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bine1307 Anfänger, der sich noch umschaut

Anmeldungsdatum: 23.09.2007 Beiträge: 3
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Verfasst am: 24.09.2007, 13:20 Titel: Fertiges Brot aufbewahren |
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Hallo zusammen!
Jetzt bin ich mal mutig und stelle meine erste Frage :
Also, gleich werde ich mein erstes Brot mit selbsterstelltem Sauerteig und ohne Hefe backen. Bisher habe ich immer auf diese Schläuche, von denen ich dachte es ist Sauerteig, oder getrockneten Roggen-Sauer vom Bio-Laden zurückgegriffen. So richtig zufrieden war ich mit beidem nicht. (Vor allem nachdem ich jetzt diese tollen Bilder von den fertigen Broten von Euch gesehen habe)
Was macht Ihr denn nachdem das Brot gebacken ist, ausser es sofort und gänzlich zu verspeisen?
Worin und wie bewahrt Ihr es auf?
Über Erfahrungsberichte bin ich sehr dankbar, da meine Brote bisher stark schimmelanfällig waren (lag aber vielleicht auch an der Hefe?)
Liebe Grüsse
Bine |
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Thor_32 Profi im Sauerteigbacken


Anmeldungsdatum: 06.06.2005 Beiträge: 560 Wohnort: Landkreis Hannover
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Verfasst am: 24.09.2007, 16:52 Titel: |
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Also, bei mir hält ein Brot (ca. 650g) knapp eine Woche und so lange bleibt es entweder in meiner Brotbackform selber (hat einen Deckel) oder bei freigeschobenen Broten in einem Plastikbeutel. Geschimmelt hat in der Zeit noch nie was. Selbst im Sommer nicht...
Aber viele haben viel Geld für Brottöpfe ausgegeben und schwören natürlich auch darauf.
Mein Brot bleibt jedenfalls bis zum letzten Happen gut. Zwar nicht knusprig, aber das geht wohl auch im Brottopf nicht. _________________ liebe Grüße
Thor_32
------ Wer alles kann, kann nichts richtig. ------ |
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gär-linde Moderator


Anmeldungsdatum: 03.02.2006 Beiträge: 1529 Wohnort: Im Bergischen Land
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Verfasst am: 24.09.2007, 20:16 Titel: |
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Meine Brote liegen im Brotkasten, nach ca 3 Tagen meist auch in einer Plastiktüte.
Roggenbrote halten locker eine Woche, Weizenbrote nur 3-4 Tage. Geschimmelt ist bei mir noch kein Brot, vorher werden sie aufgegessen. _________________ Gruß Gär-linde
Leben ist- Jetzt! |
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bine1307 Anfänger, der sich noch umschaut

Anmeldungsdatum: 23.09.2007 Beiträge: 3
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Verfasst am: 25.09.2007, 09:11 Titel: |
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Vielen Dank an Euch.
Eine Tüte ist ein wirklich günstiger Aufbewahrungsbehälter.
Ich werde es mal damit versuchen.
Liebe Grüsse, Bine |
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Daniela T Sauerteigfachmann

Anmeldungsdatum: 03.07.2006 Beiträge: 220
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Verfasst am: 25.09.2007, 10:59 Titel: |
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Ich hebe mein Brot in einem Tontopf auf. Unter dem Brotschneider habe ich noch einen Brotkasten aus Plastik, den ich benutzte als ich den Tontopf noch nicht hatte. Die Kruste bleibt natürlich auch im Tontopf nicht knusprig, aber das Brot schmeckt insgesamt mega-lecker und hat keine Chance schimmelig zu werden.
Aber noch eine Frage: gefriert ihr euer Brot ein? und zwar wann? wenn es noch warm ist oder lasst ihr es gut abkühlen? Ich finde Brot verliert an Geschmack, wenn es mal eingefroren war. Vielleicht mache ich auch ja was falsch! _________________ Gruß Daniela
Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
-Jean Anouilh- |
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jerry65 Sauerteigfachmann


