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Wochenthread 03.02.2019 - 09.02.2019

 
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LarissaL
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.05.2009
Beiträge: 3181
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 03.02.2019, 10:21    Titel: Wochenthread 03.02.2019 - 09.02.2019 Antworten mit Zitat

Guten Morgen! Sehr glücklich

Gutes Gelingen und viel Spaß in der neuen Backwoche!
_________________
Lara
_________________


Zuletzt bearbeitet von LarissaL am 03.02.2019, 12:18, insgesamt einmal bearbeitet
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Mr.Viola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 28.02.2018
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 03.02.2019, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

So dann mache ich mal den Anfang für diese Woche.

Pane Italiano hier aus dem Forum.

Ich wählte Variante 3 mit der langen, kalten Teigführung inkl. Autolyse.
Heute morgen habe ich die Brote dann geformt und gebacken, waren wirklich lecker zum Frühstück. Dazu Salami und Oliven.



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Petrowitsch
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2472
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 03.02.2019, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mr.Viola,
klasse Italiener! Pöt huldigen

Ich wechsle mal rüber in die Nachbarschaft, ins Wallis!

Walliser Roggenbrot RST

Passt (für mich) genau in diese Jahreszeit und genau zum Wetter bei uns!


Die Laibe ...


... und ein Anschnitt.


Mein Rezept ist aus 100 % Roggen-Vollkorn, selber gemahlen. 70 % als Roggen-VK-Schrot, 30 % als Roggen-VK-Mehl.
65 % der GMM versäuert, 35 % über RVK-ST, 30 % über einen RVK-Hefe-Vorteig. Gesamt-TA ca. 168, für spätere Versuche ist da noch mehr Platz!
Die "Laibchen" haben ein durchschnittliches Gewicht nach dem Backen von ca. 440 g, richtige Mini's! Sehr glücklich
Mit diesem "riesigen" Sauerteig habe ich einen weiteren Fütterungsversuch gemacht, den stelle ich aber im SZ-ST ein.

Ich habe mich in der Hauptsache an diesem Rezept orientiert!
Als "legitime" weitere Zutat habe ich Walnüsse genommen, im dortigen Sprachgebrauch "Baumnüsse"!

Es ist ein sehr "uriges" Brot, die Aromen kräftig und "erdig", sehr saftig, sehr lecker!
Der Geschmack ist solo schon spitze, mit guter Butter noch besser, eigentlich wäre mehr garnicht nötig! Aber, wie gewohnt, weiter getestet!
Passt mit Allem, sogar süß! Besonders mit Mme P.'s hausgemachten Konfitüren oder mit einem guten, Schwarzwälder Bienenhonig! Auf den Arm nehmen

Herzliche Grüße und eine erfolgreiche Woche!

Petrowitsch (#56)

edit: Link zum SZ-ST nachgetragen.
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Hobbykoch17
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1150
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 03.02.2019, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

schöne Backwerke Pöt huldigen ... vielleicht sollte ich das Walliser auch mal machen. Nüsse hätte ich eh grad da...

------------------

Ich hab' einen Striezel (Hefezopf) verbrochen:



Ich weiß, dass er immer ein wenig breit läuft, d.h. die 'gekauften' sind höher -> aber auch trockener (ich möchte an der TA nichts ändern - lieber etwas breiter und saftig als höher und trocken). Eventuell versuch' ich es mal mit 1/3 Manitoba.

Liebe Grüße,
Reinhard
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nana1001
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Anmeldungsdatum: 12.03.2016
Beiträge: 148

BeitragVerfasst am: 03.02.2019, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Bei uns gab es Kartoffelbrot Smilie




_________________
LG Nana
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Hobbykoch17
Absoluter Spezialist
Absoluter Spezialist


Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1150
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 04.02.2019, 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Ich habe mich in der Hauptsache an diesem Rezept orientiert!

Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Gesamt-TA ca. 168

@ P: warum bist Du mit der TA so runter gegangen? Das Originalrezept hat 179 (wenn ich mich nicht verrechnet habe). Wegen freigeschoben?

Hab's mal bei mir in die Rezeptsammlung aufgenommen, deswegen hab' ich da herum getüfelt.

