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LarissaL
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.05.2009
Beiträge: 3182
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 15.09.2019, 09:55    Titel: Wochenthread 15.09.2019 - 21.09.2019 Antworten mit Zitat

Guten Morgen! Sehr glücklich

Gutes Gelingen und viel Spaß in der neuen Backwoche!
_________________
Lara
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Mikado
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 08.04.2013
Beiträge: 2993
Wohnort: Zwischen den Wassern

BeitragVerfasst am: 15.09.2019, 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und einen schönen Sonntag euch allen

Dann starte ich mal in die neue Backwoche.

Mein Fast-Vollkornbrot von gestern Abend habe ich erst heute zum Frühstück angeschnitten,
das Foto der Krume hole ich hiermit nach:



Für ein Brot, dessen Gesamtmehlmenge zu 67% aus Vollkornmehl besteht, bin ich sehr froh über diese Krume; genauer gesagt 67% Dinkel-Vollkornmehl und 33% Weizen-Typenmehl.
Die Krume ist weich und locker, der Duft ist einfach herrlich. Dieses Brot wird es bei uns noch öfter geben.

Euch allen eine erfolgreiche Backwoche Cool .
_________________
Beste Grüße
Mika

Der Geruch des Brotes ist der Duft aller Düfte. Es ist der Urduft unseres irdischen Lebens, der Duft der Harmonie, des Friedens und der Heimat. -- Jaroslav Seifert
Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse Spuren. -- Christian Morgenstern
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. -- Albert Einstein
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Hobbykoch17
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1150
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 15.09.2019, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Schönes Dinkelbrot Pöt huldigen .

----

Ich hab' heute Früh Sonntagsweckerln (mit ÜNG) gebacken - nach dem Schnittbrötchen-Rezept von Michael mit eigener Mehlmischung: etwas Manitoba, etwas RM, dann WM550 und etwas 'Stoneground 100% Wholegrain Bread Flour' - einem Mehl aus England, was dem Teig eine champagner-/dinkelartige Farbe verlieh. Testweise hab' ich die Weckerln mit Staubmehl (RM/Kartoffelstärke) eingestaubt und beim Einschießen angesprüht...





... Göga zeigte sich sehr begeistert - unsere Jüngste meinte allerdings '... könnten bissl mehr Geschmack haben' - mir ist diese Äußerung völlig unerklärlich (nein, auf die 2% Salz hab' ich nicht vergessen).

Schöne Backwoche und liebe Grüße,
Reinhard
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2472
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 15.09.2019, 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mika, Hallo Reinhard, gut schaut's aus! Bei Beiden! Pöt huldigen

Bei diesem schönen Wetter hatte ich einfach Lust auf "was Helles"! Aber nicht nur hell! Da ist mir ein Rezept eingefallen, das ich vor 3 Jahren schon mal gebacken habe, ein

Rustikales Weizenbrot mit Buchweizen - ST

Das Rezept stammt aus dem Boulangerie net und ist sehr kurz gehalten! Dort verkehren in der Mehrzahl Profis! Cool

Ich habe damit ein wenig baXperimentiert!
Den Sauerteig habe ich komplett mit französischem "Farine de sarrasin", Buchweizenmehl angestellt, TA 200, und in der SZ-ST-Box reifen lassen.
Nachdem die "geschätzte" Zeit von ca. 6 bis 8 Stunden nur einen minimalen Zuwachs erbracht hat, habe ich den Vorgang "retardiert", verzögert, indem ich den BW-ST einfach in den Kühlschrank gestellt habe! Ich hatte den Ablauf deutlich anderst geplant, aber so konnte ich das Problem in den Griff bekommen!
Am nächsten Tag, nach 11 Stunden, habe ich den BW-ST aus dem Kühli zurück in die SZ-ST-Box gestellt und für weitere 7 1/2 Stunden reifen lassen! Damit war ich wieder im Plan!

Also zwei erfolgreiche Versuche! Sauerteig aus Buchweizenmehl, glutenfrei (!), und Verzögerung im Kühlschrank, falls die Zeit aus dem Ruder läuft! Auf den Arm nehmen

Und so sind sie dann geworden:


Die beiden (kleinen) Laibe ...


... und der Anschnitt.


