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Noch ein Schwarzbierbrot - ohne Vollkorn - RST

 
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Autor Nachricht
Sarah
Absoluter Spezialist
Absoluter Spezialist


Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beitrńge: 1491

BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 13:43    Titel: Noch ein Schwarzbierbrot - ohne Vollkorn - RST Antworten mit Zitat

Schwarzbierbrot ohne Vollkorn

Zutaten:
700g RST
200g WM 1050
500g RM 1150
390g Schwarzbier
20g Salz
(wer mag: 1/2 TL Brotgew├╝rz)

Weizenmehl und 100g Roggenmehl mit dem lauwarmen Schwarzbier verr├╝hren und 45 Min. stehen lassen. Restliche Zutaten hinzuf├╝gen und alles kurz verkneten (oder: gr├╝ndlich von Hand durchmischen). Es entsteht ein sehr weicher Teig.
30 Minuten Teigruhe.
Kurz wirken / Brot formen und in den gut bemehlten G├Ąrkorb legen. Wer rustikale Risse mag, legt das Brot mit dem Schluss nach unten in den G├Ąrkorb. Eine d├╝nne Plastikt├╝te so dr├╝berst├╝lpen, da├č eine Luftblase ├╝ber dem Teigling entsteht.
Im warmen Raum gehen lassen. Bei mir waren das 24┬░ in der N├Ąhe des Heizk├Ârpers 2,5 Stunden. Wenn der Teigling merklich gr├Â├čer geworden ist, sich fluffig anf├╝hlt und nach leichtem Anstupsen langsam wieder zur├╝ckkommt, in den auf 250┬░ vorgew├Ąrmten Backofen schieben und bei fallender Hitze backen.
Backen im Manz: Sobald die Heizlampe wieder aus ist, auf 240┬░ herunterschalten, nach 20-25 Minuten je nach gew├╝nschtem Br├Ąunungsgrad den Ofen ganz ausschalten. Nach insgesamt 70 Minuten Backzeit ist das Brot fertig. Die Temperatur betrug zu diesem Zeitpunkt 170┬░.

Brot auf dem Rost abk├╝hlen lassen und am n├Ąchsten Tag anschneiden.

Aromatisches Brot mit luftiger, feuchter, elastischer Krume und sch├Âner Kruste, passend f├╝r jeden Belag.

Danke eibauer P├Ât huldigen f├╝r das "Eibauer Schwarzbierroggenbrot", das war die Inspiration hierf├╝r:http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=2849

Gru├č Sarah
_________________
Gruss Sarah

Naturwissenschaft ist der Versuch, beim Erkl├Ąren der Welt ohne Wunder auszukommen.
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Gondolina
Sauerteigfachmann
Sauerteigfachmann


Anmeldungsdatum: 23.11.2014
Beitrńge: 142
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 08.03.2015, 14:26    Titel: Entdeckung bei der Schatzsuche Antworten mit Zitat

Liebes Backvolk,
durch den Schatzsuche-Event habe ich, fast genau 6 Jahre nach dem Sarah dieses Rezept eingestellt hat, das Brot nachgebacken.

Und so war der Plan:

Montag abend:
Roggen-ASG aufgefrischt nach Marla (1:2:2) bei 26┬░C ca. 4 Stunden, danach in den K├╝hlschrank gestellt

Dienstag abend:
Sauerteig: dreistufige F├╝hrung nach Holzb├Ąckers Rechner

36g ASG+60g RM 1150+90g Wasser
bei 26┬░C von 19 Uhr bis 24 Uhr stehen lassen

+120g RM 1150+72g Wasser
bei 23┬░C von 0 Uhr bis 8 Uhr stehen lassen

+180g RM 1150+180g Wasser
bei 30┬░C von 8 Uhr bis 11 Uhr stehen lassen

Mittwoch:
200g WM 1050+100g RM 997+300g Schwarzbier (K├Âstritzer)
45 min quellen lassen (bis 12 Uhr)

Brotteig: Sauerteig+Quellung+400g RM 1150+20g Salz
ca. 6min auf Stufe 1-2 in der Knetmaschine (Culina von Messerschmidt)
dabei restliche 90g Schwarzbier zugef├╝gt

Teigruhe 45 min des recht klebrigen Teiges

Langwirken und 2 Stunden Gare im G├Ąrkorb bei 28┬░C

Backen bei 250┬░C auf dem Backstein und Dampf (nach 10 min entfernen)
schrittweise fallend auf 180┬░C,
ingesamt 65 min

Donnerstag morgen:
Anschnitt




Mein erstes Brot ohne Zugabe von Hefe: lecker und würzig. Ich werde es auf jeden Fall nochmal backen, mit kleinen Änderungen:

