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Äthiopisches Fladenbrot: Wie mit ST?

 
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joeby
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 31.10.2004
Beiträge: 27
Wohnort: Tübingen-Derendingen

BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 15:43    Titel: Äthiopisches Fladenbrot: Wie mit ST? Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Sauerteige,

ich möchte Injera backen, das ist ein äthopisches Fladenbrot. Alle Rezepte schreiben zwar etwas darüber, dass das eigentlich ein Sauerteigbrot ist, aber sie verwenden immer Hefe!

Ich möchte das folgende Rezept umwandeln:
Zitat:

Injera
ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN:

* 700 g Weizenmehl
* 300 g Maismehl
* 1 Hefe (1 Wuerfel)
* 1 TL Salz

ZUBEREITUNG: Ein Tag vorher die Hefe in einer Tasse in wenig Wasser auflösen, etwas Mehl zugeben und an einem warmen Ort "gehen" lassen (Vorteig). Mehl und Maismehl in eine große Schüssel geben, die aufgelöste Hefe und etwa 2 l lauwarmes Wasser hinzufügen. Durchkneten bzw. rühren, bis der Teig schön glatt ist, zudecken und an einem warmen Ort wieder "gehen" lassen.
Wenn sich der Teig nach einigen Stunden abgesetzt hat, das Wasser abgeschöpfen. Nun gibt man 1 Tl. Salz und ca. 1 l gut warmes Wasser zu (nicht zu heiß, da die Hefezellen sonst absterben!) und rührt die Masse gut durch. Sobald der Teig schön aufgeht, kann man 1 Schöpflöffel voll in eine heiße Teflonpfanne gießen (ohne Fett) und schnell durch Bewegen der Pfanne verteilen. Mit einem Deckel zudecken. Der Fladen ist fertig, wenn er sich vom Rand löst. Er muß viele "Augen" aufweisen (kleine Bläschen). Die Pfanne nach jedem Durchgang vorsichtig (heiß!) mit einem Küchentuch sauberwischen.


Wie könnte das mit Sauerteig gehen?

Grüßle

joeby
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zerobooze
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Anmeldungsdatum: 28.10.2006
Beiträge: 837
Wohnort: Michelstadt / Odenwald

BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 18:20    Titel: re: Äthiopisches Fladenbrot Antworten mit Zitat

Hi,
@joeby:
Frage vorneweg:
hast Du das aufgeführte Rezept schon mal ohne ST gebastelt und mit 4 Leuten aufgegessen?
Würde ich gerne mal ausführlich lesen, wie der gesamte Teig - Brat - Ess - Ablauf war. 'Auf den Arm nehmen'
(DAS muß ich mir aber nicht geben).


Spaß beiseite: Ein Rezept davor (im CK) steht eins, das vielleicht mehr Sinn macht.
Bzw. mit google findest Du, daß das Mehl (= Ersatz für "Teff"-Mehl) mit Wasser und Hefe
für 3 Tage angesetzt wird.
Und dieser "Vorteig" ist schon fast wie ein Anstellgut.
Und damit voll in Richtung Sauerteig. Mit Hefe als Starter.
Nur jede Menge; und wenn alles gut "geht" dann wird sofort gebraten.

Und wenn ich statt Hefe ein wenig ST/ASG in die "Injeri"-Pampe schmeisse und 3 Tage warte,
klettert das Ding auch die Bäume hoch.

Als "Löffel-Ersatz" sicher zu gebrauchen.
_________________
.
Gruß von Robert,
zerobooze

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carla
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006
Beiträge: 506
Wohnort: Neuseeland

BeitragVerfasst am: 06.02.2007, 02:03    Titel: Re: Äthiopisches Fladenbrot: Wie mit ST? Antworten mit Zitat

joeby hat Folgendes geschrieben:
Durchkneten bzw. rühren, bis der Teig schön glatt ist, zudecken und an einem warmen Ort wieder "gehen" lassen.
Wenn sich der Teig nach einigen Stunden abgesetzt hat, das Wasser abgeschöpfen.


