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Roggenmehl 2500 - ├Âsterreichische Type...

 
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allegria31
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Anmeldungsdatum: 14.03.2011
Beiträge: 60
Wohnort: Nieder├Âsterreich S├╝d

BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 15:13    Titel: Roggenmehl 2500 - ├Âsterreichische Type... Antworten mit Zitat

Noch einmal ich wegen dem Mehl. Ich habe alle Eure Links gelesen und auch gegoogelt und bei wikipedia nachgeschaut.

Trotzdem bin ich mir nicht im Klaren ├╝ber diesen Austriazismus Roggenmehl 2500.

Laut P├Ât h├Ątte Roggenvollkornmehl in etwa Type 2000, wenn man es typisieren k├Ânnte.
Wie kann dann bitte ein NICHT-Vollkornmehl eine h├Âhere Typenzahl haben, das begreife ich nicht.

Laut einer ├Âsterreichischen M├╝hle wird dieses Mehl Type 2500 auch "Schwarzroggenmehl" bezeichnet und vor allem f├╝r dunkle Brote verwendet, das w├Ąre dann genau das, was ich suche.
Da ich es nur im 30 kg-Sack bekomme, traue ich mich trotzdem noch nicht dr├╝ber...

Hat irgendjemand Erfahrung damit? Wie macht Ihr anderen ├ľsterreicher das eigentlich?
Ich hab jetzt einige Brote mit dem ├Âsterreichischen R 960 gebacken und bin echt entsetzt wie hell die sind und wie fad die schmecken.

Hab jetzt wieder bei den Teetr├Ąumen bestellt, aber Dauerl├Âsung ist das auch keine - ├Âkologischer Irrsinn, sich Mehl 1000 km weit schicken zu lassen...

Hatte bei 12 M├╝hlen keinen Erfolg, keiner mahlt mir irgendeine mittlere Type. 960 oder 2500, was anderes geben sie nicht her. Traurig

Lg,

Katharina
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15043
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 15:50    Titel: Antworten mit Zitat

Kenn das Mehl 2500 nicht, gelesen habe ich, dass es eine Mischung aus Vollkorn und Schrot sein soll.
Wenn dir das zu grob ist, kannst du die groben Teile aussieben oder das Mehl mit dem 960er mischen.

88 Teile 960
+ 12 Teile 2500
= etwa 1150

http://www.hbnweb.de/mathematik/mischungsrechnen.html

├ťber Bezugsquelle in ├ľsterreich gab es hier auch schon mal einen Beitrag:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=5939&highlight=linz
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Liebe Backgr├╝├če
Marla

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allegria31
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Anmeldungsdatum: 14.03.2011
Beiträge: 60
Wohnort: Nieder├Âsterreich S├╝d

BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

├ťber Bezugsquelle in ├ľsterreich gab es hier auch schon mal einen Beitrag:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=5939&highlight=linz

Danke, Marla, ich kenne den Thread. Aber es ist leider tats├Ąchlich deutlich g├╝nstiger, das Mehl bei Teetr├Ąume zu bestellen...
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2293
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, interessantes Thema.
Da mich alles rund um Roggen interessiert, habe ich mich mal zum Thema "Schwarzroggen" umgesehen und festgestellt, dass da haupts├Ąchlich Seiten aus ".at" auftauchen.
Als Hinweis vielleicht diese Seite UrRoggen und dort der "Waldbauern-Fladen". Nur bin ich mir nicht ganz sicher, ob sich der weitere Kommentar dort auf den Schwarz- oder auf den Waldstauden-Roggen bezieht.

Ich kenne den "Waldstaudenroggen" als Beimischung zu Saatenmischungen f├╝r "Wild├Ącker" (mehrj├Ąhriges, naturnahes Nahrungsangebot f├╝r Wildtiere in unserer artenarmen Umwelt).
Schwarzroggen ist also in ├ľsterreich wieder im Kommen. Das macht Hoffnung, dass durch "Aufessen" wieder einmal eine alte Getreideart vor dem Aussterben bewahrt wird.