Liebe Grüße,
Reinhard
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Petrowitsch
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2472
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 04.02.2019, 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Ich habe mich in der Hauptsache an diesem Rezept orientiert!
Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Gesamt-TA ca. 168
@ P: warum bist Du mit der TA so runter gegangen? Das Originalrezept hat 179 (wenn ich mich nicht verrechnet habe). Wegen freigeschoben?
Hab's mal bei mir in die Rezeptsammlung aufgenommen, deswegen hab' ich da herum getüfelt.
Liebe Grüße, Reinhard
Hallo Reinhard,
meine Aussage da zum Rezept vom Bernd ist missverständlich!
Auf das Walliser bin ich in einem Buch gestoßen "Urchuchi, Romandie und Wallis", dort war das Walliser als reines Roggenbrot drinnen (was mir gut gefallen hat), aber ausschließlich mit Hefe (was mir überhaupt nicht gefallen hat), mit einer TA von 165! Dieses Rezept hatte ich mir schon mal vorab umgestellt auf RST, aber die TA beibehalten, TA 165. Das Rezept entspricht genau diesem hier! Das stammt "eigentlich" aus einer sehr seriösen Quelle! Pöt huldigen

Im zweiten Gang habe ich dann das Rezept beim Bernd gefunden, und habe mich dann dort vor allem bei der Bearbeitung dran orientiert. Das kommt jetzt in meiner Beschreibung schlecht raus!

Jetzt, nach dem ersten Versuch und meinem Ergebnis daraus bin ich mir sicher, dass da ohne weiteres eine TA von ca. 200 oder noch höher machbar ist! Sogar frei geschoben, obwohl das beim ersten Versuch schon kein Thema war!
Er, Bernd, hat allerdings "nur" 90 % Roggenschrot drinnen und 10 % Weizen-Vollkorn-Mehl. Aber das ist zulässig!
Alles Varianten, die ausprobiert sein wollen! Sehr glücklich
Da sind dann noch andere Wege in der Verarbeitung / in den Vorteigen möglich, solange sie auch "legitim" sind!
Besonders wenn ich meine Hütten-Vinschgerl vom Lutz als Referenz hernehme! Winken

Ich bleibe gerne bei ersten Versuchen möglichst nahe am Ursprungs-Rezept um zu sehen, was der "Vor-Bäcker" sich dabei gedacht hat (oder auch nicht!). Cool
Wobei eine TA von 165 für ein VK-Roggenbrot schon sehr niedrig ist!
Der nächste Versuch wird nach dieser Erfahrung ganz anderst rauskommen, zumal es auch im ersten Rezept schon als "Fladenbrot" bezeichnet wird! Auf den Arm nehmen

Ja, auch das ist für mich ein besonderer Reiz an einem solchen Brot! Die Geschichte dahinter, die Vorschriften (wenn vorhanden) drum herum und die verschiedenen Ausführungen je nach Region!
Viel Spaß beim Backen! Es ist die Mühe wert! Vor allem mit "Baumnüssen"! Und die gedörrten Zwetschgen und Marillen muss ich erst noch besorgen! Winken

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2472
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 05.02.2019, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Reinhard, kleiner Nachtrag.

Mir ist die TA noch ein wenig im Kopf herum geschwirrt! Cool

Bei den sehr seltenen Backtagen für dieses Brot, das früher (!) nur 2 bis 3 mal im Jahr gebacken wurde, war eine lange Lagerfähigkeit von sehr großem Wert! Und die erreicht man u.a. durch einen niedrigen bis (fast) keinen Wassergehalt! Alle diese "Vorrats-Brote", wie Knäckebrot, Schüttelbrot usw. sind extrem trocken! Das wird wohl, so meine Überlegung, für das Walliser auch gegolten haben!

Zum besseren Verständnis hier eine interessante Seite aus der Schweiz:
https://www.patrimoineculinaire.ch/
Und dort draus das Walliser Roggenbrot
https://www.patrimoineculinaire.ch/Produkt/Pain-de-seigle-valaisan-Walliser-Roggenbrot-AOP/88
Gut, wenn man(n), wie in der Schweiz, (mindestens) vier Muttersprachen hat! Auf den Arm nehmen

Im Abschnitt PRODUKTION werden 2 Vorteige erwähnt, ein 'levain' oder ein 'poolisch' (mit sch!), also Sauerteig oder Hefe-Vorteig.

Interessant ist auch die Formgebung, das Wirken!
Teigstücke von etwa 300 g, 600 g oder 1200 g werden dann zu einem Kegel geformt und mit Mehl bestaubt. Sie ruhen, bis ihre Oberfläche gerissen ist. Die Spitzen werden von Hand flacht gedrückt, um die Risse zu betonen. Die Brote werden dann in Backöfen ('fours à sole', Bäcker-Öfen, direkt auf der Bodenfläche. Ideal: HBO!!) gebacken (etwa eine Stunde).

