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Wochenthread 03.09.2017 - 09.09.2017

 
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LarissaL
Moderator
Moderator


Anmeldungsdatum: 10.05.2009
Beiträge: 3036
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 03.09.2017, 07:24    Titel: Wochenthread 03.09.2017 - 09.09.2017 Antworten mit Zitat

Guten Morgen! Sehr glücklich

Gutes Gelingen und viel Spaß in der neuen Backwoche!
_________________
Lara
_________________
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JuergenPB
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 12.05.2016
Beiträge: 261

BeitragVerfasst am: 03.09.2017, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag zu meinem gestrigen Restemehl-Brot

Da Sabine schrieb…
Förmchenbäcker hat Folgendes geschrieben:
@Jürgen:
Von aussen siehts schon mal gut aus
…vermute ich, daß auch die „inneren Werte“ noch von Interesse sind.

Heute habe ich es angeschnitten und es sieht so aus:

_________________
Gruß
Jürgen
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1544

BeitragVerfasst am: 03.09.2017, 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das kann sich sehen lassen Sehr glücklich .
_________________
Liebe Grüße Birgit
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JuergenPB
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 12.05.2016
Beiträge: 261

BeitragVerfasst am: 03.09.2017, 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

moeppi hat Folgendes geschrieben:
Ja, das kann sich sehen lassen Sehr glücklich .
Danke! Smilie

Ich war, ehrlich gesagt, selbst etwas überrascht.

Das Anstellgut hatte ich nicht aufgefrischt und dann auch noch nach der Arbeit vergessen Roggenmehl zu kaufen. Hefe war auch keine mehr im Haus. So mußte der Roggen-Sauerteig als Triebmittel ausreichend sein und beim Mehl habe ich einfach alle Tüten zusammengeschüttet, bis ich 400g zusammen hatte. Wasser habe ich nach Gefühl hinzugegeben. Der Teig hatte trotz recht viel Weizen- und Dinkelmehl eine komisch-klebrige Konsistenz und meine Küchenmaschine knetete ihn auch nicht so richtig.

Doch am Ende wurde alles gut. Sehr glücklich
_________________
Gruß
Jürgen
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Der mit dem Teig tanzt
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Anmeldungsdatum: 03.12.2012
Beiträge: 1548
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 03.09.2017, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Schönes Restebrot, Jürgen!
Da zeigt sich Können: Wenn man bei den Zutaten spontan variieren kann.

Heute vormittag hab ich mit der LM, die ich gestern Abend angesetzt hatte,
wieder ein Weizenmischbrot mit Saaten gebacken.
Trotz ihrer zweiwöchigen Pause hat die LM brav gearbeitet,
Allerdings musste ich bei der Gare doppelt so lange warten.
Das Brot, das herauskam, hat mir ein Lob von der Tänzerin eingebracht.



Es war knusprig, mit fluffigem und aromatischen Inneren und schöner Porung.



Weil ich nicht wirklich gut langgewirkt hatte, hat der Laib neben der Schokoladenseite auch eine andere.



Aber die schmeckt nicht anders. Smilie

Ich glaube, bald kann ich das Rezept veröffentlichen.
_________________
Herzliche Back-Grüße aus Westfalen!
Andreas
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 1698
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 04.09.2017, 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jürgen, "schöne" Reste! Pöt huldigen
Hallo Andreas, das sieht sehr gut aus! Pöt huldigen Auch die Bilder! Pöt huldigen Pöt huldigen

Stichwort "Reste"!
Ich hatte da einen "Rest" Glühwein, von dem Brot! Cool Stand alle die Jahre im Vorrat rum und hat gewartet! Neulich kam er mir wieder mal in die Finger und jetzt war er fällig, dieser Rest! Auf den Arm nehmen

Nüssebrot - WST"


Der Laib ...


... und der Anschnitt.


Eigentlich war das Rezept schuld, dass ich es wieder mal vorgeholt habe! Ich baXperimentiere zur Zeit gelegentlich mit dem steingemahlenen ca. 'T110-L' rum vom Mühlentag diesen Jahres. Das hatte ich als ca. 'T80-L' eingeschätzt, aber im direkten Vergleich dann gesehen, dass ich das höher einstufen muss. Und das Nussbrot, also mein ehemaliges "Weihnachtsbrot", ist u.a. mit T110. Also hab ich das Rezept einfach statt mit T65 und T110 mit W812 und 'T110-L' gemacht, der Rest ist geblieben und der "Rest" Glühwein ist jetzt weg! Da drinnen! Sehr glücklich

Schmecken tut das Brot sehr gut, Mme P. ist echt hin und weg! Verlegen
Nein, also sie hat mich nicht verlassen, sie ist nur restlos begeistert! Cool Ich auch! Sehr glücklich

Herzliche Grüße und viel Erfolg für den Rest der Woche!

