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BACKMALZ

 
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Thor_32
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 06.06.2005
Beiträge: 565
Wohnort: Landkreis Hannover

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 13:22    Titel: BACKMALZ Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin neu... Verlegen , backe gerne mit meinem ST und finde das meine Brote wirklich "deftig" sind. Immer etwas schwer. Man wird auch so schnell satt.

Ich habe da etwas von Backmittel (sogen. Backmalz) gehört, welches eigentlich keine schlimmen oder schädlichen Zutaten hat. (Weizenkleber, Sauermolkepulver, Weizenmehl, Enzyme und Ascorbinsäure).

Was aber sagt der ST dazu, wenn ich das mit untermischen würde? Ich möchte etwas lockerere Brote bekommen. Damit auch nicht nur eine Scheibe mit Käse essen kann, vielleicht mal zwei. Mit den Augen rollen

Vielen Dank für ewtl. Antworten.
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wopa
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thor_32

Mit Backmalz wirst Du auch nicht viel ändern. Der Geschmack wird allerdings etwas abgerundet. Der Fehler liegt am Teig, ST oder am backen, wenn Dein Brot zu kompakt ist. Teile doch bitte mit, was für ein ST, Mehle, Gärzeit und Backverfahren Du verwendest. Ohne diese Angaben können wir Dir nicht helfen. Backmalz löst auf jeden Fall nicht Dein Problem.
_________________
Gruß Wolfgang

Ich bin der mit dem Schrank voll Maßstäbe - und das ist gut so !
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Thor_32
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 06.06.2005
Beiträge: 565
Wohnort: Landkreis Hannover

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mensch klasse, das ging ja schnell. **freu Sehr glücklich **

Also, ich mache mir den "Vollsauer" aus meinem alten "Anstellgut" aus dem Kühlschrank, welchen ich aus Roggenvollkornmehl herstellt habe und mit Roggenvollkornmehl weiter füttere.

Ich nehme da 2 EL von und mische 150 g Roggenvollkornmehl und 150ml warmes Wasser dazu. Das kommt dann mit einem leeren Marmeladenglas (welches mit heissem Wasser gefüllt ist) zusammen 24h unters Kopfkissen.

Dann kommen noch dazu:[list]
250g Roggenvollkornmehl

    und 100g 450er Weizenmehl (in der Hoffnung das es lockerer wird),
    2 1/2 TL Salz,
    2EL Zuckerrübensirup (für die Farbe)
    1TL Carocaffee (für die Farbe)
    ca. 300ml warmes Wasser (Manchmal Malzbier)
    2EL Leinsamen
    2EL gerösteten Sesam
    2EL Hirse
    und manchmal noch 2EL Sonnenblumenkerne


Wenn ich ohne Hefe backe, dann vergeht schon mal ein halber bis 3/4 Tag, bis der Teig aufgegangen ist und gebacken werden kann.

Da ich ungefähr 2-3x die Woche backe (Mein Freund braucht ja Arbeitsbrote, meine Tochter etwas zum Frühstück und Abendbrot und ich für zwischendurch), nehme ich denn doch des öfteren noch
    3 TL Trockenhefe,

damits eben schneller geht.

Das Brot schmeckt und allen Klasse, aber wie gesagt. Es ist eben "mächtig".

So, ich hoffe ich habe alles aufgeschrieben.

Liebe Grüße

Thor_32
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Thor_32
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Anmeldungsdatum: 06.06.2005
Beiträge: 565
Wohnort: Landkreis Hannover

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ja, mensch doch noch was vergessen.

Also, wenn ich ohne Hefe backe, dann mische ich alle Zutaten zu meinem backfertigen ST, lasse den Teig in der mit Backpapier ausgelegten Backform gären. Schalte dann den Ofen auf max. (220°) und backe, wenn der Ofen seine Temp. hat, ca. 40min. (Unten im Ofen habe ich zwei Gläser mit etwas Wasser stehen.)

Mit Hefe wird der Teig nach 40 min noch einmal 5 min geknetet und noch mal 45-60 min stehengelassen. Backen tue ich dann genauso.