Ebenfalls erwähnt sind die bis zu 10 % "Getreide"-Mehl, normalerweise Weizen! Der Begriff 'froment' bedeutet allgemein 'Getreide', steht aber auch für 'Korn' und damit für das am jeweiligen Ort "geläufigste" Getreide!
Beispiel: In Deutschland ist "Korn" normalerweise Roggen, in den USA ist "corn" normalerweise Mais, in Frankreich steht 'froment' normalerweise für Weizen!!

Ich denke, ein bisschen "Hintergrund" schadet nie,
vor allem bei der "Brot-Archäologie"! Sehr glücklich
(Reimt sich sogar! Winken

Ich bin dann mal auf Dein Rezept und Deine Ergebnisse gespannt! Pöt huldigen

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2472
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 05.02.2019, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Und noch'n Beitrag, diesmal aber komplett anderes Thema! Cool

7-Korn Brot mit Kartoffeln - WST

Der direkte Anlass für dieses Brot war, dass Mme P. Kartoffeln gekocht hat! Auf den Arm nehmen
Der zweite Grund war, dass da drinnen 7-Korn-Schrot verwendet wird. Der liegt bei mir momentan "nur" in der Box für Körner etc. rum und wird dort mit der Zeit auch nicht besser!
Das passende Rezept dafür hatte ich mir schon länger vorbereitet und jetzt konnte ich auch gleich noch einen neuen Fütterungsversuch mit dem WST machen! win-win! Sehr glücklich

Und so ist es dann geworden:


Der Laib ...


... die Anschnitte ...


... und eine Detail-Ansicht!


Aus dem Fütterungsversuch hat sich ein sehr aktiver WST ergeben, der ganz alleine für den Trieb gesorgt hat!
Allerdings habe ich beim Ausrechnen der Garezeiten aus dem Original-Rezept dort die "Über-Nacht-Gare" entdeckt und eingeplant!
Und dabei nicht mehr an die Folgen des enzym-aktiven Backmalzes gedacht! Siehe dort im Beitrag im SZ-ST!
Dazu habe ich, völlig unüblich für mich, den Teigling aus der Kühle nicht sofort in den Ofen auf den heißen Backstahl geschoben, sondern noch 2 Stunden akklimatisieren lassen!
Beim Umsetzen des Banntons auf den Schießel habe ich dann das Malheur bemerkt! Der Teigling ist nach dem minimalen Einschneiden sofort seeeeehr in die Breite gelaufen! Neutral
Ich hab erst mal 2 Minuten ohne Schwaden heiß angebacken und danach versucht, mit reichlich Schwaden noch für einen besseren Ofentrieb zu sorgen, aber das hat nicht eben viel genutzt!
Dann habe ich erst mal meine Wasserkalkulation überprüft und nach Rechenfehlern gefahndet! Keine Fehler!
Als ich dann gesehen habe, wie schnell der Laib sich Farbe zugelegt hat, da ist mir der große Kronleuchter aufgegangen!
Das enzym-aktive Backmalz aus dem Fütterungsversuch!

Aber nach dem Anschneiden war die Welt wieder in Ordnung! Diese Krume und ihre Porung haben alle zum Guten gewendet! Sehr glücklich
Super Kruste, weiche, saftige Krume, schön feucht von der Kartoffel (eine hat gereicht!) und ein Aroma, das nicht ganz wie ein Roggen-Malzteig duftet und schmeckt, aber sehr ähnlich! Sehr aromatisch, leicht säuerlich - nicht malzig-süß! Winken

Ende gut - alles gut!
Und dazugelernt! Verlegen

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Hobbykoch17
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
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BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

so - hier mein 'Walliser Roggenbrot - nicht AOC' Winken frei nach Bernds Rezept. An der Menge der einzelnen Zutaten hab' ich - ungewöhnlich für mich Winken - nichts geändert. Sonstige Änderungen:
  • den ST hab' ich 1-stufig geführt,
  • im Hauptteig hab' ich Waldstaudenroggen verwendet (weil ich keinen Walliser Roggen hab' - daher auch kein AOC-Titel),
  • auf mein(e) übliche LM & Brotgewürz hab' ich verzichtet, um möglichst 'original' zu bleiben.
Beim Backen dachte ich erst mal, dass das ein schöner 'Ziegel' (=Backstein) wird - bei meiner üblichen Teigmenge fehlten mir ca. 2 cm an Höhe in meiner Backform...





... aber es wurde dann gar nicht so schlimm. Natürlich ist es aufgrund des vielen Feinschrotes ziemlich 'kompakt' - aber durchaus OK in der Konsistenz. Man muss es halt ein wenig dünner schneiden.

