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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 19.05.2016, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Das schaut nun deutlich besser aus Smilie
Zitat:
Ist jetzt gut verdoppelt - aber nicht verdreifacht. Was sagt Ihr nun dazu? Ich denke: Neuansatz entsorgen und beim alten bleiben. Noch weiter fĂŒttern, bis sich eine Verdreifachung ergibt - oder reicht's jetzt?

Wenn sich der Ansatz erst nach ca. 6 h verdoppelt hatte, dann solltest du ihm noch 1-3 Auffrischungen gönnen. Wenn er sich nach 3-4 h mehr als verdoppelt bis verdreifacht, dann ist gute Triebkraft vorhanden, konnten sich die gewĂŒnschten MOÂŽs gut vermehren.
WĂŒrde fĂŒr die Auffrischung dann auch mind. den halben, besser den ganzen Ansatz nehmen und nicht nur ein paar Gramm Winken
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Marla

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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
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BeitragVerfasst am: 19.05.2016, 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Marla.

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Wenn sich der Ansatz erst nach ca. 6 h verdoppelt hatte, ...

Nein - wie man auf den Bildern sieht, ist er nach 2,5 Stunden fast so groß wie nach 6 Stunden - geht also mĂ€chtig rasch auf, aber nach etwas mehr als 2-fach ist Schluss.

Liebe GrĂŒĂŸe,
Reinhard
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14925
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BeitragVerfasst am: 19.05.2016, 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wĂŒrde dem Ansatz noch eine weitere Auffrischung gönnen Winken
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14925
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BeitragVerfasst am: 21.08.2016, 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Mit langer, kalter StĂŒckgare stehe ich bei Brötchen etwas auf Kriegsfuß, bisher sind die nie zu meiner Zufriedenheit gelungen.
Nachdem Dietmar kĂŒrzlich in seinem Blog einen Beitrag zum Thema GĂ€rverzögerung gepostet hatte, hab ich mich auch noch mal etwas nĂ€her mit dem Thema beschĂ€ftigt und ein paar Backversuche unternommen.
Bin mit dem Ergebnis noch nicht ganz 100% zufrieden, aber auf gutem Weg Smilie
Heute zum FrĂŒhstĂŒck gab es Weizenbrötchen mit Madre, StĂŒckgare 30 Min. bei ca. 24°, dann 12 Std. im KĂŒhlschrank bei ca. 6°. Heute Morgen durften sie noch 30 Min. in der KĂŒche akklimatisieren, bevor sie im vorgeheizten Ofen gebacken wurden.
Der Arbeitsaufwand am Sonntagmorgen hielt sich in Grenzen, als die Brötchen im Ofen waren wurde der FrĂŒhstĂŒckstisch gedeckt, nach 20 Min. Backzeit und 10 Min. AuskĂŒhlzeit gab es dann ganz frische leckere FrĂŒhstĂŒcksbrötchen Sehr glĂŒcklich


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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1059
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BeitragVerfasst am: 21.08.2016, 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

also die Brötchen sehen doch fabelhaft aus Pöt huldigen - wieso bist Du noch nicht 100%ig zufrieden? Was hast Du jetzt nach der LektĂŒre von Dietmars GĂ€rverzögerungen verĂ€ndert bzw. wie war letztendlich die genaue Vorgangsweise fĂŒr diese Brötchen?

LG
Reinhard

P.S.: ich hab' im Urlaub meine Nase auch in Deine Backrezepte zum Thema 'Feinteig mit LM' gesteckt ... steht auf der todo-Liste ... ich hab' allerdings diese zusÀtzliche mehrmalige Auffrischerei mit 4 oder 6 Stunden Dauer noch nicht in den Tagesablauf sinnvoll integrieren können (jedenfalls nicht im Urlaub bei Schönwetter) bzw. gescheut.
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14925
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 21.08.2016, 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Smilie im Großen und Ganzen bin ich schon zufrieden mit den Ergebnis Winken

Zitat:
...wieso bist Du noch nicht 100%ig zufrieden?
Die KrustenbrĂ€une ist noch nicht so wie gewĂŒnscht, sie brĂ€unt sehr langsam, braucht es noch etwas zusĂ€tzliche Zuckerstoffe.
Und die Krumenporung ist auch noch nicht optimal fĂŒr ein FrĂŒhstĂŒcksbrötchen. Bei der langen, kalten StĂŒckgare braucht der Teig eine deutlich fester Konsistenz.

