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6-Pfünder-Roggenmischbrot - 80/20 TA 168 RST

 
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15163
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 01:20    Titel: 6-Pfünder-Roggenmischbrot - 80/20 TA 168 RST Antworten mit Zitat

6-Pfünder-Roggenmischbrot - 80/20 TA 168

Vorteig: 12 - 16 Std - bei ca. 26° oder Raumtemperatur
oder 2 Std. Raumtemperatur und dann 18 Std. in Kühlschrank
200 g Weizenmehl 1050
200 g Wasser
2 g Hefe

Sauerteig:
Stehzeit ca. 15-18 Std. - 30° fallend auf 26°C
570 g Roggenmehl VK
600 g Wasser
60 g ASG

Brotteig:

Sauerteig
Vorteig
1020 g Roggenmehl 1150
230 g Weizen 1050
20 g Hefe
40 g Salz
5 g Brotgewürz (Kümmel, Koriander, Fenchel)
ca. 600 gr. Wasser - der Teig sollte nicht zu weich sein

Alle Zutaten incl. ST vermengen ca. 6 Minuten mit der Maschine gut verkneten – 30 Min. Teigruhe - anschließend noch mal kurz kneten und Teig gut rund wirken – Teigoberfläche bemehlen und Teigling auf Backpapier legen, damit man den schweren Laib nach der Gare gut in den Ofen bekommt. Die Gare sollte trocken verlaufen, den Teigling nur mit einem Tuch abdecken, damit sich auf der Teighaut eine schöne rustikale Maserung bildet.

Gehzeit: mit Hefe: ca. 60 Minuten – ohne Hefe entsprechend länger ca. 2 Std. oder mehr.

Backen: Ofen mit Backstein oder Backblech gut vorheizen 250-270° C - ohne Schwaden anbacken, damit sich die Teighaut schnell festigt, nach 3 Min. gut schwaden und nach 10 Min. die Schwaden wieder ablassen – Ofentüre kurz öffnen und Temperatur reduzieren auf 220° - nach weiteren 10 Min. auf 190 – 200° bei dieser Temperatur weitere 50 Min. backen, danach Ofen abschalten, das Brot evtl. mit Wasser abstreichen noch ca. 15 Min. im ausgeschalteten Ofen belassen.
Backzeit gesamt: ca. 90 Min.

Anmerkung: Der Laib hatte nach der Gare einen Ø von ca. 28 cm, passte geradeso noch auf meinen Backstein.




Rezeptidee aus dem "Brot: Deutschlands beste Bäcker " – modifiziert Marla21
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Liebe Backgrüße
Marla

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ketex
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 1695
Wohnort: Ostwestfalen

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 08:40    Titel: Antworten mit Zitat

Mein lieber Mann, dass ist ja ein Prachtkerl. Pöt huldigen
_________________
Viele Grüße aus OWL

Ketex -Der Hobbybrotbäcker- (immer noch Lehrling)

www.ketex.de/blog

Gut Ding will Weile haben........Gutes Brot braucht seine Zeit!
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15163
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Gerd Sehr glücklich ....ich war schon stolz, als das gleich beim ersten Backversuch geglückt ist. Sehr glücklich
So ein großes Brot ist schon was anderes, als meine Standardbrot mit einer Teigmenge von 1 - 1,5 kg. Winken
_________________
Liebe Backgrüße
Marla

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Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 23.03.2010, 12:46, insgesamt einmal bearbeitet
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Steffi1st
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 454
Wohnort: Mittelhessen

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

das ist ja wirklich ein Mordsteil. Dachte erst ich habe mich verlesen. WOW!!!
_________________
Liebe Grüße, S t e f f i Winken
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backifan
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.03.2010
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla. Hab jetzt den richtigen Link zu meiner Frage gefunden, fein.

Solche althergebrachten Brote, gab es bei uns in einer ,nun nicht mehr existierenden Bäckerei. http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=64497#64497
Beim aufschneiden ergeben sich durch das Vierteln oder Achteln immer Blöcke deren Scheiben schon halbiert aussahen.
So wurde es traditionell geschnitten und verkauft. Und so sah man in alten Filmen die Menschen den Laibblock an den Körper gepresst die halben Scheiben abschneiden.
Für heutige Zeiten also ein Mehrfamilien- und ein Wochenbrot das in Bäckereien nur als ANGESCHNITTENER BLOCK verkauft wurde.Dieser konnte dann erst in die Schneidemaschine um Single-Scheibchen draus zu machen. das wurde auch nie in Folientüten verpackt sondern in Papierbögen.