Das macht mich doch ein wenig stutzig! Warum um alles in der Welt schuett ich erst Wasser rein im Unverstand um es dann wieder abzuschoepfen??

Wenn da soviel Wasser im Teig ist dass man es abschoepfen kann - dann ist das ja duenner als Pfannekuchenteig?? Der hat ja noch nicht mal Wasser drauf stehen.

Bist Du Dir sicher dass sich da nicht ein vernuenftigeres Rezept findet bevor Du das zusammenruehrst??
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uns zwischen beiden in der Schwebe.
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bianchifan
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1783
Wohnort: am Nützenberg, oberhalb der Schwebebahn, wo man die Robben aus dem Zoo noch hört

BeitragVerfasst am: 06.02.2007, 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Wo hast Du denn das aufgetrieben Geschockt ??
In Adis abbeba sicherlich nichht?
Teflonpfannen sind im Busch recht selten und soweit ich mich an das letzte hiesige afrikanische Kulturfest erinnere, waren die Brote aus vergorenem HIrsemehl gefertigt.
Falls Du tatsächlich Deine aufgeführte Rezeptur verwenden möchtest..nimm ein paar Krümel ST statt der Hefe und führ den Kram über mehrere Tage, Robert hat ja was von drei geschrieben.
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ja, mir san mim Radl.... Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht
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joeby
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Anmeldungsdatum: 31.10.2004
Beiträge: 27
Wohnort: Tübingen-Derendingen

BeitragVerfasst am: 19.02.2007, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

bianchifan hat Folgendes geschrieben:
Wo hast Du denn das aufgetrieben Geschockt ??
In Adis abbeba sicherlich nichht?
Teflonpfannen sind im Busch recht selten und soweit ich mich an das letzte hiesige afrikanische Kulturfest erinnere, waren die Brote aus vergorenem HIrsemehl gefertigt.
Falls Du tatsächlich Deine aufgeführte Rezeptur verwenden möchtest..nimm ein paar Krümel ST statt der Hefe und führ den Kram über mehrere Tage, Robert hat ja was von drei geschrieben.

Das war das häufigste Rezept im Netz, das ich gefunden habe. Die gleich Frage habe ich mir allerdings auch gestellt. Da es bei mir gerade ziemlich rund geht, bin ich aber noch nicht dazu gekommen, es auszupobieren. Jedenfalls hat das Zeuch beim Afrikaner saugut geschmeckt und er hat mir auf meine Frage gesagt, dass da ein drittel Mais und zwei drittel Weizen drin sind.

Hier steh ich nun, ich armer Tor... Pöt huldigen

Grüßle

joeby
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zerobooze
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Anmeldungsdatum: 28.10.2006
Beiträge: 837
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BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 01:15    Titel: re: Äthiopisches Fladenbrot Antworten mit Zitat

Hi,
@joeby
Deine Worte:
Zitat:
...(1) das häufigste Rezept im Netz, das ich gefunden habe.
und:
... (2) Da es bei mir gerade ziemlich rund geht, ...

(1) - Das glaube ich Dir ganz und gar nicht!!!
(2) - Das glaube ich Dir voll und ganz!!!

Ich hatte vorgeschlagen:
Zitat:
Ein Rezept davor (im CK) steht eins, das vielleicht mehr Sinn macht.
Dein Rezept ist doch 1:1 aus der Webseite "ChefKoch" rauskopiert.

Und das ist sowas von Mit den Augen rollen : aber ein posting davor steht ein Rezept, das Sinn macht.

Helau und grummel ... Cool
_________________
.
Gruß von Robert,
zerobooze

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joeby
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Anmeldungsdatum: 31.10.2004
Beiträge: 27
Wohnort: Tübingen-Derendingen

BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zerobooze,

ich muss vielleicht hinzufügen, dass ich (wegen des Tipps von unserem Afrikaner) ein Rezept nur mit Mais- und Weizenmehl gesucht habe.