80 B-% französisches T65, 20 B-% französisches Buchweizenmehl, GMM 600 Gramm, Gesamt-TA 172.
Die Hälfte des BW-Mehls im BW-ST mit TA 200, ASG vom Roggen. Mit 0,5 B-% Frischhefe.
1 Stunde Stockgare, Wirken mit 10 Minuten Entspannen, 1 Stunde Stückgare bei Zimmertemperatur, anschließend 18 Stunden bei 4°C. Aus dem Kühli direkt auf den heißen B-Stahl.
Anbacken mit mäßig Schwaden, ganz heftig allerdings in den ersten 5 Minuten!

Daraus ist dann - ungewollt - das dritte BaXperiment entstanden!
Ein Teil des dritten Gusses ist hinten über das Verdampferblech runter gelaufen an einer Stelle, wo das üblicherweise nie passiert!
Das hat dann genau den linken Laib erwischt! Dort hat sich ein interessanter Vorgang entwickelt! Die Hälfte des Ausbundes war patsch-nass und hat "vor sich hingeköchelt", bis das Wasser verdampft war, die andere Hälfte war "normal"!


Links die nasse, rechts die trockene Hälfte des Ausbundes!

Die nasse Teighaut war sehr weich, ist schön aufgegangen, der Teig darunter konnte gut nachtreiben und es hat sich anschließend diese "Hochglanz-Kruste" entwickelt! Die rechte, "relativ" trockene Seite hat sich "normal" entwickelt!
Da habe ich sofort an den Reinhard gedacht und unseren Gedankenaustausch über Wassermenge und Wirkung beim Schwaden! Cool

Beim weiteren Backen dann noch eine kleine Extratour.
Ich habe 12 Minuten vor Schluss von dort 170°C HL auf 220°C HL erhöht und so lange aufgeheizt, bis der Thermostat geschaltet hat, bei mir 3 Minuten. Dann wieder zurück auf 170°C HL zum Ausbacken!
Die Kruste ist sagenhaft! Sehr glücklich
Die Krume ist wunderbar locker, die Farbe hat einen leichten Beton-Stich vom Buchweizenmehl, der Geschmack ist super! Sehr glücklich

Herzliche Grüße und eine erfolgreiche Woche!

Petrowitsch (#56)
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watson
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 11.02.2019
Beiträge: 238
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 16.09.2019, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Schöne Backwerke die man hier sieht Pöt huldigen

Aber alles so hell Cool

Bei uns wirds zu beginn dieser Woche erstmal dunkel, es gibt Utas Roggenschrot-Vollkornbrot. Die einzige Abwandlung zum Originalrezept (welches in meinen Augen nicht verbesserungswürdig ist) : Ich habe meinen ca 80g-Rest-LM, welcher nach dem Auffrischen geblieben ist, nicht entsorgen wollen, und habe ihn kurzerhand in den Teig praktiziert. Geschadet hats nicht. Vielleicht ist das Brot einen Tick lockerer geworden als gewöhnlich, die Stückgare war wie erwartet ein wenig kürzer.


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LG
Michael

von echtem Schrot, und manchmal auch voll Korn
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1769

BeitragVerfasst am: 16.09.2019, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Sieht top aus Pöt huldigen
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Liebe Grüße Birgit
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Butterfly86
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 30.07.2019
Beiträge: 60
Wohnort: Westsachsen

BeitragVerfasst am: 16.09.2019, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Smilie
Ja, Ihr habt alle schon wieder ganz schön vorgelegt Pöt huldigen

Bei mir war am Wochenende Improvisationstalent gefragt, denn was macht man, wenn man Auffrischbrötchen zur Verwertung des ganzen ASG backen möchte und feststellt, dass der Teig viiiiel zu weich ist? Richtig, man backt kurzerhand ein Brot daraus Sehr glücklich
So ging es mir zumindest Freitagabend (Freitag, der 13.!!!), als ich den Teig für Brötchen mit ÜN-Stückgare ansetzen wollte. Ich weiß nicht, weshalb der Teig so weich wurde. Meine errechnete TA lag eigentlich bei 150.
Vielleicht lags am Quellstück, dass aus Chiasamen und relativ viel Wasser bestand Mit den Augen rollen
Aber auch egal, nach einer Teigruhe von 30 min wurde dieser in eine Kastenform verfrachtet und aufgrund der geringen Hefemenge (ich wollte die Brötchen ja über Nacht bei 5 Grad gehen lassen) für 2 h schön kuschelig warm gehen gelassen. Das Brot dann wie gehabt gebacken und was soll ich sagen, es ist richtig gut geworden.





