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Holzbackofen selbst bauen

 
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Backi
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 18.11.2005
Beiträge: 26
Wohnort: Freiberg

BeitragVerfasst am: 02.08.2009, 02:48    Titel: Holzbackofen selbst bauen Antworten mit Zitat

Gibt es eine Anleitung zum Selbstbau eines Holzbackofens mit Backfläche ca. 0,60x1m?
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Djay
Anfänger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 28.06.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 02.08.2009, 05:32    Titel: Holzbackofen bauen Antworten mit Zitat

Hallo Backi,

wenn Du einen Holzbackofen bauen willst, dann schau mal hier vorbei.
Mir hat diese Seite einiges an Infos gegeben.

Gruß
Dirk
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Gavan
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 101
Wohnort: Urspring

BeitragVerfasst am: 02.08.2009, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

die gehört auch dazu .. Smilie.. über seine links geht es dann weiter ..

http://backofenrobi.de

wenn ich mich richtig entsinne ist robbi auch hier im forum angemeldet Smilie
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vg Norbert
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Zuletzt bearbeitet von Gavan am 02.08.2009, 11:21, insgesamt 2-mal bearbeitet
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luggi0365
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
Beiträge: 1208
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 02.08.2009, 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Backi,
such auch mal den Holzofenbäcker - link habe ich gerade nicht parat. Der thüringer Backfreund hat neben vielen tollen Tips auf seiner Homepage auch einen prima Sauerteigrechner.
Viel Spass beim Bauen, Reinhard.
p.s. Tip von mir: geh zu einem Ofenbauer um dasMaterial zu bestellen. War bei mir erheblich günstiger als im Baumarkt zu kaufen. Und ein paar Tips gab´s gratis dazu (alles hat mir der gute Mann aber auch nicht verraten...)
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15160
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 02.08.2009, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=836&highlight=holzbackofen+bauen
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=1552&highlight=holzbackofen+bauen
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=2367&highlight=holzbackofen+bauen

http://www.holzbäcker.de
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Liebe Backgrüße
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stärker.
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Backi
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 18.11.2005
Beiträge: 26
Wohnort: Freiberg

BeitragVerfasst am: 02.08.2009, 12:46    Titel: danke Antworten mit Zitat

Vielen Dank für eure spontanen und nützlichen Tips! Ich werde mich baldmöglichst an die Arbeit machen. Nun muss ich erst mal einen günstigen Anbieter für die Ofentüren finden.
Heiße Grüße
Ronny
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Gavan
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 101
Wohnort: Urspring

BeitragVerfasst am: 02.08.2009, 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Smilie Smilie nachja, die tür ist sicher das kleinste problem ...
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vg Norbert
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
Beiträge: 1208
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 02.08.2009, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ronny,
kleine Dorfwerkstatt, 5 - 6 mm Blech, zwei Scharniere dran, Rahmen und gut is´.
Gutes Gelingen, Reinhard.
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Backi
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Anmeldungsdatum: 18.11.2005
Beiträge: 26
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BeitragVerfasst am: 03.08.2009, 07:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, das habe ich mir auch so vorgestellt. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich innen die Backraumoberseite flach gestalte oder einen Rundbogen. Angeblich soll es in einem flachen Backraum gleichmäßigere Backergebnisse geben. Dann müsste ich allerdings mit Stahlträgern und Schamotten arbeiten, da ja anonsten die Schamotte keinen Halt haben. Ich muss mich da erst mal erkundigen, welche Hitze man bei einem Bau mit Stahl zumuten kann.
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luggi0365
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
Beiträge: 1208
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BeitragVerfasst am: 03.08.2009, 08:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Backi,
gerade Decke geht mit normalem Stahl, habe ich auch so gemacht. Wegen der Wärme ist es - denke ich - egal ob gerade oder Gewölbe. Ich hab mich nicht so richtig an´s Gewölbe getraut und bin eher Schlosser als Maurer Traurig .
Bei gewölbe ist der Backofen halt eher mehr aus "einem Guss", bei Stahl arbeietet die Decke udn Du musst beim isolieren aufpassen, das die Decke Spiel hat und der Ofen trotzdem vollständig gedämmt ist.
Mit meiner geraden Decke bin ich zufrieden - würde aber heute fast zum Gewölbe tendieren.

http://img186.imageshack.us/img186/6536/3deckel.jpg
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morchl
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
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BeitragVerfasst am: 03.08.2009, 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Der Hobbythek Holzbackofen schaut ja auch sehr interessant aus.
Hat den zufällig wer hier?
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Morchl
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Gavan
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
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BeitragVerfasst am: 03.08.2009, 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

@backi

schon mal einen alten Backofen mit Stahlträger gesehen ? SmilieSmilie
das passt nicht von dem Ausdehnverhalten - Gewölbe mit einem Anstieg zum Kamin von 3-4 cm - schau mal ob du im www findest: der Letzte seines Standes.. da war ein Ofenbauer dabei! ggf gibt es das Video ja online.
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vg Norbert
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luggi0365
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
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BeitragVerfasst am: 03.08.2009, 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Norbert,
so ganz stimmt das nicht! Es gibt sehr wohl auch ältere Backöfen mit gerader Decke - und Stahlauflage! Sicher nicht so häufig wie die Gewölbedecken. Liegt aber auch daran, das die Ofenbauer halt traditionell Gewölbemaurer sind. Wenn ich allerdings als Hobbymaurer mir Gedanken darüber machen muss, wie ich den Schamottemörtel in welchem Verhältnis mit Sand anzumischen habe - damit dieser nicht zu fett wird, dann spiele ich schon mit dem Gedanken Stahlauflage zu verwenden. Billiger und bestimmt nicht schlechter ist das Gewölbe.
Den Anstieg zum Kamin bringt auch die gerade Decke - muss halt schräg gestellt werden.
Den Anstieg zum Kamin versemmeln übrigens sehr viele Hobbykaminbauer.
Die Aussage (nicht von Dir, sondern von einem namhaften - und sicherlich gutem Anbieter von Bausätzen), das eine gerade Decke optimaler sei, kann ich nicht nachvollziehen.
Mein Ofenbauer (dritte Generation), von welchem ich mein Material bezog, war der Meinung ich solle ein Gewölbe mauern, aber gerade Decke wäre ebenso gut. Gerade Decken ohne Stahl gehen nur bis zu einer gewissen Spannweite - und dann drohen Risse.
T-Träger dürfen auf der seite nur ca. 2 cm aufliegen - und dann gibt´s keine Probleme.
Viele Grüße, Reinhard
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Gavan
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 101
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BeitragVerfasst am: 03.08.2009, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Smilie Smilie ok, aber so wirklich gehört das da nicht rein..
das mit dem Gewölbe ist eigentlich nicht so schwer, Gewölbeform aus Holz und dann die Steine auflegen nmit einer dünnen Zement schicht dazwischen - angemacht wie immer - da das ganze Selbsttragend ist sollte es später ohne großen aufwand stabil sein, die Ummantelung mit der Dämmschicht tut ja ggf ihr weiteres zur haltbarkeit dazu, wenn du Lehm / Stroh nimmst.

Das mit dem Anstieg stammt ua aus der Sendung vom WDR / SWR .. und der Ofenbauer war wirklich gut.. das mit dem eckigen Ofen halte ich für nicht so den Bringer .... Rauch / Hitze bewegt sich rund und nicht in Winkeln Smilie Smilie
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vg Norbert
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luggi0365
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
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BeitragVerfasst am: 03.08.2009, 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallö Norbert,
ja, das mit dem Gewölbe ist nicht wirklich schwer. Zumindest in (meiner) Theorie. Ich hab mich trotzdem nicht so richtig rangetraut. Gebogene Spanplatte, etwas Sägemehl obendrauf und drübermaueren. Tips hatte ich genug - aber die Traute nicht.
Zur Steigung reicht 1 Prozent - der Kamin sollte aber hoch genug sein.
Das was aus (nahezu) selbstgemäuertem Ofen rauskommt ist entscheidend - da kommt dann auch das Brot eines Bäckermeisters selten ran.
Die Hauptsache bei einem Holzbackofenofen ist diesen kennenzulernen - UFF - das ist schwierig!
Brot hat die richtige Gare - Ofen ist noch zu heiss - oder umgekehrt.
Unsere Holzbacköfen haben Charakter und leben - ob Gewölbe oder - modern - gerade Decke.
Das macht doch die Herausforderung aus (hab schon genug schwarze Brote produziert.... Traurig )
Ganz viele Grüße, Reinhard
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morchl
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
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BeitragVerfasst am: 03.08.2009, 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

Reinhard,

wie schaut ein typischer Backtag bei dir aus? Wieviele Laibe (kg) bäckst du? Wielange heizt du auf? Wieviele Scheiter braucht man da? Bäckst du ausschließlich im Holzbackofen?
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Morchl
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Gavan
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
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BeitragVerfasst am: 03.08.2009, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

eben .. das "nach dem baue" ist das Wesentliche Smilie .. und bis jetzt ist die Pizza oder das Brot OK ... der Testofen steht beim Nachbarn und meiner folgt wohl im nächsten Jahr Smilie Smilie - muß Material sammeln Smilie Smilie

für das Gewölbt: es reichen auch drei "Halbkreise" aus Spannplatte.. Dachlatten drauf und es paßt Winken aber die "Halbreise mit einem etwas kleineren kreis ausnehmen - zum verbrennen der Konstruktion beim ersten Anheizen Smilie

ja, das Aufheizen und die Art wie er die Hitze verarbeitet ist das eigentliche Problem Smilie aber gerade diese Übungsstunden machen ja den Reiz des Ofens aus.. die Ergebnisse sind das Ziel Smilie .. und üben kann man je bei Wein und und halt JAHRE Smilie Smilie ( wenn das Holz nicht ausgeht )
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
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BeitragVerfasst am: 03.08.2009, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Jow Sehr glücklich
Freude am Backen Sehr glücklich , Freude am Ofen Sehr glücklich , und seeeehr viel Freude am Experimentieren mit guten Freunden Sehr glücklich :
So soll es sein! Ganz viele Grüße, Reinhard
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Backi
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BeitragVerfasst am: 04.09.2009, 20:45    Titel: Backofen Partyraum Antworten mit Zitat

Hallo, habe mir mittlerweile weitere Gedanken gemacht und eine gute Adresse: derlehmbackofen.de gefunden. Mir schwebt vor, das ganze recht ökonomisch zu verbinden. Ich würde gern ein rustikales Partyhäuschen bauen für Familienfeste aller art, in dem der Backofen mit dem notwendigen Arbeitsbereich (Arbeitsflächen, Aufbewahrung der Arbeitsmittel..)integriert ist. Der Backofen soll in erster Linie zum Brotbacken dienen. Es wäre auch ideal, wenn man diesen auch mal zwischendurch als offenen Kamin nutzen könnte. Kann man auch damit räuchern? Dann habe ich mir noch überlegt, dass ja viel Hitze auch bei guter Dämmung ungenutzt verloren geht. Eigentlich könnte man doch um den Backraum ein wasserführendes System (Edeltahlbehälter) integrieren und dann das Häuschen noch als Badehaus nutzen oder einen richtigen Familienzuber außen neben das Häußchen bauen. Habe das mal gesehen. Da kann man nach dem Backtag noch mal richtig ausspannen.
Also folgende Dinge wären da als Idee:
- Backfunktion für Brote usw.
- Kaminfunktion
- Wassererhitzer
- Räuchern?
Sieht noch jemand eine Möglichkeit, anstatt eines Stahlbehälters einen dichten Wasserbehälter über /um das Gewölbe zu bauen?
Da ja bei der direkten Befeuerung beim Asche rausziehen viel Dreck wird, müsste man vielleicht eine Abzughaube (einfach Haube mit offenem Rohr nach oben) über den vorderen Bereich installieren. Die Asche und große Hitze wird durch die Hitze bestimmt nach oben gezogen. Oder seht ihr da noch eine andere Möglichkeit?
Grüße
Ronny
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
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BeitragVerfasst am: 04.09.2009, 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Oh,,
Ronny´s Multifunktionstherme Winken .
Brot backen ist bestimmt kein Problem und wenn aussenrum ein Häuschen steht, dann wird die Abstrahlwärme auch zum aufheizen reichen - zur Not Türe öffnen.
Von räuchern habe ich recht wenig Ahnung - nur ab und zu mal zugesehen in Deutschland mit den Räucheröfen und in den Masuren (da machen die ein klitzekleines Feuerchen, langer Rauchkanal und dann ab nach oben in die Räuchertonne. Ich glaube nicht, das du im Ofen räuchern kannst. höchstens einen Kanal zur Räucherkammer legen.
Bei offenen Kaminen gibt es Edelstahlrohrschlaufen, welche Wasser erhitzen und dem Heizkreislauf zuführen - denke aber (für mich) das dies ein wenig schwer zu realisieren sein wird, bei einem Holzbackofen.
Was hältst Du denn davon, Deinen Ofen direkt und indirekt beheizen zu können?
Direkt im Rohr, dann Asche / Glut raus - in´s darunterliegende Feuerloch. von unten kannst Du ja dann eine Steuerung austüfteln für Rauchgasleitung in den "Kachelteil" oder auch den Räucherofen.
Ausserdem kannst Du die Temperatur des Ofens bei indirekter Feuerung auch für Dauerbetrieb auslegen (dickes Schwein etc. - 2 x Gänse einschieben...) und bist nicht von der stetig fallenden Temperatur abhängig.

Ideen gibt es bestimmt viele - aber wenn diese realisiert werden, dann sollte der Ofen auch halbwegs oft genutzt werden.
Viel Spass beim tüfteln - und vielleicht mal auch mit einem Ofenbauer kurzschließen.

Viele Grüße, Reinhard
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
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BeitragVerfasst am: 04.09.2009, 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

morchl hat Folgendes geschrieben:
Reinhard,

wie schaut ein typischer Backtag bei dir aus? Wieviele Laibe (kg) bäckst du? Wielange heizt du auf? Wieviele Scheiter braucht man da? Bäckst du ausschließlich im Holzbackofen?


Hallo Morchl,
Entschuldigung, hatte Deine Frage aus Versehen unbeachtet gelassen.
Typischer Backtag (viel zu selten)
Pizza mit den Nachbarn, da sind wir dann meist ca. 15 Personen und dauert 2 - 3 Stunden (Teig wird am Vortag vorbereitet und zwei Damen belegen) klappt ganz gut. Eine Pizza ist nach 2 Minuten fertig, wird aufgeteilt und die nächste wandert hinterher.
Während des Pizzaessens kümmere ich mich um die Teiglinge / meist 8 - 10 Brote.
... und wenn die raus sind, lege ich noch einen Schweinebraten mit viel Gemüse ein, sowie Kartoffeln.
Unterm Strich: anheizen gegen 9.00 Uhr, Pizzen gegen Mittag, Brot am Nachmittag, Braten gegen Abend - Aufräumen in der Früh.

Das volle Programm allerdings nur 5 - 6 mal im Jahr. Überwiegendst backe ich im Haushaltsbackofen.
Viele Grüße, Reinhard.
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morchl
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
Wohnort: Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 04.09.2009, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Winken

Hier läuft übrigens auch eine interessante Diskussion übers Ofenbauen.[/quote]
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Backi
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Anmeldungsdatum: 18.11.2005
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Wohnort: Freiberg

BeitragVerfasst am: 05.09.2009, 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Infos. Also nachdem ich so einiges gelesen habe, wird wohl ein richtiger gebrannter Vollziegel (Klinker) mit feuerfestem Beton vermauert ein gutes Gewölbe abgeben, oder? Schamotte würden angeblich zu lange dauern mit Aufheizen. Als Dämmung über dem Gewölbe wäre vieleicht ein Gemisch aus Sand und Zement (ganz magere Mischung) möglich. Dünn in mehreren Schichten auftragen. Zum Schluss, wenn dann die äußere Hülle drüber kommt gibt es drei Möglichkeiten:
- entweder man macht noch ein äußeres Sichtgewölbe aus Ziegeln drüber und klebt diese dann nochmals mit einem sehr mageren Sand/Zementgemisch auf das Backgewölbe auf und verklebt es untereinander mit ganz normalem Zementmörtel
-man macht selbiges, aber aus Lehmziegeln und verschmiert die Außenhülle rustikal mit Lehm
- man baut die Außenhülle als Quader, also rechteckig und oben eine glatte ebene Fläche, aus Klinkerziegel und füllt den entstandenen Hohlraum um das Backgewölbe mit Sand. Da hätte man oben drauf noch eine nutzbare Fläche, eventuell für die Wassererhitzung

Wo macht man denn am besten den Rauchabzug hin? Vorn hinter der Tür oder im hinteren Bereich des backraumes? Mir würde eher hinten zusagen, mit leicht ansteigendem Gewölbe. Natürlich muss dieser absolut dicht verschließbar sein.
Vielleicht könnte man Schornstein so bauen, dass er als vom Querschnitt her noch bei Bedarf als Räucherkammer genutzt werden kann?

Wie kkönnte man denn einen direkt und indirekt beheizbaren Ofen bauen? Also die Grund/Backplatte aus Schamottesteinen müsste ja dann zusätzlich von unten nachheizbar sein. Die müsste ja dann ganz schön was aushalten. Wie könnte man das denn verwirklichen?
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Backi
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Anmeldungsdatum: 18.11.2005
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BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 21:33    Titel: Kaminfunktion Antworten mit Zitat

Habe mich nun weiter informiert und bin erstaunt, wieviel potentielle Holzofenbauer es gibt, die sich das alles mal vorgenommen haben.
Ich wollte ja gern auch eine normale Kaminfunktion mit einplanen. Ich dachte mir, dass man da einfach die Backofentür offen lässt, ein quadratisches, ca. 8cm hohes Gitterrost bei Bedarf reinlegt und dann im vorderen Bereich ein offenes Kaminfeuer betreibt. Durch ein leicht ansteigendes Gewölbe nach hinten und das direkt über der Tür runter gesetzte Gewölbe müsste der Rauch doch bestimmt nach hinten abziehen. Dadurch müsste ich in meinem "Multifunktionsbackhaus" eigentlich genug Wärme erzeugen (durch den Metallschornstein im Raum und das offene Feuer)und hätte den romantischen Effekt des offenen Kaminfeuers auf dem Rost. Könntet Ihr euch das auch so vorstellen oder habe ich da etwas nicht bedacht?
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franzf
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Anmeldungsdatum: 24.07.2010
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 15.09.2010, 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Tolle Anregungen findet man auch in Bauernhofmuseen Smilie Die haben eigentlich öfters (wenn sie noch original sind...) "Multifunktionsöfen". Ein schöner Back/Räucher-ofen steht im Schanzer-Häusl im Freilichtmuseum Finsterau (Mauth, BayWald): Der Backraum lässt nach vorne den Rauch raus, über der Ofenöffnung sind Stangen, an denen das Räuchergut hängt, Rauchabzug dann über dem Ofen nach hinten raus in den Kamin.
Diese alten Backöfen sind übrigens (jedenfalls hier) überwiegend aus Granit gemauert, teilweise riesige Steine (vor allem, wenn der Ofen im Haus integriert ist).
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