-Sauerteigf├╝hrung lieber einstufig (war mir etwas zu aufwendig)
-beim Quellen das Schwarzbier komplett zugeben (hatte erst 90g zur├╝ckgehalten, um im Brotteig noch regulieren zu k├Ânnen)
-Backstein besser vorheizen (hatte parallel Rosinenstuten gemacht, der war direkt vor dem Schwarzbierbrot im Ofen, bei zuletzt 180┬░C)
-nicht vergessen Umluft auf O-U-Hitze umzuschalten (erst nach 10 min gemerkt Verlegen )
-Rezept verkleinern oder gr├Â├čeren G├Ąrkorb anschaffen Winken
-etwas l├Ąnger backen (neues Einstichthermometer zeigte 98┬░C, aber eine kleine Stelle im unteren Drittel ist noch nicht richtig durchgebacken)

So, das war bissl ausf├╝hrlich, vielleicht hat ja der eine oder andere Lust auf dieses nicht schwierige Brot bekommen
(wage ich als Anf├Ąngerin zu sagen... Cool .

Viele Gr├╝├če von Gondolina
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donnermeister
Profi im Sauerteigbacken
Profi im Sauerteigbacken


Anmeldungsdatum: 18.07.2014
Beitrńge: 602
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 08.03.2015, 17:20    Titel: Re: Entdeckung bei der Schatzsuche Antworten mit Zitat

Gondolina hat Folgendes geschrieben:
... Ich werde es auf jeden Fall nochmal backen, mit kleinen Änderungen:
...


Dein Brot gef├Ąllt mir. Und klar, je mehr man backt, um so mehr Erfahrung bekommt man und experimentieren muss auch sein.
_________________
Viele Gr├╝├če aus Berlin
von Detlef
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Gondolina
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 23.11.2014
Beitrńge: 142
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 13.06.2017, 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Liebes Backvolk,

es hat ├╝ber zwei Jahre gedauert.
Aber jetzt hab ich es endlich wieder gebacken!

Am├╝sant, in den Erinnerungen zu st├Âbern.
Und in den Schatzkisten.
Ich denke sehr gerne an die Schatzsuche zur├╝ck.
War f├╝r mich damals der Anla├č, endlich auf die Reihe zu kriegen, wie man hier Fotos einstellt.



Bitte nicht als Werbung interpretieren, aber den Ansto├č f├╝r meine Neuauflage des Bierbrotes gab mir unser Pfingstausflug nach Bayreuth.
Dort haben wir einen Rundgang in unterirdischen Katakomben mitgemacht, unter jener Brauerei.
Abschlie├čend gab es dann auch noch eine Verkostung... siehe Foto Mit den Augen rollen .

Meine Vorgehensweise hab ich tats├Ąchlich etwas abge├Ąndert.
-Sauerteigf├╝hrung einstufig mit fallender Temperatur
-Quellung mit kompletter Biermenge
-G├Ąrkorb 1,5 kg

Der Teig hatte eine ganz angenehme Bindung, trotzdem braucht das Wirken noch viel ├ťbung.
Die Gare war mit 2,5 Stunden etwas zu lang.
Ich habe erst nach 3 Minuten geschwadet, und der Laib hat sich tats├Ąchlich noch nach oben gezogen!



Der Anschnitt am n├Ąchsten Morgen:



Die Kruste ist extrem lecker, und sowohl Marmelade, Schinken und K├Ąse haben drauf gepasst.

Gru├č von Gondolina.
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Zibiba
Absoluter Spezialist
Absoluter Spezialist


Anmeldungsdatum: 14.12.2011
Beitrńge: 1793
Wohnort: Baden-W├╝rttemberg

BeitragVerfasst am: 14.06.2017, 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hey, das ist toll, dass Du ├╝ber den Pfingstausflug nach Bayreuth und die Verkostung von gutem Gerstensaft wieder zu diesem sch├Ânen Brotrezept zur├╝ckgefunden hast. Manchmal braucht es solche Anst├Â├če ├╝ber ein, zwei Ecken. Das Brot als Ergebnis kann sich sehen lassen! Tolle lockere Krume.

Und stimmt, die Schatzsuche damals, das war eine sch├Âne Aktion. Und das sage ich nicht nur, weil die irgendwie von mir kam Verlegen Winken Vielleicht schaffen wir es ja, so etwas mal wieder durchzuziehen?
_________________
Viele Gr├╝├če
Zibiba
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Je besser das Brot, desto schlechter die "Haltbarkeit"! Winken
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kupferst├Ądterin
Moderator
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.01.2012
Beitrńge: 3317
Wohnort: N├Ąhe Aachen

BeitragVerfasst am: 14.06.2017, 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Fein Gondolina P├Ât huldigen

Tja, unsere Schatzsuche war schon eine feine Sache Winken

Wenn wir durch ein ├Ąhnliches Event wieder die Massen mobilisieren k├Ânnten k├Ąme mal wieder Leben in die Bude Cool Auf den Arm nehmen

LG Uta
_________________
Selbstgebackenes Brot ist Gold wert
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