W├╝rde mich mal interessieren, wie ein Brot mit dieser Roggenart / dem Mehl daraus schmeckt! Der Typenzahl nach muss das ja ein seeeehr interessantes Mehl sein.

Herzliche Gr├╝├če aus dem Hochschwarzwald

Petrowitsch
(Sorry, musste editieren. Der Beitrag war pl├Âtzlich zweimal hier drinnen. Einmal reicht auch Smilie Smilie Smilie )
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morchl
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
Wohnort: Nieder├Âsterreich

BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ja was soll ich sagen?

Selber schroten oder mahlen, dann hast du das volle Korn. 100% Roggen, mehr geht nicht an Farbe ohne Hilfsmittel, bzw. durch lange Koch- oder Backzeiten.

Wir sind halt, was die Typenvielfalt betrifft, wieder mal a bissal im Nachteil in AT Weinen Aber trotzdem gelingen und schmecken unsere Brote. Sehr gl├╝cklich
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Morchl
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2293
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 16.04.2011, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Moin, Moin

@Morchl

Ich denke, dass Ihr ganz und gar nicht sooo arg im Nachteil seid, wenn Ihr so was wie Schwarz-Roggenmehl Type 2500 habt.
Das ist wohl so was wie Mehle aus Ur-Weizen, wie wenn ich hier Emmer oder Einkorn oder Kamut verwende, oder nat├╝rlich Dinkel.

Bei uns im Hochschwarzwald wurden sicherlich fr├╝her auch andere Roggen-Arten angebaut als heute. Ich denke nur an ein Gespr├Ąch mit einem alten Bauern hier im Dorf (ca. 870 Meter ├╝NN), der gesagt hat, dass fr├╝her, als er sein Mehl noch selber in der eigenen M├╝hle gemahlen hat, das Mehl von Winterroggen besseres Brot ergeben hat, als das Mehl von Sommerroggen. Wenn ich heute Roggenmehl kaufe, dann steht da nichts mehr drauf von wegen Winter oder Sommer. Also auch da schon Artenschwund! Muss ich echt mal nachforschen, wo es so etwas ├╝berhaupt noch gibt!

Zudem baut hier schon lange keiner mehr Getreide an, au├čer der neumodischen Sehr b├Âse Sehr b├Âse Sehr b├Âse Unart, hochgez├╝chteten Mais, der inzwischen bis auf 1000 Meter ├╝NN w├Ąchst, als Viehmastfutter anzubauen und zu verwenden. Das bringt eben mehr als dieser "altmodische" merde-Roggen! (*grins* das Wort da <<<--- hat der Korrektheitspr├╝fer wohl noch nicht im W├Ârterbuch *grins*) Und vor allem kann man da pro Hektar eine ungeheuere Menge Schwemm-Mist drauf fahren. Der fri├čt das weg. Das geht bei den alten Roggen- oder ├╝berhaupt Getreidearten nicht, siehe Dinkel.

Also, ich bin immer noch gespannt auf einen Backversuch bei Euch und auf die Ergebnisse, besonders den Geschmack!

Ganz konkret: Ich habe ja gestern bei meiner Suche in der "Gro├čen Maschine" mit den 2 oo ganz interessante Stellen aus ├Âsterreichischen B├Ąckereien gefunden, die vor allem von Sauerteigen gehandelt haben, die aus Schwarzroggen oder Waldstaudenroggen entstanden sind und individuell gef├╝hrt werden. Chapeau!!
Also, versucht es mal und schreibt wieder!

Ganz herzliche Gr├╝├če nach ├ľsterreich aus dem wunderbar sch├Ânen, aber gerade noch arg kalten Hochschwarzwald.

Petrowitsch
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morchl
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
Wohnort: Nieder├Âsterreich

BeitragVerfasst am: 16.04.2011, 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Petrowitsch,

ich w├╝sste nicht wo ich R2500 herbekommen sollte ...
Ich leb aufm Land, also R960, RVKM und K├Ârner. Thats it.

