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Wochenthread 09.05.2021 - 15.05.2021

 
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LarissaL
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.05.2009
Beiträge: 3244
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 09.05.2021, 10:45    Titel: Wochenthread 09.05.2021 - 15.05.2021 Antworten mit Zitat

Guten Morgen! Sehr glücklich

Gutes Gelingen und viel Spaß in der neuen Backwoche!
_________________
Lara
_________________
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Hobbykoch17
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1240
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 09.05.2021, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

na dann eröffne ich mal mit dem heutigen Frühstück - wieder Baguettes: Göga möchte die Enden eher 'rund', der Nachwuchs eher 'spitzig'. Dann wurde mal angemeckert, dass es mehr sein darf -> ich hab' die Teigmenge um 20% erhöht (aber die Anzahl wegen der Abstecherei gleich gelassen), d.h. sie wurden etwas dicker...





... ich weiß, meckern auf hohem Niveau: sie wurden heute (unten und seitlich) nicht ganz so knusprig wie das letzte mal - wir diskutierten, ob das am vielleicht zu wenig vorgeheizten Backstein lag oder an zu wenig ausgebacken (ich war eher bei 12-13 min) oder an den 20% mehr Teig/Stangerl. Göga war zufrieden ob der runden Enden - Mecker vom Nachwuchs: '... nächstes mal bitte wieder spitziger'.

Für den nächsten Versuch sein notiert: wieder 10% weniger Teig, ein garantiert heißer Backstein, mehr ausgebacken und - wenn ich dran denke - die Hälfte mit Spitzen, die andere mit runden Enden...

... ich taste mich ran.

Von mir auch eine schöne Woche
Reinhard
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watson
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 11.02.2019
Beiträge: 309
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 09.05.2021, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Allen Müttern unter uns möge heute die Ehre zuteil werden, die Ihnen zusteht.

Gut vorgelegt, Reinhard. 1-A Krume, hübsch von aussen. Und ob rund oder eckig.... das sind doch bürgerliche Kategorien.

Ich habe heute Morgen ein muttertägliches Weltmeisterbrot aus dem Ofen gezogen, doppelte Menge (also ca 1Kg), Triebkraft nur durch meine LM.


Eine Stunde später wurde dieses Backwerk durch eine doppelte Fuhre Schnittbrötchen natur, Mohn und Sesam ergänzt. Der Teig ist die doppelte Menge aus Marlas Rezept für Kaisersemmeln. Gebacken wurden Sie auf zwei Blechen a 9 Brötchen, 20 min bei 220 Grad Umluft.


Bleibt bitte alle gesund.
_________________
meine Bilder sind Thumbnails. Für die volle Größe bitte anklicken

LG
Michael

von echtem Schrot, und manchmal auch voll Korn
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Petrowitsch
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2683
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 11.05.2021, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Reinhard, Hallo Mr. Watson, zum Reinbeißen, wie immer! Pöt huldigen

Ich hatte da schon mal ein Rad Roggen reingerollt, heute rollt hier das zweite Rad Roggen! Winken

Drei - Roggen - Brot


Das Rad, 'pardon', der Laib ...


... und der Anschnitt.


Ich habe dafür das gleiche Rezept verwendet, die gleichen Zutaten aus den gleichen Quellen, die gleichen Mengen, Temperaturen, Zeiten, so genau das überhaupt machbar war!

Beim Waldstaudenroggen-Sauerteig hatte ich z.B. beim 1. Versuch 22 h 5 m und hier 21 h 58 m mit der gleichen Prozedur.
Das Teiggewicht war beim 1. Versuch 1283 Gramm, hier 1282 Gramm. Gleiche Reifezeiten, gleiche Reifetemperaturen, zum Glück hat auch das Wetter wieder gepasst, gleiche Backtemperaturen und -zeiten!
Einziger Unterschied nicht die Menge des Anstellgutes, sondern die Zuchtlinie! Siehe dort beim 1. Versuch das Bild mit den ASG's, diesmal das linke R-ASG mit dem roten Gummiband!