Und besagtes Rezept steht u.a. bei

http://www.afrika-start.de/afrikanische-rezepte-47.htm
http://www.kochmeister.com/r/30742
und allerdings auch bei
http://www.chefkoch.de/forum/2,5,11190/Injera-aethiopischer-Teigfladen.html
(Dort steht auch das Rezept mit Tef, aber das habe ich ja nicht gesucht.)



Grüßle vom

joeby
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joeby
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Anmeldungsdatum: 31.10.2004
Beiträge: 27
Wohnort: Tübingen-Derendingen

BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Außerdem habe ich noch dieses quasi ST-Rezept gefunden, auch mit Wasser abgießen:

Titel: Teff Injera / Äthiopisches Fladenbrot
Kategorien: Brot, Region
Menge: 3-4 Portionen

Zutaten:
500 Gramm Teffmehl
1 Hefewürfel

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben, mit fünf Tassen Wasser zu einem
glatten, dickflüssigen Teig klumpenfrei verrühren.

In einer großen Schüssel Hefe mit etwas Wasser anrühren und den Teig
zugeben. zugedeckt 2-3 Tage gehen lassen, bis der Teig gegoren ist.
Dabei das Wasser, daß sich an der Oberfläche sammelt, vorsichtig
abgießen.

Danach eine halbe Tasse Teig mit einer Tasse siedendem Wasser
verrühren. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen und
eindicken lassen. Abkühlen lassen, zurück in den Teig geben und mit
kaltem Wasser verdünnen.

Schüssel abdecken, Teig 10-20 Minuten gehen lassen.

Pfanne stark erhitzen, Teig von einer Schöpfkelle spiralförmig von
außen nach innen hineinfließen lassen - er zerläuft zu einer
gleichmäßigen Schicht.

Zugedeckt 2-4 Minuten garen, bis der Fladen sich vom Pfannenrand zu
lösen beginnt und mühelos heraus genommen werden kann.

Variante:

Teff durch Weizen-, Mais- oder Gerstenmehl ersetzen.

Grüßle

joeby
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Nach dem Backen und auskühlen das Brot mit kräftig mit Ruß
abreiben, so entsteht die richtige Farbe. Auf den Arm nehmen Auf den Arm nehmen Auf den Arm nehmen
_________________
Gruß Wolfgang

Ich bin der mit dem Schrank voll Maßstäbe - und das ist gut so !
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zerobooze
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Anmeldungsdatum: 28.10.2006
Beiträge: 837
Wohnort: Michelstadt / Odenwald

BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 13:58    Titel: re: Äthiopisches Fladenbrot Antworten mit Zitat

Hi,
@joeby:

Wenn Du diese Woodoo-Rezepte alle logisch durchdenkst, ist das nix anderes als ein Palatschinken-
oder Flädle-Teig ohne Ei, mit lang geführtem Vorteig. Ob mit/ohne Hefe ist egal.

Und das Wasser abgiessen und wieder zugeben, Teilmengen des Teigs aufkochen etc. ist imho
Kokolores, und bringt nix. Und solange Du keinen Roggen nimmst, wird sicher auch der
verwendete Mehltyp ziemlich schnurzegal sein. Versuchs mal ...

Da diese dünnen Fladen eigentlich als Ersatzbesteck verwendet werden, ist der Geschmack sowieso
uninteressant und spielt keine Rolle.

Was eigentllich noch fehlt, sind die Orignal-CD`s mit den Stammesliedern, die man beim
Injera-Basteln nachsingen und während der Gärphase dazu tanzen muß ...
Mit den Augen rollen

(ist insofern kein Schiet, als es in Japan Kekse/Kräcker gibt, deren Sauerteig bei bestimmter
klassischer Musik gehen darf/muß ...)
_________________
.
Gruß von Robert,
zerobooze

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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 14:20    Titel: Re: re: Äthiopisches Fladenbrot Antworten mit Zitat

zerobooze hat Folgendes geschrieben:

Was eigentllich noch fehlt, sind die Orignal-CD`s mit den Stammesliedern, die man beim
Injera-Basteln nachsingen und während der Gärphase dazu tanzen muß ...
Mit den Augen rollen



Aber Reihenfolge und Richtung beim tanzen um die brennenden Fässer herum beachten, sonst wird es ein 'böser Zauber' und die Fladen mißlingen Auf den Arm nehmen Auf den Arm nehmen

Aber hier sind Viele in backen von Fladen geübt und können helfen. Mit den Augen rollen
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Gruß Wolfgang

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Pöt
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3294

BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zurück zu Thema:
Schon mal in der Rezeptdatenbank gesucht? Da hats einen Tefffladen (Teff und Hirse ist in Äthiopien verbreiteter als Mais, das viel Wasser braucht und dem es da zu heiß ist...)
_________________
Habe die Ähre!