Total fluffig und gerade zum Frühstück mit Quark und selbstgemachter Erdbeer-Rosmarin-Marmelade traumhaft lecker.

Schön, wenn kleine Missgeschicke am Ende doch zu etwas Gutem führen.
In diesem Sinne: euch allen eine gute Woche… Sehr glücklich
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"Solange Kakaobohnen an Bäumen wachsen, ist Schokolade Obst"
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Mr.Viola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 28.02.2018
Beiträge: 161

BeitragVerfasst am: 18.09.2019, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Habe diese Woche ein Kürbiskernbrot mit Kürbismaus nach Rezept hier aus dem Forum gemacht.
Für das Brot verwendete ich Dinkelmehl. Das Brot überzeugt geschmacklich auf ganzer Linie und vor allem mit der Frischhaltung bin ich auch absolut zufrieden.




Dann weiters machte ich mich noch an zwei verschiedene Baguette-Teige nach eigenen Rezept.
Die hellen Baguettes sind aus T65 mit TA 170 gemacht. Für mich war die TA 170 eindeutig zu hoch, formen und stabilisieren des Teiges war fast unmöglich. Deshalb habe ich den Teig dann auf eine Baguette-Form gegeben. Der Fehler dabei war, dass ich vergaß die Form einzuölen bzw. Dauerbackfolie darüber zu geben. Das Resultat war, dass das Baguette eine innige Bindung mit der Form einging. Aber habe es noch halbwegs gut runtergebracht, lediglich bei der Unterseite sieht man noch Spuren davon.
Das andere Baguette setzte ich mit WM 700 und TA 165 an, hier passte der Teig perfekt. Habe es dann sogar noch frei gebacken. Als Zugabe nahm ich noch 5g getrockneten Bärlauch mit in den Teig, das gab ein tolles Aroma beim Backen.
Ach ja, beide Teige lies ich mit langer, kühler Stock- sowie Stückgare gehen. Gehzeit insgesamt ca. 29h.
Anschnittsbilder gibt es keine, da diese Baguettes auf Vorrat gebacken wurden und dann gleich eingefroren.



mfg
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Mikado
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 08.04.2013
Beiträge: 2993
Wohnort: Zwischen den Wassern

BeitragVerfasst am: 18.09.2019, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
...und etwas 'Stoneground 100% Wholegrain Bread Flour' - einem Mehl aus England, was dem Teig eine champagner-/dinkelartige Farbe verlieh.

Hallo Reinhard
Wie bis du an dieses Mehl gekommen?
BTW, schöne Brötchen, du bist anscheinend ein Freund der länglichen Brötchen.



Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Bei diesem schönen Wetter hatte ich einfach Lust auf "was Helles"!
...
Das Rezept stammt aus dem Boulangerie net und ist sehr kurz gehalten!

Hallo Petrowitsch
Die Porung ... sauber, sauber Sehr glücklich .



watson hat Folgendes geschrieben:
Bei uns wirds zu beginn dieser Woche erstmal dunkel, es gibt Utas Roggenschrot-Vollkornbrot.

Hallo Michael
Bei dem Anschnittfoto überlege ich die ganze Zeit woher folgendes kommt: An allen vier Kanten einen kleinen Bereich nach innen ist die Krume viel dunkler, in etwa silbergrau oder anthrazitfarben. Weiter nach innen ist sie viiieeeeel heller.
Woran liegt das?



Butterfly86 hat Folgendes geschrieben:
Bei mir war am Wochenende Improvisationstalent gefragt, ...
Das Brot dann wie gehabt gebacken und was soll ich sagen, es ist richtig gut geworden.

Hallo Butterfly
Die Krume sieht prima aus.
Etwas höhere Hitze in den ersten Minuten kann helfen den kleinen Wasserstreifen am Boden zu vermeiden. Oder hast du es in einer Silikonkastenform gebacken?



Mr.Viola hat Folgendes geschrieben:
Habe diese Woche ein Kürbiskernbrot mit Kürbismaus nach Rezept hier aus dem Forum gemacht.

Hallo Mr.Viola
Auch hier: Eine gute Krume Cool .