Wenn ich jetzt Hilfe bekomme, wo mein Fehler liegt oder was ich tun kann, damit das Brot "Fluffiger" wird, wäre ich sehr verbunden.

Thor_32
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frl.marty
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 738
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Thor_32 hat Folgendes geschrieben:

Wenn ich ohne Hefe backe, dann vergeht schon mal ein halber bis 3/4 Tag, bis der Teig aufgegangen ist und gebacken werden kann.
Liebe Grüße

Thor_32
hallo thor!

mir ist schon öfter passiert, dass das brot nach 2 stunden kaum gegangen war. (älterer ST; jüngere ST brauchen schon 3-5 stunden).

dann habe ich es in den heißen ofen geschoben und siehe da: es ging riesig!

probier mal nach 2 stunden ob es im ofen trieb bekommt.

roggen verträgt höhere temp sehr gut: ofen auf 50° und schauen, wie er sich dabei fühlt. du schreibst nicht, wo der teig geht. zimmertemperatur wäre zu kühl.

das sind meine tipps. zum ST und zutaten müssen andere weiterhelfen.
ich werde "nur" zur meisterin der fertigungsphase.
Winken
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Trödeltante
Gast





BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thor,

ich finde, das Rezept hört sich prima an!
Das "Problem" mit dem zu schnellen satt werden, habe ich aber auch
in meiner Familie, seitdem ich ST-Brote backe.

Bei Tütenbrot konnten es auch schon mal 3-4 Scheiben werden, beim eigenen Mischbrot werden es nur 2 Scheiben.

Liegt wohl aber auch daran, das das geschnittene Brot viel dünner ist, das bekomme ich bei meinen eigenen Broten gar nicht hin.

Wenn der ST 24 Std. unter dem Kopfkissen ruht, wo bleibst denn Du die ganze Nacht? Auf den Arm nehmen Oder liegt er in der Besucherritze mit eigenem Kopfkissen? Winken

Viele Grüsse,
Tt
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thor_32

Die obigen Ratschläge sind gut gemeint, bringen Dich aber nicht weiter.
Rezept scheint ok zu sein. Dein Problem liegt wie ich es sehe am Backen und der Sauerteigführung.

Zum Backen:

Deine 2 Gläser mit Wasser bringen nicht genügend Dampf und die Backtemparatur ist zu niedrig, außerdem scheint keine richtige Unterhitze vorhanden zu sein - Ergebniss müßte ein Brot sein, daß genauso groß nach dem Backen ist wie vorher.
Abhilfe: Ofenrost in die 2. Schiene von unten und die Fettpfanne in die 1. Schiene von unten. Ofen auf max. Temparatur vorheizen, in der Regel 250°C. Wenn die Temparatur erreicht ist, die Form auf das Kuchengitter und in die Fettpfanne eine große Tasse kippen (Kopf weg und Hände schützen, da es kräftigen Dampf gibt) und sofort Ofentüre schließen. Restliches Wasser wird kochen und erneut Dampf geben. Nach ca. 15 Min. Ofentür vorsichtig etwas öffnen und Dampf entweichen lassen (Vorsicht Dampf). Hast Du zwei Backblech so ersetze das Kuchengitter durch eine Backblech (bessere Unterhitze).

Zur Teigführung:

Heißes Wasser ist gefährlich, da die Hefen ab ca. 45°C inaktiv werden bzw. langsam absterben. Wasser darf max. 32 ° warm sein (lauwarm), diese Temparatur kannst Du so eine lange Zeit nicht mit einem Kopfkissen halten. Die Folge ist eine geringe Hefebildung, die Du ja durch eine reichliche Zugabe von Trockenhefe ausgleichst. Die Temparatur sollte konstant zwischen 28°c - 31° C betragen nach dieser Methode über 22 - 24 Stunden. Falls ein Einkocher vorhanden, dort im Wasserbad gären lassen oder im Backofen bei eingeschalteten Lampe und einen Topflappen zwischen die Tür (damit es nicht über ca. 31 °C warm wird. Vielleicht hast Du auch eine andere Möglichkeit z.b. Pflanzenwärmeplatte etc.
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Gruß Wolfgang