Pöt

Bitte keine Hilfeanfragen zu Sauerteig oder Rezepten
per PM, KM oder I-Mehl stellen! Dafür ist das Forum da!

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zerobooze
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Anmeldungsdatum: 28.10.2006
Beiträge: 837
Wohnort: Michelstadt / Odenwald

BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 18:03    Titel: re: Äthiopisches Fladenbrot Antworten mit Zitat

Hi,
Bzgl. Teff-Läden: - geben tuts alles -
Zitat:
Inhalt: 900g Teff Mehl hell
Grundpreis: 0,63 Euro / 100g
zzgl. Versand
Bereits ab 9 Stück Lieferung frei in BRD
Das ganze Korn ist demnächst verfügbar.

Bei den Preisen vergeht mir der Appetit.
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Gruß von Robert,
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bianchifan
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1783
Wohnort: am Nützenberg, oberhalb der Schwebebahn, wo man die Robben aus dem Zoo noch hört

BeitragVerfasst am: 21.02.2007, 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

joeby hat Folgendes geschrieben:
Und besagtes Rezept steht u.a. bei

http://www.afrika-start.de/afrikanische-rezepte-47.htm

Diese Seite versprüht nicht gerade übermäßig authentisches Flair..und bei den hiesigen Chinesen wird auch nicht bevorzugt chinesisch geköchelt, und wenn, dann nur ansatzweise.
Ein sehr brauchbarer Oriantale hir in wuppervalley ist ein Libanese, seine waren bezieht der überwiegend von der Metro Auf den Arm nehmen

SChau mal auf Wikipedia, bzw. hier

Injera-Rezept von hier (Wiki)
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mehdi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2006
Beiträge: 168
Wohnort: Rhein-Sieg

BeitragVerfasst am: 04.03.2007, 09:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

habe diesen Thread mit Interesse verfolgt und werde bei passender Gelegenheit meine äthiopische Bekannte fragen, ob sie ein schönes Rezept hat.

In der aktuellen Schrot und Korn war ein Rezept, das man sicherlich - wenn man es denn unbedingt möchte - auch mit Teffmehl backen könnte.
Hier findet ihr es. Und den halben Würfel H... kann man doch durch eine entsprechende Menge AST ersetzen, oder nicht?!
_________________
Liebe Grüße

Martina
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carla
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006
Beiträge: 506
Wohnort: Neuseeland

BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

mehdi das ist ja auch wieder so ein Rezept mit "ueberschuessiges Wasser abgiessen" und "in einer beschichteten Pfanne backen"...

Und erst hefe in den teig und dann 3 Tagge stehen lassen zum Ansaeuern...

Frag mal lieber Deine Bekannte! Auf den Arm nehmen
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filinchen
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
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Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihrs!
das stimmt aber echt!! Habe auch kuerzlich so ein Rezept gelesen, schaut mal hier: Injera

Ehrlich gesagt glaube ich das denen schon, wenn man die Herstellung bedenkt! Probierts doch mal aus und berichtet Auf den Arm nehmen
_________________
Gruessle filinchen

KEEP SMILING Smilie
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bianchifan
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1783
Wohnort: am Nützenberg, oberhalb der Schwebebahn, wo man die Robben aus dem Zoo noch hört