.
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Beste Grüße
Mika

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watson
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Anmeldungsdatum: 11.02.2019
Beiträge: 238
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 18.09.2019, 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

Mikado hat Folgendes geschrieben:

watson hat Folgendes geschrieben:
Bei uns wirds zu beginn dieser Woche erstmal dunkel, es gibt Utas Roggenschrot-Vollkornbrot.

Hallo Michael
Bei dem Anschnittfoto überlege ich die ganze Zeit woher folgendes kommt: An allen vier Kanten einen kleinen Bereich nach innen ist die Krume viel dunkler, in etwa silbergrau oder anthrazitfarben. Weiter nach innen ist sie viiieeeeel heller.
Woran liegt das?


Schlechte Belichtung beim fotografieren. Tatsächlich ist die Krume durchgängig kräftig dunkelbraun.
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LG
Michael

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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1150
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 18.09.2019, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Mikado hat Folgendes geschrieben:
.... 'Stoneground 100% Wholegrain Bread Flour' ... Wie bis du an dieses Mehl gekommen? ... BTW, schöne Brötchen, du bist anscheinend ein Freund der länglichen Brötchen.

Ein 1 kg-Packerl hat mir unsere Jugend von einem England-Urlaub mitgebracht (Nachkauf kaum möglich - daher werde ich es vermeiden mich daran zu gewöhnen Winken). Danke fürs Lob.

Ja, die länglichen Weckerln mach' ich gerne, weil unkompliziert und rasch nach der ÜNG machbar. Irgendwann werd' ich wieder Kaisersemmeln versuchen, auch Kornspitz stehen auf der todo-Liste - die sind halt komplizierter und benötigen mehr Zeit in der Früh.

Liebe Grüße,
Reinhard
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Butterfly86
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Anmeldungsdatum: 30.07.2019
Beiträge: 60
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BeitragVerfasst am: 18.09.2019, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Mikado hat Folgendes geschrieben:

Hallo Butterfly
Die Krume sieht prima aus.
Etwas höhere Hitze in den ersten Minuten kann helfen den kleinen Wasserstreifen am Boden zu vermeiden. Oder hast du es in einer Silikonkastenform gebacken?


Hallo Mika,
vielen Dank Smilie Ich habe das Brot tatsächlich in einer Silikonform gebacken. Ist es da üblich, einen Wasserstreifen am Boden zu bekommen? Geschockt
An der Backhitze kann es nämlich kaum gelegen haben. Habe bei 250 Grad angebacken und nach 15 min auf 200 Grad runtergedreht und zu Ende gebacken.

Wie gesagt, das Ganze war ja auch eher ein kleiner Unfall und mal abgesehen davon ist es doch ein ziemlich leckeres und leichtes Dinkel-Chia-Brot geworden Winken
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2472
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 18.09.2019, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Mikado hat Folgendes geschrieben:
Hallo Petrowitsch
Die Porung ... sauber, sauber Sehr glücklich
Hallo Mika, Danke! Pöt huldigen
Falls jemand versucht hat, auf das Rezept zuzugreifen, dann bitte ich um Entschuldigung! Bei mir geht das, ich bin dort angemeldet! Cool
Ich habe das "un-angemeldet" (privates Fenster!) erst hinterher ausprobiert! Verlegen
Das Rezept "liegt" überarbeitet (damit kein (C)-Problem!) bei mir und bei Interesse gibt es das auch auf Deutsch! Sehr glücklich

@ Butterfly
250°C sind vielleicht für eine Silikonform ziemlich hoch zum Anbacken!
Ich habe die da zu Testzwecken. Die kann zwar +240°C OU, in den beigelegten Rezepten liegt die Empfehlung bei 200°C OU, dafür eine deutlich längere Backzeit!
Wie sieht das bei Deiner Form aus?! Geschockt

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Butterfly86
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Anmeldungsdatum: 30.07.2019
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BeitragVerfasst am: 19.09.2019, 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

@Petrowitsch: Ja, da hast du mich erwischt Verlegen ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich drauf geachtet, bis zu welcher Temperatur man die Formen verwenden kann. Nachgeschaut muss ich nun feststellen, dass man sie bis max. 230 Grad verwenden kann Geschockt
Da muss ich wohl beim nächsten Backen in der Form etwas mehr aufpassen Neutral

Nichts desto trotz würde mich bei der Gelegenheit gleich mal interessieren, was Ihr von Silikonbackformen zum Brotbacken haltet. Praktisch sind sie ja schon, denn es klebt tatsächlich nix an. Habe auch bei meinen drauf geachtet, dass sie lebensmittelecht und bpa-frei sind. Nutze sie auch zum Kuchenbacken und bin bis jetzt sehr zufrieden.
Ich habe aber schon auf so manchen Eurer Bilder gesehen, dass Ihr normale Kastenformen nutzt. Wie sind da Eure Erfahrungen bzw. könnt Ihr bestimmte Formen empfehlen?

