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Brot aus dem Römertopf?

 
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elmo
Anfänger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 16.02.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 21.02.2005, 14:36    Titel: Brot aus dem Römertopf? Antworten mit Zitat

Hallo, mich würde interessieren, ob ich meine Brote auch im Römertopf backen kann. Es gibt ja eine spezielle Römer-Brotbackform, die sich Pane nennt, aber ein normaler Römertopf sollte doch die gleichen Funktionen erfüllen können...? Aber den Römertopf soll man ja immer in den kalten Ofen schieben... das macht sich schlecht zum Brotbacken, oder? Hat irgendjemand schon Erfahrungen damit gesammelt???
liebe Grüße, Elmo
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DieterB
Fachmann (Bäckermeister)
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Anmeldungsdatum: 25.12.2004
Beiträge: 1127

BeitragVerfasst am: 21.02.2005, 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elmo,

ich habe immerhin schon mal Kuchen in einer Tonform gebacken.
bei Brot bin ich eher skeptisch, da Brot heiss mit fallender Tempeartur gebacken wird.
Aber: Stingut - und Porzellanformen sollen in den kalten Ofen geschoben werden, da sie sonst platzen.
Ich würde es mal wie folgt versuchen: (ohne Garantie)

den Römertopf in den kalten Ofen stellen (vielleicht ein wenig Wasser einfüllen)
Dann den Brotteig in den heissen Römertopf legen.


Zuletzt bearbeitet von DieterB am 21.02.2005, 18:14, insgesamt einmal bearbeitet
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 21.02.2005, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

DieterB hat Folgendes geschrieben:
...Dann den Brotteig in den heissen Römertopf legen.


Dann platzt er!

Römertopf-BRote sind eine Ausnahme! Diese werden in einen kalten Ofen gestellt und dann aufgeheizt. Sie werden auch nicht mit fallender Temperatur gebacken, sondern auf 210°C aufgeheizt und wenn diese Temperatur erreicht ist, beginnt die BAckzeit.

Diese Brote werden aber, da sie in einem gut gewässerten Römertopf gebacken werden besonders luftig und erhalten keine richtige Kruste. Abhilfe: den Deckel 20 Minuten vor Backschluß abnehmen und offen fertigbacken.
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elmo
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Anmeldungsdatum: 16.02.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 21.02.2005, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, dann werde ich das morgen mal so probieren, wie der Großmeister es vorgeschlagen hat :lol:
Danke Pöt, ich melde mich dann nochmal und berichte, wie es geworden ist!
liebe Grüße, Elmo
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elmo
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Anmeldungsdatum: 16.02.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 21.02.2005, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade fällt mir ein, dass ich noch fragen wollte, ob ich den Römer einfetten sollte oder nicht???
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DieterB
Fachmann (Bäckermeister)
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Anmeldungsdatum: 25.12.2004
Beiträge: 1127

BeitragVerfasst am: 21.02.2005, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

auf jeden fall.
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 21.02.2005, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Wässern und einfetten. Und beachte die maximale Backtemperatur im Handbuch, die kann je nach Modell und HErsteller auch tiefer liegen als die angegebenen 210°C!
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Gast






BeitragVerfasst am: 22.02.2005, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

seit einigen Wochen backe ich mein Brot im Römertopf. Leider Winken .

Denn ich mußte feststellen, daß das Gebläse (zum Abführen der Hitze - nicht mit Umluft zu verwechseln) meines Backofen die ganze Feuchtigkeit zum Teufel bläst und somit das Brot viel zu schnell austrocknet. Und der Römertopf funktioniert ausgesprochen gut! Es ist fast wie ein Steinbackofen im Kleinformat. Das Brot wird locker, knusprig und bleibt lange frisch. Ich backe 80 Min. bei 230° und knapp 10 min. mit entferntem Deckel.