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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 738
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

wopa hat Folgendes geschrieben:
Hallo Thor_32

Die obigen Ratschläge sind gut gemeint, bringen Dich aber nicht weiter..
also so schlecht finde ich meine tipps nun auch wieder nicht.
zumal der ofen 220° max hat bringen deine 250° auch nicht mehr.
Neutral

danke für die dampfnachhilfe.
kannst du noch verraten, was der dampf bringt?
sprich: was wird anders durch den dampf?

ad teigführung: du gibst tipps zur teigführung, damit ist die ST-führung gemeint, oder?

ich bin dankbar für eindeutige "brotteig" und "ST" differenzierung. es ist so schon komplex genug. Winken
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

@frl.marty

Im Punkt max. 250° gebe ich Dir Recht, habe das max. überlesen und nur 220° und backen. Über Dampf und Wirkungsweise wurde schon genug in anderen Beiträgen gesprochen, bei Bedarf bitte dort nachlesen. Habe es hier im Zuge des Backvorganges mit aufgeführt. Mit Teigführung ist die Sauerteigführung gemeint, sonst schreibe ich Brotteig bzw. Teigling.
Aus dem Inhalt unter 'Teigführung' ist klar erkennbar, daß es sich um die ST-Führung handelt (Wer wird schon den Brotteig 22-24 Std. gären). Aber Danke für den Hinweis, machmal vergesse ich es so zu schreiben, daß es auch Anfänger verstehen können.
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Gruß Wolfgang

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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 738
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

na geh, bevor du so viel schreibst:

Zitat:
Über Dampf und Wirkungsweise wurde schon genug in anderen Beiträgen gesprochen, bei Bedarf bitte dort nachlesen.


kannst doch gleich schreiben:
Zitat:
bringt stärkeren trieb
macht brot knuspriger
muss einfach sein


.. das wären sogar weniger worte gewesen!

vielleicht antwortet ja jemand anders.

ich habe "Bedarf" und HABE bereits nach dampf gesucht, und in den Dampf-Beiträgen da steht dann wieviel, wann, wie etc. aber nicht WARUM!

in pöt anleitung steht "für eine gute kruste".
nur: was ist "gut"?
eine kruste, die nicht aufreißt oder eine knusprige?
... es ist nicht alles so und so klar.

Frau möchte gerne wissen, warum sie was macht.

PS: ich bin auf der suche nach NICHT zu knusprigem brot. da wäre dampfen kontraproduktiv sofern es das brot noch knuspriger macht. alles klar?
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DieterB
Fachmann (Bäckermeister)
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Anmeldungsdatum: 25.12.2004
Beiträge: 1127

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

Eine ganz einfache Möglichkeit:
Nimm mehr Weizen.

Reines Roggenbrot gibt nie eine krosche Kruste.
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nontox
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 1852
Wohnort: Landshut Niederbayern

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

frl.marty hat Folgendes geschrieben:


ich habe "Bedarf" und HABE bereits nach dampf gesucht, und in den Dampf-Beiträgen da steht dann wieviel, wann, wie etc. aber nicht WARUM!



Hier unter dem Stichwort Schwaden.
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wopa
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

@frl.marty

Dampf soll hauptsächlich vermeiden, daß sich am Beginn des Backprozesses bei dem Teigling sich eine 'Haut' bildet und damit zu größeren unkontrollierten Rissen kommt. Der Teigling bleibt dadurch elastischer und kann sich mehr dehnen bevor es Risse gibt. Im Gärschrank habe ich bis zu 98% Luftfeuchtigkeit durch Dampf und der Teigling kann somit im Gärkörbchen unabgedeckt keine 'Haut' ziehen.
Die Folge ist weniger Risse, besserer Teigtrieb. Bei einer weichen Kruste muß immer sehr viel Dampf sein, also je mehr Dampf und so heller und weicher die Kruste. Darum ist auch im BBA keine vernünftige Kruste zu bekommen.
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Gruß Wolfgang

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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 738
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 14.06.2005, 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

DieterB hat Folgendes geschrieben:
Eine ganz einfache Möglichkeit:
Nimm mehr Weizen.