Petrowitsch (#56)
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Hobbykoch17
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 822
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 06.09.2017, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

... schöne Brote Pöt huldigen ....

----

Ich hab' einen Herbstlaib gemacht (in Anlehnung an Marla's, aber höhere TA, ein kleiner Teil 1600er-WM und mit caramelisierten Haferflocken statt Roggenmalzflocken - hatte ich nämlich keine):





... gelungen, feines Aroma, saftig Winken - es wird nicht der letzte Herbstlaib in diesem Herbst sein.

Liebe Grüße,
Reinhard
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kupferstädterin
Moderator
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Anmeldungsdatum: 01.01.2012
Beiträge: 3207
Wohnort: Nähe Aachen

BeitragVerfasst am: 06.09.2017, 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Tolle Brote Winken Pöt huldigen

Ich misch mich jetzt mal in die Herrenrunde ein

Allerdings mit Rezepten unserer männlichen Mitglieder Cool

Als erstes ein schwarzwälder Brot nach Privatrezept unseres lieben Petrowitsch Pöt huldigen Cool





Und dann hatte unser "Schinkenbrot" mal das Rezept für ein Gurkenbrot eingestellt




Scheinbar bin ich aber die Einzige, die es bisher nachgebacken hat Geschockt
Könnt Ihr alle euch nicht vorstellen, dass es schmeckt ???

LG Uta
_________________
Selbstgebackenes Brot ist Gold wert
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 822
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 07.09.2017, 06:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Uta,

auch schöne Brote Pöt huldigen

kupferstädterin hat Folgendes geschrieben:
Könnt Ihr alle euch nicht vorstellen, dass es schmeckt ???

Jein ... ich bin da eher konservativ - Gemüse wie Gurken, Paprika, Oliven etc. müssen nicht in den Teig, Karotten (Möhren) schon gar nicht, die überlass' ich lieben der Hasen (nur ein Zwiebelbrot könnte ich mir vorstellen). Mit Curry, Alblinsen und Bärlauch hab' ich zwar schon Brote gebacken - hat aber nicht überzeugt: Curry lieber in exotischen Hauptspeisen, Linsen vorzugsweise als Beilage zu Wild und Bärlauch lieber mit Brimsen zu Aufstrich verarbeitet oder als Suppe oder im Strudel. Mit Zutaten wie getrockneten Früchten oder Nüssen etc. hab' ich hingegen kein Problem.

LG
Reinhard
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Zibiba
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 14.12.2011
Beiträge: 1740
Wohnort: Baden-Württemberg

BeitragVerfasst am: 07.09.2017, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

@ JuergenPB: Schöne Krume, zumal für ein so aus dem Ärmel geschütteltes Brot. Und klar sind die inneren Werte der Brote für uns auch immer interessant.

@ Teigtänzer: Ein Bilderbuchbrot! Die gegenüberliegende Seite der Schokoladenseite ist so schlimm nun ja auch nicht. Und die Krume ist prächtig Sehr glücklich

@ Petrowitsch: Der Rest Glühwein hat mich jetzt aber echt erschreckt. Ich fürchtete schon für einen Moment, dass der Hochschwarzwald bereits wieder in Kälte erstarrt. Selbst hier in der Rheinebene lässt schließlich der Spätsommer zu wünschen übrig. Der Rest Glühwein macht sich aber echt gut in dem Brot! Winken

@ Hobbykoch17: Karamellisierte Haferflocken. Wow! Der Herbstlaib macht was her.

@ kupferstädterin: Helles Brot auf Privatrezept? So, so. Sehr glücklich Winken Und, Mensch ja, das Gurkenbrot! Das steht bei mir doch schon lang auf der To-Do-Liste. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das schmeckt. ~ To-Do-Liste umsortieren geh ~
_________________
Viele Grüße
Zibiba
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Je besser das Brot, desto schlechter die "Haltbarkeit"! Winken
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 1698
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 07.09.2017, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zibiba,
der "Rest" Glühwein hatte jetzt auch genügend Zeit zum Abkühlen! Allerdings ist es jetzt auch schon kurzfristig so kühl geworden hier oben, dass ich den sogar warm hätte genießen können! Winken

Hallo Reinhard,
ich bin da sehr offen, was bei mir alles INS Brot kommt! Kommt vielleicht auch daher, dass ich das Brot als die eigentliche Mahlzeit sehe und vieles andere dazu esse! Oder eben darin! Cool