Anmeldungsdatum: 30.03.2007 Beiträge: 460 Wohnort: Zeil am Main
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Verfasst am: 25.09.2007, 15:47 Titel: |
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Hallo Daniela,
ich gefriere regelmäßig ein, und zwar immer erst wenn das Brot vollständig abgekühlt ist. Bei reinen Roggenbroten warte ich auch noch die "Reifezeit von einem Tag ab. Bei diesen konnte ich bisher keinerlei Geschmackseinbußen feststellen, bei Mischbroten ist der Verlust minimal (kein Vergleich zur üblichen "Industriebroten"!).
Gruß
Gerald |
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Daniela T Sauerteigfachmann

Anmeldungsdatum: 03.07.2006 Beiträge: 220
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Verfasst am: 25.09.2007, 18:35 Titel: |
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Danke Gerald , werde ich auf jeden Fall ausprobieren.  _________________ Gruß Daniela
Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
-Jean Anouilh- |
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luggi0365 Auf Wunsch ohne Rang

Anmeldungsdatum: 08.03.2006 Beiträge: 1039 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 25.09.2007, 18:41 Titel: |
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Hallo Bine,
ich mache meist zwei Brote mit ca. 750 Gramm. Eins wandert in den Gefrierschrank und das andere ist meist nach 2 - 3 Tagen verputzt. Das wird überhaupt nicht eingelagert, sondern steht mit der Schnittstelle auf der Brotschneidemaschine.
Viele Grüße, Reinhard. _________________ Ja, verzeihlich ist der Großen
Übermut und Tyrannei,
Denn zu groß und niederträchtig
Ist des Deutschen Kriecherei. (H.v.Fallersleben - nicht mein Vorbild!) |
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wolfine Profi im Sauerteigbacken

Anmeldungsdatum: 08.06.2006 Beiträge: 886 Wohnort: Sachsen-Anhalt
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Verfasst am: 25.09.2007, 20:07 Titel: |
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| jerry65 hat Folgendes geschrieben: | Hallo Daniela,
ich gefriere regelmäßig ein, und zwar immer erst wenn das Brot vollständig abgekühlt ist. Bei reinen Roggenbroten warte ich auch noch die "Reifezeit von einem Tag ab. Bei diesen konnte ich bisher keinerlei Geschmackseinbußen feststellen, bei Mischbroten ist der Verlust minimal (kein Vergleich zur üblichen "Industriebroten"!). |
So mache ich es auch. Die Hälfte des Brotes kommt in die Brotbox, die andere Hälfte wird in Scheiben geschnitten und eingefroren. Dadurch kann ich immer genau so viel Scheiben rausnehmen, wie ich gerade brauche. Die gefrorenen Scheiben werden im Toaster aufgetaut und schmecken so immer knackig und wie frisch gebacken - bis zur letzten Scheibe. Wer keine "Knackis" möchte, bekommt seine Scheiben langsam aufgetaut. Dies dauert zwar etwas länger, aber jeder Wunsch wird erfüllt. Geschmackseinbußen habe auch ich noch nicht feststellen können. _________________ Gruß wolfine |
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gär-linde Moderator


Anmeldungsdatum: 03.02.2006 Beiträge: 1529 Wohnort: Im Bergischen Land
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Verfasst am: 26.09.2007, 05:33 Titel: |
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| jerry65 hat Folgendes geschrieben: | Hallo Daniela,
ich gefriere regelmäßig ein, und zwar immer erst wenn das Brot vollständig abgekühlt ist. Bei reinen Roggenbroten warte ich auch noch die "Reifezeit von einem Tag ab. Bei diesen konnte ich bisher keinerlei Geschmackseinbußen feststellen, bei Mischbroten ist der Verlust minimal (kein Vergleich zur üblichen "Industriebroten"!).
Gruß
Gerald |
Genauso mache ich es auch. _________________ Gruß Gär-linde
Leben ist- Jetzt! |
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von_ohngefaer Sauerteigbäcker