Reines Roggenbrot gibt nie eine krosche Kruste.

was ist denn krosch nu?
knusprig?
Verlegen

danke joschi für das link zu deiner und wopas ausführung!
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Trödeltante
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BeitragVerfasst am: 15.06.2005, 08:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frl. Marty,

ja, krosch bedeutet: knusprig...

meine Brote haben eigentlich nie eine richtig krosche Oberseite. (die richtig laut knackt und knuspert)

Vielleicht mache ich da etwas falsch, aber für mich richtig, denn ich bin eh schon von lauter Krümlern umgeben Geschockt


Viele Grüsse,
Tt
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Gast






BeitragVerfasst am: 15.06.2005, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

AN FRL.MARTY:

Wenn ich ein Brot nicht so knuspig möchte (Wenn ich z.B. Weißbrot mit Weizensauer backe), dann wickele ich das Brot nach dem Backen in ein mit Wasser naß gemachtes und GUT ausgewrungenes Küchentuch. Auf einem Rost dann ca. 1/2 - 3/4 Std liegen lassen. Du fühlst dann richtig, wie schön weich das Brot ist. Aber nicht ganz erkalten lassen, dann kommt der Geschmack vom Waschmittel bzw. Weichspüler zu sehr ins Brot. Das schmeckt dann nicht mehr so gut! * Weinen *

AN WOPA:

Vielen vielen Dank * Auf den Arm nehmen *. Ich werde das mit dem Dampf und der eingeschalteten Lampe versuchen.

AN TRÖDELTANTE:

Habe in den Zutaten noch einen Fehler entdeckt. Ich nehme nicht 300 ml Flüssigkeit, sondern ca. 150-200 ml. So das es ein schön weicher Teig ist, der nicht zu trocken ist. Mit ein bischen Öl an den Händen klebt es auch nicht so. Und so viel kneten muß man ja bei so viel Roggen eh nicht. Aber 300 ml wären wohl zuviel! Da gibst ja fast schon einen Brei. ** Sorry **

AN ALLE

Was ist eigentlich Wirken? Ist das kneten?

Und dann noch eine Frage: Ich hatte hier irgendwo gelesen, dass ca. 200g ST etwa einem Hefewürfel entsprechen. Gilt das für alle STe?

Liebe Grüße

Thor_32
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Thor_32
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 06.06.2005
Beiträge: 565
Wohnort: Landkreis Hannover

BeitragVerfasst am: 15.06.2005, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, hatte mich nicht eingeloggt.

Übrigens, finde ich das hier ein tolles Forum mit vielen netten und ehrlichen! Antworten! Kennt jemand noch ein Forum für Marmelade kochen oder so? Habe auch Probs mein Gelee zu Gelee werden zu lassen. Trotz Anleitung und noch gutgemeinter "Zugabe" trotzdem immer zu weich.

Liebe Grüße

Thor_32
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Trödeltante
Gast





BeitragVerfasst am: 15.06.2005, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thor,

vielen Dank für die Rezept-Korrektur.

Vielleicht findest Du ein paar Anregungen hier?

http://www.hausfrauenseite.de/kueche/index.html

viele Grüsse,
Tt
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Trödeltante
Gast





BeitragVerfasst am: 15.06.2005, 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag:

links runter scrollen bis Gelee....

viele Grüsse,
Tt
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frl.marty
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 738
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 15.06.2005, 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

Anonymous hat Folgendes geschrieben:

Was ist eigentlich Wirken? Ist das kneten?

Liebe Grüße

Thor_32
hallo thor!

schau mal im forum "kaufempfehlungen links kleinanzeigen", da habe ich gestern abend zufällig ein link zu genau dem thema gesetzt!
Sehr glücklich

subject: "wirken"
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 15.06.2005, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Thor_32 hat Folgendes geschrieben:
Sorry, hatte mich nicht eingeloggt.

Übrigens, finde ich das hier ein tolles Forum mit vielen netten und ehrlichen! Antworten! Kennt jemand noch ein Forum für Marmelade kochen oder so? Habe auch Probs mein Gelee zu Gelee werden zu lassen. Trotz Anleitung und noch gutgemeinter "Zugabe" trotzdem immer zu weich.