Hallo Uta,
klasse ist es geworden! Pöt huldigen
An Alle: Die Uta ist für mich sozusagen die "ausgelagerte Gegenkontrolle" mit anderen Parametern für Luftdruck, Temperatur, Höhenlage (eher wohl Tiefenlage! Auf den Arm nehmen ), Wasserhärte, Kneter, Ofen usw. Wenn bei ihr ein Rezept funktioniert, dann funktioniert es wirklich überall! Sehr glücklich

Und jetzt habt Ihr mir aber tatsächlich den Mund wässrig gemacht! Essiggurken hatte ich zwar schon AUF und ZUM Brot, aber noch nie IM Brot! Geschockt
Jedoch: Versuch macht kluch! Werde ich auch mal auf die tdl setzen! Winken

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 822
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 08.09.2017, 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

mal zwischendurch eine Frage: Wenn im Rezept steht '... kneten, bis es sich von der Schüssel löst' ... was heißt das genau?

Natürlich gibt's Hefeteige, die sich tadellos von der Schüssel lösen und dann an den Knethaken einen Klumpen bilden. Aber bei diesen 'batzweichen' Teigen wie bei Baguettes, Bürli etc. kommt mir vor könnte man ewig kneten und es löst sich nicht 100%ig von der Schüssel, zieht aber schöne Fäden (vielleicht 'kleben' auch meine Schüsseln mehr als andere?).

Also lösen sich bei Euch wirklich alle Teige komplett von der Schüssel?

Thx
Reinhard
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beiträge: 2574
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BeitragVerfasst am: 08.09.2017, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir nicht!
Cool Nun bin ich auch der eher ungeduldige Typ Cool
Habe aber durchaus erkannt, daß sich die Teiigkonsistenz mit der Zeit deutlich verändert/verbessert!
Für mich langts, wenn der Teig deutlich mehr Stand hat als zu Beginn- ich habe auch Angst, zu überkneten; ist mir zwar noch nicht passiert, muss ich aber auch nicht selbst erlebt haben! Winken
Bislang habe ich die Teige dann immer irgendwie in den Griff gekriegt. (Geschwindigkeit ist keine Hexerei Winken Winken )

Gruss von der Insel
Sabine
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 1698
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 08.09.2017, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

@ Reinhard:
Klar, bei mir löst sich der Teig von der Schüssel, egal ob ich mit dem HRG in der Kunststoffschüssel knete oder mit der Knetmaschine in der Edelstahlschüssel! Cool
Aber nur die weizen-lastigen Teige!
Und da ich (fast) ausnahmslos MIT Autolyse arbeite, geschieht dieses "Lösen von der Schüssel" sehr zuverlässig und relativ bald!

Beispiel heute, mit dem HRG: Mischbrot, 1/3 RVK, sfg, als RST - 1/3 WVK, sfg, AL - 1/3 sonstiges, TA jenseits von "normal". Im Hauptteig 3 Minuten langsam Vermischen, Salz + Gewürze + 2. Wasser dazu, kurz langsam unterarbeiten, 6-7 Minuten schnell, kalte Butter dazu, 3 Minuten schnell. Spätestens hier löst sich der Teig sauber von der Schüssel. An wenigen Stellen helfe ich dann für ein komplettes Lösen mit dem Teigschaber stellenweise nach.
Bei reinen Typen-Mehl-Teigen, weizenlastig, ist die Schüssel nach dem Kneten sauber wie geschleckt! Auf den Arm nehmen
Und dazu noch ein Merksatz vom Dietmar: "... und sobald er sich löst, dann noch 1 bis 2 Minuten!"
Meine Gluten-Entwicklung(en) kennt Ihr ja aus den jeweiligen Anschnitts-Fotos oder hier! Sehr glücklich

@Sabine:
Ein "Überkneten" ist schwer zu erreichen! Von Hand gar nicht! Mit dem Handrührgerät ebenfalls fast unmöglich. Mit einem kräftigen Spiralkneter schon eher! Und ich denke mal, bei ausreichender TA ist es schwieriger als bei relativ "trockenen" Teigen.

Und allgemein: Bei Roggen- und roggenlastigen Teigen reden wir ja von einem Vermischen! Kneten ist dort eher nicht zielführend! Und ein "Lösen von der Schüssel" ist utopisch! Winken

(Abkürzungen: HRG=HandRührGerät, RVK=RoggenVollKorn, sfg=selber frisch gemahlen, WVK=WeizenVollKorn, AL=AutoLyse, TA=TeigAusbeute)

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 822
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 08.09.2017, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
... kalte Butter dazu...