Anmeldungsdatum: 08.11.2005 Beiträge: 75
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Verfasst am: 29.09.2007, 16:48 Titel: |
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| wolfine hat Folgendes geschrieben: | | jerry65 hat Folgendes geschrieben: | Hallo Daniela,
ich gefriere regelmäßig ein, und zwar immer erst wenn das Brot vollständig abgekühlt ist. Bei reinen Roggenbroten warte ich auch noch die "Reifezeit von einem Tag ab. Bei diesen konnte ich bisher keinerlei Geschmackseinbußen feststellen, bei Mischbroten ist der Verlust minimal (kein Vergleich zur üblichen "Industriebroten"!). |
So mache ich es auch. Die Hälfte des Brotes kommt in die Brotbox, die andere Hälfte wird in Scheiben geschnitten und eingefroren. Dadurch kann ich immer genau so viel Scheiben rausnehmen, wie ich gerade brauche. Die gefrorenen Scheiben werden im Toaster aufgetaut und schmecken so immer knackig und wie frisch gebacken - bis zur letzten Scheibe. Wer keine "Knackis" möchte, bekommt seine Scheiben langsam aufgetaut. Dies dauert zwar etwas länger, aber jeder Wunsch wird erfüllt. Geschmackseinbußen habe auch ich noch nicht feststellen können. |
Hallo!
Genau! Die erste- und die letzte Scheibe am ersten Tag essen (wenn sie am frischsten sind) und eine Woche nicht mehr brotschneiden müssen, sind 2 schöne Bequemlichkeiten und Gaumenfreuden, auf die ich nicht mehr verzichten will...  _________________ CI, Jörg! |
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wilma Sauerteigfachmann

Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 242 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 29.09.2007, 22:00 Titel: |
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Ich oute mich jetzt mal:
Ich mag feuchtes Brot nicht so gerne.
Am liebsten ist mir Brot, wenn man zum Schneiden fast schon eine Säge braucht.
Deswegen liegt das Brot offen auf der Brotmaschine, damit es schön trocken wird. |
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gär-linde Moderator


Anmeldungsdatum: 03.02.2006 Beiträge: 1529 Wohnort: Im Bergischen Land
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Verfasst am: 30.09.2007, 18:32 Titel: |
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*brrrrrrrr*
Aber dann könnte ich Dir ja mal meine trockenen Brotreste schicken( so denn welche übrig bleiben) statt sie dem Nachbarpferd auf die Wiese zu werfen..?  _________________ Gruß Gär-linde
Leben ist- Jetzt! |
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wilma Sauerteigfachmann

Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 242 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 30.09.2007, 22:30 Titel: |
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Grins, theoretisch ja, sofern sie noch nicht auf der Wiese waren.
Aber bekommst du dann keinen Ärger mit den Vierbeinern? (Die können sehr fest zupacken, das gibt dann dauerhafte Verformungen....) |
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Chrissl Sauerteigbäcker