Liebe Grüße

Thor_32


Hallo Thor_32

Was für ein Saft und pur oder verdünnt?
Könnte evtl Dir auch hier weiter helfen.
_________________
Gruß Wolfgang

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DieterB
Fachmann (Bäckermeister)
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Anmeldungsdatum: 25.12.2004
Beiträge: 1127

BeitragVerfasst am: 15.06.2005, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Thor_32 hat Folgendes geschrieben:
Sorry, hatte mich nicht eingeloggt.

Übrigens, finde ich das hier ein tolles Forum mit vielen netten und ehrlichen! Antworten! Kennt jemand noch ein Forum für Marmelade kochen oder so? Habe auch Probs mein Gelee zu Gelee werden zu lassen. Trotz Anleitung und noch gutgemeinter "Zugabe" trotzdem immer zu weich.

Liebe Grüße

Thor_32


Na das hören wir aber gerne
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Thor_32
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Anmeldungsdatum: 06.06.2005
Beiträge: 565
Wohnort: Landkreis Hannover

BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

HALLO WOPA,

ja, der Saft ist verdünnt. Es handelt sich um Holunderblütensirup.

Die Blüten sind in 1L Wasser mit Scheiben von 1 Zitrone und 1 Orange (welche etwas ausgequetscht wurden) 3 Tage im Kühlschrank eingelegt.

Nach dem ziehen habe ich alles durch ein Kaffeefilter gelassen und 1L davon mit 700g 2:1 Gelierzucker verrührt, bis sich der Zucker etwas aufgelöst hat. Dann 4 min. gekocht. u.s.w.

Das Gelee läuft zwar nicht auseinander, aber es ist sehr weich (plödderig). Ich hatte schonmal einen mit reinen Apfelsaft gemacht, der war echt super fest. Ist mir aber etwas zu süß. (Aber ist ja klar, Äpfel haben von sich aus schon genug Pektin)

Beim zweiten Versuch habe ich 1/2 Tütchen gemahlene Gelantine noch zusätzlich am Schluß mit Untergerührt. War auch nicht der Bringer.

Ich habe deshalb den 2:1 und nicht den 1:1 Gelierzucker genommen, weil ich es nicht so süß wollte. Habe auch schon im Reformhaus und im Spinnrad-Laden nach HVM-Pektin gefragt, aber ohne Erfolg. In meiner näheren Umgebung ist nix zu kriegen. Wollte davon noch etwas mitbeimischen.

Nur Gelantine wollte ich auch nicht nehmen, wegen der Haltbarkeit. Mit dem fertigen Gelierzucker aus dem Supermarkt, klappt das schon ganz gut. Da ist Citronensäure und alles schon drin.

Kann ich vielleicht das "Gelierfix" 1:1 nehmen (da ist ja mehr Pektin drin, als im 2:1) und nur einfach nicht so viel Zucker dabeitun?

Oder hilft das auch nicht? (Ich las, das das HVM-Pektin Zucker benötigt zum gelieren. Säure wäre ja genügend vorh.)

Hoffentlich kannst Du mir Helfen. Die anderen Links von der Hausfrauenseite und so haben mir nicht weiterhelfen können.

** Traurig **

Liebe Grüße

Thor_32
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DieterB
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Anmeldungsdatum: 25.12.2004
Beiträge: 1127

BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thor,

jetzt ist die Frage,
welchen Gelierzucker.

Von Nordzucker nimmt man 1:1
Dr. Oetker 2:1 (F:Z)

Ich habe mal Konfitüre gemacht, und Tortenguss genommen, den mit dem Zucker vermischt.
Ist genau das selbe.