Es ging mir ja darum zu schauen, mit welchem ich weitermachen werde!
Die Entscheidung ist jetzt klar, es ist das R-ASG mit dem violetten Gummiband!

Der "gleiche" Teig war beim 1. Versuch TA 202 und bei diesem ebenfalls. Trotzdem ist dieses Brot während der Stückgare mehr in die Breite gegangen und beim Backen weniger in die Höhe!
Dieses hat beim Backen die Gärrisse weiter geöffnet und in den Rissen offene Bläschen gezeigt, das erste ist besser "dicht" geblieben!
Die Anschnitte unterscheiden sich ebenfalls in der Bläschengröße!

Nach einigem Hin- und Herdenken und beim Vergleich mit anderen Broten, die ich mit dem einen oder mit dem anderen von diesen R-ASG gebacken habe, komme ich zum Schluss, dass hier, beim "roten" R-ASG die Proteasen-Aktivität höher ist als beim "violetten" R-ASG, also der Abbau der Eiweiße im Teig schneller geht! Das liegt jetzt aber nicht am Futter oder am Teig, die sind sind gut wie identisch! Es liegt an den Eigenschaften der ASG's!

Also wird das "violette" R-ASG mein Begleiter für die nächste Zeit werden!

Leider kann ich das alles nicht messen! Aber ich werde dieses, das "rote" R-ASG noch einmal weiter pflegen und dann davon eine Trockensicherung machen, für alle Fälle, oder wenn ich mal echt diese Proteasen brauchen kann! Auf den Arm nehmen

Ich hätte nicht gedacht, dass bei den gleichen Pflegemaßnamen und dem gleichen Futter so unterschiedliche ASG entstehen können! Und wenn ich das jetzt nicht per Zufall gemacht hätte, diese zwei R-ASG aus verschiedenen Linien, dann wäre das nicht heraus gekommen!

Wieder mal dazu gelernt! Sehr glücklich

Herzliche Grüße und viel Erfolg in der neuen Woche!

Petrowitsch (#56)
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Hobbykoch17
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1240
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 12.05.2021, 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

Auch schönes Brot Pöt huldigen

---

@ Mr. Petrowitsch: ich beziehe mich nochmals auf Dein "Altes Schwarzwälder": hier hast Du (oberhalb der 2 Fotos) von 5% R-ASG geschrieben, dann hab' ich herum gerechnet und Du hast hier verbessert: wenn ich nachrechne, sind das jetzt 10%...

... wieviel R-ASG soll ich jetzt nehmen, wenn ich den SW-ST bei 5° im Kühlschrank reifen lasse (10,5° sind z.Z. nicht machbar) und - sagen wir mal - 12 (24?) Stunden Zeit hab'? Die Stückgare von 22 Stunden kommt ja dann noch dazu.

Danke im voraus - ich berichte bei Gel. vom Ergebnis.

LG
Reinhard
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Petrowitsch
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2683
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 12.05.2021, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
Auch schönes Brot Pöt huldigen
Hallo Reinhard, Danke! Sehr glücklich

Zitat:
@ Mr. Petrowitsch: ich beziehe mich nochmals auf Dein "Altes Schwarzwälder": hier hast Du (oberhalb der 2 Fotos) von 5% R-ASG geschrieben, dann hab' ich herum gerechnet und Du hast hier verbessert: wenn ich nachrechne, sind das jetzt 10%...

... wieviel ASG soll ich jetzt nehmen, wenn ich den SW-ST bei 5° in den Kühlschrank tu' (10,5° sind z.Z. nicht machbar). Und wie lang den SW-ST bei 5°? Stückgare ist ja dann nochmals ca. 22 Stunden bei 5°.

Danke im voraus - ich berichte bei Gel. vom Ergebnis.
LG Reinhard

Ja, ja, die B-%te! Geschockt
Ich nehme 50 B-% der GMM in meinen SW-ST, dazu kommen 0,3 B-% Frischhefe und 5 B-% R-ASG.
Diese Prozentzahlen beziehen sich jetzt auf die GMM!