Zitat:
Was hast Du jetzt nach der LektĂŒre von Dietmars GĂ€rverzögerungen verĂ€ndert bzw. wie war letztendlich die genaue Vorgangsweise fĂŒr diese Brötchen?
Hab mich insgesamt noch mal in das Thema eingelesen und versucht das Gelesene umzusetzen. Ganz wichtig fĂŒr die Teigentwicklung ist die Temperatur, vor und wĂ€hrend der kalten Gare.
Ist es zu kalt gehen die Brötchen nicht richtig auf, benötigen eine lĂ€nger Zeit zum akklimatisieren. Ist es zu warm geht der Teig zu schnell auf, ist morgens ĂŒberreif.
Und auch die Teigfestigkeit muss passen, damit die Brötchen die Form behalten und nicht verlaufen.
Interessante Infos um Thema GÀrverzögerung gibt es auch hier:
http://www.meistermarken-ulmerspatz.de/downloads/bbz/Backen-im-Laden.pdf


Zitat:
ich hab' im Urlaub meine Nase auch in Deine Backrezepte zum Thema 'Feinteig mit LM' gesteckt ... steht auf der todo-Liste ... ich hab' allerdings diese zusÀtzliche mehrmalige Auffrischerei mit 4 oder 6 Stunden Dauer noch nicht in den Tagesablauf sinnvoll integrieren können (jedenfalls nicht im Urlaub bei Schönwetter) bzw. gescheut.

Wenn du aufgefrischt hast und die Madre ist gut triebkrĂ€ftig, dann kannst du sie auch ĂŒber Nacht kalt stellen(6-7°), sie behĂ€lt bis zu ca. 10 STd. die Triebkraft. Am nĂ€chsten Tag noch 1x auffrischen und danach den Teig zubereiten.
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Ruth
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Anmeldungsdatum: 07.07.2006
Beiträge: 91
Wohnort: Melbourne, Australien

BeitragVerfasst am: 24.11.2016, 23:48    Titel: Antworten mit Zitat

Marla, Du bist einfach ein unglaublicher Quell des Wissens.
Pöt huldigen Ganz ohne Dich verĂ€ppeln zu wollen. Ich habe hier schon so viel von Dir gelernt. Vor allem finde ich klasse, dass Du alles begrĂŒndest und erklĂ€rst und nicht einfach "Tatsachen" loslĂ€ĂŸt. Da kann man auch verstehen und selbst Sachen ausprobieren... und wenns nicht klappt: nicht verzagen, Marla fragen.
GrĂŒĂŸe nach Hessen (warst Du schon auf einem Weihnachtsmarkt?)
Ruth
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14925
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 25.11.2016, 00:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ruth,

vielen Dank fĂŒr die lieben Worte Verlegen Smilie
Wenn ich weiterhelfen kann, damit in Australien gutes Brot auf den Tisch kommt, freut mich das ganz besonders Smilie
Am Sonntag geht es das erste Mal auf den Weihnachtsmarkt.
Soll zum Wochenende auch kĂ€lter werden, da schmeckt dann auch der GlĂŒhwein Winken
Wie ist das Wetter bei euch, kommt der Weihnachtsmann schon tĂŒchtig ins schwitzen? Cool

Liebe GrĂŒĂŸe aus Hessen nach Down Under
Marla
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Flimette
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Anmeldungsdatum: 23.11.2016
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 27.11.2016, 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

