die waren genau so groß nach dem backen wie am abend, als ich sie in den Kühlschrank stellte.

Und eben auch so kompakt wie diese fertigen aufbackbrötchen nach dem backen. Aber lecker waren sie, das muß ich sagen


Der Teig bestimmt die Gare nicht die Uhr Winken
Wenn der Teig zu kalt steht, dann arbeitet die Hefe kaum, die Brötchen gehen nicht od. nur wenig auf. Bei 5-8° passiert im Teig wenig, der Teig geht kaum auf, bei ca. 10° arbeitet die Hefe langsam weiter, der Teig geht langsam auf. Der Bäcker arbeitet bei langer Gare mit langsam steigender Temperatur (Gärverzögerung) so dass die Brötchen zur gewünschten Zeit gut aufgegangen sind.
Sollten die Brötchen im Kühlschrank nicht aufgegangen sein, dann sollten die Teiglinge länger akklimatisieren. Sie sollten erst gebacken werden, wenn sich das Volumen deutlich vergrößert hat, das kann deutlich länger als 30 Min. dauern.
Wenn du kaum aufgegangen Teiglinge backst, dann passiert auch im Backofen nicht viel, die Brötchen bleiben klein und kompakt Geschockt

Weitere Infos Gärverzögerung/Gärunterbrechung siehe hier:
http://www.meistermarken-ulmerspatz.de/downloads/bbz/Backen-im-Laden.pdf

@ Jürgen
ein Teig mit 500 g Mehl ergibt bei mir ca. 9-10 Brötchen, Teiggewicht bei mir je Brötchen ca. 90-100 g
_________________
Liebe Backgrüße
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stärker.


Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 14.06.2016, 09:48, insgesamt einmal bearbeitet
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darkbijou
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 17.01.2016
Beiträge: 93
Wohnort: Niederrhein

BeitragVerfasst am: 12.06.2016, 10:49    Titel: Antworten mit Zitat

Marla, ich dachte mir schon so was, das die Zeit viel zu kurz war.

Auch habe ich jetzt mal ein Thermometer in den Kühlschrank gelegt, um zu sehen, welche Temperatur er überhaupt hat.

Heute habe ich auch Frühstücksbrötchen von Lutz gebacken, die sind besser aufgegangen (hätten aber m.M.n. ruhig noch eine halbe bis 3/4 Stunde zusätzlich gebrauchen können), aber weißt du, wenn Männe einem im Nacken steht mit der Frage, wann kann ich essen Mit den Augen rollen, glaube ich inzwischen, das Brötchen Sonntags morgens nix für uns sind.

Danke für die Bestätigung
_________________
Viele Grüße

Sabine
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14415
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 12.06.2016, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
aber weißt du, wenn Männe einem im Nacken steht mit der Frage, wann kann ich essen Mit den Augen rollen, glaube ich inzwischen, das Brötchen Sonntags morgens nix für uns sind.
Deshalb backe ich meine Brötchen fürs Wochenende schon 1-2 Tag vorher Winken
Müssen dann nur noch kurz aufgebacken werden, spart Zeit, Arbeit und schont die Nerven Winken
_________________
Liebe Backgrüße
Marla

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Der mit dem Teig tanzt
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 03.12.2012
Beiträge: 1550
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 12.06.2016, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
... nur noch kurz aufgebacken werden, spart Zeit, Arbeit und schont die Nerven

Kann ich voll bestätigen.
Nicht ganz dunkel ausbacken,
bald nach dem Auskühlen einpacken bzw. -frieren.

Sonntagsmorgens kräftig endbacken.
Genuss ohne Stress.
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Herzliche Back-Grüße aus Westfalen!
Andreas
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Mikado
Absoluter Spezialist
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Beiträge: 2624
Wohnort: Rheinland-Pfalz, Zwischen den Wassern

BeitragVerfasst am: 14.06.2016, 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

darkbijou hat Folgendes geschrieben:
... wenn Männe einem im Nacken steht mit der Frage, wann kann ich essen Mit den Augen rollen, glaube ich inzwischen, das Brötchen Sonntags morgens nix für uns sind.

Vielleicht bei Brötchen mit Zubereitung am Sonntagmorgen.