Vielleicht liegt hier der Hase im Pfeffer? Ich hab' heute Teig für Bürli gemacht - kein Fett drin, fast nur Ruchmehl - aber von 'sauber wie geschleckt' war trotz AL & 10 min Kneten mit dem HRG keine Rede.

LG
Reinhard
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 1698
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 08.09.2017, 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
... kalte Butter dazu...
Vielleicht liegt hier der Hase im Pfeffer? Ich hab' heute Teig für Bürli gemacht - kein Fett drin, fast nur Ruchmehl - aber von 'sauber wie geschleckt' war trotz AL & 10 min Kneten mit dem HRG keine Rede. LG Reinhard

Winken Winken Nicht nur! Aber auch! Winken Winken

Ich hab eben wieder den Teig für das Weißbrot nach Günther Weber gemacht. Da ist KEIN Butter, gar kein Fett, drinnen!
Wäre möglich, ist aber hier nicht nötig! Das Original-Rezept (aus dem Buch), aber mit 20 B-% zusätzlichem Pâte fermentée, nur so, ohne Schnick-Schnack, und die Schüssel (Kunststoff, mit dem HRG) blieb fast sofort sauber! Allerdings, die Knet-Technik macht da wohl den Unterschied!

Ich benutze mein HRG mit den Knethaken in Knetstellung und halte das HRG nach dem Vermischen mit dem Hinterteil nach oben und führe es in der Schüssel wie ein französischer Kneter Axe oblique, dabei drehe ich die Schüssel unter dem HRG.
Seit ich diese Technik anwende habe ich sehr schöne Teige und eine super Gluten-Struktur! Auf den Arm nehmen

Ich habe auch (für mich) herausgefunden, dass ich, wenn ich das Salz mit etwas Wasser nach dem Vermischen der Zutaten (langsam) für den Hauptteig, aber vor dem eigentlichen Kneten (schnell), zugebe und dann im Verlauf mit etwas Wasser die TA nachführe, den besten Effekt auf die Ausbildung des Glutens erreiche.

Die Autoyse, die Knettechnik, der Zeitpunkt der Salzzugabe, das sind so einige der Eckpunkte nach meiner Erfahrung! Dazu eine recht hohe TA! Winken
Aber genau die ist wirklich Übungssache! Cool

Herzliche Grüße und frohes Backen am WE!

edit: Dreckfuhler korrigiert!

Petrowitsch (#56)
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
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Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 09.09.2017, 08:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

@ Petrowitsch: danke! Hier ist also noch etwas Feintuning in der Teigbearbeitung vonnöten.

Ich geb' ja zu, dass ich es mir meistens einfach mache - auch diesmal beim Bürli-Rezept, das eigentlich vorsieht, das restliche Wasser erst später schluckweise dazu zu tun - und zwar erst nachdem es sich schon von der Schüssel löst: ich hab' gleich alles zu Beginn rein geschüttet, auch das Salz Verlegen .

------

Dem Endergebnis scheint's nicht viel gemacht zu haben - hier meine ersten Bürli (ohne 's' Winken ):





Man kann schon mal zufrieden sein, geschmacklich 1A - Göga meinte, die Bürli wären etwas für die Liste der immer wieder zu backenden Backwerke (LdiwzbB). Fürs nächste mal hab' ich mir notiert: geänderte Taktik beim Kneten sowie weniger lange schwaden & krosser ausbacken.

Eine Unklarheit gab's allerdings: im Rezept stand nicht, ob nach der Nacht im Kühlschrank irgend eine Akklimatisierung oder nach dem Formen & Absetzen auf dem Backpapier noch eine kleine Stückgare stattfinden soll - ich hab' sie gleich verarbeitet und ohne weitere Gare in den Ofen geschoben. Kann dazu jemand etwas sagen?

LG
Reinhard
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Petrowitsch
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 1698
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 09.09.2017, 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hobbykoch17 hat Folgendes geschrieben:
@ Petrowitsch: danke! Hier ist also noch etwas Feintuning in der Teigbearbeitung vonnöten.
Klar, sonst sind wir mit unserer "Kunst" nicht arg weit von denen in der Steinzeit entfernt! Cool