Nur die Form der Brote ist blöd. Die freigeschobenen Brote gefallen mir einfach besser (und meine schönen Gärkörbe werden vernachlässigt Traurig ).
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elmo
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Anmeldungsdatum: 16.02.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 23.02.2005, 11:36    Titel: es hat geklappt Antworten mit Zitat

Hallo, habe also gestern mein erstes Brot im Römertopf gebacken. Fazit: unten war es lecker knusprig, oben war es okay, nicht so knusprig wie unten, aber trozdem lecker. Was ich nicht so schön fand: die Form des Brotes war halt der Römerform angepasst, also unten schmal und oben breit, das Fett, dass ich zum einfetten des Römers genommen habe, ist durch die Poren nach aussen getreten und dann im Ofen verbrannt, es hat also gequalmt und gestunken und mein Römer ist jetzt dunkelbraun (das stört mich aber nicht)... habe nach Pöts Anweisung den Römer in den kalten Ofen gestellt und die Backzeit erst ab dem Erreichen der 200 Grad gerechnet und dann ca. 20 min. vor Ende der Backzeit den Deckel abgenommen.
Meinem Schatz hat das Brot gestern abend jedenfals sehr gut geschmeckt, von einem Kilo Brot ist jetzt weniger als die Hälfte übriggeblieben Sehr glücklich

Also, nochmals vielen Dank für die Hilfe und die Anleitungen! Pöt, die Idee für ein Buch finde ich Klasse, vorallem, wenn du viele Rezepte bringst Sehr glücklich
liebe Grüße, Elmo
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Arkos
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 29.08.2005, 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich krame das Thema mal wieder vor, in der Hoffnung noch ein wenig zu erfahren.

Ich habe mittlerweile auch 2 Brote im Römertopf gebacken. Sind vollkommen in Ordnung, feine Kruste, schöne feuchte Krume.

Nur eines stört mich gewaltig, es reißt ständig ein. Also die Seite die glatt ist, auf Römers Deckelseite.
Was kann ich dagegen tun?
_________________
bye Arkos
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anderelola
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Anmeldungsdatum: 18.04.2009
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 07:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich hab mir auch schon überlegt, das Brot im Römertopf zu backen. Jedoch habe ich da eine Frage und zwar kenne ich den Römertopf aus reinem Ton und ich habe mir vor einiger Zeit einen neuen besorgen lassen, der ist allerdings an der Innenseite mit so einer Lasurschicht bedeckt *überleg* da täte mich schon interessieren ob da dann das wässern überhaupt seinen zweck erfüllt oder ob es einfach nur gut dazu sit , die Spannung zu halten (um vor dem platzen zu schützen)? Weiß da jemand was, ob da ein Unterschied ist? Vielleicht hat ja einer von euch auch so einen "lasierten" und Erfahrung damit.
LG Anderelola
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Sauerbruch
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 08.06.2008
Beiträge: 569
Wohnort: Linz/A

BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Ich habe schon gelesen, dass manche mit dem normalen Blumentopf Brot backen, Form sieht bes..... aus, aber es hat funktioniert! Natürlich wurde ein neuer und sauberer Topf verwendet!
_________________
Hallo, ist der Sauerteig bei euch schon sauer, ich hoffe nicht wegen mir!
Es grüßt, Horst das Brot
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bianchifan
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1783
Wohnort: am Nützenberg, oberhalb der Schwebebahn, wo man die Robben aus dem Zoo noch hört

BeitragVerfasst am: 29.04.2009, 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="anderelola"..Lasurschicht bedeckt..[/quote]
Wirklich Lasur? Nicht vielleicht Glasur?
Bei einer Lasur würd ich es lassen, der Glasur ist es wurscht, nur die Backeigenschaften ändern sich..die Glasur nimmt nicht so richtig viel Feuchtigkeit auf Winken
_________________
ja, mir san mim Radl.... Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1769

BeitragVerfasst am: 27.09.2009, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Morgen gibt es den Römertopf bei REAL im Angebot.
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Liebe Grüße Birgit
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Menolly
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 05.04.2011
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 08:14    Titel: Antworten mit Zitat

Der thread ist ja schon älter, aber ich hätte eine Anschlußfrage:

Wenn man im Römertopf backt, stellt man dann noch Backsteine darunter, oder ist das doppelt gemoppelt? Und kann man den Römertopf gleichzeitig als Gärkörbchen benutzen?

Mein Gärkörbchen ist nämlich noch meine Teigschüssel, oder gleich ganz frei, das ist nicht soooo ideal...
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15160
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 09:15    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn man im Römertopf backt, stellt man dann noch Backsteine darunter, oder ist das doppelt gemoppelt? Und kann man den Römertopf gleichzeitig als Gärkörbchen benutzen?