BeitragVerfasst am: 07.03.2007, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

filinchen hat Folgendes geschrieben:
Probierts doch mal aus und berichtet Auf den Arm nehmen

gesäuerte Pfannkuchen.., damit ist alles gesagt.
Die hiesigen Metzger produzieren auch Weißwürste.., die dARFST dU ABER KEINEM WASCHECHTEN bAYERN ZEIGEN; UNd Alfi schon gar nicht Sehr glücklich
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filinchen
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
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BeitragVerfasst am: 09.03.2007, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ja was denn was denn??? Diese spontansauren Fladengebilde sind schliesslich die Urvaeter unserer lieben neuen Haustiere, Gaernot, Sieglinde und wie sie alle heissen Auf den Arm nehmen
_________________
Gruessle filinchen

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carla
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006
Beiträge: 506
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BeitragVerfasst am: 10.03.2007, 06:57    Titel: Antworten mit Zitat

filinchen hat Folgendes geschrieben:
Ja was denn was denn??? Diese spontansauren Fladengebilde sind schliesslich die Urvaeter unserer lieben neuen Haustiere, Gaernot, Sieglinde und wie sie alle heissen Auf den Arm nehmen


Ja natuerlich, aber warum erst einen Wuerfel Hefe rein und dann 3 Tage stehen lassen???
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joeby
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Anmeldungsdatum: 31.10.2004
Beiträge: 27
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BeitragVerfasst am: 02.04.2007, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Inzwischen habe ich erpobtes Injera-Rezept auf der Basis diverser Seiten im Netz erprobt, dass für europäische Verhältnisse gut schmeckt und mit Mais und Weizen gemacht wird. (So hat es mir auch mein Afrikaner empfohlen).

100 g Sauerteig
300 g Maismehl
300 g Weizenmehl (550)
300 g Selbst gemahlenes Weizen- oder Dinkelmehl
Salz
Hefe (sicherheitshalber, ich bin ein Feigling und nutze den Sauerteig wegen des Geschmacks)

Mit 1300 ml warmen Wasser zu einem glattten Teig verrühren, über Nacht an einem warmen Ort gehen lassen. Da sich ein Teil des Wassers absetzt, vor dem Backen glatt rühren.

In einer Teflon-Pfanne (andere Pfanne geht nicht) bei mittlerer Hitze dicke Pfannkuchen ausbacken: Ein bis eineinhalb Schöpfkellen pro Pfannkuchen. Sobald sich der Rand ablöst mit einem _Kunststoff_spachtel ablösen, losrütteln und ein wenig länger backen lassen. Injera wird nur einseitig gebacken, auf der anderen Seite sieht man die Blasen des Sauerteigs.

Die einzelnen Fladen mit Küchenpapiertüchern von einander trennen. Injera werden kalt gegessen.

Grüßle

Joeby
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mehdi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2006
Beiträge: 168
Wohnort: Rhein-Sieg

BeitragVerfasst am: 26.09.2007, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

falls sich noch jemand für die Fladenbrote interessiert:

Habe gerade meine äthiopische Bekannte getroffen und auf die Herstellung der Fladenbrote angesprochen.

Mengenangaben habe ich natürlich keine bekommen, das ist halt bei einer Hausfrau so, die schüttelt das aus dem Ärmel.
Wenn mich jemand nach den Mengenangaben bei Pfannkuchen fragt, kann ich das auch nicht beantworten. Ich kenne halt die Konsistenz.

Tatsache ist aber, dass keine Hefe zugesetzt wird.

Sollte durch irgendein ein Unglück kein "Restteig" vorhanden sein, wird ein neuer Teig mit etwas Teffmehl, Wasser und ein wenig Hefe angesetzt, etwa 3 Tage stehen gelassen und dann weiterverarbeitet.

Ansonsten hat jede äthiopische Hausfrau ihren "Teffsauerteig".

Meine Bekannte hat etwa 2 Tassen vom letzten Mal und die werden dann weiterverarbeitet.

Ähnliches wurde bereits beschrieben. Von dem Teig werden 1 - 2 EL abgenommen und mit einer Tasse abgekochtem, heißem Wasser (ist tatsächlich so) übergossen und umgerührt.

