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LarissaL
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.05.2009
Beiträge: 3147
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 03.02.2019, 10:21    Titel: Wochenthread 03.02.2019 - 09.02.2019 Antworten mit Zitat

Guten Morgen! Sehr gl├╝cklich

Gutes Gelingen und viel Spa├č in der neuen Backwoche!
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Lara
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Zuletzt bearbeitet von LarissaL am 03.02.2019, 12:18, insgesamt einmal bearbeitet
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Mr.Viola
Sauerteigfachmann
Sauerteigfachmann


Anmeldungsdatum: 28.02.2018
Beiträge: 140

BeitragVerfasst am: 03.02.2019, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

So dann mache ich mal den Anfang f├╝r diese Woche.

Pane Italiano hier aus dem Forum.

Ich w├Ąhlte Variante 3 mit der langen, kalten Teigf├╝hrung inkl. Autolyse.
Heute morgen habe ich die Brote dann geformt und gebacken, waren wirklich lecker zum Fr├╝hst├╝ck. Dazu Salami und Oliven.



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Petrowitsch
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2267
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 03.02.2019, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mr.Viola,
klasse Italiener! P├Ât huldigen

Ich wechsle mal r├╝ber in die Nachbarschaft, ins Wallis!

Walliser Roggenbrot RST

Passt (f├╝r mich) genau in diese Jahreszeit und genau zum Wetter bei uns!


Die Laibe ...


... und ein Anschnitt.


Mein Rezept ist aus 100 % Roggen-Vollkorn, selber gemahlen. 70 % als Roggen-VK-Schrot, 30 % als Roggen-VK-Mehl.
65 % der GMM vers├Ąuert, 35 % ├╝ber RVK-ST, 30 % ├╝ber einen RVK-Hefe-Vorteig. Gesamt-TA ca. 168, f├╝r sp├Ątere Versuche ist da noch mehr Platz!
Die "Laibchen" haben ein durchschnittliches Gewicht nach dem Backen von ca. 440 g, richtige Mini's! Sehr gl├╝cklich
Mit diesem "riesigen" Sauerteig habe ich einen weiteren F├╝tterungsversuch gemacht, den stelle ich aber im SZ-ST ein.

Ich habe mich in der Hauptsache an diesem Rezept orientiert!
Als "legitime" weitere Zutat habe ich Waln├╝sse genommen, im dortigen Sprachgebrauch "Baumn├╝sse"!

Es ist ein sehr "uriges" Brot, die Aromen kr├Ąftig und "erdig", sehr saftig, sehr lecker!
Der Geschmack ist solo schon spitze, mit guter Butter noch besser, eigentlich w├Ąre mehr garnicht n├Âtig! Aber, wie gewohnt, weiter getestet!
Passt mit Allem, sogar s├╝├č! Besonders mit Mme P.'s hausgemachten Konfit├╝ren oder mit einem guten, Schwarzw├Ąlder Bienenhonig! Auf den Arm nehmen

Herzliche Gr├╝├če und eine erfolgreiche Woche!

Petrowitsch (#56)

edit: Link zum SZ-ST nachgetragen.
_________________
Es gibt noch viel zu tun - backen wir's an!
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Hobbykoch17
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1118
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 03.02.2019, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

sch├Âne Backwerke P├Ât huldigen ... vielleicht sollte ich das Walliser auch mal machen. N├╝sse h├Ątte ich eh grad da...

------------------

Ich hab' einen Striezel (Hefezopf) verbrochen:



Ich wei├č, dass er immer ein wenig breit l├Ąuft, d.h. die 'gekauften' sind h├Âher -> aber auch trockener (ich m├Âchte an der TA nichts ├Ąndern - lieber etwas breiter und saftig als h├Âher und trocken). Eventuell versuch' ich es mal mit 1/3 Manitoba.

Liebe Gr├╝├če,
Reinhard
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nana1001
Sauerteigfachmann
Sauerteigfachmann


Anmeldungsdatum: 12.03.2016
Beiträge: 125

BeitragVerfasst am: 03.02.2019, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Bei uns gab es Kartoffelbrot Smilie




_________________
LG Nana
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Hobbykoch17
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1118
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 04.02.2019, 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Ich habe mich in der Hauptsache an diesem Rezept orientiert!

Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Gesamt-TA ca. 168

@ P: warum bist Du mit der TA so runter gegangen? Das Originalrezept hat 179 (wenn ich mich nicht verrechnet habe). Wegen freigeschoben?

Hab's mal bei mir in die Rezeptsammlung aufgenommen, deswegen hab' ich da herum get├╝felt.

Liebe Gr├╝├če,
Reinhard
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Petrowitsch
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2267
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 04.02.2019, 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Ich habe mich in der Hauptsache an diesem Rezept orientiert!
Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Gesamt-TA ca. 168
@ P: warum bist Du mit der TA so runter gegangen? Das Originalrezept hat 179 (wenn ich mich nicht verrechnet habe). Wegen freigeschoben?
Hab's mal bei mir in die Rezeptsammlung aufgenommen, deswegen hab' ich da herum get├╝felt.
Liebe Gr├╝├če, Reinhard
Hallo Reinhard,
meine Aussage da zum Rezept vom Bernd ist missverst├Ąndlich!
Auf das Walliser bin ich in einem Buch gesto├čen "Urchuchi, Romandie und Wallis", dort war das Walliser als reines Roggenbrot drinnen (was mir gut gefallen hat), aber ausschlie├člich mit Hefe (was mir ├╝berhaupt nicht gefallen hat), mit einer TA von 165! Dieses Rezept hatte ich mir schon mal vorab umgestellt auf RST, aber die TA beibehalten, TA 165. Das Rezept entspricht genau diesem hier! Das stammt "eigentlich" aus einer sehr seri├Âsen Quelle! P├Ât huldigen

Im zweiten Gang habe ich dann das Rezept beim Bernd gefunden, und habe mich dann dort vor allem bei der Bearbeitung dran orientiert. Das kommt jetzt in meiner Beschreibung schlecht raus!

Jetzt, nach dem ersten Versuch und meinem Ergebnis daraus bin ich mir sicher, dass da ohne weiteres eine TA von ca. 200 oder noch h├Âher machbar ist! Sogar frei geschoben, obwohl das beim ersten Versuch schon kein Thema war!
Er, Bernd, hat allerdings "nur" 90 % Roggenschrot drinnen und 10 % Weizen-Vollkorn-Mehl. Aber das ist zul├Ąssig!
Alles Varianten, die ausprobiert sein wollen! Sehr gl├╝cklich
Da sind dann noch andere Wege in der Verarbeitung / in den Vorteigen m├Âglich, solange sie auch "legitim" sind!
Besonders wenn ich meine H├╝tten-Vinschgerl vom Lutz als Referenz hernehme! Winken

Ich bleibe gerne bei ersten Versuchen m├Âglichst nahe am Ursprungs-Rezept um zu sehen, was der "Vor-B├Ącker" sich dabei gedacht hat (oder auch nicht!). Cool
Wobei eine TA von 165 f├╝r ein VK-Roggenbrot schon sehr niedrig ist!
Der n├Ąchste Versuch wird nach dieser Erfahrung ganz anderst rauskommen, zumal es auch im ersten Rezept schon als "Fladenbrot" bezeichnet wird! Auf den Arm nehmen

Ja, auch das ist f├╝r mich ein besonderer Reiz an einem solchen Brot! Die Geschichte dahinter, die Vorschriften (wenn vorhanden) drum herum und die verschiedenen Ausf├╝hrungen je nach Region!
Viel Spa├č beim Backen! Es ist die M├╝he wert! Vor allem mit "Baumn├╝ssen"! Und die ged├Ârrten Zwetschgen und Marillen muss ich erst noch besorgen! Winken

Herzliche Gr├╝├če

Petrowitsch (#56)
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2267
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 05.02.2019, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Reinhard, kleiner Nachtrag.

Mir ist die TA noch ein wenig im Kopf herum geschwirrt! Cool

Bei den sehr seltenen Backtagen f├╝r dieses Brot, das fr├╝her (!) nur 2 bis 3 mal im Jahr gebacken wurde, war eine lange Lagerf├Ąhigkeit von sehr gro├čem Wert! Und die erreicht man u.a. durch einen niedrigen bis (fast) keinen Wassergehalt! Alle diese "Vorrats-Brote", wie Kn├Ąckebrot, Sch├╝ttelbrot usw. sind extrem trocken! Das wird wohl, so meine ├ťberlegung, f├╝r das Walliser auch gegolten haben!