Klartext:
1000 g Brotmehl = 100 B-%
500 g davon in den SW-ST = 50 B-% auf die GMM = 100 B-% für den SW-ST
Die Angaben für den SW-ST - genau wie alle Teilrezepte - sind üblicherweise - bei mir im Rezept - in zwei Spalten angeordnet, die "partiellen" B-% bezogen auf die 500 g also im SW-ST = 100 B-% und die "totalen" B-% bezogen auf die GMM.

Also, SW-ST:
500 g Brotmehl - partiell 100 B-% - total 50 B-%
600 g Wasser - partiell 120 B-% - total 60 B-% <- hier bin ich variabel, je nach Art des Brotmehls
50 g R-ASG - partiell 10 B-% - total 5 B-%
3 g Frischhefe - partiell 0,6 B-% - total 0,3 B-%
Da ich meine Zahlen auf Dein Teiggewicht umgerechnet habe kommen da sicher auch die ungeraden Gramm-Werte her.
Aber das hier oben ist der Standard!

Wenn ich keine zusätzlichen Angaben mache, wie z.B. da, dann sind das immer die totalen B-%.
In der Auflistung bei den Einzelpositionen dort fehlen die "partiellen" B-% ja komplett, dafür stehen dort meine umgerechneten Gewichtsangaben für die Teilrezepte, die auf Dein Teiggewicht abgeglichen sind!

Also: 0,3 B-% Frischhefe auf die GMM gerechnet und 5 B-% R-ASG auf die GMM gerechnet. Dazu der Temperaturbereich von 10°C bis 14°C und Garezeiten zwischen 16 und 24 Stunden, je nach Temperatur. Je kälter desto länger!

Ich mache meinen SW-ST absichtlich nicht im Kühlschrank. Das habe ich zwar schon angetestet, aber das geht mir dann zu lange! Ich denke, die doppelte Zeit würde für einen "reinen" Hefe-Vorteig bei 5° Reduzierung reichen, aber mit einem Sauerteig-Anteil halte ich die doppelte Zeit für noch nicht ausreichend! Dann lieber wärmer und kürzer und am Volumen abschätzen und an den Blasen - Bläschen.


So etwa, doppeltes Volumen, schön lebendig!

Das ist jetzt ein "normaler" SW-ST nach der obigen Formel aus dem Keller.

Diese SW-ST-Gare findet bei mir also im Keller statt. Daher auch die weitere Spreizung der Temperaturen und Zeiten.
Die Stückgare der ganzen Teiglinge findet dann im "kleinen Teigkühlschrank" bei definitiv 4-5°C statt. Dort dann am liebsten ca. 24 Stunden.
Das schnelle Runterkühlen dieser Teiglinge in den Holzschliff-Gärkörbchen forciere ich durch im TK vorgekühlte "Kälte-Akkus", 2 größere, 2 kleinere, die ich unter und neben diese Gärkörbchen lege.

Wenn ich jetzt noch was zu beantworten übersehen hätte, dann schreib mir einfach wieder hier hinten dran. Das bekomme ich dann ja gleich mit!

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Mr.Viola
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Anmeldungsdatum: 28.02.2018
Beiträge: 184

BeitragVerfasst am: 12.05.2021, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo allerseits,

Laugengebäck nach Dietmar.
Anleitung für das "Laugen" erhielt ich aus diesem Video.
Sprich ich verwendete 100g Kaiser-Natron, aufgekocht in 2 Liter Wasser. Jeden Teigling habe ich ca. 1 Minute "gelaugt".
Ergebnis schmeckt sehr gut, kann mit jedem gekauften Laugengebäck mithalten.



mfg
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1240
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 13.05.2021, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

Super Laugengebäck Pöt huldigen. Auf jeden Fall schöner/besser als alles, das man in unserer Gegend kaufen kann.

---

@ Rudolf: danke! Hab' mal angefangen (mit T80) - werde mich mit Kühlakkus und Camping-Isobox an 10 Grad heran tasten und morgen früh weiter machen. Aus den gut 1 Kilo Teigeinlage macht man echt zwei Brote(?) ... die müssen aber aufgehen. Als ein Brot im Gusseisentopf gebacken wäre eine Alternative?

