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Der Manz-thread

 
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RW5580
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 185
Wohnort: Österreich dem Marchfeld

BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 12:21    Titel: Der Manz-thread Antworten mit Zitat

Dieser Thread entstand aus diesem Thread
und soll allen Fragenden die Möglichkeit geben, Fragen zum Gerät und zum Backen darin zu stellen.

Gruß vom Mod



Hi Carola

die baguette sehen gut aus... obwohl viel zu perfekt... man merkt keine handarbeit Smilie trotzdem gratuliere !

das brot ist dir aber a bissl zu dunkel geworden... aber klar neuer ofen neue bzw. andere tücken !

l.g. RUDI
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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 20.04.2007, 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz genau, anderer Ofen, andere Tücken:

Liebe Manzbesitzer,

klärt mich doch bitte mal auf, was ich falsch mache....

Seit einer guten Woche habe ich ja nun das gute Stück und die Brote scheinen auch immer super zu werden, ich habe es ja teilweise hier auch gepostet.

Jetzt ist es mir aber schon zum dritten Mal mit Typenmehl passiert, dass das Innere des Brotes kletschig wurde. Zuletzt war es der Herbstlaib von Marla. Der klebt nur so am Messer, obwohl das Brot von außen perfekt aussieht. Ich habe alles nach Rezept gemacht, keine Experimente.

Wie ist das, muss ich den Dampf auch mal rauslassen? Wobei ich die Ofentür nach 15 min mal kurz aufgemacht habe, daran wird es wohl nicht liegen. Oder muss das Brot im Manz länger backen? Oder sollte man eine eher niedrige TA wählen?

Bin echt ratlos....
Lieben Dank
Elke

PS Der Vorteil ist, dass das Brot nach 4 Tagen draußen liegen immer noch nicht trocken ist Geschockt
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luggi0365
*sodalis honoris causa*


Anmeldungsdatum: 08.03.2006
Beiträge: 1208
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 20.04.2007, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elke,
auch von mir einen herzlichen glückwunsch zum Manz!
Viele grüeß und viel Spaß mit dem Teil, Reinhard.
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Du bist was Du isst.........
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Bernd, das Brot
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 41
Wohnort: Mittelhessen

BeitragVerfasst am: 20.04.2007, 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

@ elke carola:

versuch es mal wirklich mit etwas weniger Wasser. Im Gegensatz zum normalen Haushaltsofen dichtet der Manz sehr gut ab und trocknet nicht beim Backen.
Mit welchem Temperaturverlauf backst Du und wie lange?
_________________
es grüßt,

Bernd das Brot
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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 20.04.2007, 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bernd,

ich backe die ersten 15 min bei 250°C und dann noch ca. 55 min bei 200°C, zumindest beim Herbstlaib.

Den Teig fand ich für meine Verhältnisse sogar relativ fest und Herr Kirmeier, bei dem ich ein Manz-Seminar gemacht habe, arbeitet auch mit einer TA von 180 bei Weizenvollkorn. Da ging alles gut.

Oder es ist doch die Backzeit?

Vielen Dank jedenfalls für deine Hilfe
Elke
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wopa
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 20.04.2007, 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Temperatur und Dauer stimmt für ein ca. 1500 g Brot.
Evtl. vergessen das Abschirmblech zu entfernen ?

Brot mal 15 Min. länger im ausgeschalteten Ofen liegen lassen. Geringe Backtemperatur (200°C) und Eigendampf könnten eine längere Backzeit erforderlich machen.
_________________
Gruß Wolfgang

Ich bin der mit dem Schrank voll Maßstäbe - und das ist gut so !
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Ofen-Bäcker
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 22.03.2006
Beiträge: 106
Wohnort: Oberhessen

BeitragVerfasst am: 21.04.2007, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo elkecarola,

backe im Manz alle freigeschobenen Roggen- und Roggenmischbrote wie folgt:

-Ohne Abschirmbleche
-auf ca. 240°C vorgeheizt
-Vor dem Einschießen Temperaturwahlschalter hoch stellen sodaß der
Ofen wieder mit voller Heizleistung heizt
-Teiglinge einschießen
-ca. 12 bis 15min(je nach Bräunungsgrad) bei voller Heizleistung Anbacken
-nach der Anbackzeit schalte ich den Ofen aus

Die Backzeiten sind wie folgt:
-bei drei Teiglingen mit je 840g auf einer Etage ca. 45-50 min
-bei einem Teiglingen mit 2500g auf einer Etage ca. 60-70 min
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Gruß
Der Ofen-Bäcker

Altes Brot ist nicht hart!!!