Zum besseren Verst├Ąndnis hier eine interessante Seite aus der Schweiz:
https://www.patrimoineculinaire.ch/
Und dort draus das Walliser Roggenbrot
https://www.patrimoineculinaire.ch/Produkt/Pain-de-seigle-valaisan-Walliser-Roggenbrot-AOP/88
Gut, wenn man(n), wie in der Schweiz, (mindestens) vier Muttersprachen hat! Auf den Arm nehmen

Im Abschnitt PRODUKTION werden 2 Vorteige erw├Ąhnt, ein 'levain' oder ein 'poolisch' (mit sch!), also Sauerteig oder Hefe-Vorteig.

Interessant ist auch die Formgebung, das Wirken!
Teigst├╝cke von etwa 300 g, 600 g oder 1200 g werden dann zu einem Kegel geformt und mit Mehl bestaubt. Sie ruhen, bis ihre Oberfl├Ąche gerissen ist. Die Spitzen werden von Hand flacht gedr├╝ckt, um die Risse zu betonen. Die Brote werden dann in Back├Âfen ('fours ├á sole', B├Ącker-├ľfen, direkt auf der Bodenfl├Ąche. Ideal: HBO!!) gebacken (etwa eine Stunde).

Ebenfalls erw├Ąhnt sind die bis zu 10 % "Getreide"-Mehl, normalerweise Weizen! Der Begriff 'froment' bedeutet allgemein 'Getreide', steht aber auch f├╝r 'Korn' und damit f├╝r das am jeweiligen Ort "gel├Ąufigste" Getreide!
Beispiel: In Deutschland ist "Korn" normalerweise Roggen, in den USA ist "corn" normalerweise Mais, in Frankreich steht 'froment' normalerweise f├╝r Weizen!!

Ich denke, ein bisschen "Hintergrund" schadet nie,
vor allem bei der "Brot-Arch├Ąologie"! Sehr gl├╝cklich
(Reimt sich sogar! Winken

Ich bin dann mal auf Dein Rezept und Deine Ergebnisse gespannt! P├Ât huldigen

Herzliche Gr├╝├če

Petrowitsch (#56)
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2267
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 05.02.2019, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Und noch'n Beitrag, diesmal aber komplett anderes Thema! Cool

7-Korn Brot mit Kartoffeln - WST

Der direkte Anlass f├╝r dieses Brot war, dass Mme P. Kartoffeln gekocht hat! Auf den Arm nehmen
Der zweite Grund war, dass da drinnen 7-Korn-Schrot verwendet wird. Der liegt bei mir momentan "nur" in der Box f├╝r K├Ârner etc. rum und wird dort mit der Zeit auch nicht besser!
Das passende Rezept daf├╝r hatte ich mir schon l├Ąnger vorbereitet und jetzt konnte ich auch gleich noch einen neuen F├╝tterungsversuch mit dem WST machen! win-win! Sehr gl├╝cklich

Und so ist es dann geworden:


Der Laib ...


... die Anschnitte ...


... und eine Detail-Ansicht!


Aus dem F├╝tterungsversuch hat sich ein sehr aktiver WST ergeben, der ganz alleine f├╝r den Trieb gesorgt hat!
Allerdings habe ich beim Ausrechnen der Garezeiten aus dem Original-Rezept dort die "├ťber-Nacht-Gare" entdeckt und eingeplant!
Und dabei nicht mehr an die Folgen des enzym-aktiven Backmalzes gedacht! Siehe dort im Beitrag im SZ-ST!
Dazu habe ich, v├Âllig un├╝blich f├╝r mich, den Teigling aus der K├╝hle nicht sofort in den Ofen auf den hei├čen Backstahl geschoben, sondern noch 2 Stunden akklimatisieren lassen!
Beim Umsetzen des Banntons auf den Schie├čel habe ich dann das Malheur bemerkt! Der Teigling ist nach dem minimalen Einschneiden sofort seeeeehr in die Breite gelaufen! Neutral
Ich hab erst mal 2 Minuten ohne Schwaden hei├č angebacken und danach versucht, mit reichlich Schwaden noch f├╝r einen besseren Ofentrieb zu sorgen, aber das hat nicht eben viel genutzt!
Dann habe ich erst mal meine Wasserkalkulation ├╝berpr├╝ft und nach Rechenfehlern gefahndet! Keine Fehler!
Als ich dann gesehen habe, wie schnell der Laib sich Farbe zugelegt hat, da ist mir der gro├če Kronleuchter aufgegangen!
Das enzym-aktive Backmalz aus dem F├╝tterungsversuch!