Aber ich bin zufrieden, mit dem kann ich mir alle W├╝nsche erf├╝llen.
_________________
Morchl
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2293
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 17.04.2011, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Morchl

Du lebst doch in Nieder├Âsterreich, nicht? Wie weit ist es von Euch aus ins Waldviertel?
( Verlegen entschuldige meine mangelhaften Geographiekenntnisse ├╝ber ├ľsterreich. Ist gerade keine Landkarte da Verlegen )
Laut der "Grossen Suchmaschine mit den 2 oo" ist gerade dort dieser Schwarzroggen in Gebrauch. Die Anzahl der Eintr├Ąge zum Stichwort "Schwarzroggen" ist ├╝berschaubar.
Andererseits muss man ja nicht alles haben, blos weil es die Dinge gibt. Da hast Du sicher recht.
Und ein gutes Brot aus dem, was im eigenen Umfeld w├Ąchst, ist allemal sinnvoll.

Aber das Thema ist interessant, auch wenn ich ein ganz sch├Ânes St├╝ck von Euch weg bin, hier im Hochschwarzwald. Und wenn es die Gelegenheit ergibt, werde ich mal weiterforschen nach so alten Getreidearten.

Bei uns gibt es ein Heimat- und Bauernhofmuseeum, die "Vogtsbauernh├Âfe" in Gutach im Kinzigtal. Dort bauen sie zu Demo-Zwecken alte Getreidearten an, aber haupts├Ąchlich "normalen" Roggen, Gerste, Hafer und einige wenige alte Weizensorten.
Dr├╝ben, im Elsa├č, gibt es das "Ecomusee", die bauen auch Feldfr├╝chte und Getreide auf alte Art an. Ich vermute mal, dass die aber haupts├Ąchlich Weizen haben. Sie liegen ja auch klimatisch g├╝nstig im Oberrheintal.
Beide Museen verarbeiten die Getreide aber auch in den alten M├╝hlen und backen rustikale Brote in den jeweiligen Holzback├Âfen.

Muss ich mal im web nachschauen, wann die jeweils backen. W├Ąre sicherlich sehenswert. Vor allem, ob die das auch richtig machen!!!
Winken Winken Winken

Ich w├╝nsche Dir noch einen sch├Ânen Sonntag.

Herzliche Gr├╝├če

Petrowitsch
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morchl
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
Wohnort: Nieder├Âsterreich

BeitragVerfasst am: 17.04.2011, 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

Petrowitsch,

habe ich auch schon gefunden. Bei Wieselburg, ist in N├ľ- Mostviertel.

Und - da habe ich Arbeitskollegen. Und ich habe Lunte gerochen....
_________________
Morchl
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2293
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 18.04.2011, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Morchl

da bin ich ja mal gespannt. Wenn das bei Dir mit dem Schwarzroggen klappt, dann bin ich schon jetzt auf die Ergebnisse gespannt.

Ich habe mich gerade heute nachmittag mit einem Freund aus dem Elsa├č unterhalten, der kennt das ├ëcomus├ęe bei Ungersheim dr├╝ben. Die stellen so die Zeit von 1900 an dar, auch mit altem Handwerk, auch mit einem B├Ącker. Da werde ich demn├Ąchst mal vorbei schauen.

Au├čerdem werde ich mich mal mit meinem alten Bauern (und seiner Frau) ├╝ber das Thema "Winterroggen" unterhalten. Vielleicht bekomme ich den ja hier irgendwo in einer M├╝hle. Ich kenne da einen Bio-M├╝ller (also einen, der Bio-Getreide verarbeitet). Ich bin hoffentlich nicht der Einzige, der sich f├╝r so was interessiert.

Und f├╝r die Osterfeiertage habe ich mir mal wieder einige Brote vorgenommen. Dazu kommt dann meine/unsere kleine M├╝hle wieder mal zum Einsatz. Und mein ST muss auch wieder mal raus und arbeiten. Im Moment liegt er nur faul und satt im K├╝hlschrank und schl├Ąft.

Viel Erfolg f├╝r Dich. Lass von Dir h├Âren.