Aber sobald die Zubereitung am Vorabend stattfindet und lange kalte Stückgare im Kühlschrank über Nacht folgt, ist das kein Problem mehr!! Cool
Dann werden die Teiglinge morgens nur noch in den vorgeheizten Ofen geschoben.
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Mika

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darkbijou
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Anmeldungsdatum: 17.01.2016
Beiträge: 93
Wohnort: Niederrhein

BeitragVerfasst am: 14.06.2016, 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Mikado hat Folgendes geschrieben:
darkbijou hat Folgendes geschrieben:
... wenn Männe einem im Nacken steht mit der Frage, wann kann ich essen Mit den Augen rollen, glaube ich inzwischen, das Brötchen Sonntags morgens nix für uns sind.

Vielleicht bei Brötchen mit Zubereitung am Sonntagmorgen.

Aber sobald die Zubereitung am Vorabend stattfindet und lange kalte Stückgare im Kühlschrank über Nacht folgt, ist das kein Problem mehr!! Cool
Dann werden die Teiglinge morgens nur noch in den vorgeheizten Ofen geschoben.


Das war eine lange, kalte Stückgare im Kühlschrank wie im Rezept. Deswegen habe ich das ja gemacht, aber immer noch zu lange Mit den Augen rollen
_________________
Viele Grüße

Sabine
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Mikado
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Anmeldungsdatum: 08.04.2013
Beiträge: 2624
Wohnort: Rheinland-Pfalz, Zwischen den Wassern

BeitragVerfasst am: 14.06.2016, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

darkbijou hat Folgendes geschrieben:
Das war eine lange, kalte Stückgare im Kühlschrank wie im Rezept. Deswegen habe ich das ja gemacht, aber immer noch zu lange Mit den Augen rollen

Okay, okay, dann ist das halt so.
Aber auch - wie von anderen vorgeschlagen - bei vorgebackenen und Sonntagmorgen endgebackenen Brötchen musst du morgens den Backofen aufheizen, die verstrichene Zeit ist nur um die ersten fehlenden Minuten des Vorbackens kürzer. Abkühlen müssen nach beiden Varianten gebackene Brötchen. Soooooooo viel Zeit spart die Methode des morgendlichen "nur Aufbackens" meiner Meinung nach nicht. Winken
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14415
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 14.06.2016, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Abkühlen müssen nach beiden Varianten gebackene Brötchen. Soooooooo viel Zeit spart die Methode des morgendlichen "nur Aufbackens" meiner Meinung nach nicht.
Auftoasten/Aufbacken und Abkühlen dauert bei mir 10-15 Min. - während dieser Zeit wird er Tisch gedeckt.
Brötchen nach kalter Gare backen, sofern sie aufgegangen sind und nicht noch akklimatisieren/gehen müssen, ca. 20 Min. Backzeit plus ca. 10 Min. Abkühlzeit = 30 Min.
Zeitersparnis Aufbacken mind. 50 % und ich weiß, dass meine Brötchen in 10-15 Min. auch wirklich fertig sind, gefrühstückt werden kann Winken
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silberstern
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 28.01.2014
Beiträge: 80
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 14.06.2016, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Legst du die (vorgebackenen) Brötchen gefroren in den Ofen oder taust du sie auf, z.B. über Nacht?
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14415
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 14.06.2016, 16:44    Titel: Antworten mit Zitat

Die Brötchen fürs Wochenende werden bei mir nicht eingefroren, die werden einfach nur gut verpackt, damit sie nicht austrocknen.
Gefrorene Brötchen taue ich vorher auf.
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Liebe Backgrüße
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kupferstädterin
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Anmeldungsdatum: 01.01.2012
Beiträge: 3207
Wohnort: Nähe Aachen

BeitragVerfasst am: 14.06.2016, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

bei Brötchen mit Übernachtgare macht es auch Sinn, diese bevor sie in den KS kommen ca 1/2 Stunde anspringen zu lassen.
Dadurch dass sie recht klein sind; im Gegensatz zu einem Brot; dringt die Kälte schnell ins Innere vor und somit ist die Gare ruhiggestellt, wenn die Brötchen dann am nächsten Morgen nicht genug Zeit zum Aufwachen haben, schaffen sie es nicht sich im Ofen zu entwickeln Geschockt

Ich habe das letzte Mal Brötchen bei 180°C eingeschossen und sofort auf 230°C hochgestellt, so hatten sie einen schöneren Ofentrieb, müsste auch bei Brötchen mit Übernachtgare klappen

LG Uta
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Gondolina
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 23.11.2014
Beiträge: 111
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 25.03.2017, 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Liebes Backvolk!

