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Finnenbrot -RST

 
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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
Sauerteigfachmann


Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 02.08.2006, 08:57    Titel: Finnenbrot -RST Antworten mit Zitat

Finnenbrot

ST aus 300g Roggenvollkornmehl und 400ml Wasser
200g gemahlener Buchweizen
350g RoggenVKM
350g WeizenVKM
3-4 Tl Meersalz
1Tl gemahlener Ingwer
1/4 Tl gemahlene Nelken
1/4 Tl gemahlener Zimt
1/4 Tl gemahlene Muskatnuss
4 Tl abgeriebene Zitronenschale
200ml lauwarmes Wasser (evtl. auch mehr)
1/4 l zimmerwarmes Bier
2 EL Walnussöl
1 EL Honig

Butter für die Form
Haferflocken zum Bestreuen

Aus allen Zutaten einen Teig kneten, möglichst weich, evtl. noch Wasser hinzufügen.

Zwei Laibe mit bemehlten Händen formen, in Haferflocken wälzen und in zwei gefettete Kastenformen geben.
Im Ofen bei 40° gehen lassen, bis sich das Volumen gut vergrößert hat.
Dann herausnehmen und den Ofen auf 220°C vorheizen.

20 min bei 220°C backen, danach herunterschalten und noch 60 min bei 190°C fertigbacken. Die Brote dann bei ausgeschaltetem Ofen 10 min nachreifen lassen, evtl. dafür schon aus den Formen nehmen.

Wer mag, kann die Brote dann vor dem Auskühlen kurz mit kaltem Wasser besprühen.

Wenn man eine Mühle besitzt, kann man übrigens die Gewürze gleich mit dem Getreide mitmahlen. Der Duft ist der Hammer!

Viele Grüße
Elke

PS: Hier wurde nur der Boden mit Haferflocken ausgestreut.


Zuletzt bearbeitet von ElkeCarola am 08.02.2010, 20:14, insgesamt einmal bearbeitet
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future01
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 05.01.2005
Beiträge: 1321
Wohnort: Niederbayern

BeitragVerfasst am: 03.08.2006, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

so jetzt habe ich heute dieses Brot gebacken....
es ist sehr schön aufgegangen und schmeckt auch sehr gut...
ich würde mich allerdings nächstes Mal beim Zimt noch mehr zurückhalten, denn der schmeckt etwas vor...
aber sonst ...ausgezeichnet....das etwas andere Brot... Smilie
_________________
Gruß Renate
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ElkeCarola
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Sauerteigfachmann


Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 03.08.2006, 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, gell Auf den Arm nehmen ich hätte es auch Gewürzbrot nennen können Sehr glücklich

Schön, dass es dir schmeckt. Und mit den Gewürzen, das muss man ein wenig ausprobieren, was einem am meisten zusagt.

Viele Grüße
Elke, die kürzlich durch Hengersberg gefahren ist
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future01
Absoluter Spezialist
Absoluter Spezialist


Anmeldungsdatum: 05.01.2005
Beiträge: 1321
Wohnort: Niederbayern

BeitragVerfasst am: 03.08.2006, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elke, die kürzlich durch Hengersberg gefahren ist


nein wirklich?..bist Du denn auch aus dieser Gegend?

ja also, das Finnenbrot ist wirklich sehr schmackhaft..
ein wenig Butter drauf...mmmhhhh Sehr glücklich
_________________
Gruß Renate
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NochEiner
Profi im Sauerteigbacken
Profi im Sauerteigbacken


Anmeldungsdatum: 25.03.2010
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: 11.12.2010, 01:14    Titel: Re: Finnenbrot -RST Antworten mit Zitat

ElkeCarola hat Folgendes geschrieben:
Finnenbrot


Danke für das Rezept, funktioniert prima. Zu Beginn war der Geschmack des Brotes etwas gewöhnungsbedürftig, eben wie ein herzhaftes Brot mit Weihnachtsgewürzen. Nach ein paar Scheiben gewöhnt man sich aber daran; wie bei anderen Broten auch wird der Geschmack noch feiner (beim nächsten mal würde ich es wohl nach dem Backen 2-3 Tage liegen lassen). Auch hält es sich gut - nach nun rund einer Woche ist es noch einigermassen weich und jedenfalls nicht altbacken.
_________________
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iwoasnix
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 04.11.2012
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 15.12.2012, 17:47    Titel: Re: Finnenbrot -RST Antworten mit Zitat

Wie immer in Blau meine Modifikationen

ElkeCarola hat Folgendes geschrieben:
Finnenbrot

ST aus 300g Roggenvollkornmehl und 400ml Wasser (500gr ST aus 997 Roggenmehl)
200g gemahlener Buchweizen (Buchweizengrütze)
350g RoggenVKM (Dinkel VKM)
350g WeizenVKM
3-4 Tl Meersalz
1Tl gemahlener Ingwer (Weggelassen)
1/4 Tl gemahlene Nelken
1/4 Tl gemahlener Zimt
1/4 Tl gemahlene Muskatnuss
4 Tl abgeriebene Zitronenschale
200ml lauwarmes Wasser (evtl. auch mehr)
1/4 l zimmerwarmes Bier
2 EL Walnussöl (Sonnenblumenöl)
1 EL Honig

2gr Hefe

Butter für die Form
Haferflocken zum Bestreuen

Aus allen Zutaten einen Teig kneten, möglichst weich, evtl. noch Wasser hinzufügen.