Aber nach dem Anschneiden war die Welt wieder in Ordnung! Diese Krume und ihre Porung haben alle zum Guten gewendet! Sehr gl├╝cklich
Super Kruste, weiche, saftige Krume, sch├Ân feucht von der Kartoffel (eine hat gereicht!) und ein Aroma, das nicht ganz wie ein Roggen-Malzteig duftet und schmeckt, aber sehr ├Ąhnlich! Sehr aromatisch, leicht s├Ąuerlich - nicht malzig-s├╝├č! Winken

Ende gut - alles gut!
Und dazugelernt! Verlegen

Herzliche Gr├╝├če

Petrowitsch (#56)
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Hobbykoch17
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1118
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

so - hier mein 'Walliser Roggenbrot - nicht AOC' Winken frei nach Bernds Rezept. An der Menge der einzelnen Zutaten hab' ich - ungew├Âhnlich f├╝r mich Winken - nichts ge├Ąndert. Sonstige ├änderungen:
  • den ST hab' ich 1-stufig gef├╝hrt,
  • im Hauptteig hab' ich Waldstaudenroggen verwendet (weil ich keinen Walliser Roggen hab' - daher auch kein AOC-Titel),
  • auf mein(e) ├╝bliche LM & Brotgew├╝rz hab' ich verzichtet, um m├Âglichst 'original' zu bleiben.
Beim Backen dachte ich erst mal, dass das ein sch├Âner 'Ziegel' (=Backstein) wird - bei meiner ├╝blichen Teigmenge fehlten mir ca. 2 cm an H├Âhe in meiner Backform...





... aber es wurde dann gar nicht so schlimm. Nat├╝rlich ist es aufgrund des vielen Feinschrotes ziemlich 'kompakt' - aber durchaus OK in der Konsistenz. Man muss es halt ein wenig d├╝nner schneiden.

G├Âga: 'Sehr gut!'. Sie bemerkte die etwas intensivere S├Ąure - kein Wunder, der ST-Anteil ist ja etwas ├╝berdurchschnittlich - und dass die N├╝sse aufgrund der S├Ąure relativ wenig heraus kommen. 'Kann man wieder machen', so G├Âga.

Dass das Brot keine 24 Stunden gehalten hat, bevor wir es angeschnitten haben, ist eine andere Geschichte Winken.

Liebe Gr├╝├če,
Reinhard
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2267
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
Hi,
so - hier mein 'Walliser Roggenbrot - nicht AOC' Winken frei nach Bernds Rezept. An der Menge der einzelnen Zutaten hab' ich - ungew├Âhnlich f├╝r mich Winken - nichts ge├Ąndert.
Hallo Reinhard,
sch├Ân ist's rausgekommen! P├Ât huldigen
Es ist etwas dichter, klar, aber voll lecker! Sehr gl├╝cklich
Mir / uns gef├Ąllt der etwas h├Âhere S├Ąuregrad! Das ist ja auch eines dieser "R├Ądchen", an denen (nur) wir "Eigenbr├Âtler" spielen k├Ânnen! Cool

Herzliche Gr├╝├če

Petrowitsch (#56)
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Espresso-Miez
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 14.12.2013
Beiträge: 509

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

HAllo Reinhard,

dein Brot gef├Ąllt mir optisch sogar besser als das Original! 'P├Ât huldigen'

Ich hab das Brot auch auf meiner Nachbackliste. Bin allerdings etwas unsicher, ob ich diese ST-F├╝hrung machen werde. HAst Du?
Edit: nachgelesen -sch├Ąm!
Gerade der Schritt um 21:00 Uhr irritiert mich: 176g ST werden mit nur je 88g Wasser und Mehl f├╝r ganze 9 Stunden stehen gelassen?