Der Ansatz ist heute 10 Tage alt und angefangen hat da alles mit diesem ölhaltigen Rezept fĂŒr die Madre.
Sie dĂŒmpelt weiter so vor sich hin, genau wie der Ansatz mit dem Starter. Ich habe in dieser Zeit etwa sechs Mal aufgefrischt. Es gibt BlĂ€schen und einen sĂŒĂŸlich-sĂ€uerlichen Geruch, aber kaum Volumenzunahme...
AllmĂ€hlich denke ich ĂŒber einen kompletten Neustart nach Marlas Anleitung nach.
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Flimette
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Anmeldungsdatum: 23.11.2016
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BeitragVerfasst am: 28.11.2016, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, ich gebe diese AnsĂ€tze auf: die beiden Massen haben sich jetzt auf mysteriöse Weise verflĂŒssigt. Beim letzten Auffrischen (nach 48h Reifezeit und zum zweiten Mal mit 1050er Mehl, statt wie davor 550er) war der Teig bei TA 150 schon nicht mehr zur Kugel formbar, sodass ich etwas mehr Mehl zugegeben habe. Dann ĂŒber Nacht bebrĂŒtet und jetzt wohnt in beiden GefĂ€ĂŸen eine dickflĂŒssige, mit etwas Blasen durchsetzte Suppe.
HĂ€?
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 28.11.2016, 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

WĂŒrde ich dir auch empfehlen, den alten Ansatz entsorgen und es noch mal ohne Öl probieren.
Bei der SpontangĂ€rung kann es hin und wieder auch mal zu FehlgĂ€rungen kommen, es machen sich unerwĂŒnschte Mikroorganismen breit.
Dazu noch das viele Öl, das war auch nicht förderlich fĂŒr eine gute GĂ€rung Geschockt
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Petra.diegel@web.de
AnfÀnger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 23.01.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 26.01.2017, 15:54    Titel: LM aus Italien Antworten mit Zitat

Hallo,
bin neu hier. Ich backe seit 1 1/2 Jahren mit Roggen-ST mit großem Erfolg. Mit Weizen-ST habe ich noch nicht viel gemacht.
Ich habe aus dem letzten Italienurlaub einen Lievito Madre mitgebracht. Die Konsistenz ist zĂ€hflĂŒssig und er ist sehr aktiv.
Dazu habe ich 2 Fragen:
1. Was ist ĂŒberhaupt der Unterschied zwischen einem LM und einem klassischen Weizen-ST?
2. Die original italienische Anleitung sagt, dass man zum Auffrischen 100 g LM mit 80 g lauwarmem Wasser verrĂŒhren soll und dann 100 g Mehl. Dann 30 Minuten in der KĂŒche stehen lassen und dann in den KĂŒhlschrank. Vor dem Backen soll man das 3x im Abstand von 3 Stunden so machen. Das erscheint mir zu kalt. Was meint ihr?
Smilie Petra
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14925
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 26.01.2017, 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Petra,

begrĂŒĂŸe dich herzlich hier bei uns im Forum Smilie

zu 1. der klassische Weizensauerteig ist meist deutlich sÀuerlicher und meist auch nicht ganz so triebkrÀftig wie eine Madre.
zu 2. Die Madre kann weich od. auch fest gefĂŒhrt werden, da gibt es keine festen Regeln. Ich bevorzuge die feste FĂŒhrung mit hoher Menge Anstellgut, siehe ErlĂ€uterungen 1. Seite.
Bez. der Temperaturen ist es so, dass die Mikroorganismen fĂŒr eine optimale Vermehrung WĂ€rme benötigen, bei Temperaturen unter ca. 22° können sie sich nicht optimal vermehren.
Weitere Infos siehe hier kalte Auffrischung/FĂŒhrung siehe hier:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=132318#132318
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Anmeldungsdatum: 23.01.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 26.01.2017, 16:05    Titel: Was vergessen Antworten mit Zitat