Morgen früh also mit (kaltem) SW-ST und (warmen) Zutaten den Hauptteig ansetzen ... anspringen lassen (wie lange?) oder gleich ins Körbchen (?) und in den Kühlschrank?

Samstag früh um halb 8 wäre das Backen angesetzt (sofort vom KS in den Backofen). Mann, ist das spannend ... Winken

Danke und lG
Reinhard
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2683
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BeitragVerfasst am: 13.05.2021, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
Super Laugengebäck Pöt huldigen. Auf jeden Fall schöner/besser als alles, das man in unserer Gegend kaufen kann.
Schließe mich an! Sehr glücklich
Zitat:
... danke! Hab' mal angefangen (mit T80) - werde mich mit Kühlakkus und Camping-Isobox an 10 Grad heran tasten und morgen früh weiter machen.
Rechne mal nicht mit der Zeit, schau auf den SW-ST!
Zitat:
Aus den gut 1 Kilo Teigeinlage macht man echt zwei Brote(?) ... die müssen aber aufgehen. Als ein Brot im Gusseisentopf gebacken wäre eine Alternative?
Nein, nein!!
MEIN Teig hat bei 1000 g GMM ein TG von 1.873 g und DAS gibt 2 Teiglinge!
DEIN TG von ca. 1000 g gibt - für mich - "nur" einen Teigling, aber eben ein klein wenig größer als meine! Winken
Oder zwei, dann gibt es kleinere "Vesperbrote"! Auch ganz praktisch, dann kommt auf ein Vesper immer gleich ein ganzes Brot!
Zitat:
Morgen früh also mit (kaltem) SW-ST und (warmen) Zutaten den Hauptteig ansetzen ... anspringen lassen (wie lange?) oder gleich ins Körbchen (?) und in den Kühlschrank?
Ich mache mit dem SW-ST + 2. Hälfte Mehl, "zimmerwarm", + Rest Wasser, "gut warm" eine "integrierte" Autolyse von 1 Stunde. Danach die Teigbereitung, dann 1 h Stockgare mit 1 x s&f, dann Vorwirken, Pause zum Entspannen, dann Fertigwirken, dann Stückgare, ebenfalls 1 Stunde, dann in den Ofen.
Oder Stückgare 1/2 Stunde, je nach Trieb auch weniger, und dann direkt zur kalten Stückgare bei 5°C + Kälte-Akkus in den Kühlschrank für ca. 24 Stunden.
Ich habe auch schon bei 18 Stunden und bei 28 Stunden gebacken, das macht dann keinen großen Unterschied!
Zitat:
Samstag früh um halb 8 wäre das Backen angesetzt (sofort vom KS in den Backofen). Mann, ist das spannend ... Winken
Danke und lG Reinhard
Viel Spaß UND viel Erfolg!

P.S.: Ich backe von diesem "Grundrezept" ausgehend so einige Varianten, u.a. auch mit frisch gemahlenem Roggen-VK-Mehl, mache also mein Brotmehl damit selber, dann ebenfalls mit meinem SW-ST.
Oder ich nehme einen Teil vom Roggen, 20 B-%, sfg und mache einen ganz normalen RST und den Rest, 10 B-% nur ganz grob geprallt in ein Brühstück. Usw. ...
Aber immer mit dieser "integrierten" Autolyse. Die hat sich bei mir bewährt! Auf den Arm nehmen

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
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BeitragVerfasst am: 15.05.2021, 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

... sodala ... Bericht vom 1. "Altes Schwarzwälder" © Petrowitsch Winken : ich hab' mich ans Rezept ausnahmesweise weitgehend gehalten Winken:
  • als WM kam T80 zum Einsatz,
  • von der Butter hab' ich einer plötzlichen Eingabe zur Folge nur die Hälfte genommen,
  • die 10° fürs Reifen des SW-ST hab' ich eingehalten,
  • Molke:Wasser = 50:50,
  • Stockgare waren so um die 23 Stunden im KS bei 4-5°,
  • direkt aus dem Kühli ins Rohr auf den Backstein.
Das Brot hat sich angenehm herstellen lassen, das Wirken war kein Problem:





... es ist sehr locker geworden, geschmacklich 1A (Reaktion von Göga kommt noch - ist z.Z. nicht daheim). Der kleine Riss links unter der Kruste ist ein kleiner Schönheitsfehler - Zufall? Oder hat's eine Ursache (Anbacktemperatur war so 245°)?