Frisch gebackene Brötchen zum Frühstück sind einer der Gründe, die mich auf Umwegen mal hierher geführt haben.
Dieses Rezept von Sarah hab ich schon früher ausprobiert.
Jetzt will ich mich mal wieder daran machen, um unter meinen heimischen Bedingungen akzeptable Ergebnisse zu erreichen.

Ich hab die Mengen halbiert, für zwei Personen im Alltag ausreichend.
Begonnen hab ich zu normaler Feierabendzeit (ca. 19 Uhr).
Teig kneten (ohne Butter) mit der Maschine 10 Minuten, dann mit Butter noch ca. 3 Minuten.
Dann laß ich den Teig in der Schüssel ruhen, und mach nach 30 und 60 Minuten noch je 6 Umdrehungen mit den Knethaken.
Dann wiege ich fünf Teiglinge ab und wirke erst rund, danach an den Enden leicht spitz zulaufend.
Das ist zur Zeit meine liebste Brötchenform.

Danach lasse ich sie gehen in einer Plastikdose mit Deckel, ausgelegt mit bemehltem Leintuch.
Für 30 Minuten noch bei Raumtemperatur, danach im Kühlschrank ab ca. 21 Uhr.
Morgens 6.20 Uhr heize ich den Backofen vor und nehme die Dose aus dem Kühlschrank, Teiglinge aber noch abgedeckt.

Nach 30 Minuten schneide ich ein und backe mit Dampf bei max. Temperatur an (260 Grad).
Dampf ablassen nach 10 Minuten. Bräunung ist schon recht weit fortgeschritten. Schalte die Oberhitze ab.
Nach 17 Minuten sehen sie "fertig" aus, aber Kerntemperatur hat nur 93 Grad.
Backe nochmal 5 Minuten. Dann endlich raus!


Vorne der Test ohne Einschneiden mit Schluß nach oben, ist wohl keine Option.


7.30 Uhr fertig zum "Reinbeißen "!

Hauptsächlich an der Temperatursteuerung beim Backen werde ich noch ansetzen.
Ansonsten ist das ein tatsächlich alltagstaugliches Zwischenergebnis.

Gruß von Gondolina.
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Zibiba
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 14.12.2011
Beiträge: 1740
Wohnort: Baden-Württemberg

BeitragVerfasst am: 25.03.2017, 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Gondolina, schön, dass Du so ausführlich beschreibst, wie Du vorgegangen bist Smilie Das macht es für Nachbäcker einfach, es einmal auf Deine Weise zu probieren.

Nur bei den Bildern ist offenbar etwas schiefgegangen, ich bekomme angezeigt 404 - Not found (Übrigens auch bei Deinem vorherigen Eintrag in einem anderen Thread) Kannst Du das bitte zur Anregung des Speichenflusses reparieren? Winken
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Viele Grüße
Zibiba
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Je besser das Brot, desto schlechter die "Haltbarkeit"! Winken
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Gondolina
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Anmeldungsdatum: 23.11.2014
Beiträge: 111
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 26.03.2017, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Liebes Backvolk,
@ Zibiba,

ich hoffe, die Fotos sind jetzt alle wieder sichtbar.
Die Plattform hatte technische Probleme.

Und da schiebe ich den nächsten Output gleich hinterher:




Diesmal in 22 Minuten richtig durchgebacken.
Teiglinge hatten übrigens 83g, das 'Geburtsgewicht' war ca. 71g.
Ist für uns eine passable Brötchengröße.

Gruß von Gondolina.
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Zibiba
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 14.12.2011
Beiträge: 1740
Wohnort: Baden-Württemberg

BeitragVerfasst am: 27.03.2017, 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, jetzt kann man die Prachtstücke sehen! Sehr glücklich

Gondolina hat Folgendes geschrieben:
...Teiglinge hatten übrigens 83g, das 'Geburtsgewicht' war ca. 71g.
Ist für uns eine passable Brötchengröße...

Auch ein Vorteil beim Selberbacken, man kann sich seine Brötchen in der jeweils passenden Größe und Form zaubern. Also, falls der Teig nicht gerade mal wieder meint, eigene Ideen durchsetzen zu müssen Auf den Arm nehmen Winken Für den Schnitzelweck dürfen es gute 100 g-Teiglinge sein, beim Fischweckle reichen 85 g und als Beilage zur Käseplatte tun´s auch Minibrötchen.
_________________
Viele Grüße
Zibiba
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