Du kannst Backformen auf den Backstein stellen, bingt aber keinen wirklich großen Vorteil. Ein aufgeheiztes Backblech, erspart dir lange Vorheizzeit.

Wenn du den Topf als Gärkörbchen nutzen möchtest, dann unbedingt mit einem bemehlten Tuch auslegen, sonst hängt der Teig fest.
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Liebe Backgrüße
Marla

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Lehmofenbäcker
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 10.01.2011
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 21:06    Titel: Römertopf Antworten mit Zitat

ich schiebe die pane Tonform öfter mal in den heißen Ofen, beim Lehmbackofen geht das ja auch nicht anders. Die Form wird dann allmählich in der Tür angewärmt und etwas gedreht, insgesamt vielleicht 2 Minuten. Mit den Backergebnissen bin ich zufrieden. Durch die Temperaturspannungen riskiert man natürlich dass ein irderner Topf oder eine Backform springt. Meine schöne ofenrote Le Creuset Keramikform hat sich gleich beim zweiten Backgang (Fisch) verabschiedet. Eine Form aus Hartporzellan aus Portugel verwende ich seit über 20 Jahren problemlos, die pane Formen scheinen auch ausreichend "temperaturwechselbeständig" zu sein.
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Menolly
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Anmeldungsdatum: 05.04.2011
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 16.04.2011, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Tipps, werde das mit dem Römertopf malö ausprobieren und dann berichten...
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Backi
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 18.11.2005
Beiträge: 26
Wohnort: Freiberg

BeitragVerfasst am: 18.06.2011, 20:26    Titel: Elektrobackofen mit Schamotte oder Römertopf Pane Antworten mit Zitat

Ich hatte jetzt auch vor, mir einen NFG Elektrobackofen vollschamottiert (70x70 Backfläche) zu kaufen. Das bringt mir natürlich einiges an Kosten und zusätzlichen Platzbedarf. Bisher habe ich meine Brote im normalen Elektroherd in Blechformen gebacken. Ein freigeschobenes Brot schmeckt aber ganz anders und hält länger frisch. Als Alternaive kommt mir nun eine Tonbackform mit Deckel in den Sinn. Eigentlich das selbe Prinzip und die Feuchtigkeit bleibt erhalten bzw. geht wieder nach einer Wartezeit nach dem Backen ins Brot zurück.
Nun backe ich einen relativ klebrigen, zähflüssigen Roggenteig mit ca. 87% Roggenmehl, muss also den Teig in der Form gehen lassen. Die offenporige Beschaffenheit der Tonform möchte ich nicht durch einölen zerstören. Das Brot müsste also im schön knusprig gebackenen Zustand nach der Standzeit von c.a 1 Stunde nach dem Backen aus der Form problemlos heraus zu bekommen sein.
Wegen der Platzgefahr der Form darf es ja auch nicht in den vorgeheizten Ofen. Eigentlich muss ja ein Brot durch die erste intensive Unter-Hitze in den ersten Minuten von unten nach oben aufgehen bevor oben eine Kruste wird und das Brot sonst nicht mehr richtig aufgehen kann und sich wie ein ganzer "Deckel" abhebt. Vieleicht funktioniert das in der Form trotz der rundum gleichen Hitze, weil sich mit Deckel genügend Feuchtigkeit im oberen bereich bildet, die ein vorzeitiges erhärten der Kruste verhindert?
Also abschließend wären noch mal meine Fragen:
- kann ich ein schönes, krustiges Roggenmischbrot mit dem Aroma und der Haltbarkeit eines freigeschobenen Brotes im Schamotteofen im Römertopf backen wenn ich diesen auch gleichzeitig als Gärform nutze?
Wäre das eine wirkliche Alternative zur Neuanschaffung eines Elektro-Schamotte-Brotbackofens?
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moeppi
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1769

BeitragVerfasst am: 19.06.2011, 09:32    Titel: Re: Elektrobackofen mit Schamotte oder Römertopf Pane Antworten mit Zitat

Backi hat Folgendes geschrieben:
Die offenporige Beschaffenheit der Tonform möchte ich nicht durch einölen zerstören.