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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 21.04.2007, 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

Echt, das Abschirmblech hat Auswirkungen auf die Feuchtigkeit im Brot?

Das hatte ich noch drin und bei den Baguettes oben nicht. Obwohl es in der Anleitung eigentlich genau umgekehrt heißt Verlegen

Ich dachte, dass das nur Auswirkungen auf die Kruste und die Bräunung hat.

Aber ich lasse es jetzt mal weg und lasse auch das Brot noch länger drin.

Das muss doch irgendwie gehen Winken

Lieben Dank euch beiden!
Elke
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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 21.04.2007, 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Also ich hab jetzt hier auch nochmal quergelesen und das mit den 92°C gefunden.

Das Brot ist jetzt insgesamt eine Stunde im Ofen. Ich habe mal mit dem Fleischthermometer gemessen, es sind 95°C drin - und Teig klebt heftig am Thermometer Geschockt

Jetzt habe ich den Ofen mal ausgeschaltet und lasse das Brot noch drin (der Ofen hat aktuell ca. 200°C)

Oder???

Liebe Grüße
Elke
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wopa
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 21.04.2007, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

Die Sache mit den Thermometern kannst Du im Manz vergessen.

Das Abschirmblech verringert die Oberhitze und beim nachheizen automatisch die Bräune, dadurch wird das Gebäck nicht so schnell dunkel. Dies hat zur Folge: Das Brot muß bzw. kann länger gebacken werden ohne das es schnell schwarz wird. Das Abschirmblech nimmt dir so ca. 30°C bei der Oberhitze weg.

Abschirmblech wird verwendet, wenn das Gebäck lange und bei hoher Temperatur gebacken werden soll z.b. ein 5 Pfund Laib oder Kuchen, Brote in Backformen. Freigeschobene Brote, Pizzen etc generell ohne Abschirmblech.

Roggenlastige Brote werden von der Farbe so moorbraun und dies ist normal.
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Gruß Wolfgang

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ElkeCarola
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 21.04.2007, 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank, wopa.

Also das Brot ist jetzt fast 2 Stunden drin, bei einem Teiggewicht von ca. 1800g - und es klitscht immer noch!

Dabei fällt mir ein, dass ich kürzlich neues Mehl gekauft habe. Könnte es evtl. am Roggenmehl liegen?

Wenn ich tatsächlich auswuchsgeschädigtes Mehl erwischt habe, kann ich noch lange mit dem Manz herumprobieren Mit den Augen rollen

Mein erstes Brot war ein reines Roggenvollkornbrot, das ist problemlos was geworden. Hmmmmm.....grübel

Vielleicht setze ich gleich mal ein paar Semmeln an zur Probe.

Viele Grüße
Elke
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wopa
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 21.04.2007, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elke,

an der Backzeit liegt es nicht. Versuche mal diese Variante: Anheizen auf Anbacktemperatur. Backen bei voller Anbacktemperatur bis die gewünschte Bräunung fast erreicht und dann auf 210 °C einstellen und ausbacken. Nach halber Backzeit die Türe kurz öffen und den Dampf raus lassen. Bei dieser Variante bleibt der Ofen eingeschaltet und wird wohl während der Zeit ab und zu aufheizen, dadurch bekommt dann das Brot die restliche Farbe.

Bei Verwendung einer Etage kann die Hitze vom 30/2 schneller absacken als bei Verwendung beider Etagen - gehe mal davon aus, aber Ofen-Bäcker wird es wohl aus der Praxis wissen.
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Gruß Wolfgang

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ElkeCarola
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 21.04.2007, 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo wopa,

also ich habe gerade mal schnelle H***-Semmeln Verlegen gebacken und die sind einwandfrei.