Jedenfalls wird dieses Brot wieder mal gemacht. Danke @ Petrowitsch.

LG
Reinhard
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2683
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 15.05.2021, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
Hi,
... sodala ... Bericht vom 1. "Altes Schwarzwälder" © Petrowitsch Winken
Hallo Reinhard, allerhöchste Hochachtung! Pöt huldigen Pöt huldigen Pöt huldigen

Zitat:
... ich hab' mich ans Rezept ausnahmesweise weitgehend gehalten Winken:
  • als WM kam T80 zum Einsatz,
  • von der Butter hab' ich einer plötzlichen Eingabe zur Folge nur die Hälfte genommen,
  • die 10° fürs Reifen des SW-ST hab' ich eingehalten,
  • Molke:Wasser = 50:50,
  • Stockgare waren so um die 23 Stunden im KS bei 4-5°,
  • direkt aus dem Kühli ins Rohr auf den Backstein.
Das Brot hat sich angenehm herstellen lassen, das Wirken war kein Problem
den Butter (bei uns "der Butter", maskulin Winken) nehme ich als
a) Geschmacksverstärker
b) gegen das Alt werden
Ist aber reine Geschmackssache.
Von der Menge her bin ich ein wenig vom Brioche meiner westlichen Nachbarn "versaut"! Verlegen
Und wenn Butter, dann in kleinen Würfeln und kühlschrankkalt!
Und gegen Ende der Knetphase in den möglichst gut entwickelten Teig einarbeiten.
UND bei der Wasserkalkulation berücksichtigen! Winken

Laib und Krume erste Sahne, wie Du das gemacht hast! Pöt huldigen

Zitat:
... es ist sehr locker geworden, geschmacklich 1A (Reaktion von Göga kommt noch - ist z.Z. nicht daheim).
Da bin ich auf das Urteil Deiner Göga gespannt! Sehr glücklich

Zitat:
Der kleine Riss links unter der Kruste ist ein kleiner Schönheitsfehler - Zufall? Oder hat's eine Ursache (Anbacktemperatur war so 245°)?
Du bäckst mit Ober-Unterhitze?
Ich, bei meiner Heißluft, habe hinten rechts im Ofen einen "hot spot" und daher drehe ich nach dem Anbacken die Laibe. Zusätzlich kommt zu diesem Zeitpunkt dann auch die Dauerbackfolie raus.
Zu heißes Anbacken kann so eine abgelöste Kruste bewirken.
Es kann aber auch von einem kleinen Wirkfehler (Mehleinschluss ... ) herkommen...
Ausprobieren! Cool

Zitat:
Jedenfalls wird dieses Brot wieder mal gemacht. Danke @ Petrowitsch.
LG Reinhard
Viel Spaß dabei und viel Genuss! Auf den Arm nehmen Auf den Arm nehmen

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Hobbykoch17
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BeitragVerfasst am: 15.05.2021, 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ich backe mit Unter-/Oberhitze - hatte heute den Backstein besonders gut vorgeheizt, da waren statt der üblichen 240° nun 245° im Ofen ... ob es das ausmacht?

Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Da bin ich auf das Urteil Deiner Göga gespannt! Sehr glücklich

Göga: sehr saftig, schöne Konsistenz der Krume, guter Geschmack - mit Butter & oder Butter/Honig ausgezeichnet! Sie ließ aber doch durchblicken, dass ihr etwas roggenlastigere Brote einen Tick mehr liegen (von Baguette, Michl etc. abgesehen).