@Marla:
du hast am 26.10.2015 ein KĂŒrbisbrot aus LM gepostet. Wo finde ich das Rezept?
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 26.01.2017, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Das Rezept fĂŒr das KĂŒrbisbrot mit Madre (Pane alla zucca) findest du hier:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=128878#128878
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Anmeldungsdatum: 23.01.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 26.01.2017, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank. Dann kĂŒmmere ich mich jetzt mal um meine Madre. Samstag wird gebacken.
Smilie
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Anmeldungsdatum: 23.01.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27.01.2017, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Mein LM hat schlechte Laune. Er fing schön an zu blubbern, als ich ihn in der KĂŒche akklimatisieren ließ. Dann hab ich ihn 1-1-0,5 (40 Grad) gemischt und bei 30 Grad fallend 5 Stunden gefĂŒhrt. Tut sich fast nix. Jetzt kĂ€me die 2. Auffrischung. Ob das noch was wird?
:-/
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14925
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BeitragVerfasst am: 27.01.2017, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Fester Ansatz blubbert nicht so wirklich, manchmal kann man auch nur sehen, dass er an Volumen zunimmt.
Wenn sich bisher noch nichts getan hat, so lange im Warmen stehen lassen bis eine deutlich Volumenzunahme sichtbar ist, es sollte sich etwa verdoppelt haben, dann erst auffrischen.
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pikkunoita
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 87

BeitragVerfasst am: 19.01.2018, 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

ich wieder ... irgendwie werden die Madre und ich keine Freunde ...
Ich habe ja jetzt einen 25-Tage Ansatz mit Honig gemacht und promt nach dem Schritt mit "5 Tage im KĂŒhlschrank ruhen lassen" vergessen. Jetzt liegt er da 10 Tage und schmeckt extrem sauer, liegt das am langen Liegenlassen? Einfach weiterfĂŒttern und schauen was kommt?
Oder ist der hinĂŒber?

Mann ... ich hÀtte die Madre so gerne aber irgendwie finden wir nicht zueinander ... Traurig
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14925
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 20.01.2018, 00:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich habe ja jetzt einen 25-Tage Ansatz mit Honig gemacht und promt nach dem Schritt mit "5 Tage im KĂŒhlschrank ruhen lassen" vergessen. Jetzt liegt er da 10 Tage und schmeckt extrem sauer, liegt das am langen Liegenlassen? Einfach weiterfĂŒttern und schauen was kommt?
Oder ist der hinĂŒber?

Er ist wahrscheinlich nicht hinĂŒber, vermutlich passen nur deine Parameter nicht. Wenn er sehr sauer riecht, dann steht er entweder zu kĂŒhl od. zu lange ohne Futter od. auch beides.
KĂŒhlschrankruhe ist fĂŒr den noch nicht ausgereiften LM eh suboptimal, bekommt ihm nicht.
Nach 5 Tagen haben sich die Mikroorganismen in dem festen Ansatz noch nicht ausreichend vermehrt. Wenn der noch nicht ausgereifte, unfertige Ansatz fĂŒr mehrere Tag kalt gestellt wird, dann macht man sich die Arbeit der letzten Tagen fĂŒttern wieder zunichte. Die Mikroorganismen können sich in der KĂ€lte nicht mehr weiter vermehren, sie fahren den Stoffwechsle herunter und ein Teil der MOÂŽs stirbt auch ab.
Infos bez. der von mir empfohlenen FĂŒhrungsparameter siehe hier:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=115537#115537
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pikkunoita
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 87

BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit der ÜbersĂ€uerung traf genau zu, die Anleitung wie man sie beheben kann hat schon gut gewirkt, er hat seinen Deckel heute immerhin schon geploppt Smilie
Danke!
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Mikado
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Anmeldungsdatum: 08.04.2013
Beiträge: 2792
Wohnort: Zwischen den Wassern

BeitragVerfasst am: 15.05.2019, 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

Beim Stöbern bin ich zufĂ€llig auf folgenden seltsamen Artikel gestoßen:
https://rezept.sz-magazin.de/rezept/brot-selbst-gebacken-mit-mutterhefe-lievito-madre-sauerteig-olivenoel-italienisch/
Von "Spitzenköchin" ist sie wohl weit entfernt, wenn bei der ĂŒberschaubaren Mehlmenge außer LM noch eine gehörige Portion Bierhefe hineinkommt.