Hat sich dieses etwas abgekühlt, wird es mit dem Restteig verrührt und in eine Schüssel gegeben. Dann kommt das Mehl hinzu
(sie sprach von etwa 1 kg??Großfamilie??) und noch Wasser bis es etwa pfannkuchenteigähnliche Konsistenz hat. Das ganze bleibt 1 Stunde stehen. Wasser das sich abgesetzt hat, wird nicht untergerührt sondern abgeschüttet (das gleiche gilt für das abgesetzte Wasser beim "Teig vom letzten mal").

Dann werden die Teile gebacken. Und nicht vergessen: 2 Tassen aufheben für das nächste mal. Die stehen in Äthiopien auch nicht im Kühlschrank, sondern 3 - 4 Tage ganz normal im Raum.

Es wird weder Salz noch Zucker zugegeben!

Hier in Deutschland benutzt sie im übrigen Weizen- oder Maismehl.
_________________
Liebe Grüße

Martina
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Murx
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Anmeldungsdatum: 23.05.2005
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 21.06.2011, 17:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ähnliches wurde bereits beschrieben. Von dem Teig werden 1 - 2 EL abgenommen und mit einer Tasse abgekochtem, heißem Wasser (ist tatsächlich so) übergossen und umgerührt.


Das Wasser in Äthiopien entspricht nicht immer unseren Qualitätsvorstellungen, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken ... da tummeln sich durchaus bisweilen diverse Darmparasiten drin und die will man logischerweise nicht unbedingt noch im Sauerteig mit ranzüchten.

Also wird das Wasser abgekocht - und damit sich nichts weiter darin ansiedeln und vermehren kann, während es abkühlt, mit einer kleinen Gabe Sauerteig angesäuert. Das, was nun mit Flugsand und Co dennoch in das Wasser geweht wird, während es abkühlt, ist nicht weiter tragisch.

Wenn das angesäuerte Wasser in den Sauerteig gegeben wird, ist es kühl genug, als daß es die im Sauerteig lustig vor sich hinwachsenden Organismen nicht weiter im Wachstum stört.

Ich denke, daß auch mit zuviel Wasser gearbeitet wird, welches dann vom Teig runtergeschüttet wird, hat einen ähnlichen Grund.
Die erwünschten Sauerteigkulturen werden sich dort aufhalten, wo es schön viel zu beißen gibt, also in der dicken Teigfraktion - die Gärung funktioniert prima unter Sauerstoffabschluß, also unterhalb des sich absetzenden Wassers im Teig selbst. Die Hefepilze und Bakterien haben keine Veranlassung, in die nährstoffärmere, wässrige Fraktion abzuhauen - aber viele Darmparasiten mit ihrem Wirtswechsel brauchen die wässrige Fraktion, sie kommt einem Gewässer mit Fischen und Krebsen drin noch am nächsten. Das Wasser setzt sich ab, die Darmparasiten setzen sich auch ab, um auf Fischlis zu lauern - und werden bedauerlicherweise samt dem Wasser in den heißen Steppensand gekippt ... und damit ziemlich erfolgreich eliminiert.
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kornspalter
Anfänger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2017
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 25.07.2017, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir neulich das Kochbuch "Teff Love" von Kittee Berns bestellt ... unter anderem natürlich auch um ein Rezept für Injera zu haben. Bei ihrem Rezept wird auch ein Teil vom Teig abgenommen und dann sogar gekocht. Anschließend wird (nach dem Abkühlen) der gekochte Teig wieder dem Restteig hinzugefügt und noch 4 Stunden stehen gelassen.

Die Kommentare von Murx zur Hygiene klingen für mich einleuchtend - aber könnte die Methode, einen Teil des Teiges zu kochen auch einfach für das Aroma empfohlen werden? Ähnlich wie ein "Kochstück"?

Noch eine Frage zum "Wasser abschütten", wenn sich zu viel davon auf dem Sauerteig gebildet hat. Weiß jemand, wieso dieses Wasser oft sehr dunkel ist? Ich habe das auch häufig bei meinem Anstellgut-Sauerteig, den ich im Kühlschrank für eine Woche aufbewahre bis zum nächsten Backen.
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