Petrowitsch
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allegria31
Sauerteigb├Ącker
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Anmeldungsdatum: 14.03.2011
Beiträge: 60
Wohnort: Nieder├Âsterreich S├╝d

BeitragVerfasst am: 21.04.2011, 22:07    Titel: R 2500 Antworten mit Zitat

Also bei der Bio-M├╝hle in Lichtenw├Ârth (Bezirk Wiener Neustadt) gibt es auch R 2500, falls das irgendjemandem hilft.

Allerdings bin ich mir immer noch nicht im Klaren dar├╝ber, ob das jetzt wirklich eine andere Roggenart ist oder nur eine andere Vermahlung. Beim Gespr├Ąch mit der Telefondame dort h├Ątte ich eher letzteres vermutet - wirklich viel Ahnung hatte sie leider nicht.

Muss mal schauen, ob ich mal den M├╝ller oder zumindest eine Fachkraft zu h├Âren/sehen bekomme dort...
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allegria31
Sauerteigb├Ącker
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Anmeldungsdatum: 14.03.2011
Beiträge: 60
Wohnort: Nieder├Âsterreich S├╝d

BeitragVerfasst am: 21.05.2012, 16:49    Titel: Test: R2500 Antworten mit Zitat

Habe mir jetzt nach langem Z├Âgern doch einmal das R 2500 geg├Ânnt.

Hier meine Erfahrungen:
Auf den ersten Blick schaut es nicht wie Mehl aus. Es hat eine graubraune Farbe, man w├╝rde es wahrscheinlich f├╝r M├Ârtel halten, wenn man nicht w├╝sste, was das ist.
Beim Anr├╝hren hat es auch noch immer so eine dunkle Farbe und man braucht viel mehr Wasser, um halbwegs auf dasselbe Ergebnis zu kommen.
Ich hab es zun├Ąchst nur f├╝r den Sauerteig verwendet und da geht mit 1:1 ansetzen gar nichts, das werden bestenfalls Br├Âsel, aber nichts, was man kneten oder gar r├╝hren k├Ânnte.

Bisher hab ich maximal die halbe Roggenmehlmenge durch R2500 ersetzt. Ich hab ein Schwarzw├Ąlder Krustenbrot und ein Fr├Ąnkisches Krustenbrot so gebacken, dass ich den jeweiligen Sauerteig mit R2500 anger├╝hrt habe, den Rest wie immer.

Das Ergebnis war super. Ein sehr gehaltvolles dunkles Brot, das allen Testern sehr gut geschmeckt hat und auch optisch viel hergegeben hat.
Vor allem die Handwerker, also die k├Ârperlich arbeitenden Menschen in meiner Umgebung rei├čen mir das Brot f├Ârmlich aus den H├Ąnden.

Falls irgendjemand aus dem Raum ├ľsterreich Ost gerne mal 1 kg zum Ausprobieren h├Ątte, bin ich gerne bereit, zu teilen.

Lg,
Katharina
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ixi
Sauerteigb├Ącker
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Anmeldungsdatum: 13.03.2009
Beiträge: 83
Wohnort: ├ľsterreich

BeitragVerfasst am: 22.05.2012, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katharina!

Ich habe das Schwarzroggenmehl bei einem B├Ącker in einem Brotbackkurs in ├ľ bestellt. Er riet mir, nicht mehr als 10% der Mehlmenge anteilig zu verwenden.

Seither kommt es in jedes mit Roggen gebackene Brot - leider kann ich jetzt nicht genau sagen, wie das Brot ohne das Schwarzroggenmehl schmecken w├╝rde. Trotzdem verwende ich es gern.

Gru├č, ixi
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RW5580
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 185
Wohnort: ├ľsterreich dem Marchfeld

BeitragVerfasst am: 10.09.2012, 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

Die Glanzer M├╝hle in Spittal/Drau hat auch ein 1200 er Roggenmehl, das ist auch interressant, nicht so hell wie das 960er aber doch nicht ganz so dunkel wie das 2500er...
ein interessantes mittelding..
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genie├če das leben, sonst wirst du selbst ungenie├čbar
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Mr.Viola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 28.02.2018
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 31.07.2019, 07:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo an alle!