Völlig schleierhaft was das soll. Das muss eine LM - oder sogar ein frisch angesetzter Biga - doch alleine packen können, oder?
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Beste GrĂŒĂŸe
Mika

Der Geruch des Brotes ist der Duft aller DĂŒfte. Es ist der Urduft unseres irdischen Lebens, der Duft der Harmonie, des Friedens und der Heimat. -- Jaroslav Seifert
Gehe nicht, wohin der Weg fĂŒhren mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse Spuren. -- Christian Morgenstern
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. -- Albert Einstein
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14925
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 15.05.2019, 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn der LM direkt aus dem KĂŒhlschrank verarbeitet wird, ohne vorherige Auffrischung, dann ist er mehr od. weniger nur Aromageber.
Er hat nicht viel Triebkraft, so dass Hefe als zusÀtzliches Triebmittel nötig ist.
In dem Mutterteig sind ca. 20 % der Gesamtmehlmenge versĂ€uert, mit nur je 40 Min. Teigruhe u. StĂŒckgare braucht es zusĂ€tzliche Hefe, damit der Teig aufgeht Geschockt

Zitat:
FĂŒr die Mutterhefe 200 g Weißmehl mit 100 ml lauwarmem, kohlensĂ€urehaltigem Mineralwasser verkneten. Bei gut 26 Grad 48 Stunden aufgehen lassen. WĂ€hrend der folgenden zwei Wochen einmal tĂ€glich 100 g Mehl und 50 ml Mineralwasser dazugeben.

Diese Art der NeuzĂŒchtung ergibt einen ziemlich sauren, triebschwachen Weizen ST, aber keinen milden, triebkrĂ€ftigen Mutterteig.
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Liebe BackgrĂŒĂŸe
Marla

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Mikado
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BeitragVerfasst am: 25.05.2019, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla

Da Lievito Madre - wenn die TA im möglichen unteren Wertebereich gehalten wird - relativ fest sein kann, hast du folgendes schon mal spaßeshalber oder interessehalber getestet?

Wenn die aufgefrischte LM kugelförmig geformt in einem schmalen hohen GefĂ€ĂŸ zur weiteren Reifung abgelegt wird, dann wird sie ĂŒblicherweise oben kreuzweise eingeschnitten.
Hattest du eine LM-Kugel schon mal oben nicht eingeschnitten? Wenn ja: ist sie dann möglicherweise optisch weniger hoch aufgegangen, hatte aber spÀter nach Einarbeitung in den Hauptteig dieselbe Triebkkraft wie eingeschnittene LM?
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 25.05.2019, 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

Kleine Kugeln schneide ich nicht ein.
Die Einschnitte dienen hauptsÀchlich dem Ablesen des Reifegrades, haben keine Auswirkungen auf die Triebkraft des LM, jedenfalls hab ich da noch keinen Unterschied festgestellt.
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Liebe BackgrĂŒĂŸe
Marla

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Mikado
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BeitragVerfasst am: 25.05.2019, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Die Einschnitte dienen hauptsÀchlich dem Ablesen des Reifegrades

Kannst du bitte beschreiben, nach welchen Kriterien du das anhand der Einschnitte abliest?
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Beste GrĂŒĂŸe
Mika