Anmeldungsdatum: 10.10.2009 Beiträge: 26 Wohnort: Jena
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Verfasst am: 18.10.2009, 17:11 Titel: |
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Schimmelhemmend:
- hoher Säuregehalt (mehr ST mit höherem Säuregehalt)
- hoher Salzgehalt
Schimmelbegünstigend:
- sommerliche Temperaturen
- hohe Luftfeuchte
- nicht durchgebacken
- Kontaktflächen zur Trennung in Setzkastenformen, die keine Kruste haben
- lange nicht abgeschnitten Schnittflächen
- raue porige Oberfläche der Kruste (wo Sporen hineinfallen können und ein feuchteres, weniger krustiges Mikroklima vorfinden)
- schimmliger Biomülleimer, schimmlige Erde in Blumentöpfen in der Nähe
Plastiktüte und Lüften:
Ich lagere das Brot in einer Plastiktüte schimmelfrei, auch über viele Tage. Wichtig ist aber das Brot täglich 1 h auf den Küchentisch zu stellen und die Oberfläche antrocknen zu lassen (bspw. während einer Mahlzeit, aber eine durchgängige Stunde). Dabei werden die Sporen im Wachstum gestört oder beginnen wegen der Feuchtigkeitsunterbrechung gar nicht erst zu keimen (sind Vermutungen). Man stellt das Brot dabei auf die Schnittfläche, da diese bald wieder abgeschnitten wird und damit am wenigsten Chance hat zu schimmeln. Bei feuchtem Wetter und hoher Luftfeuchte sind teilweise gut 2 h nötig. Bei sehr trockenem Wetter (z. B. heißer Sommer; auf dem Heizkörper habe ich es nicht probiert) reicht 1/2 h. Ich habe die Luftfeuchte nie messen können, habe aber ein Gefühl dafür entwickelt. Wenn man das Lüften einmal vergisst, kann es schimmeln, muss aber nicht gleich (hängt vom Vorhandensein von Sporen ab).
Sporen im Aufbewahrungsbehälter:
Wenn in der Tüte mal was geschimmelt ist sind Sporen drin, die schnell neuen Schimmel hervorrufen. Entweder neue Tüte nehmen, oder Tüte bei mindestens 70 °C in den restwarmen Ofen legen und damit pasteurisieren. Mit Essigwasser auswischen sollte auch helfen. Mit anderen Behältern verhält es sich ähnlich.
Pasteurisieren:
Da ich immer 8 kg backe und über 2-3 Wochen esse pasteurisiere ich einige Laibe. Ich lasse das Brot nach dem Ausschalten im Ofen und nutze die Restwärme (was bei machen Bäckern evtl. verpönt ist; ich weiß nicht ob das Nachteile in den Broteigenschaften haben kann). Bei 80 °C nehme ich es heraus und stecke es in Lebensmittelechte Gefrier-Plastiktüten, die lt. Hersteller für -40 bis 115 °C geeignet sind. Ich raffe die Öffnung der Tüte zusammen, stecke dabei ein 5-cm-Stück dünneren Schlauch hinein und wickele ein Gummie straff drum. Dann sauge ich die Luft einigermaßen aus der Tüte und ziehe den Schlauch schnell heraus (Wasserdampf ist nicht zu heiß für den Mund, die Lunge). Wichtig ist, dass die Tüte möglichst gut am Laib anliegt. Dann beschlägt die Tüte innen nur wenig. Sonst weicht die Kruste stark auf, dass es keinem gefallen wird. Wenn ich die Laibe dann wieder in den Ofen gebe hat er 70 °C. Das ist eine Paseurisationstemperatur und die sollte man besser einhalten (mit weniger nicht probiert, kann aber gut möglich sein). Ich mache das seit 2,5 Jahren so und es ist noch nie etwas geschimmelt, auch nicht wenn die Tüte ein kleines Löchlein hat und wieder Luft zieht. (Ich habe die 7 oder 8 Tüten noch nie erneuern müssen.) Altbacken wird es aber trotzdem.
Lagertemperatur und Alterung:
Diese Methode finde ich energetisch günstiger als Einfrieren. Beim Einfrieren habe ich außerdem immer das Problem, dass ich meine roggenlastigen Brote altbacken wieder auftaue (auch bei 3-Sterne-Kälte). Die werden auch im Kühlschrank nach einem Tag ziemlich altbacken. Beim Einfrieren und Auftauen durchlaufen sie 2x die Kühlschranktemperatur. Die Frische halte ich am besten bei hohen Temperaturen, z. B. bei 30 °C neben dem Heißwasserrohr. Aber Achtung, meine Tüten sind nicht diffusionsdicht und der Inhalt trocknet trotzdem langsam in dieser warmen und damit trockenen Umgebung aus.
Tontöpfe und andere geschlossene Behälter:
Tontöpfe finde ich nicht besser als Tüten (nehmen nur mehr Platz weg). Ich hatte mal 1/2 Jahr solche braunen 5-l-Tontöpfe und habe mit einem Holzbrettchen abgedeckt Brot drin gelagert. Es ist mir oft geschimmelt (derzeit hatte ich noch nicht täglich gelüftet). Ich wusste schon oft einen Tag vorher, dass es schimmeln wird, denn wenn ich es zum Abschneiden herausholte schien es mir so als ob es wenig wärmer im Topf ist, als in der Küche. Ich weiß nicht, ob Pilze wärme produzieren. (Zuerst wächst ja das Myzel und der sichtbare Fruchtkörper wächst erst später heraus.) Es funktioniert sicher, wenn man täglich lüftet, wie bei Tütenlagerung. Vielleicht funktioniert es auch, wenn man das Brot auf kürzestem Wege vom Ofen in den mit Essig gereinigten Tontopf legt und dort liegen lässt. Ähnlich verhält es sich mit anderen geschlossenen Behältern.
Weitere Möglichkeiten:
- Zwieback und Knäckebrot
- Brot in Büchsen oder Gläsern (im konischen Glas mit großer Öffnung backen und danach bei einer höheren Temperatur, die die Deckeldichtung noch verträgt, verschließen)
Schön, wenn man seine Erfahrungen mal weitergeben kann. Das Forum ist ein Multiplikator.  _________________ Ich Grüße Euch aus Laibeskräften,
Euer Chrissl
"A problem well stated is half solved." (Henry Ford)
Zuletzt bearbeitet von Chrissl am 18.10.2009, 22:18, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Ameise Sauerteigbäcker