---

Apropos weizenlastige Backwerke: habe gestern noch Didis Wurzelbrot gemacht - das war teigmäßig eine Sauerei, zu flüssig, nicht zu bändigen. Weil die äußere Form zu wünschen übrig ließ, hab' ich das Einstellen hier im Thread bleiben lassen - geschmacklich war es allerdings top. Ich vermute, dass das T65, das ich für das Wurzelbrot verwendet hatte, doch zu wenig Eiweiß hat - vielleicht gehört da wirklich ein Tipo 0 mit > 12% Gluten her (oder das T65 mit Gluten aufgepeppt). Demnächst 2. Versuch - das Wurzelbrot macht was her, wenn es gelingt. Gestern musste ich es für den Besuch - wie beim Italiener - schon vorweg geschnitten ins Brotkörbchen tun, um die äußeren Mängel zu kaschieren.

Liebe Grüße
Reinhard
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BeitragVerfasst am: 15.05.2021, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
Ja, ich backe mit Unter-/Oberhitze - hatte heute den Backstein besonders gut vorgeheizt, da waren statt der üblichen 240° nun 245° im Ofen ... ob es das ausmacht?
Hallo Reinhard, die 5° mehr eher nicht!
Ich backe mit Backstahl und Heißluft mit Unterhitze 240°C vorgeheizt, die ersten 5 Minuten mit 230°C HL + UH, danach 10 Minuten mit 220°C HL + UH, dann ist Ende der Anbackphase.
Das würde bei OU etwa + 30° entsprechen, also 270°C und 250°C!
Es kommt drauf an, wie lange Du anbäckst und wie die Verteilung der Hitze im Ofen ist!

Zitat:
Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Da bin ich auf das Urteil Deiner Göga gespannt! Sehr glücklich
Göga: sehr saftig, schöne Konsistenz der Krume, guter Geschmack - mit Butter & oder Butter/Honig ausgezeichnet! Sie ließ aber doch durchblicken, dass ihr etwas roggenlastigere Brote einen Tick mehr liegen (von Baguette, Michl etc. abgesehen).
Richte ihr doch bitte ganz liebe Grüße aus von mir - Danke! Sehr glücklich

Für mehr Roggen (im Aroma) habe ich die Variante mit den 30 % RVK sfg und entweder gleich als Brotmehl gemischt oder den Roggen separat in einem "normalen" RST oder auch noch aufgetrennt mit einem Brühstück!
Es stehen ja mehr als Tausend Varianten offen, mindestens! Winken

Zitat:
Apropos weizenlastige Backwerke: habe gestern noch Didis Wurzelbrot gemacht - ...
Gute Idee, gutes Rezept! Auf den Arm nehmen
Hast Du an das kalte Wasser gedacht? Eventuell eis-kalt! Nur mal angefragt?! Cool
Dabei geht es hauptsächlich darum, den Eiweiß-Abbau zu verzögern!
Den vergleichbaren Effekt erzielst Du aber mit Deinen Maßnahmen auch!

Zitat:
Liebe Grüße Reinhard

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Hobbykoch17
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BeitragVerfasst am: 15.05.2021, 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, werde ich ausrichten. Btwy - falls es Dich mal in unsere Ecke verschlägt - revanchieren wir uns mit einer Stadttour (Göga ist da geschichtlich ziemlich fit).

Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Hast Du an das kalte Wasser gedacht? Eventuell eis-kalt! Nur mal angefragt?! Cool

Direkt aus der Leitung halt - was bei uns aber nicht unbedingt eis-kalt ist, wenn man es nicht wirklich lange laufen lässt. Ich kann's das nächste mal testweise mit einem Eiswürfel kühlen. Danke für den Hinweis.

LG
Reinhard
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
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Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 15.05.2021, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
Danke, werde ich ausrichten. Btwy - falls es Dich mal in unsere Ecke verschlägt - revanchieren wir uns mit einer Stadttour (Göga ist da geschichtlich ziemlich fit).
Gebongt, Danke! Sehr glücklich

Zitat:
... Danke für den Hinweis.
Gerne! Winken

Zitat:
LG Reinhard

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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