Es hatte eindeutig Kümmeltendenzen, so das ich warscheinlich für diese Menge die Du ausprobiert hast mind 50 Gramm Brotgewürz nehmen müßte + zusätzlich Kümmelpulver. Meint Ihr das wäre die richtige Menge?Oder noch mehr? (bei meinem Roggenbrot mit 1kg mehl nehme ich bereits 20 Gramm Brotgewürz)

Nur wie bekommt man die Kruste dünne ,aber fast schwarz ?ich will es ja nicht verbrennen!

So lagen die dunklen Riesen-Wagenräder in der Auslage mit einem Durchmesser von ca 50-60 cm. Angeschnitten immer nur eines. Das sah sehr dekorativ aus. (fast wie Schlachtfest beim Metzger)

Ich werde es mal ausprobieren (nur anteilig) damit ich vom Gewürz her teste ob das hin kommt, denn das war das originelle an diesem Brot.
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Backifan mit eigenem Sauerteig-Haustier im Kühlschrank.
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D*B
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 04.03.2010
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="backifan"]
Nur wie bekommt man die Kruste dünne ,aber fast schwarz ?ich will es ja nicht verbrennen!
[/quote]

Ich würde das mit doppelt backen versuchen. Normal ausbacken, dann rausholen und mit Wasser einstreichen und wenn der Ofen nachgeheizt ist nochmal 4 Minuten mit 250° Heißluft nachbacken.

D*B
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CAABA, n. A large stone presented by the archangel Gabriel to the patriarch Abraham, and preserved at Mecca. The patriarch had perhaps asked the archangel for bread.

Ambros Bierce
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15163
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

So machen es die Bäcker, dass das Brot eine fast schwarzer Kruste bekommt: bei sehr hoher Temperatur von 300° und mehr für ca. 3 Min. angebacken, danach setzt man es in kühleren Ofen um und backt es bei ca. 200° fertig.

Brotgewürze, da hatte Pöt mal irgendwo geschrieben, nicht mehr als 0,4% der Mehlmenge.
Empfehlung für Kümmel als Geschmacksgeber: pro kg Mehl 3 - 8 g ganz oder 2 - 5 g gemahlen - aus Brotland Deutschland
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Marla

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Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 23.03.2010, 14:13, insgesamt 3-mal bearbeitet
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backifan
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Anmeldungsdatum: 20.03.2010
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BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:

So ein großes Brot ist schon was anderes, als meine Standardbrote mit einer Teigmenge von 1 - 1,5 kg. Winken


Genau !
So was brauche ich für unsere Rheingauer Weinwoche die ich zum Winzerfrühstück immer mit Brot bestücke. Will nur nicht Riesenmengen in den Sand setzen , ----weil ---- wegschmeißen bring ich nicht fertig.

Ich backe normalerweise nur reine Roggen oder Roggenvollkornbrote und habe keine großen Erfahrungen in den diversen Unterschieden bei Mischbroten.
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15163
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BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Mischteig ist leichter zu händeln/wirken und die Gefahr, dass es dir in die Breite läuft ist nicht ganz so groß.
Bei meinem Brot sind es ja nur 20% Weizen, an ein 100% Roggenbrot hätte ich mich bei dieser Größe nicht getraut.
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backifan
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Anmeldungsdatum: 20.03.2010
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:


Brotgewürze, da hatte Pöt mal irgendwo geschrieben, nicht mehr als 0,4% der Mehlmenge.
Empfehlung für Kümmel als Geschmacksgeber: pro kg Mehl 3 - 8 g ganz oder 2 - 5 g gemahlen - aus Brotland Deutschland


Ich wiege bei 1000gr Roggenmehl 20 Gramm Brotgewürz ab und es schmeckt wirklich nicht vor.

Im gewürzladen Gibt es ...
Pulvergewürz mit der Mischung- >Kümmel,Koriander,Fenchel
bei Karstadt (von seitenbacher)
Gewürzschrot mit der Mischung- >Koriander,Fenchel,Kümmel

Das Erste fügt sich wunderbar in die Rezeptur ein, ohne das man auf Stücke oder Schalen beißt. Auch das eben der Kümmel als erstes steht, der ja ein teureres Gewürz ist wie die anderen.Es ist hier angegeben 1EL für 500 Gramm Mehl.
Das zweite werde ich nicht noch mal benutzen, kommt mir vor wie vera---- viele Schalen die eben beim backen nicht kleiner werden.
Also auf gemahlenes Pulver achten beim Einkauf !