Viele Grüße Sehr glücklich
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Petrowitsch
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Beiträge: 2472
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BeitragVerfasst am: 19.09.2019, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Butterfly86 hat Folgendes geschrieben:
@Petrowitsch: Ja, da hast du mich erwischt Verlegen ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich drauf geachtet, bis zu welcher Temperatur man die Formen verwenden kann. Nachgeschaut muss ich nun feststellen, dass man sie bis max. 230 Grad verwenden kann Geschockt Da muss ich wohl beim nächsten Backen in der Form etwas mehr aufpassen Neutral
Sehr glücklich Hallo Schmetterling,
wir alle haben ja auch irgendwann mal solche "kleinen Aussetzer" gehabt!
"Nur wer nichts macht, macht nichts verkehrt!" Auf den Arm nehmen

Zitat:
Nichts desto trotz würde mich bei der Gelegenheit gleich mal interessieren, was Ihr von Silikonbackformen zum Brotbacken haltet.
Ich habe sie "für Testzwecke"! Meine Vorbehalte gegenüber diesen "Gummi-Dingern" waren riesig! Bis ich für meine Cousine eine Möglichkeit gesucht habe, wie sie auf möglichst einfache Weise das Backen von Brot in ihren Tagesablauf integrieren könnte! Dabei bin ich auf die Idee gekommen, das "no knead"-Verfahren mit einer kalten Teigführung in eben dieser Form zu verbinden und die dann praktisch aus dem Kühlschrank heraus in den Ofen schieben zu können! Daher Silikon!
Dieses BaXperiment ist noch nicht abgeschlossen, aber ich arbeite dran! Cool

Zitat:
Praktisch sind sie ja schon, denn es klebt tatsächlich nix an. Habe auch bei meinen drauf geachtet, dass sie lebensmittelecht und bpa-frei sind. Nutze sie auch zum Kuchenbacken und bin bis jetzt sehr zufrieden.
Ich habe aber schon auf so manchen Eurer Bilder gesehen, dass Ihr normale Kastenformen nutzt. Wie sind da Eure Erfahrungen bzw. könnt Ihr bestimmte Formen empfehlen?
Ich verwende "ganz normale" Kaiser-Kastenformen. Die waren schon "im Haushalt" vorhanden und ich habe noch welche dazu gekauft.
Nach meiner Erfahrung sind diese Fromen, die ich da habe, sauerteigbeständig. Allerdings backe ich nicht besonders oft darin.
Dabei hat sich ein guter Backtrennspray bestens bewährt! Winken

Zitat:
Viele Grüße Sehr glücklich
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Petrowitsch (#56)
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Mikado
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BeitragVerfasst am: 19.09.2019, 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Sehr glücklich Hallo Schmetterling,

Passt gut Cool .

Zitat:
wir alle haben ja auch irgendwann mal solche "kleinen Aussetzer" gehabt!
"Nur wer nichts macht, macht nichts verkehrt!" Auf den Arm nehmen

Da ist etwas wahres dran Sehr glücklich Sehr glücklich !!
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Mika

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Mikado
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Anmeldungsdatum: 08.04.2013
Beiträge: 2993
Wohnort: Zwischen den Wassern

BeitragVerfasst am: 19.09.2019, 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Butterfly86 hat Folgendes geschrieben:
Ich habe das Brot tatsächlich in einer Silikonform gebacken. Ist es da üblich, einen Wasserstreifen am Boden zu bekommen? Geschockt

Moin Schmetterling Winken

Nein, kann man nicht sagen, dass es speziell in Silikonformen üblich wäre.
Allerdings siehe nächster Absatz...

Zitat:
An der Backhitze kann es nämlich kaum gelegen haben. Habe bei 250 Grad angebacken und nach 15 min auf 200 Grad runtergedreht und zu Ende gebacken.