Göga: 'Sehr gut!'. Sie bemerkte die etwas intensivere Säure - kein Wunder, der ST-Anteil ist ja etwas überdurchschnittlich - und dass die Nüsse aufgrund der Säure relativ wenig heraus kommen. 'Kann man wieder machen', so Göga.

Dass das Brot keine 24 Stunden gehalten hat, bevor wir es angeschnitten haben, ist eine andere Geschichte Winken.

Liebe Grüße,
Reinhard
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
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BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
Hi,
so - hier mein 'Walliser Roggenbrot - nicht AOC' Winken frei nach Bernds Rezept. An der Menge der einzelnen Zutaten hab' ich - ungewöhnlich für mich Winken - nichts geändert.
Hallo Reinhard,
schön ist's rausgekommen! Pöt huldigen
Es ist etwas dichter, klar, aber voll lecker! Sehr glücklich
Mir / uns gefällt der etwas höhere Säuregrad! Das ist ja auch eines dieser "Rädchen", an denen (nur) wir "Eigenbrötler" spielen können! Cool

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Espresso-Miez
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 14.12.2013
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BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

HAllo Reinhard,

dein Brot gefällt mir optisch sogar besser als das Original! 'Pöt huldigen'

Ich hab das Brot auch auf meiner Nachbackliste. Bin allerdings etwas unsicher, ob ich diese ST-Führung machen werde. HAst Du?
Edit: nachgelesen -schäm!
Gerade der Schritt um 21:00 Uhr irritiert mich: 176g ST werden mit nur je 88g Wasser und Mehl für ganze 9 Stunden stehen gelassen?

"Einen Tag vor dem Backtag gegen 13 Uhr ca. 88 g. vom Sauerteigstarter nehmen und 44 g. Mehl und 44 g. Wasser zugeben und verrühren (bei Raumtemperatur gehen lassen)
?Gegen 21 Uhr weitere 88 g. Mehl und 88 g. Wasser zugeben ud
?gegen 6 Uhr morgens am Backtag, weitere 176 g. Mehl und 176 g. Wasser zugeben und gehen lassen, bis der Sauerteigstarter reif ist. "

Eigentlich ist der ST-Anteil für ein 90/10-Brot gar nicht so hoch: ca 30% vom Roggenmehl.
(350g im ST, 774g im Quell- und Hauptteig.)
_________________
Liebe Grüße von der Miez
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1150
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Servus Miez,

danke! Mir war die Sauerteigherstellung auch zu aufwändig - daher hab' ich es umgebaut: wenn man bei Bernd alles zusammen rechnet, kommt man auf 704 g ST - ich hab' das auf ca. 5% ASG (für 16-20 Stunden) umgerechnet und komme auf 343 g Roggenfeinschrot + 343 g Wasser + ca. 18 g ASG (Temperatur fallend 28°->20° in 16-20 Std).

Du hast recht: der ST-Anteil ist gar nicht so groß (hab' mich von einer Aussage bei Bernd irritieren lassen ohne nachzurechnen).

Liebe Grüße,
Reinhard
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2472
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Dazu meine 2 €-Cent! Cool

Ich hab mir das Rezept "gerade"-gerechnet!

800 g Roggenschrot, 400 g davon als RST (Halbe-Halbe-Fütterungsversuch!) = 34,8 %.
350 g Roggenmehl in den Vorteig = 30,4 %.
Beide Vorteige jeweils TA 200.
ST nach SZ-ST, also 1-stufig Sägezahn, VT als quasi Poolish.
400 g Roggenschrot in den Hauptteig.
Auf 1150 g "Mehl" selber frisch geschrotet / gemahlen 780 g Wasser = TA 168.

Beim nächsten Versuch gehe ich mal mit dem Wasser Richtung TA 200, das ist bei Vollkorn kein Problem! Winken
Die "Kegel-Eindrück-Methode" werde ich dann auch testen! Auf den Arm nehmen
Und wenn dabei Fladen rauskommen: Wat mut dat mut!

Es ist - egal wie - ein wunderbares, richtig "uriges" Brot! Sehr glücklich

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Keviiiin
Anfänger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 08.01.2019
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

@Petrowitsch

Ist es möglich das Rezept einmal genauer zu Posten?
Irgendwie werde ich aus dem Link der dabei ist nicht viel schlauer...

Lg Kevin
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2472
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Keviiiin hat Folgendes geschrieben:
@Petrowitsch
Ist es möglich das Rezept einmal genauer zu Posten?
Irgendwie werde ich aus dem Link der dabei ist nicht viel schlauer...
Lg Kevin
Hallo Kevin,

klar, geht! Ich stelle morgen mein jetziges Rezept rein mit der Anmerkung, dass der Wasseranteil dann dort drinnen deutlich erhöht werden kann! Ok?
Ich mache damit einfach einen neuen Thread auf, dann können dort auch gerne weitere Versionen zum Thema reingestellt werden!