Das hat super funktioniert.
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thor_32

Hier scheint Säure bzw. Pektin zu fehlen. Überall gibt es reines Pektion zu kaufen, man nennt es z.B. Opekta (Dieses Pektin ist in flüssiger Form in Flaschen). Auch etwas Zitronensaft unterstützt die Geleerung. Nur Geliermittel reicht bei Holunder nicht aus, also etwas reines Pektion dazu und wenn möglich etwas Zintronensaft. Bin mir sicher, dann hast Du deine Festigkeit.
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LieschenM
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Anmeldungsdatum: 13.06.2005
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BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Opekta wollte ich auch eben empfehlen. In den Geschäften meiner Umgebung ist es allerdings fast nirgends mehr zu finden.
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Liebe Grüße
LieschenM
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

LieschenM hat Folgendes geschrieben:
Opekta wollte ich auch eben empfehlen. In den Geschäften meiner Umgebung ist es allerdings fast nirgends mehr zu finden.


Kann jetzt auch unter einem anderen Namen laufen. Deshalb habe ich auch 'flüssig in Flaschen' geschrieben oder es gibt ihn inzwischen in Pulverform.
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LieschenM
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Anmeldungsdatum: 13.06.2005
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BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Pektin als Granulat gibt es in Apotheken zu kaufen. Die Granulatkügelchen sind mit Wachs umgeben und es geliert nicht.

Die Vermutung hatte ich auch, daß Opekta halt jetzt anders heißt. Ich hatte lange Zeit einem Bekannten bei der Suche geholfen, da flüssiges Pektin sehr heilende Wirkung auf den Verdauungstrakt ausübt ... doch die Zuckerindustrie scheint stärker zu sein .... Weinen
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Liebe Grüße
LieschenM
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

War eben mal kurz bei TEGUT, also flüssiges Pektion ist auch dort nicht zu finden, aber von Dr.Oektker ein Geliermittel 'Gelfix super 3:1'. Vielleicht gibt es noch reines Pektion in großen Supermärkten (REAL,WAL_Markt etc.). Als Alternative gäbe es: mehr Zucker und etwas Zitronensaft zum Ausgleich + Gelfix super. Notfalls etwas weniger Flüssigkeit nehmen.
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Gruß Wolfgang

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Trödeltante
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BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thor,

ich würde sagen, Du hast zuwenig Zucker genommen.

Hier ein Rezept aus der Hausfrauenseite (ebenfalls für Holunderblütengelee) das Rezept ist von maytree:

Man nehme:
25 große (oder entsprechend 30 kleinere) Holunderblütendolden
1 Liter Apfelsaft (100 %)
Saft von 2 Zitronen oder Limetten
1 kg Gelierzucker (2:1)
ca. 6 saubere Schraubgläser


viele Grüsse,
Tt
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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 738
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

einkochen in ehren, aber dieser thread gehört längst abgeknippst und ins offtopic verlagert!

Winken
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BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

@Tröteltante

Hier wird Apfelsaft genommen und Apfelsaft hat viel Pektion. Und bei einem kg Geliermittel bekomme ich alles dick, nicht zu vergessen noch den Saft von 2 Zitronen. Das ist so, als ob ich Brot mit 300g Hefe und 60g Gluten hochpuschen würde.
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Trödeltante
Gast





BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

ah, hatte ich übersehen...

Tt
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Das war ich.
1l Apfelsaft und 1kg Geliermittel - Jesus, was für ein Gebräu Sehr glücklich
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Gruß Wolfgang

Ich bin der mit dem Schrank voll Maßstäbe - und das ist gut so !
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LieschenM
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 13.06.2005
Beiträge: 131

BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem Opekta interessiert mich nun wirklich. Habe bei Dr. Oe. mal nachgefrat ob es noch hergestellt wird und überhaupt ...
Mal sehn was dabei rauskommt Neutral
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Liebe Grüße
LieschenM
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Gaston
Anfänger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 5
Wohnort: Saarland

BeitragVerfasst am: 16.06.2005, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich hatte mal im Supermarkt nachgefragt und auch im Internet geschaut. Es scheint so also ob es Opekta nicht mehr gibt. Inzwischen habe ich Gelfix gefunden von Dr. Oetker, da gibt dann zu Marmeladen ganz normalen Zucker dazu.

Ein sehr gutes Geliermittel ist auch Agar Agar. Es ist rein pflanzlich, wird aus Alginat hergestellt, also aus Algen. Gibt es im Supermarkt als Würfel zu kaufen.

Gruß

Gaston
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