Die Hitze muss ja erst mal vollständig durch den Silikonboden in den Teigling vordringen.
Wenn du den Temperaturverlust durch das Öffnen der Backofentür berücksichtigst und die schlechte Wärmeleitfähigkeit von Silikon berücksichtigst und auch bedenkst, dass du nach 15 Minuten die Temperatur um 50°C reduzierst - und dich jetzt wieder an die miserable Wärmeleitfähigkeit von Silikon erinnerst, dann kommt einiges an schlechter Wärme-/Hitzeübertragung in den Teiglingboden zusammen. In dem speziellen Fall kann der Wasserstreifen - ich sage bewusst nicht muss, sondern kann - dadurch entstanden sein, dass all die eben genannten Faktoren zusammenkommen. Das sind Gründe, warum Edelstahl-Kastenformen meine Favoriten sind.

BTW, um das etwas mit Zahlen zu verdeutlichen/belegen:
Beispielwerte für Wärmeleitfähigkeit

Vergleiche dort mal in der Spalte für Kunststoffe den Wert für Silikon (Polysiloxane)
mit den Werten von Stahl in der Spalte Baustoffe
und mit dem Wert für Eisen in der Spalte für Metalle.
Jene Zahlen machen es ganz deutlich, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
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Mika

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Butterfly86
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Anmeldungsdatum: 30.07.2019
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Wohnort: Westsachsen

BeitragVerfasst am: 19.09.2019, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

@Petrowitsch und Mika:
Habt vielen Dank für Eure detaillierten Ausführungen zum Thema Silikonbackformen und deren Vor- und Nachteile Pöt huldigen

Das mit der schlechten Wärmeleitfähigkeit dieser ZITAT: "Gummi-Dinger" Winken hatte ich schon irgendwo mal gelesen. Bis dato bzw. mit Ausnahme meiner Auffrischbrötchen alias Chia-Dinkel-Brot sind mir Wasserstreifen am Boden aber noch nicht untergekommen. Werde das künftig mal verstärkt beobachten.
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2472
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 19.09.2019, 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lieber Schmetterling,

beim Suchen der Ursachen für Fehler am und im Gebäck hilft auch sehr diese Broschüre:

http://www.meistermarken-ulmerspatz.de/downloads/bbz/Perfekte-Brotqualitaet.pdf

Es gibt moch mehr solcher Broschüren, an manchen Adressen sind sie aber nicht mehr frei zugänglich. Geschockt

Übrigens, wir sind hier eine SHG, da helfen alle gegenseitig!
Ohne Ansehen von Alter, Geschlecht, Forumsrang ... Winken

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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dani80
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Anmeldungsdatum: 24.09.2018
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 20.09.2019, 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

@Butterfly:
ich benutze meine Silikon-Backform fürs Toastbrot. Ich habe mal eine mit Glasboden gekauft. Da scheint die Wärmeleitung besser zu sein, das Toastbrot kommt zumindest so raus, wie es sein soll.
Ich backe darin auch LowCarb Brote, die auch schön aufgehen, nehme sie allerdings gegen Ende der Backzeit zum Fertigbacken aus der Form.

Ich war diese Woche auch wieder fleißig und hab zum ersten mal die Spitzbuam (Kornspitz) von Homebaking probiert. Die Kornmischung war mir fast zu malzig, wird beim nächsten mal ein wenig reduziert. Beim Rest der Familie sind sie sehr gut angekommen!
Und ich hab wieder das Dinkel-VK-Brot von voriger Woche gebacken ... unser absolutes Lieblingsbrot zur Zeit Smilie Das nächste wird zu Abwechslung allerdings wieder ein Roggenbrot.

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Espresso-Miez
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Anmeldungsdatum: 14.12.2013
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: 21.09.2019, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

@ watson / Michael: könntest Du mir was von Deinem Schrotbrot rüberschieben? das sieht super aus und wäre jetzt genau nach meinem Geschmack! Sehr glücklich

Ich hab für Feunde ein Roggenmischbrot 70/30 mit zwei ST gemacht:



und außerdem endlich Marlas Mediterranes Bauernbrot , mit Getrockneten Tomaten und ÜNG:


Ich hab Roggenmalzflocken verwendet. In Kombination mit den kleingeschnittenen Tomaten gibt das eine ziemlich dunkle rot-braune Färbung.
Der Geschmack der Tomaten kommt sehr intensiv. Wenn ich das wieder mache werd´ ich mich wohl eher an der unteren Mengenangabe orientieren.
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Liebe Grüße von der Miez
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