Zitat:
Ich geb' ja zu, dass ich es mir meistens einfach mache - auch diesmal beim Bürli-Rezept, das eigentlich vorsieht, das restliche Wasser erst später schluckweise dazu zu tun - und zwar erst nachdem es sich schon von der Schüssel löst: ich hab' gleich alles zu Beginn rein geschüttet, auch das Salz Verlegen .
Ja, "lieber" Reinhard, das hängt (bei weizenlastigen) alles mit der Entwicklung der Glutenstrukturen zusammen. Steht aber auch schon das Meiste etwa ab dort beginnend. Die Reihenfolge spielt (bei weizenlastigen) schon eine gewisse Rolle bei höheren Ansprüchen an die Krume! Winken

Zitat:
Dem Endergebnis scheint's nicht viel gemacht zu haben - hier meine ersten Bürli (ohne 's' Winken ):
Natürlich OHNE 's'! Das Bürli (Dialekt) = der kleine Bauer, die Bürli = die kleinen Bauern! Sehr glücklich
Schöne 'Klein-Bauern' hast Du da gemacht! Tolle Krume! Pöt huldigen

Zitat:
Eine Unklarheit gab's allerdings: im Rezept stand nicht, ob nach der Nacht im Kühlschrank irgend eine Akklimatisierung oder nach dem Formen & Absetzen auf dem Backpapier noch eine kleine Stückgare stattfinden soll - ich hab' sie gleich verarbeitet und ohne weitere Gare in den Ofen geschoben. Kann dazu jemand etwas sagen?
Ja, ich! Auf den Arm nehmen Winken Winken Sehr gerne wird von einer "Akklimatisierung" gesprochen und ich hab das anfangs auch geglaubt! (Glauben = nicht Wissen!) Dann hab ich mal einen Artikel gefunden hier und dort ab der Stelle
Zitat:
When dough is chilled ...

Ist der gleiche Effekt wie mit einer Flasche Sprudel im Kühlschrank! Nimmst Du die kalte Flasche raus, machst sie auf und lässt sie eine Weile stehen (Akklimatisation!), dann entweicht die im KALTEN Wasser gelöste Kohlensäure unauffällig in erheblichen Mengen! Machst Du aber die Flasche auf und trinkst sofort in großen Zügen, dann musst Du auch sofort kräftig rülpsen, weil das ganze gelöste CO2 in der Wärme Deines Magens schlagartig frei wird! Winken "Ofentrieb"! Sehr glücklich
Daher, nach kalter Stückgare (!) direkt aus dem KS in den heißen Ofen, auf ein vorgeheiztes Blech / den heißen Back-Stahl! Phänomenaler Ofentrieb! Geschockt
Dass Du dort in dem Artikel auch nebenbei was zum Thema 'blisters' lernst, das ist eine typische 'win-win' Situation! Cool

Kalte Stockgare kann, muss aber nicht akklimatisiert werden! Weckle / Semmeln z.B. abstechen, sofort aufs heiße Blech / Stahl und backen! Nur wenn nach der kalten Stockgare noch gewirkt werden soll, dann sieht das anderst aus!

So jedenfalls läufts bei mir! Winken

Zitat:
LG Reinhard

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
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Anmeldungsdatum: 03.12.2012
Beiträge: 1548
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 09.09.2017, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Sollte man/frau für die letzten Beiträge zum Thema "Akklimatisieren" eventuell einen eigenen Faden spinnen, damit das schneller wieder gefunden wird?

Auch das Thema "Überkneten" scheint mir betrachtenswert. Ich entdecke auch bei mir bisweilen die unbestimmte Angst davor, obwohl mir das noch nie im Leben passiert ist. Und da ich meine Teige immer nur in der MUM auf Stufe 1 knete, frage ich mich, ob ich da noch nach oben (was Geschwindigkeit und Zeit betrifft) Luft habe.

Bin jetzt nach 2 Wochen Bayerwald (wieso können die keine röschen Semmeln?) und 24 Stunden Flensburg (wieso können die keine knackigen Rundstücke?) wieder in Westfalen. Ich glaube, die kleinen Bauern probier ich auch mal as.
_________________
Herzliche Back-Grüße aus Westfalen!
Andreas
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 822
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 10.09.2017, 03:47    Titel: Antworten mit Zitat

Petrowitsch hat Folgendes geschrieben:
Ja, "lieber" Reinhard,...

Ich rätsle seit gestern ob der Bedeutung der Gänsefüßchen.

---

Apropos 'knackige Rundstücke' - noch zu den Bürli (die ich nach Björn gemacht habe): irgendwie hab' ich die nicht knusprig gekriegt - trotz derselben Vorgangsweise wie bei meinen üblichen Mini-Baguettes. Meine Familie hat sich auch beschwert, dass sie zu 'heavy', d.h. zu groß waren - beim nächsten mal doch nur Teiglinge mit um die 70-75g.

LG
Reinhard
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