Durch ein Gespr├Ąch mit einem B├Ącker habe ich k├╝rzlich recherchiert, wie ich Brot und Geb├Ąck eine dunklerere Farbe gebe. Wir kamen da auf das Schwarzroggenmehl.
Viele Infos im Netz habe ich nicht gefunden.
Interessieren w├╝rde mich, ob dies jetzt eine eigene Mehlart ist, oder ein spezielles Mahlverfahren.
Die n├╝tzlichste Info fand ich beim Lutz. hier oder hier

Zitat:
Schwarzroggen wird aus den Siebr├╝ckst├Ąnden der Roggenmehlherstellung gemahlen, also tats├Ąchlich zum ├╝berwiegenden Teil aus den Schalen des Korn, der Kleie, nur eben in Mehlkorngr├Â├če. Deshalb hat er auch eine Type von ca. 2500, weit mehr als sie Vollkornmehl h├Ątte.


Bin ich recht in der Annahme dass es sich hierbei um gemahlene Roggenkleie handelt? Bzw. glaubt ihr, wenn ich Roggenkleie in den Mixer gebe, dass ich dasselbe Resultat erhalte?

Habe auch auf der Landkarte M├╝hlenl├Ąden in meiner N├Ąhe gesucht, die Schwarzroggenmehl anbieten, das ist aber verh├Ąltnism├Ą├čig eine lange Autofahrt, da tendiere ich eher zum online bestellen.

zB hier
Ein preiswertes Mehl, aber die ÔéČ 6,40 an Versandkosten schrecken mich schon. Nat├╝rlich werde ich es mir trotzdem bestellen.

Habe jetzt aus den verschiedenen Quellen f├╝r mich bestimmt, mal 10% Der Roggenmehlmenge durch dieses Schwarzroggenmehl zu ersetzen.

mfg
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Espresso-Miez
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 14.12.2013
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 31.07.2019, 09:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mr.Viola,

geht┬┤s Dir ausschlie├člich um die Farbe? Dann w├Ąre auch F├Ąrbemalz oder Malzkaffee eine M├Âglichkeit. Roggenmalzflocken (evtl gemahlen) f├Ąrben auch etwa dunkler.
Schwarzroggen bindet sehr viel Fl├╝ssigkeit, das dient der Frischhaltung. Und Du hast recht: mehr als (max.!) 10% der GMM w├╝rde ich auf keinen Fall austauschen, eher etwas weniger.
_________________
Liebe Gr├╝├če von der Miez
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Mr.Viola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 28.02.2018
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 31.07.2019, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Espresso-Miez,

Ausgangspunkt f├╝r das Gespr├Ąch war meine Frage, eine ungef├Ąhre Angabe zum Rezept f├╝r den Kornspitz. Er meinte dann, in der B├Ąckerei hatten sie da schon fertige Kornmischungen, die f├╝r die dunkle F├Ąrbung Roggenkraft enthielten. Alternativ w├╝rde auch Roggenmalz funktionieren. Beides ist aber nicht so leicht aufzutreiben. Also kamen wir zum Schwarzroggenmehl.

Hast du Erfahrung mit dem Schwarzroggenmehl, bzw. kannst du mir sagen, inwiefern ich die TA erh├Âhen m├╝sste wenn ich es in meine Produkte einbaue? Bzw. wenn ich es als ST ansetze, reicht da TA 200?
Es w├╝rde mich schon reizen, da ich viele Roggenbrot backe, dass ich es in meine Rezepte einbaue.