Vielleicht hat ja einer Erfahrung mit dem perfeksten Brotgewürz>>als 100 Gramm Gewürzmischung zum selber mischen in neuem Thread.
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=64504#64504
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

20 g auf 1 kg Mehl? Geschockt dann hat dein Brotgewürz kein Aroma mehr.

Ich mörsere od. mahle das immer frisch, man benötigt dann auch nur eine kleine Menge davon, außerdem ist das auch günstiger, wenn du diir die Gewürze ganz kaufst. Du kannst dir so deine Brotgewürzmischung nach deinem Geschmack zusammenstellen und dann einfach frisch mörsern oder mit dem Getreide in der Mühle vermahlen, das ist ein ganz anderes Aroma, also bei den Ferigmischungen.
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BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

kein Aroma?
na ja wie lange das dort lag im Zellglasbeutel weiß ich natürlich nicht. Riecht aber stark.

war der 2.versuch mit brotgewürz und werde nun selber mischen.
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich wiege bei 1000gr Roggenmehl 20 Gramm Brotgewürz ab und es schmeckt wirklich nicht vor.

Ich habe mir gerade mal 20 g meines Brotgewürz abgewogen und ziemlich gestaunt Geschockt
......da muss dein Gewürz echt überhaupt kein Aroma mehr haben, wenn es wirklich nicht vorschmeckt. Winken

Bei o. g. Rezept habe ich auf ca. 2 kg Mehl ca. 5 g Gewürze genommen und ich fand das für meinen Geschmack genau recht - nicht zu viel und nicht zu wenig -man/ich möchte auch noch was vom Brot schmecken und nicht nur Gewürze. Winken

Kümmel, Fenchel, Koriander,Anis

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Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 23.03.2010, 18:47, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:

Bei meinem Brot sind es ja nur 20% Weizen, an ein 100% Roggenbrot hätte ich mich bei dieser Größe nicht getraut.


An ein reines Roggenbrot dieser Größe würde ich mich auch nicht herantrauen.
mein Teig ist eher streichfähig und recht batzig.Ich habe dazu 35 cm Kastenformen.

Nun muß ich noch Tipps haben wie die Backzeiten bei dieser größe umzusetzen sind, wenn ich ein durchgebackenes haben will.

Das Brot das ich suchte war eher krümelig im Mund und nicht wie manche Brote heute die fast zum Marsh Mellow werden.

Zu Wein und Bier ,darf da kein Kaugummi entstehen. Ganz so schwarz braucht es ja nicht unbedingt werden aber durchgebacken.


Hier noch ein Brotbackfilm mit einer tollen Idee am Ende für Kinder.Das müßte jeder in seiner Stadt verbreiten.
http://www.hofpfisterei.de/hpf_imagefilm.php
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Die Backzeiten von meinem Brot stehen oben, du kannst auch die Kerntemperatur des Brotes messen, wenn sie ca. 90-93° erreicht hat, ist es durchgebacken.

Du kannst auch erst mal eine kleineres Brot backen und testen wie es schmeckt.
Wäre sicher auch noch gut als Mischbrot 90:10 gut zu verwarbeiten.

4-Pfünder Mischbrot 80:20

Vorteig: 12 - 16 Std - bei ca. 26° oder Raumtemperatur
oder 2 Std. Raumtemperatur und dann 18 Std. in Kühlschrank
130 g Weizenmehl 1050
130 g Wasser
1 g Hefe

Sauerteig: Stehzeit ca. 15-18 Std. - 30° fallend auf 26°C
360 g Roggenmehl VK
380 g Wasser
36-72 g ASG

Brotteig:
Sauerteig
Vorteig
650 g Roggenmehl 1150
145 g Weizen 1050
13 g Hefe
25 g Salz
3- 5 g Brotgewürz (Kümmel, Koriander, Fenchel)
ca. 380 g Wasser - der Teig sollte nicht zu weich sein