"Einen Tag vor dem Backtag gegen 13 Uhr ca. 88 g. vom Sauerteigstarter nehmen und 44 g. Mehl und 44 g. Wasser zugeben und verr├╝hren (bei Raumtemperatur gehen lassen)
?Gegen 21 Uhr weitere 88 g. Mehl und 88 g. Wasser zugeben ud
?gegen 6 Uhr morgens am Backtag, weitere 176 g. Mehl und 176 g. Wasser zugeben und gehen lassen, bis der Sauerteigstarter reif ist. "

Eigentlich ist der ST-Anteil f├╝r ein 90/10-Brot gar nicht so hoch: ca 30% vom Roggenmehl.
(350g im ST, 774g im Quell- und Hauptteig.)
_________________
Liebe Gr├╝├če von der Miez
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1118
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Servus Miez,

danke! Mir war die Sauerteigherstellung auch zu aufw├Ąndig - daher hab' ich es umgebaut: wenn man bei Bernd alles zusammen rechnet, kommt man auf 704 g ST - ich hab' das auf ca. 5% ASG (f├╝r 16-20 Stunden) umgerechnet und komme auf 343 g Roggenfeinschrot + 343 g Wasser + ca. 18 g ASG (Temperatur fallend 28┬░->20┬░ in 16-20 Std).

Du hast recht: der ST-Anteil ist gar nicht so gro├č (hab' mich von einer Aussage bei Bernd irritieren lassen ohne nachzurechnen).

Liebe Gr├╝├če,
Reinhard
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2267
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BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Dazu meine 2 ÔéČ-Cent! Cool

Ich hab mir das Rezept "gerade"-gerechnet!

800 g Roggenschrot, 400 g davon als RST (Halbe-Halbe-F├╝tterungsversuch!) = 34,8 %.
350 g Roggenmehl in den Vorteig = 30,4 %.
Beide Vorteige jeweils TA 200.
ST nach SZ-ST, also 1-stufig S├Ągezahn, VT als quasi Poolish.
400 g Roggenschrot in den Hauptteig.
Auf 1150 g "Mehl" selber frisch geschrotet / gemahlen 780 g Wasser = TA 168.

Beim n├Ąchsten Versuch gehe ich mal mit dem Wasser Richtung TA 200, das ist bei Vollkorn kein Problem! Winken
Die "Kegel-Eindr├╝ck-Methode" werde ich dann auch testen! Auf den Arm nehmen
Und wenn dabei Fladen rauskommen: Wat mut dat mut!

Es ist - egal wie - ein wunderbares, richtig "uriges" Brot! Sehr gl├╝cklich

Herzliche Gr├╝├če

Petrowitsch (#56)
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Keviiiin
Anf├Ąnger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 08.01.2019
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

@Petrowitsch

Ist es m├Âglich das Rezept einmal genauer zu Posten?
Irgendwie werde ich aus dem Link der dabei ist nicht viel schlauer...

Lg Kevin
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2267
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Keviiiin hat Folgendes geschrieben:
@Petrowitsch
Ist es m├Âglich das Rezept einmal genauer zu Posten?
Irgendwie werde ich aus dem Link der dabei ist nicht viel schlauer...
Lg Kevin
Hallo Kevin,

klar, geht! Ich stelle morgen mein jetziges Rezept rein mit der Anmerkung, dass der Wasseranteil dann dort drinnen deutlich erh├Âht werden kann! Ok?
Ich mache damit einfach einen neuen Thread auf, dann k├Ânnen dort auch gerne weitere Versionen zum Thema reingestellt werden!