Möglicherweise ist es wirklich das Roggenmehl. Blöd, dass es da wohl keine Möglichkeit gibt, das zu überprüfen.

Was mache ich jetzt damit? Kann man sowas in kleineren Anteilen mitverbacken, mit "gutem" Roggenmehl oder mache ich damit das gute auch kaputt?

Viele Grüße
Elke
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wopa
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 21.04.2007, 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elke,

ich würde dieses Roggenmehl für Roggen-Sauerteig verwenden und für den Roggenmehlanteil dann Neues nehmen.
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Gruß Wolfgang

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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 22.04.2007, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich kann jetzt tatsächlich Entwarnung geben:



War wohl tatsächlich das Mehl Böse

Das mit der Unterhitze muss ich noch optimieren, aber sonst sieht es ganz gut aus, denke ich.

Danke an alle für die hilfreichen Tipps. Jetzt weiß ich zumindest, wie es ist, wenn das Mehl nix taugt.... Geschockt

Bin gespannt auf die Münchner Hofbräumühle Auf den Arm nehmen

Liebe Grüße
Elke
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 22.04.2007, 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

ElkeCarola hat Folgendes geschrieben:
Was mache ich jetzt damit? Kann man sowas in kleineren Anteilen mitverbacken, mit "gutem" Roggenmehl oder mache ich damit das gute auch kaputt?


Gibs Deinem Müller vertrauensvoll wieder zurück.
Und wenn er es nicht will, so lasse es trotzdem stehen und verabschiede Dich mit dem Satz: "Ab sofort kaufe ich mein Mehl woanders".

Zieht bei meinem Müller ganz gut...
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Habe die Ähre!

Pöt

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gär-linde
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 1533
Wohnort: Im Bergischen Land

BeitragVerfasst am: 22.05.2007, 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Endlich wieder Zeit um zu schreiben.
Ich war noch eine Woche mit Freunden im Urlaub ( Radtour an Fulda und Werra ) und was sehe ich, als ich mit dem Zug von Frankfurt nach Fulda fahre? Langenselbold! Mensch, wenn ich das früher gewusst hätte, wäre ich doch gleich aus dem Zug gesprungen, um eins von Wopas gelungenen Broten zu kosten.... Winken
Naja, ich hab auf jeden Fall mal gewinkt. Die Anderen wollte irgendwie nicht aussteigen... Sehr glücklich
So. Jetzt aber zum eigentlichen Thema.
Ich hab den Manz jetzt 1 Monat und bin wirklich angetan.
Man muss sich erst mal an das völlig andere Backen gewöhnen, deshalb ist am Anfang nicht alles gelungen, aber man wächst rein und begeistert sich.

Mein Lieblings-Landbrot:





Ein "70R:30W" von Hamelman ( ich muss noch lernen, wann man früh genug runterschaltet Sehr glücklich
( Aber aprospos runter/ausschalten:Bei Manz sagt man ja, dass mit dem Ausschalten des Ofens eine weichere Kruste erreicht wird ( niedrigere Temperatur--> höhere relative Luftfeuchtigkeit), weswegen ich das erst mal mit Skepsis versucht habe.
Backofen auf 250° vorgeheizt, Brot eingeschossen und schon nach 20 Minuten ausgeschaltet. War immer noch zu braun, aber die Kruste war knusprig und nicht weich.Lecker!





Mehdis " Mein Perfektes Brot" ( Rezept bei Dieter) Lecker, aber zu mild für mich.



und meine nicht wirklich schönen, aber schweineleckeren Laugenbrezeln-
die werd ich bestimmt noch viel öfter machen.



Offtopic an
Spargel geschält in den Bräterdeckel und unabgedeckt bei 130° 30-40 Minuten -zart, saftig, viel aromatischer, und endlich wird die sauce hollandaise nicht dauernd verwässert.
Dazu Kartoffeln im offenen Topf 45 Minuten -schmecken wie Folienkartoffeln..mmmhm.
Arbeiten uns gerade auf die für uns perfekte Pizza hin...