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moeppi
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BeitragVerfasst am: 25.05.2019, 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe noch NIE meinen LM eingeschnitten Winken
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watson
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BeitragVerfasst am: 25.05.2019, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Mikado hat Folgendes geschrieben:
Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Die Einschnitte dienen hauptsÀchlich dem Ablesen des Reifegrades

Kannst du bitte beschreiben, nach welchen Kriterien du das anhand der Einschnitte abliest?


je weiter die Einschnitte auseinanderklaffen, umso reifer die Madre. Von Marla sehr schön mit dem zweiten Bild nach Beginn dieses Threads dokumentiert.
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BeitragVerfasst am: 25.05.2019, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

watson hat Folgendes geschrieben:
Mikado hat Folgendes geschrieben:
Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Die Einschnitte dienen hauptsÀchlich dem Ablesen des Reifegrades

Kannst du bitte beschreiben, nach welchen Kriterien du das anhand der Einschnitte abliest?


je weiter die Einschnitte auseinanderklaffen, umso reifer die Madre. Von Marla sehr schön mit dem zweiten Bild nach Beginn dieses Threads dokumentiert.


Ja genau Sehr glĂŒcklich

Hab es eingangs auch beschrieben:

Zitat:
Der Einschnitt hat den Vorteil, dass man spĂ€ter daran den Reifegrad ablesen kann. Im Verlauf der Fermentation/Reifezeit bewegen sich die Ecken nach außen, sie öffnen sich, wenn der Ansatz an Volumen zunimmt. Bei einer Verdreifachung des Volumens sind sie ganz geöffnet.



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BeitragVerfasst am: 26.05.2019, 02:14    Titel: Antworten mit Zitat

Naja ... ich hab' das mit dem Einschneiden anfangs auch probiert - und es hat nicht so funktioniert, wie bei Marla. Bis ich drauf gekommen bin, dass es an der Form des GefĂ€ĂŸes liegt: Marla verwendet ein GefĂ€ĂŸ, das trichterförmig nach oben stark auseinander geht - ich verwende ein zylinderförmiges Glas. Somit ist der 'Auseinanderklapp-Effekt' bei mir wenig wahrnehmbar - dafĂŒr steigt die LM mehr nach oben.

Ob Du einschneidest oder nicht - der LM ist das egal. Ich hab' seitdem auch nie wieder eingeschnitten.

Liebe GrĂŒĂŸe,
Reinhard
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 26.05.2019, 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Bis ich drauf gekommen bin, dass es an der Form des GefĂ€ĂŸes liegt: Marla verwendet ein GefĂ€ĂŸ, das trichterförmig nach oben stark auseinander geht - ich verwende ein zylinderförmiges Glas. Somit ist der 'Auseinanderklapp-Effekt' bei mir wenig wahrnehmbar - dafĂŒr steigt die LM mehr nach oben.
In einem schmalen GefĂ€ĂŸ geht der Einschnitt auch auf, halt nicht so weit auseinander wie auf dem Bild. In schmalem Glas lĂ€sst sich die Volumenzunahme aber besser beobachten u. so der Reifegrad beurteilen.
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Liebe BackgrĂŒĂŸe
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stÀrker.
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Mikado
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BeitragVerfasst am: 26.05.2019, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Hab es eingangs auch beschrieben:
Zitat:
Der Einschnitt hat den Vorteil, dass man spĂ€ter daran den Reifegrad ablesen kann. Im Verlauf der Fermentation/Reifezeit bewegen sich die Ecken nach außen, sie öffnen sich, wenn der Ansatz an Volumen zunimmt. Bei einer Verdreifachung des Volumens sind sie ganz geöffnet.

Sorry, die Einleitung hatte ich zwar durchstöbert, habe aber den zitierten Passus ĂŒbersehen.
_________________
Beste GrĂŒĂŸe
Mika

Der Geruch des Brotes ist der Duft aller DĂŒfte. Es ist der Urduft unseres irdischen Lebens, der Duft der Harmonie, des Friedens und der Heimat. -- Jaroslav Seifert
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