Nochmal zum Malzkaffee, kann man den auch nehmen um eine dunklerere Farbe zu erzielen? Aber soviel ich wei├č, besteht der ja aus Gerstenmalz. Zuhause habe ich bereits Gerstenbackmalz. Hat dies dann diesselbe Wirkung wie der Malzkaffee?

mfg
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Espresso-Miez
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 14.12.2013
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 31.07.2019, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

ALs ich angefangen habe mit Brot hab ich malversuchsweise ein wenig vom Kathreiner Malzkaffee mit zum Teig gegeben. Weil: sch├Ân dunkel und R├Âstaroma, und ich hatte den zu Hause. Ausser der Farbe konnte ich keine Auswirkung auf den Teig feststellen. Ich hatte damals aber noch nicht viel Erfahrung! Ein Br├╝hst├╝ck mit N├╝ssen schmeckt auch gut, wenn man einen Espresso als Sch├╝ttfl├╝ssigkeit mitverwendet.
Irgendwann hab ich mir auch das Schwarzroggenmehl bestellt. Beim ersten Brot hatte ich mich strikt ans Rezept gehalten, aber dennoch wurde mir das Brot zu pappig. Meistens backe ich relativ Freestyle, bzw. in Anlehnung an Rezepte, weil ich nicht immer genau die Mehltypen vorr├Ątig habe die im Rezept stehen. Da nehm ich jetzt gern mal 1-2 EL vom Roggenanteil Schwarzroggen (die T├╝te muss ja auch mal leer werden), aber immer unter 10%. Ich rechne selten die TA aus, gebe meist Wasser nach Gef├╝hl zu, bis mir die Konsistenz passt. ST immer TA 200, auch mit Schwarzroggen.
Einmal hab ich noch ein Pl├Âtz-Rezept nachgebacken, das ist gegl├╝ckt. Wenn ich sp├Ąter noch Zeit habe versuche ich das noch zu finden.

Hier, vom 25.2. : http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=11233&highlight=schwarzroggen+reinhard
Interessant, dass der Teig mit Schwarzroggen sich fester anf├╝hlte als einer mit Vollkorn/1150er-Mischung
_________________
Liebe Gr├╝├če von der Miez


Zuletzt bearbeitet von Espresso-Miez am 31.07.2019, 13:50, insgesamt einmal bearbeitet
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15043
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 31.07.2019, 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn es dir nur um die F├Ąrbung geht, dann w├╝rde ich dunkles Malz nehmen.
Dieses dunkle fermentierte Roggenmalz f├Ąrbt nicht nur, es hat auch noch ein tolles Aroma, bekommst du z. B. hier:
https://www.brotkruemel.com/malzmehle-und-extrakte/66/roggenroestmalz-fermentiert?number=01166
_________________
Liebe Backgr├╝├če
Marla

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Mr.Viola
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Anmeldungsdatum: 28.02.2018
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 31.07.2019, 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo euch,

Danke f├╝r die Antworten. Habe mir jetzt beim bekannten Onlinegro├čh├Ąndler A..... ein Roggenmalz bestellt. 500g um ÔéČ 4,50 dazu noch erschwingliche Versandkosten nach ├ľsterreich.
https://www.amazon.de/500g-Backmalz-Roggenmalz-Farbmalz-F%C3%A4rbemalz/dp/B07N69JZZ2/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=roggenmalz&qid=1564583854&s=gateway&sr=8-5
Bin schon auf die ersten Versuche damit gespannt.

Trotzdem werde ich mir auch das Schwarzroggenmehl bestellen, denn wenn wenn es auch noch die Frischhaltung verbessert und dunkel f├Ąrbt, das ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

mfg
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Mr.Viola
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Anmeldungsdatum: 28.02.2018
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 25.08.2019, 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Habe mir vor einigen Wochen 2kg des Roggenmehls 2500 gekauft.
In der Neumayr M├╝hle in Hadersdorf. Preis ÔéČ 1,00 pro kg. Netter kleiner M├╝hlenladen, freundliche Bedienung. Lt. der Verk├Ąuferin kann man 10-15 % des Mehls durch dieses dunkle Roggenmehl ersetzen.
Bei meinem ersten Versuch werde ich allerdings nur 8% ersetzen.






Der Ort Hadersdorf befindet sich nur ca. 10km von Krems entfernt, ich habe den Besuch im M├╝hlenladen mit einer Fahrt durch die Wachau verbunden, da lags quasi am Weg.

mfg
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