Zubereitung wie oben.
Backen: Ofen mit Backstein oder Backblech gut vorheizen 250-270° C - ohne Schwaden anbacken, damit sich die Teighaut schnell festigt, nach 3 Min. gut schwaden und nach 10 Min. die Schwaden wieder ablassen – Ofentüre kurz öffnen und Temperatur reduzieren auf 220° - nach weiteren 10 Min. auf 190 – 200° bei dieser Temperatur weitere 50 Min. backen, danach Ofen abschalten, das Brot evtl. mit Wasser abstreichen und evtl. noch ca. 10 Min. im ausgeschalteten Ofen belassen.
Backzeit gesamt: ca. 70 Min
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Marla

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Lavendel
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Anmeldungsdatum: 15.05.2009
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Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Respekt, Marla Pöt huldigen ! Für mich ist das ein Wagenrad Brot! Und mehr kann man den Haushaltsbackofen von seinen Maßen her nicht ausschöpfen!
Das ist bestimmt eine tolle Erfahrung, wenn so ein Versuchsbrot in der Größe XXL derart schön gebacken vor einem liegt!

viele liebe Grüße
Micha
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15163
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das war eine tolle Erfahrung, hatte vorher ja auch noch nie eine so große Menge Teig verarbeitet.
Aufregung, Unruhe, Freude, Stolz .....und Zufriedenheit als das fertige Brot aus dem Ofen kam Sehr glücklich
....alle diese Empfindungen kann so ein Brot auslösen Sehr glücklich
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backifan
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Anmeldungsdatum: 20.03.2010
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ja genau ,der Besitzerstolz bei einer Party oder Sommerfest wo man eben mit Schmalzbroten Bier und Wein, ein solches Vieehh für alle braucht.

Das wollte ich aus meiner Erinnerung--- dieses Jahr haben und auch anderen in Erinnerung bringen. Jetzt muß es mir nur auch noch so toll gelingen wie Dir .

Hab dazu noch alte Backbretter ! Die braucht ihr auch dazu !

das kleine :38cm breit, 58 lang + 10 cm Stiel /Handgriff.
das große : 52cm breit,83 lang + 12 cm Stiel/ Handgriff.

den handgriff auf ein Blatt aufzeichen und an Euer vorgesägtesWahlbrett aufzeichnen so muß man nur eine Seite mit handgriff selbst sägen. Beide sind nur 15 mm stark. Leicht geschwungener Griff mit Loch zum Aufhängen drin, 12er Bohrloch oder größer und abgehobelten rundlichen Rändern und Ecken geschrubt ,gebrüht und mit Salz und Öl abgerieben trocknen lassen.

Dazu nimmt man eine Kleine "Tischdecke" karodesign oder Stoffmeterware, legt die unter das partybefüllte Brett und bindet alles über kreuz wie einen Rucksack zu. Passt wunderbar in den Kofferraum und ist auf jeder Biergarnitur nur mit öffnen des Tuches - fertig.

oder mit Frischhaltefolie umwickelt ,wie beim Dönerspieß wenn die Autofahrt länger dauern sollte.

Und scheiden wie der Bergöhi ... kreisch ist das groß geworden.. mein erster Download hier

(Bild verkleinert - Bilder bitte nicht größer als max. 640 x 480 -150kB - Marla 23.03.10 - 20:30)
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dodo116
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beiträge: 2341

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

Respekt Pöt huldigen - schon allein, dass Du Dich da rangetraut hast Winken und dann noch mit diesem tollen Ergebnis...

Auf den Gedanken, das Gewürz selber zu mischen und mit der Mühle kleinzumahlen bin ich überhaupt noch nicht gekommen Geschockt - wie war das? Wald, Bäume...Mit den Augen rollen...

In welchem Verhältnis mischt Du denn Dein Brotgewürz?

Liebe Grüße
Dodo
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Adriana
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 26.05.2007
Beiträge: 333

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

dodo116 hat Folgendes geschrieben:
Auf den Gedanken, das Gewürz selber zu mischen und mit der Mühle kleinzumahlen bin ich überhaupt noch nicht gekommen Geschockt - wie war das? Wald, Bäume...Mit den Augen rollen...

Brotgewürzmischungen mag ich nicht, aber ich mag sehr gerne Koriander oder Fenchel im Brot und diese gebe ich auch mit dem Getreide in die Mühle, da riecht es schon beim Mahlen wunderbar.
_________________
Viele Grüße
Adriana

Mein Blog: Chaosqueen's Kitchen
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iobrecht
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Und ich mag kein Fenchel und auch kein Anis im Brot. Dafür mag ich Koriander, Kümmel und schwarzen Pfeffer und das misch ich mir selber und schrote es entweder grob in einer alten Kaffeemühle mit Handkurbel oder mahle es gleich mit dem Getreide in der Mühle mit, je nach Lust und Laune.