Hallo,
du solltest bedenken, dass die neueren Römertöpfe innen glasiert sind. Ich habe die PANE-Form. Da ist also nix mit offenporig.
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Backi
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Anmeldungsdatum: 18.11.2005
Beiträge: 26
Wohnort: Freiberg

BeitragVerfasst am: 19.06.2011, 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

danke für die Antwort. Ich hab mich wegen verschiedener Römertöpfe informiert und einen passenden mit Deckel entdeckt, nennt sich Römertopf Swing und gibt es in zwei Größen. Die größere Variante würde auch 2x gerade so in den Bakofen passen und den Platz optimal ausnutzen. Wegen der Innenglasur hat man mir folgendes geschrieben: Alle RÖMERTÖPFE sind innen glasiert, damit man sie auch leichter reinigen kann, aber trotzdem geben Sie Feuchtigkeit ab. Ton ist ein reines Naturprodukt und atmet immer.
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Backi
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Anmeldungsdatum: 18.11.2005
Beiträge: 26
Wohnort: Freiberg

BeitragVerfasst am: 21.06.2011, 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich hab mir nun nach einigen Recherchen eine Form heraus gesucht, die gerade so 2x in meinen Backofen passen würde. Ansonsten habe ich mir im Forum heraus gelesen, dass man den fertigen Brotteig in die innen befeuchtete und dann leicht gefettete (damit das Öl nicht zu sehr in die Poren zieht) in die Form gibt und dann ca. 1Stunde darin mit geschlossenem Deckel gehen lässt (anstatt normalerweise im Gärkorb).
Nun soll ja die Form vor dem Backen gewässert werden. Wäre die Brotfeuchtigkeit nicht ausreichend? Ansonsten könnte man ja die Formen beim Gehen im Backofen auch auf ein Backblech mit etwas Wasser stellen, dann wäre die Form wirklich ausreichend nass, zumindest von außen - und innen durch das Brot.
Nun würde ich den Ofen anschalten und das Brot so mit geschlossenem Deckel backen.
Danach das Brot in der Römertopf Form noch 1 Stunde auskühlen lassen?
Wäre das nun eine Alternative zum freigeschobenen Brot in einem Steinbackofen oder schmeckt das auch nicht anders als in einer Blechform?
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D*B
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Anmeldungsdatum: 04.03.2010
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 21.06.2011, 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

Backi hat Folgendes geschrieben:

Wäre das nun eine Alternative zum freigeschobenen Brot in einem Steinbackofen oder schmeckt das auch nicht anders als in einer Blechform?


Alternative ist das richtige Wort, eine völlig andere Möglichkeit. Das gibt völlig andere Brote als freigeschobene und erfordert auch Variationen in den Rezepten. Wenn man die Eigenschaften und den Geschmack von frei geschobenen Broten haben will, dann muss man ohne Form auf einem Stein backen und dann ist das Geld in einem Gärkörbchen besser angelegt als in einem Römertopf.

D*B

PS: ich bin zwar kein Römertopf Experte, aber ich finde den Unterschied zwischen ein bisschen einölen und dem Fett der Schweinshaxe micht so bedeutend.
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seacow03
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Anmeldungsdatum: 15.11.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 12.02.2013, 12:25    Titel: Brauche dringend HILFE!!! Antworten mit Zitat

Hallo, ich hatte das glück einen römertopf geschenkt zu bkommen,
habe nun das 3.te brot darin gebacken, die ersten 2 mit backpapier, und heute habe ich dieses weggelassen,
nun klebt das brot fest.
wie kriege ich es los? Jemand einen Tip?
meiner ist innen beschichtet/glasiert, habe ihn gewässert, aber nicht eingefettet.

danke für hilfe.
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Lg seacow03
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Adri
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 24.04.2012
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 12.02.2013, 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Was ist eigentlich der Vorteil eines Römertopfs im Vergleich zu einer Glas-Auflaufform mit Deckel?

Meine Glas-Auflaufform hält es aus, wenn ich sie auf 250°C Vorheize und dann das Brot hineinstürze. Nach 10 Minuten kommt die Form weg (ich stürze den Teig aus dem Gärkorb in den vorgeheizten Deckel und nehme die Form zum Abdecken). In der Zwischenzeit hat sich der Dampf gehalten und das Brot konnte gut aufgehen.

Was kann ein Römertopf mehr?


lg
Adrian
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