Anmeldungsdatum: 21.07.2009 Beiträge: 48
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Verfasst am: 18.10.2009, 18:12 Titel: |
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Hallo Chrissl,
interessanter Beitrag. Das mit dem Luftabsaugen finde ich sehr praktisch und werde es auch mal probieren. Danke für Deinen Erfahrungsbericht.
Viele Grüße
Ameise |
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SK838 Anfänger, der sich noch umschaut

Anmeldungsdatum: 18.10.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 18.10.2009, 18:44 Titel: |
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Ich backe immer nur Brot für den Bedarf der nächsten 7 bis 8 Tage und lagere es in einer Art Römertopf. Der Topf ist ca. 20 bis 30 Jahre alt und von der Fa. Scheurich Keramik.
Da der Topf mindestens 1 Mal am Tag geöffnet wird, bleibt mein Brot dort problemlos 1 Woche frisch und saftig.
Joachim _________________ Ein Pfirsich ist wie ein Apfel mit Teppich drauf. |
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Förmchenbäcker Auf Wunsch ohne Rang
Anmeldungsdatum: 20.12.2008 Beiträge: 225 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 19.10.2009, 19:30 Titel: |
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| Ich bewahre meine Brote seit langem in einer Papiertüte (vom Bäcker) in einer Stofftasche auf- trocknet erst nach ca 10 Tagen aus, schimmelt nicht und wird auch nicht hart, solange nicht nur ein 2-cm Knust übrig ist. |
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Utee Sauerteigfachmann


Anmeldungsdatum: 22.02.2010 Beiträge: 171
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Verfasst am: 05.07.2010, 20:03 Titel: |
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Moinmoin,
ich würde mein Brot auf gar keinen Fall in einer Plastiktüte aufbewahren. Es wird weich, die Kruste geht ganz schnell zum Teufel und es schmeckt nicht mehr. Und in Scheiben geschnitten aufbewahren geht überhaupt nicht.
Wir decken die Schnittfläche locker mit Alufolie ab, damit es nicht austrocknet und dann kommt das Brot lose in die Brotschublade, allerdhöchstens eine Papiertüte drüber, wenn's da mal voll zugeht.
LG von UTee |
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Eljakim Sauerteigbäcker


Anmeldungsdatum: 29.07.2010 Beiträge: 37 Wohnort: Wien 3
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Verfasst am: 09.08.2010, 17:05 Titel: |
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Hallo,
wenn ihr von Tüten redet, haben die so kleine Atem-Löcher drin, oder sind die quasi luftdicht?
Bin selbst grad am ausforschen wie ich die neue Qualität der Brote am besten halten kann. Wir haben derzeit einen 2 + bisschen Haushalt (9 Monate* und 2,5 Jahre) und so ist am Ende ein gut 1kg Brot nicht mehr ganz frisch.
Derzeit hab ich eben das Brot in einem (Holz) Brotkasten, und darin in so einem löchrigen Plastiksackerl. Is aber glaub ich nicht optimal.
lg und Grüße aus Wien!
PS: "Nummer 2" hat auch schon "kräftig" zugelangt beim Brot - is einfach schön zu wissen was im Brot drin ist, und das geht halt nur beim selber backen. |
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Utee Sauerteigfachmann


Anmeldungsdatum: 22.02.2010 Beiträge: 171
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Verfasst am: 09.08.2010, 18:43 Titel: |
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Hallo Eljakim,
wir sind auch nur noch zu zweit (meist). Deshalb teile ich meine 1750 g Teig und mache 2 Brote. Das zweite wird eingefroren, bis das erste aufgegessen ist.
LG von UTee _________________ Liebe Grüße von UTee |
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Förmchenbäcker Auf Wunsch ohne Rang
Anmeldungsdatum: 20.12.2008 Beiträge: 225 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 09.08.2010, 18:57 Titel: |
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Ich nehme einfach eine große Papiertüte vom Bäcker (Brötchentüte oder so).
Da packe ich das Brot rein und dann in eine normale Stofftasche.
Die hängt an meiner Küchentür, weil ich keinen Platz habe, sie irgendwo hinzulegen.
Viele Grüsse,
Sabine |
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