www.der-Sauerteig.de Foren-Übersicht www.der-Sauerteig.de
Der Sauerteig - das unbekannte Wesen
 
Die Leser unseres Forums stammen aus allen Ländern und gesellschaftlichen
Hintergründen. Sie haben verschiedene Weltanschauungen und Religionen. Es ist
selbstverständlich für uns, dass dieses Forum völkerverbindend und mitmenschlich ist.
Radikale und menschenverachtende Ansichten werden wir deshalb nicht dulden.

 FAQFAQ   IMPRESSUMImpressum   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 
 Intro   Portal 
isaak naturkost-Versand hat für Sie französisches Biomehl!
Bio-T45 für Feingebäck (Madeleine, Croissant, Brioche etc)
und Bio-T65 für echte Baguettes
 
www.der-Sauerteig.de auf Facebook teilen
Kieselsteine statt Brötchen

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    www.der-Sauerteig.de Foren-Übersicht -> Backen und Rezepte
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Kluge-Fan
AnfÀnger, der sich noch umschaut
AnfÀnger, der sich noch umschaut


Anmeldungsdatum: 06.01.2019
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06.01.2019, 18:16    Titel: Kieselsteine statt Brötchen Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich habe gestern zum ersten mal mit Sauerteig gebacken und um ehrlich zu sein sind es statt leckere Brötchen eher Kieselsteine geworden Mit den Augen rollen Also sehr klein geblieben und die Kruste ist so hart, dass man sie kaum schneiden kann.

Wie gesagt habe ich das erste mal mit Sauerteig gebacken, sprich das Anstellgut war noch sehr jung. Deshalb habe ich sicherheitshalber ein halbes PĂ€ckchen Trockenhefe mit rein getan. Das Anstellgut habe ich drei Tage lang aus Roggenmehl gezĂŒchtet.

FĂŒr die Brötchen habe ich dann noch 250 g Roggenmehl und etwa 100 ml Wasser hinzugefĂŒgt. Dann die Brötchen geformt und ĂŒber Nacht gehen lassen. Gebacken habe ich 30 Minuten mit 180°C Umluft.

Habt ihr vielleicht Tipps fĂŒr mich, was ich beim nĂ€chsten mal besser machen kann?

Viele GrĂŒĂŸe,
Katrin
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Google






Verfasst am:     Titel: Anzeige

Nach oben
FörmchenbÀcker
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beiträge: 2823
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 06.01.2019, 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katrin, zuerst mal willkommen hier bei uns im Forum!

Damit dir möglichst gut geholfen werden kann, poste doch bitte daa genaue Rezept und deine Vorgehensweise ( Mengen, Mehle, Zeiten etc.)

Nicht verzweifeln, wir kriegen das schon hin! Winken

Viele GrĂŒsse

Sabine
_________________
Always look on the bright side of life!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Kluge-Fan
AnfÀnger, der sich noch umschaut
AnfÀnger, der sich noch umschaut


Anmeldungsdatum: 06.01.2019
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06.01.2019, 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

oh ich dachte, das hÀtte ich schon Verlegen Ich versuche es nochmal.

Mein Anstellgut habe ich wie folgt gezĂŒchtet:
1. Tag 60g Roggenmehl und 60 ml Wasser abends angesetzt
2. Tag morgens gerĂŒhrt, abends wieder 60 g Mehl und 60 g Wasser
3. Tag morgens gerĂŒhrt, abends 120 g Mehl und Wasser
4. Tag morgens gerĂŒhrt, Abends mit 250 g Mehl und 100 ml Wasser die Teiglinge geformt. Die habe ich ĂŒber Nacht gehen lassen.
Dann morgens bei 180 °C Umluft gebacken.

Mehl ist Typ 997.

Vielen Dank schon mal fĂŒr deine Hilfe
Sehr glĂŒcklich
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
kupferstÀdterin
Moderator
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.01.2012
Beiträge: 3429
Wohnort: Stolberg Rhld

BeitragVerfasst am: 06.01.2019, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

Auch ich begrĂŒĂŸe Dich herzlich Katrin Pöt huldigen

Was hat Dein Sauerteig denn nach nur drei Tagen gemacht?
War er sÀuerlich - hat er geblubbert?
Den ersten Sauerteig, welchen man zĂŒchtet, braucht 5 -6 Tage bis das sich eine leichte Mikroflora gebildet hat, dementsprechend hattest Du leider noch nur eine Mehl/Wasser-Pampe.
Ich lege Dir diese LektĂŒre ans Herz.