Herzliche Gr├╝├če

Petrowitsch (#56)
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kupferst├Ądterin
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Wohnort: Stolberg Rhld

BeitragVerfasst am: 07.02.2019, 00:30    Titel: Antworten mit Zitat

Vor ewig und hundert Tagen hat mein Freund Petrowitsch ein Buchweizenbrot nach original franz├Âsischem Rezept gebacken. Bei ihm wurde es damals etwas flach. Auf den Arm nehmen
Seitdem schlummerte das Rezept in meinem Ordner, aber das Leben hat oft andere Pl├Ąne mit uns und so hatte ich lange keinen Nerv eine evtl. Flunder zu backen bzw mir dieses Rezept zu Gem├╝te zu f├╝hren und zu baxperimentieren. Cool
Endlich kann ich mich wieder auf kniffelige Texte etc konzentrieren Winken
Zus├Ątztlich habe ich vom lieben Petrowitsch bei meinem letzten Besuch original franz. Buchweizenmehl bekommen
So gab es keine Ausrede mehr dieses Brot nachzubacken Sehr gl├╝cklich
Ich habe meinen armen Krups Handmixer mit Petrowitsch' Knettechnik gequ├Ąlt, denn bis auf den H├Âhenunterschied wollte ich gleiche Bedingungen schaffen Cool
Den einzigen Unterschied den ich gemacht habe: ich habe 4 g Flohsamenschalen der AL zugef├╝gt.





Ich habe allerdings beim Abdecken der Teiglinge w├Ąhrend der ├ťbernachtgare etwas geschluddert Mit den Augen rollen Verlegen Mit den Augen rollen Sie waren etwas sehr verhautet Geschockt
Gebacken habe ich im Holzbackofen (Furnus)

Nun spring ich vom S├╝den in den Osten zu meinem Freund "Schinkenbrot" Spreew├Ąlder Sauerteigbrot
Bin ich wirklich die einzige, welche es bisher nachgebacken hat? Geschockt

Meine Variante ist mit LM und Sauerteig, ebenfalls im Holzbackofen gebacken





LG Uta
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2267
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 07.02.2019, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

kupferst├Ądterin hat Folgendes geschrieben:
Vor ewig und hundert Tagen hat mein Freund Petrowitsch ein Buchweizenbrot nach original franz├Âsischem Rezept gebacken. Bei ihm wurde es damals etwas flach. Auf den Arm nehmen
Hallo Uta,
ja, lang ist's her! Na ja, SOOO flach wars jetzt auch wieder nicht! Verlegen

Zitat:
Ich habe meinen armen Krups Handmixer mit Petrowitsch' Knettechnik gequ├Ąlt, denn bis auf den H├Âhenunterschied wollte ich gleiche Bedingungen schaffen Cool
Diese "Knettechnik mit meinem Krupps Handmixer" ... Cool
Ich habe aus gutem Grund meinen Handmixer neu und solide gebettet! Also, genauer, das Getriebe dort drinnen im Geh├Ąuse!
Daher kann ich diesem "getunten" Ger├Ąt ganz andere Leistungen abverlangen als ein "normaler" Krupps sie bringen kann! Das ist ein Unterschied wie von einem Bulldozer zu einem Mountainbike! Auf den Arm nehmen

Zitat:
Gebacken habe ich im Holzbackofen (Furnus)

Kein Wunder! Daher diese Kruste! P├Ât huldigen
Es sieht wirklich gut aus! Jedes! Und jedes mit einem ganz eigenen "Gesicht"! Winken

Zitat:
Nun spring ich vom S├╝den in den Osten zu meinem Freund "Schinkenbrot"...
Dann richte ihm doch, bitte, nach Deiner Landung einen sch├Ânen Gruss auch von mir aus! Sehr gl├╝cklich
Danke!

Zitat:
LG Uta

Herzliche Gr├╝├če

Petrowitsch (#56)
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F├Ârmchenb├Ącker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beiträge: 2818
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 08.02.2019, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat



Mal wieder ein Haferbrot f├╝r den Katzensitter!
Der Urlaub ruft und wird erh├Ârt! Winken

Sch├Ânes Wochenende!

Sabine
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Always look on the bright side of life!
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1118
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 09.02.2019, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,

ich zitiere von hier:
Hoppeditz hat Folgendes geschrieben:
Reinhard habe ich ja im Verdacht, dass er die gleiche Charge Br├Âtchen x-mal fotografiert hat, und einfach immer ein anderes Bild der gleichen Weckerl einstellt Winken so perfekt sehen die immer aus! Winken

Diesen Verdacht muss ich nun entkr├Ąften .... hier mit der heutigen Schlagzeile:



Winken Winken Winken - rustikale Fr├╝hst├╝cksweckerln (Morgenbr├Âtchen) frei nach Lutz.

Liebe Gr├╝├če,
Reinhard
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