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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kupferstädterin
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Anmeldungsdatum: 01.01.2012
Beiträge: 3430
Wohnort: Stolberg Rhld

BeitragVerfasst am: 07.02.2019, 00:30    Titel: Antworten mit Zitat

Vor ewig und hundert Tagen hat mein Freund Petrowitsch ein Buchweizenbrot nach original französischem Rezept gebacken. Bei ihm wurde es damals etwas flach. Auf den Arm nehmen
Seitdem schlummerte das Rezept in meinem Ordner, aber das Leben hat oft andere Pläne mit uns und so hatte ich lange keinen Nerv eine evtl. Flunder zu backen bzw mir dieses Rezept zu Gemüte zu führen und zu baxperimentieren. Cool
Endlich kann ich mich wieder auf kniffelige Texte etc konzentrieren Winken
Zusätztlich habe ich vom lieben Petrowitsch bei meinem letzten Besuch original franz. Buchweizenmehl bekommen
So gab es keine Ausrede mehr dieses Brot nachzubacken Sehr glücklich
Ich habe meinen armen Krups Handmixer mit Petrowitsch' Knettechnik gequält, denn bis auf den Höhenunterschied wollte ich gleiche Bedingungen schaffen Cool
Den einzigen Unterschied den ich gemacht habe: ich habe 4 g Flohsamenschalen der AL zugefügt.





Ich habe allerdings beim Abdecken der Teiglinge während der Übernachtgare etwas geschluddert Mit den Augen rollen Verlegen Mit den Augen rollen Sie waren etwas sehr verhautet Geschockt
Gebacken habe ich im Holzbackofen (Furnus)

Nun spring ich vom Süden in den Osten zu meinem Freund "Schinkenbrot" Spreewälder Sauerteigbrot
Bin ich wirklich die einzige, welche es bisher nachgebacken hat? Geschockt

Meine Variante ist mit LM und Sauerteig, ebenfalls im Holzbackofen gebacken





LG Uta
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2472
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 07.02.2019, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

kupferstädterin hat Folgendes geschrieben:
Vor ewig und hundert Tagen hat mein Freund Petrowitsch ein Buchweizenbrot nach original französischem Rezept gebacken. Bei ihm wurde es damals etwas flach. Auf den Arm nehmen
Hallo Uta,
ja, lang ist's her! Na ja, SOOO flach wars jetzt auch wieder nicht! Verlegen

Zitat:
Ich habe meinen armen Krups Handmixer mit Petrowitsch' Knettechnik gequält, denn bis auf den Höhenunterschied wollte ich gleiche Bedingungen schaffen Cool
Diese "Knettechnik mit meinem Krupps Handmixer" ... Cool
Ich habe aus gutem Grund meinen Handmixer neu und solide gebettet! Also, genauer, das Getriebe dort drinnen im Gehäuse!
Daher kann ich diesem "getunten" Gerät ganz andere Leistungen abverlangen als ein "normaler" Krupps sie bringen kann! Das ist ein Unterschied wie von einem Bulldozer zu einem Mountainbike! Auf den Arm nehmen

Zitat:
Gebacken habe ich im Holzbackofen (Furnus)

Kein Wunder! Daher diese Kruste! Pöt huldigen
Es sieht wirklich gut aus! Jedes! Und jedes mit einem ganz eigenen "Gesicht"! Winken

Zitat:
Nun spring ich vom Süden in den Osten zu meinem Freund "Schinkenbrot"...
Dann richte ihm doch, bitte, nach Deiner Landung einen schönen Gruss auch von mir aus! Sehr glücklich
Danke!

Zitat:
LG Uta

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beiträge: 2856
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 08.02.2019, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat



Mal wieder ein Haferbrot für den Katzensitter!
Der Urlaub ruft und wird erhört! Winken

Schönes Wochenende!

Sabine
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1150
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 09.02.2019, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,

ich zitiere von hier:
Hoppeditz hat Folgendes geschrieben:
Reinhard habe ich ja im Verdacht, dass er die gleiche Charge Brötchen x-mal fotografiert hat, und einfach immer ein anderes Bild der gleichen Weckerl einstellt Winken so perfekt sehen die immer aus! Winken

Diesen Verdacht muss ich nun entkräften .... hier mit der heutigen Schlagzeile:



Winken Winken Winken - rustikale Frühstücksweckerln (Morgenbrötchen) frei nach Lutz.

Liebe Grüße,
Reinhard
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