Wie lange hatte denn Dein Teig Zeit zum Ruhen?
Die erste Ruhe = Teiggare dient der Stabilisierung des TeiggerĂŒstes und betrĂ€gt bei Roggen(misch)teigen ca 30 -45 min, wĂ€hrend dieser Zeit braucht der Teig nicht aufgehen.
Nun wird der Teig geteilt und zu Brötchen geformt, hierbei musst Du aber nicht viel Kraft aufwenden, je weniger der Teig nun zusammendrĂŒckt wird umso luftiger kann er aufgehen, da die GĂ€rblasen nicht zerstört werden.
Die nun folgende StĂŒckgare ist super wichtig fĂŒr das Gelingen der Backware! Bitte beachte: der Teig bestimmt die Garzeit nicht die Uhr!
Jetzt musst Du den Teig beobachten Winken erst wenn er sichtbar aufgegangen ist (ca Verdoppelung des Volumens) darfst Du die Brötchen / das Brot abbacken, wenn Du zu frĂŒh schiebst dann haben die noch mĂŒden Hefen keine Chance den Teig zu lockern.
Sollte der Teig allerdings viel zu lange gegangen sein, dann haben die Hefen ihr Pulver verschossen und auch in diesem Fall kann Du leider keine luftigen Backwaren erwarten.

nontox hat Folgendes geschrieben:

Mit dem ausgestreckten Finger den Teigling sachte aber entschieden anstupsen.
Er sagt dann, was los ist:
Der Teig fĂŒhlt sich fest und elastisch an: "Ich bin gerade erst im Körbchen heimisch geworden, lass mich bitte in Ruhe!"

Der Teig fĂŒhlt sich schon etwas schwammig an, springt jedoch sofort zurĂŒck = "Ich habe noch genug Druck, um eine weitere halbe Stunde stehen zu bleiben"

Der Teigling ist schön fluffig, springt aber immer noch in seine alte Form zurĂŒck: "Ich habe knappe Gare und kann in den Ofen, wenn Du unbedingt willst, dass die Einschnitte weit aufspringen."

Der Teigling behĂ€lt die Delle eine Zeit lang, und fĂŒllt sie dann langsam wieder auf: "Ich bin fertig zum backen - jetzt oder nie!"

Der Teig sÀufzt, die Stelle wo gestupst wurde, fÀllt etwas ein und erholt sich nicht mehr: "JETZT!"

Der Teig zerfĂ€llt zu Staub - schon bei der schwĂ€chsten BerĂŒhrung.
"Ich war schon mit Ramses und Tut-Anch-Amun - lass mich in Ruhe sterben."



Infos zur Gare

LG Uta
_________________
Selbstgebackenes Brot ist Gold wert
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
moeppi
Absoluter Spezialist
Absoluter Spezialist


Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1725

BeitragVerfasst am: 07.01.2019, 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
du hast also reine Roggenbrötchen gebacken?
Die werden nie so locker wie die aus Weizen.
_________________
Liebe GrĂŒĂŸe Birgit
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Kluge-Fan
AnfÀnger, der sich noch umschaut
AnfÀnger, der sich noch umschaut


Anmeldungsdatum: 06.01.2019
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 07.01.2019, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Uta,

der Tipp war gut Sehr glĂŒcklich Die nĂ€chste Generation ging nĂ€mlich schon im Ofen. Nach deinem Beitrag habe ich sie dann mal gestubst. Anscheinend war es an der Zeit, sie zu backen.
Sie waren immerhin schon doppelt so groß und nicht mehr steinhart. Ich hoffe, mit den weiteren Generationen wird der Sauerteig noch besser.

Möppi, aber steinhart sollten sie doch auch nicht sein. Prima Pferdeleckerli sind das geworden
Verlegen
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    www.der-Sauerteig.de Foren-Übersicht -> Backen und Rezepte Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Neue Synagoge Ulm


 Intro   Portal 
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de
-PH1- -PH2-

<-ST-IT->