Ich muß aber zugeben, dass ich lange nicht mehr so häufig Brotgewürz benutze wie zu Anfang. Heute mag ich das Brot mehr wenn als Gewürz nur Salz drin ist und sonst nichts.


Du meine Güte, Marla. Wieviel Kompanieen willst du mit diesem Wagenrad verpflegen? Sehr glücklich Sehr glücklich Wie bist du auf die Idee gekommen so ein Riesenbrot zu backen? Sehr glücklich

Das Brot sieht echt gigantisch aus und ist dir super gelungen. Pöt huldigen
_________________
Liebe Grüße Inge Sehr glücklich
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15163
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich muß aber zugeben, dass ich lange nicht mehr so häufig Brotgewürz benutze wie zu Anfang. Heute mag ich das Brot mehr wenn als Gewürz nur Salz drin ist und sonst nichts.


Ja genau so geht mir das auch. Winken

Ich mag nicht so viel Kümmel und Anis im Brot, sehr gerne Koriander u. Fenchel. Mischen tut ich das dann einfach nach Gefühl.

Danke Sehr glücklich ...gebacken hatte ich das ja schon länger und es ist auch schon alles aufgegessen (die Mitesser haben sich gefreut) Winken
Hatte jetzt nur das Rezept dazu eingetellt, weil die Frage nach einem wagenradgroßen Brot kam.

Zitat:
Wie bist du auf die Idee gekommen so ein Riesenbrot zu backen?

Ich finde so richtig große Brote toll und wollte auch mal eins backen... Sehr glücklich
war aber wohl eine Ausnahmen, 4-Pfünder sind auch schön und nicht ganz so eine große Menge an Teig. Winken
_________________
Liebe Backgrüße
Marla

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Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 23.03.2010, 23:21, insgesamt einmal bearbeitet
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Kochmesser
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Anmeldungsdatum: 10.07.2007
Beiträge: 105

BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Tolles Brot Marla, wow

iobrecht hat Folgendes geschrieben:
Und ich mag kein Fenchel und auch kein Anis im Brot.
Das Brot sieht echt gigantisch aus und ist dir super gelungen. Pöt huldigen
Pöt huldigen

Mit den Brotgewürzen mach ich das auch wie Marla, beim Mahlen des Getreide mit in die Mühle und gut ist.

Inge meine Mutter(69), ist seit Ihrer Jugend bekennende Anis und Fechel Hasserin und ich böser Bub hab Ihr mein Roggenmischbrot(66% Roggen 34% Weizen) mit Brotgewürz in etwa gleichen Teilen, Anis, Fenchel, Koriander, Kümmel, natürlich frisch gemahlen, vorgesetzt ohne Ihr die Inhaltsstoffe zu verraten.

Geschmeckt hat es ihr sehr lecker. Winken

Gewürze sollte man möglichst immer frisch gemahlen verwenden, da bei gemahlenen Gewürzen die ähterischen Öle innerhalb kurzer Zeit verfliegen.

Gruss Uwe
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Kringel
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Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 24.03.2010, 08:46    Titel: Antworten mit Zitat

Tolles Brot Marla!

Meine Oma hat früher immer solche Riesenteile gebacken (obs wirklich 6 Pfünder waren weiss ich nicht).
Sie hatte nen richtigen großen Ofen und hat immer , ich glaub so 6 von den Riesendingern gebacken.
Und was ich erst jetzt so richtig einschätzen kann, sie hat das alles mit der Hand geknetet und ohne Waage hinbekommen.
Die Brote sahen jedesmal gleich aus.
Nach dem Backen wurden die auch geviertelt und verteilt oder eingefroren.

Ich denk den 4 Pfünder werd ich bei Gelegenheit auch mal backen.

Danke fürs Rezept, Marla!

Manu
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backifan
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Anmeldungsdatum: 20.03.2010
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 05.04.2010, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habs geschafft....

zwar nicht so groß wie unsere Großeltern aber ... ein 9 -Pfünder als ausgehobenes.

http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=65213#65213

so wie mein Backofen es schluckte.
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