Offtopic aus

So, und noch eine Frage:
Kühlt der Manz besser geöffnet oder geschlossen aus?
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Gruß Gär-linde

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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 23.05.2007, 08:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gärlinde,

Bis ja dann durch den Nabel der EU gefahren (Meerholz) und nicht nur durch Langenselbold. Sehr glücklich

Der Ofen kühlt wie jeder andere Ofen auch "offen" am Besten aus und auch die Restfeuchtigkeit verfliegt schneller.

Weiterhin viel Spaß mit dem Manz.
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Gruß Wolfgang

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Ofen-Bäcker
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 22.03.2006
Beiträge: 106
Wohnort: Oberhessen

BeitragVerfasst am: 24.05.2007, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

gär-linde hat Folgendes geschrieben:
...Backofen auf 250° vorgeheizt, Brot eingeschossen und schon nach 20 Minuten ausgeschaltet. War immer noch zu braun....


Bräunung wird über die Anbackzeit (bei voller Hitze)realisiert.

Bei mir:
schwache(helle)Bräunung 12 min. oder geringer
normale Bräunung(was ist normal?) max. 15 min.

Weiterhin viel Erfolg.
_________________
Gruß
Der Ofen-Bäcker

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gär-linde
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 1533
Wohnort: Im Bergischen Land

BeitragVerfasst am: 24.05.2007, 08:41    Titel: Antworten mit Zitat

Aha! Danke!
Die bei Manz reden immer so von 30 Minuten....
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Gruß Gär-linde

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Do-back
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 18
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 24.05.2007, 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

und meine nicht wirklich schönen, aber schweineleckeren Laugenbrezeln-
die werd ich bestimmt noch viel öfter machen.

@ gär-linde:

könntest du mir das Rezept für die Laugenbrezeln geben, bzw. ins Forum stellen? Pöt huldigen

Die sehen phänomenal lecker aus!!!
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Bernd, das Brot
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 41
Wohnort: Mittelhessen

BeitragVerfasst am: 24.05.2007, 14:55    Titel: Laugenbrezeln-Rezept Antworten mit Zitat

Hallo Do-back,

bin zwar nicht Gär-linde, aber mit dem Manz-Laugenbrezeln-Rezept kann ich auch dienen. Sind wirklich schweinelecker, bedeuten aber auch: Sonntags gut anderthalb Stunden vor der Familie aufstehen...

Laugenbrezeln a la MANZ

Zutaten (für 2 Backbleche, 22 Stück)
1100g Weizenmehl Type 550
8o g Butter oder Schweineschmalz
30 g Salz
2 Würfel Hefe (gibt es auch Sauerteig-Brezeln? Sollte gehen!)
600 ml kaltes Wasser
Brezellauge (Natronlauge NaOH, ca. 3%ig) zum Belaugen
grobes Salz zum Bestreuen

Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf die Lauge) gut zu einem festen Teig verkneten und 30 min ruhen lassen. Teig in 80 g-Stücke teilen und auf Zigarrengröße rollen. 5 min ruhen lassen und dann weiter zu dünnen Strängen mit einer kleinen Kugel an den Enden (!) ausrollen. Dann Brezeln schlingen (kann man bei Manz-Backseminaren lernen) und diese nochmals 15 min ruhen lassen.
Dann die Teiglinge kurz in Lauge tauchen, gut abtropfen lassen, einschneiden und mit grobemSalz bestreuen.

Backen:
In den auf 210 Grad vorgeheizten Ofen einschieben und bei dieser Temperatur ca. 20-25 min backen.
_________________
es grüßt,

Bernd das Brot
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Do-back
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Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 18
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 24.05.2007, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Bernd!
Vielen Dank für die schnelle Antwort, hab allerdings allergrößte Pobleme an Natron für die Brezellauge zu kommen, hab allerdings dazu einen eigenen Thread aufgemacht.
Dir lieben Dank! Sehr glücklich
_________________
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catschu
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 04.06.2007
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo an alle Manz-Bäcker, ihr habt mich überzeugt, ich kauf mir jetzt auch einen. Da der Händler ziemlich weit herfährt, wäre es gut, ich würde auch gleich alles nötige an Zubehör mitbestellen. Was benutzt ihr so?
Macht ihr Brot immer direkt oder mit Blech, Backfolie drunter?
Kann ich auch normale Backfolie verwenden? