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Holzbackrahmen - welches Holz?

 
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kyras
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 05.05.2007
Beiträge: 150

BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 10:51    Titel: Holzbackrahmen - welches Holz? Antworten mit Zitat

Hallo,
wie ich gesehen habe, benutzt der Hobbybäcker Ahornholz für seinen Rahmen.
Ahorn bekommst du aber nicht mal auf die Schnelle im nächsten Baumarkt. Über den Schreiner kann man bestimmt gleich den Backrahmen aus dem Versand kaufen.
Mein Mann würde mir einen Backrahmen für mein Backblech anfertigen, solange er nicht Ahorn besorgen muß.
Lt. tischlerlinks.de liegt der Brennpunkt von Holz bei ca. 260° und der Zündpunkt bei 215-250°.
Ausgehend vom Brennpunkt müßte doch auch eine gängigere Holzart zu verwenden sein.
Welches Holz habt ihr benutzt?
Gruß
kyras
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15160
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Backrahmen ist aus Ahornholz vom Schreiner.
Frag noch einfach mal nach bei einem Schreiner in deiner Nähe, du benötigst ja nur eine kleine Menge, evtl. kannst du einen Rest ganz günstig bekommen.
Bez. anderer Holzarten kann ich nichts sagen.
_________________
Liebe Backgrüße
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stärker.


Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 27.04.2009, 17:14, insgesamt einmal bearbeitet
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uuxx
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Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 79
Wohnort: Schweden

BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo kyras,

Ich habe nicht so viel Ahnung von Holz, aber ich denke, daß auch noch andere dinge außer der Hitzebeständigkeit interessant sind:

- ungiftig
- geschmacksneutral oder ein netter Geschmack.
- kleine Poren (sonst bleibt sicher viel hängen und es dringt viel Wasser ein)
- sollte nicht oder wenig bei Hitze harzen (Kiefer bildet so eine klebrige Schicht)
- möglichst Säurebeständig (Ahorn ist relativ säurebeständig und wird deshalb gerne als Tischplatte / Theke, Küchenarbeitsplatte verwendet).
- sollte sich möglichst wenig bei Hitze und Feuchtigkeit verformen
- Hitzebeständig bis 250 ° (ich kann mir gar nicht vorstellen, dass dies bei allem Holz gleich ist ).

in Saunas verwendet man gerne Fichte oder Pappel. Buche wird in einer Sauna schnell unschön ...

Von dem normalen Baumarktsortiment (denn alles andere ist vermutlich genauso schwer zu besorgen): Fichte, Kiefer, Buche, Eiche - sind Kiefer (harzt bei Hitze) und Eiche (große Poren und Gerbsäure) ungeeignet.
Die anderen beiden kannst Du mal testen - sie sind aber bestimmt lange nicht so gut wie Ahorn.

uuxx
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jerry65
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 30.03.2007
Beiträge: 477
Wohnort: Zeil am Main

BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kyras,

vom normalen "Baumarktsortiment" würde ich, ähnlich wie uuxx abraten. Zur Not könnte ich mir noch Buche vorstellen.

Ich würde es an deiner Stelle ruhig mal in einer kleinen bis mittleren Schreinerei probieren und dein Anliegen vortragen. Ich habe übrigens für meine Ahornbrettchen gar nichts bezahlt, obwohl sie mir auch noch passgenau zurecht geschnitten wurden (Habe mich aber selbstverständlich mit einem Anteil meines ersten Backversuchs erkenntlich gezeigt!).

Gruß

Gerald
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Sauerbruch
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 08.06.2008
Beiträge: 569
Wohnort: Linz/A

BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Und keine Holzwürmer, die krachen wie Popkorn Sehr glücklich
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Hallo, ist der Sauerteig bei euch schon sauer, ich hoffe nicht wegen mir!
Es grüßt, Horst das Brot
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magero
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Anmeldungsdatum: 14.01.2009
Beiträge: 13
Wohnort: Alsbach-Hähnlein

BeitragVerfasst am: 28.04.2009, 08:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich kann auch nur mal das nette Fragen bei einem Schreiner oder einem Sägewerk empfehlen ... habe gerade gestern bei einem Schreiber masives Ahorn bekommen ... und als Reststück sehr günstig inklusive hobeln, sägen ... und es ist kein Leimholz....
Jetzt muss ich die Teile nur noch zusammenschreinern... und dann gibts den ersten Versuch im Backrahmen

Gruß Markus
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ob zart oder kräftig... Hauptsache lecker ... die Vielfalt macht die Musik und nicht der Einheitsbrei.

Teddys: www.magbaer.de
Fotografie: www.markus-roth.de
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kyras
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Anmeldungsdatum: 05.05.2007
Beiträge: 150

BeitragVerfasst am: 28.04.2009, 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo @ alle,

vielen Dank für euere Meinungen.
Leider hat die Benachrichtigungsfunktion nicht geklappt. Deshalb melde ich mich erst jetzt.
Ich werde unseren Schreiner mal nach dem Ahornholz fragen. Diekleine Menge kann wirklich nicht so teuer sein.

Als Ersatz hatte ich an Buche (ohne Mitbewohner Winken ) gedacht.

Sogar bei ebay gibt es Ahorn zu kaufen.

Liebe Grüße
kyras
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uuxx
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Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 79
Wohnort: Schweden

BeitragVerfasst am: 29.04.2009, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hi kyras,

Wenn Du Buche nimmst, würde ich den Rahmen erst einmal ohne Brot backen.

Anschließend mit Erdnussöl oder so ähnlich hitzebeständigen einreiben, damit er die Säure des Sauerteigs besser aushält.

Siehe auch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Thermisch_modifiziertes_Holz

Viel Erfolg beim Einkaufen

uuxx
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kyras
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Anmeldungsdatum: 05.05.2007
Beiträge: 150

BeitragVerfasst am: 30.04.2009, 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe gestern einen Bäcker i.P. getroffen.
Seine Bäckerei hat immer Rahmen aus Fichtenholz benutzt.
Soviel dazu.
Da ich aber schon den Schreiner um Ahorn gebeten habe, lasse ich mir den Rahmen damit bauen.

Viele Grüße
kyras
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jerry65
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Anmeldungsdatum: 30.03.2007
Beiträge: 477
Wohnort: Zeil am Main

BeitragVerfasst am: 30.04.2009, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo kyras,

Danke für die Info mit dem Fichtenholz. Werde ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren.

Viel Spaß mit deinem Backrahmen.

Gruß

Gerald
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kyras
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Anmeldungsdatum: 05.05.2007
Beiträge: 150

BeitragVerfasst am: 30.04.2009, 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gerald,

das wünsche ich dir auch!

Zudem einen schönen und hoffentlich sonnigen 1. Mai.

kyras
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uuxx
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Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 79
Wohnort: Schweden

BeitragVerfasst am: 30.04.2009, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gerald,

Fichte solltest Du auf jeden Fall einmal einbacken, da es laut den Saunabauern beim ersten erhitzen harzt. Das kann man leicht abreiben und danach bleibt es jahrelang gleich.

Nadelholz wird scheinbar beim backen weicher als normal, sollte aber dem Broten egal sein.

Falls Du es versuchst, schreib mal wie es geworden ist. Ich glaube es geht gut.


uuxx
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jerry65
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Anmeldungsdatum: 30.03.2007
Beiträge: 477
Wohnort: Zeil am Main

BeitragVerfasst am: 30.04.2009, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo uuxx,

danke für den Hinweis, habe ich im übrigen auch bei dem Ahornrahmen gemacht. (180° für eine Stunde, "handwarm" abkühlen lassen, dann mit Sonnenblumenöl eingestrichen, dann das ganze nochmal).
Dabei ging es mir vor allem darum, dass beim backen nicht zu viel von dem Öl am Teigling vom Holz aufgenommen wird und dann der Teigling im Rahmen festklebt.

Der Versuch mit dem Fichtenholzrahmen wird allerdings noch etwas dauern, da ich derzeit noch ein paar andere "Baustellen" habe. Bericht wird es dann aber mit Sicherheit geben.

Gruß

Gerald
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stadas
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Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 34
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BeitragVerfasst am: 07.08.2009, 11:23    Titel: Bauanleitung Antworten mit Zitat

Hallo Hobbyschreiner!

ich möchte mir auch einen Holzbackrahmen bauen.
Ich kann mir bei meinem Holzfachhändler das Ahornholz bestimmt besorgen und zuschneiden lassen. Das ergibt dann 4 Bretter...

Nur wie setze ich die Bretter sinnvoll, also lebensmittelgerecht und für den Backofen bei 250 Grad geeignet zusammen?

Mir fallen verschiedene Befestigungen ein:

1) mit Holzleim (einfach)
Ist Holzleim für 250 Grad Temperaturen geeignet?

2) mit Schrauben aus Metall (einfach)
Leicht vorbohren, damit das Holz nicht splittert. Dann zusammenschrauben.
Welche Schrauben sind geeignet? Messing, Stahl?

3) mit Holz-Zapfen (nicht Ahorn) (schwierig)
Man bohrt Löcher in die Seiten in denen man Zapfen setzt.
Diese Zapfen verbinden dann die Seitenteile. Hier wird normalerweise auch wieder Leim benötigt.

4) oder Zickzackzapfen (sehr schwierig)

Man schneidet in das Holz wie Puzzle Teile Nasen und passende Gegenstücke (Hohlräume), oder schneidet das Zickzackmäßig ein, so das es zusammenpasst. Damit kann das Holz dann ohne Leim verbunden werden.

Ich denke das das Schrauben (2) doch wohl das beste und einfachste ist, oder ?

Und der Boden ist dann normalerweise der Brotbackstein, oder?

Gruß
Stadas
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 07.08.2009, 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Holzleim würde ich nicht empfehlen, da der ausdünsten kann und wahrscheinlich auch nicht die hohen Temperaturen aushält, außerdem gibt er dem Rahmen nicht die nötige Stabilität.

Schrauben sind ok.
Mein Backrahmen hat gefrästen Zinken (Zapfen), er ist dadurch sehr stabil, aber dazu benötigt man entsprechenden Maschinen.

Backstein als Boden ist nicht geeignet, da du den ja aufheizen musst und der Rahmen sammt Brotteig benötigt eine feste Unterlagen, dazu eignet sich ein Lochblech, das du dann mit Rahmen auf den Stein stellen kannst.
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Liebe Backgrüße
Marla

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stadas
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Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 34
Wohnort: Ratingen, NRW

BeitragVerfasst am: 07.08.2009, 13:23    Titel: Besten dank! Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

toll die schnelle Antwort von Dir! Vielen Dank!

Also dann werde ich das mit Schrauben bauen, und ein 'Loch' Blech im Baumarkt besorgen. Das baue ich mir dann als nächstes und habe mein neues Projekt gefunden.

Heute wird wieder Sauerteig angesetzt und dann wird morgen gebacken!
Das doppelte Paderborner und das Franz. Landbrot als Versuchsobjekt für meinen neuen Granit-Backstein.

Gruß
Stadas
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jerry65
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Anmeldungsdatum: 30.03.2007
Beiträge: 477
Wohnort: Zeil am Main

BeitragVerfasst am: 08.08.2009, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stadas,

ich habe meinen Backrahmen mit Edelstahlschrauben verschraubt (3 Stück pro Seite). Wichtig ist aber, gut vorzubohren, da Ahornholz, relativ hart und Zäh ist, und die Schrauben beim hineindrehen gerne abreisen. Leim (auch bei Holzdübeln erforderlich) war mir nicht geheuer und Schwalbenschwanzzinken überfordern mein Heimwerkertalent dann doch etwas.

Viel Spaß beim basteln und backen!

Gruß

Gerald
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Backi
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Anmeldungsdatum: 18.11.2005
Beiträge: 26
Wohnort: Freiberg

BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

hallo, ich habe mir mal Holzrahmen aus Buche gebaut, die hatte ich jedoch nur zum Gehen lassen vorgesehen. Damit zu backen, auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Nun fiel mir jedoch ein, dass bei dem Hochwasser 2002 einiges von einer Bäckerei angeschwommen kam, dabei waren auch lange ausgehöhlte Brettchen (für Brötchen o. Baguettes). Diese waren aus Buche. Sahen zwar recht dunkel bis schwarz aus, aber Buchenholz gibt bestimmt ein herrliches Aroma. Das war vielleicht das I-Tüpfelchen bei den leckeren Brötchen aus dieser Bäckerei.
Also ich werde mal versuchen, mit den Buche-Rahmen zu backen.
Als Unterlage nehme ich Stollenbleche. Die haben die optimale Größe für ein großes Landbrot - dazu den passenden Rahmen bauen.
Mal sehen, ob es klappt - und schmeckt...
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Aftenstjerne
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Anmeldungsdatum: 19.04.2008
Beiträge: 173
Wohnort: Dänemark

BeitragVerfasst am: 16.11.2009, 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab ja mit Interesse Eure Experimente im Holzbackrahmen mitverfolgt. In meinem neuesten Backbuch ist auch ein sehr schönes Bild von einem Rahmen in Kastenform drin. Und mir schwebt schon die Idee eines verstellbaren Rahmens vor.

Nur möchte ich mir die Arbeit nur machen, wenn es auch beim fertigen Brot qualitätsmässig was bringt.

Was habt Ihr denn so an Unterschieden feststellen können? Krume, Kruste usw.?

Gruss
aftenstjerne
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jerry65
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Anmeldungsdatum: 30.03.2007
Beiträge: 477
Wohnort: Zeil am Main

BeitragVerfasst am: 16.11.2009, 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Aftenstjerne,

Meine Erfahrungen Mit dem Holzbackrahmen sind durchweg positv.

Einziges Manko ist für mich, dass ich an der Seite des Brotes im gegensatz zu freigeschobenen Broten keine Kruste habe, die ich an sich sehr gerne mag. Dafür ist sie im oberen und unteren Bereich, bedingt durch die verlängerte Backzeit etwas kräftiger.

Die Krume ist bei mir gegenüber freigeschobenen Broten wesentlich lockerer und großporiger, da ich beim Backen im Backrahmen die TA um durchschnittlich 5 punkte erhöhe (z.B. von 170 auf 175). Dies ist ohne Schwierigkeiten möglich, da das Brot ja nicht breit laufen kann.

Sehr interessant finde ich deine Idee, den Backrahmen verstellbar zu gestalten. die Idee ist mir auch schon mal gekommen, allerdings ist mir noch keine vernünftige Ausgestaltung der Verstellmöglichkeit eingefallen. Ich hatte an Verschraubung mit Gewindeschrauben durch vorgebohrte Löcher in regelmäßigen Abständen gedacht, hatte aber bedenken, dass die "nicht benötigten Löcher" sich mit Teig zusetzen oder zum Festbacken des Brot an den Seitenwänden führen würden.

Wie hast du vor, die "Verstellung" zu gestalten?

Gruß

Gerald
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15160
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 16.11.2009, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Verstellen könnte man das mit einer Art Trennbrett und 2-3 Stützen die man hinter das Trennbrett gibt, zur Stabilisierung. Die Stützen kann man in unterschiedlichen Längen fertigen, dann hat man ganz verschiedene Möglichkeiten zum verstellen, ich denke das sollte ganz ohne Schrauben funktionieren.
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Aftenstjerne
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Anmeldungsdatum: 19.04.2008
Beiträge: 173
Wohnort: Dänemark

BeitragVerfasst am: 16.11.2009, 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

jerry65 hat Folgendes geschrieben:
Einziges Manko ist für mich, dass ich an der Seite des Brotes im gegensatz zu freigeschobenen Broten keine Kruste habe

Das wäre kein Problem, da ich das sowieso bei helleren Broten mag und sie deshalb beim freigeschobenen backen öfter aneinandersetze.

jerry65 hat Folgendes geschrieben:
da ich beim Backen im Backrahmen die TA um durchschnittlich 5 punkte erhöhe (z.B. von 170 auf 175). Dies ist ohne Schwierigkeiten möglich, da das Brot ja nicht breit laufen kann.

Kannst Du da einen Unterschied zur Metallkastenform feststellen?


jerry65 hat Folgendes geschrieben:
Wie hast du vor, die "Verstellung" zu gestalten?

Ich bin noch in der Ideephase und es kann sein, dass das Konzept nicht ganz zusammenhängt. Eigentlich ist der Rahmen nicht verstellbar, sondern unterteilbar. Die 4 Aussenstücke wie gehabt, aber an der Oberseite viereckige Vertiefungen in z.B 1 cm Abstand stemmen. Dann ein Stück zum teilen wie ein breites "T" zusägen, obere Breite=Aussenmass, untere Breite=Innenmass. Müsste doch gehen?

Und wenn der Aussenrahmen nicht quadratisch ist, kann man 2 Teilungsstücke herstellen. Eins für die Länge und eins für die Breite. Man kann aber nur jemals eins davon anwenden.
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jerry65
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Anmeldungsdatum: 30.03.2007
Beiträge: 477
Wohnort: Zeil am Main

BeitragVerfasst am: 16.11.2009, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Aftenstjerne hat Folgendes geschrieben:
...
Kannst Du da einen Unterschied zur Metallkastenform feststellen?
...



Hallo Aftenstjerne,

kann ich leider nicht, da ich noch nie in einer Metallbackform gebacken habe!

Die Idee für deine Unterteilung finde ich recht interessant, würde aber 2 "Stützen" aus Stabilitätsgründen vorsehen, also kein "T" sondern ein halbes "H". Ich werde mir die Idee aber auch noch mal ausführlicher durch den Kopf gehen lassen.

Gruß

Gerald
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Aftenstjerne
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Anmeldungsdatum: 19.04.2008
Beiträge: 173
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BeitragVerfasst am: 16.11.2009, 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

@marla: genau das Prinzip meine ich. Dein Vorschlag ist weniger aufwändig, nur muss man eine gewisse Vielfalt von Stützen im Schrank haben.

@jerry: das halbe H habe ich jetzt nicht ganz kapiert. Ich dachte, dass so ein Teilstück recht stabil ist, wenn es die gleiche Dicke wie das Aussenholz hat und die Vertiefungen zum einhängen tief genug sind. Nur muss der Rahmen dann dementsprechend höher gebaut werden. Ist schon viel Arbeit, aber die langen, dunklen Abende wecken mein Bastlergen und zum stricken eigne ich mich nicht. Vielleicht bleibt's ja nur bei der Idee, aber sag mir gerne wenn Dir was dazu einfällt.

PS: jetzt ist der Groschen gefallen und ich habe das halbe H verstanden. Auf diese Weise könnte man sich einen festen Aussenrahmen ersparen und die einzelnen Wände nach Bedarf zusammenstecken. Gute Idee!
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morchl
Absoluter Spezialist
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BeitragVerfasst am: 16.11.2009, 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

Jerry, ich muss auch nochmal einhaken: kann man denn Teigling da noch wirken bzw. im Schrot wälzen, wenn die TA so hoch ist? Oder machst du das mit Teigspachteln (wenn ja würd ich da mal ein Video sehen)?
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Morchl
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jerry65
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BeitragVerfasst am: 17.11.2009, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo morchl,

inwieweit der Teig bei sehr hohen TAs noch zu wirken ist, kommt auf das jeweilige Rezept an. Beim Paderborner Landbrot von Ketex mit TA 180 würde ich nicht mehr unbedingt von wirken reden, beim Roggenschrotbrot "Julia" mit der selben TA kann man durchaus noch mit den Händen wirken.

Bei hohen TAs wirke ich im übrigen grundsätzlich mit nassen Händen auf nasser Arbeitsfläche, hat sich besser bewährt.

Im Holzbackrahmen kommt es aber auch gar nicht so sehr auf eine ausgefeilte Wirktechnik an - wie etwa beim freigeschobenen Brot- da das ja in erster Linie das Breitlaufen verhindern soll. Im Holzbackrahmen können die einzelnen Laiber aber gar nicht Breitlaufen, da sie sich ja quasi gegenseitig stützen, bzw. von den Seitenwänden am breitlaufen gehindert werden.

Videos kann ich leider nicht fertigen, da ich keine entsprechende Kamera habe, allerdings glaube ich auch nicht, dass Du von meiner "Wirktechnik" wirklich was lernen könntest. Da gibt es mit Sicherheit besseres Anschauungsmaterial.

Gruß

Gerald
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morchl
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
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BeitragVerfasst am: 17.11.2009, 00:17    Titel: Antworten mit Zitat

jerry65 hat Folgendes geschrieben:

Im Holzbackrahmen können die einzelnen Laiber aber gar nicht Breitlaufen, da sie sich ja quasi gegenseitig stützen, bzw. von den Seitenwänden am breitlaufen gehindert werden.


Das ist klar.

jerry65 hat Folgendes geschrieben:

Bei hohen TAs wirke ich im übrigen grundsätzlich mit nassen Händen auf nasser Arbeitsfläche, hat sich besser bewährt.


Das ist logisch.

Danke. Bin schon gespannt. Ich habe jetzt übrigens meinen Holzbackrahmen in Auftrag gegeben. Er wird aus Nirosta Verlegen Irgendwie habe ich Spundes, das er mir verkohlt Verlegen
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Morchl
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doroland
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BeitragVerfasst am: 17.11.2009, 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mit dem Brotbackrahmen auch durchweg positive Erfahrungen gemacht. Ich hab es schon fertig gebracht, den Teig so weich zu machen, daß die Brote hinterher schwer zu trennen waren. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, bis zu sechs Kilo Brot auf einmal zu backen, dann muß ich nicht ganz so schnell wieder backen.
Gruß Dorothea
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Aftenstjerne
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Anmeldungsdatum: 19.04.2008
Beiträge: 173
Wohnort: Dänemark

BeitragVerfasst am: 17.11.2009, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Eine hohe TA ist jetzt nicht unbedingt mein Ideal und mit Kastenformen kriege ich auch ziemlich viel in meinen Backraum rein.

Aber ich bin halt Anhänger des niedrig ausbackens, wenn es um Roggen, Vollkorn und Schrot geht. Und da hätte ich mir vom Holzbackrahmen Vorteile erhofft.

Wenn die Dinger nur nicht so teuer und in kleineren Massen verfügbar wären,.....
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jerry65
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Anmeldungsdatum: 30.03.2007
Beiträge: 477
Wohnort: Zeil am Main

BeitragVerfasst am: 17.11.2009, 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Aftenstjerne,

ich hab meinen Holzbackrahmen einfach mit ein paar Schrauben zusammen gezimmert. Das Ahornholz dazu hab ich kostenlos vom örtlichen Schreiner bekommen (Reststücke aus der Holzabfallkiste!).

Der Rahmen war also im wesentlich "für lau" und die Größe hab ich selbst festgelegt!

Vielleicht gibt es in deiner nähe auch einen großzügigen Schreiner?

Gruß

Gerald
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tina-mit-ihren-vieren
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Anmeldungsdatum: 08.04.2009
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 29.11.2009, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

ich hab hier grad diesen thread gelesen, und da kam mir der gedanke, wie ist das mit so einem edelstahl-backrahmen für kuchen? kann man den nicht verwenden?
_________________
liebe grüße

tina
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iobrecht
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BeitragVerfasst am: 29.11.2009, 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo tina,

doch kannst du. Da mir der Holzbackrahmen zu groß ist, nehm ich auch den verschiebbaren Edelstahlrahmen und back darin 2 Brote.

Das geht einwandfrei wie du siehst. Sehr glücklich


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Liebe Grüße Inge Sehr glücklich
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Maja2710
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 30.09.2008
Beiträge: 872

BeitragVerfasst am: 07.03.2014, 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Beschäftige mich auch immmer wieder mal mit Holzbackrahmen.
Jetzt lese ich, dass Inge ihre Brote in diesen Metallbackrahmen gebacken hat. die habe ich auch ungenutzt rumliegen. Brauchen die Brote dann auch 100 Minuten, oder eher die 60 Minuten? Weiß das jemand.
FBG Maja
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15160
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 08.03.2014, 00:33    Titel: Antworten mit Zitat

@Maja

Backzeit dürfte im Metallrahme kürzer sein, die Hitze gelangt durch den Metallrahmen schneller an den Teig.
Wie lange das genau dauert musst du austesten, bzw. kommt auch darauf an wie groß die Teigmenge ist.
_________________
Liebe Backgrüße
Marla

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