Zwei Laibe mit bemehlten Händen formen, in Haferflocken wälzen und in zwei gefettete Kastenformen geben.
Im Ofen bei 40° gehen lassen, bis sich das Volumen gut vergrößert hat.
Dann herausnehmen und den Ofen auf 220°C vorheizen.

20 min bei 220°C backen, danach herunterschalten und noch 60 min bei 190°C fertigbacken. Die Brote dann bei ausgeschaltetem Ofen 10 min nachreifen lassen, evtl. dafür schon aus den Formen nehmen.

Wer mag, kann die Brote dann vor dem Auskühlen kurz mit kaltem Wasser besprühen.

Wenn man eine Mühle besitzt, kann man übrigens die Gewürze gleich mit dem Getreide mitmahlen. Der Duft ist der Hammer!

Viele Grüße
Elke



Mein Teig war so klebrig das ich sehr viel Mehl verwendet habe, das war wohl ein Fehler (Roggenmehlteige kleben ja eh viel)

Naja das Brot hat mir nicht geschmeckt und auch keine Vorfreude auf die nächste Scheibe gemacht. Verlegen

War ziemlich trocken (Zu viel Mehl und die Buchweizengrütze vermute ich als Schuldige)


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nontox
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 1854
Wohnort: Landshut Niederbayern

BeitragVerfasst am: 15.12.2012, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, wenn ich die Modifikationen recht lese, dann hast Du insgesamt zu wenig Wasser drin.

Elke hat das Brot ja als Kastenbrot gebacken und nicht freigeschoben, weil der Teig das Freischieben ja gar nicht verträgt.

Die 2g Hefe beschleunigen die Gare des Teiglings und nehmen dem Vollkornmehl wichtige Zeit zum Einweichen und fermentieren.

Buchweizengrütze braucht länger zum Einweichen als Buchweizenmehl.

Alle die Modifikationen weisen also nach meinem Verständnis in die Richtung trockenes wenig schmackhaftes Brot. Warum hast Du denn das Rezept so sehr verändert?

LG
nontox
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iwoasnix
Sauerteigbäcker
Sauerteigbäcker


Anmeldungsdatum: 04.11.2012
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 15.12.2012, 23:41    Titel: Antworten mit Zitat

nontox hat Folgendes geschrieben:


Alle die Modifikationen weisen also nach meinem Verständnis in die Richtung trockenes wenig schmackhaftes Brot. Warum hast Du denn das Rezept so sehr verändert?



Einerseits Unwissenheit und anderseits gab es nicht alle Zutaten zu kaufen.

Verlegen
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nontox
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 1854
Wohnort: Landshut Niederbayern

BeitragVerfasst am: 16.12.2012, 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Gegen die Unwissenheit:

Man kann jedes Rezept nach belieben verändern. Die Wassermenge ist aber kritisch für das Gelingen.

Wenn Du aus der Buchweizengrütze ein Quell- oder gar Brühstück machst und dafür 150g Wasser verwendest, dann hast Du die beiden Schwachpunkte wohl ausgewetzt.

Du kannst von den 200ml warmem Wasser im Rezept auch noch etwas zum Brühstück abzweigen, damit der Buchweizen ausquellen kann.
Wenn das Mehl gequollen ist, gibt es das Wasser nicht mehr so schnell her, das Brot bleibt länger feucht und dadurch länger haltbar.

Sonst fehlen die 150g Wasser im Rezept.

Begründung:
500g ST =250 Mehl + 250g Wasser
Im Rezept stehen 400g Wasser => fehlen 150g.


Das Rezept hat insgesamt eine TA von 170.
1200 g Mehle verschiedener Sorten
850 ml Flüssigkeiten (400+200+250)

Berechnung: Mehlmenge entspricht 100%
1% ist also 12g
850/12 = 70,8
TA= 100% (Mehl) + 70,8% Wasser = 170,8%

Mit Deiner Wassermenge ergibt das eine TA von 158.
700/12= 58

Das ist sogar für Weißmehl zu wenig Wasser.

LG
nontox
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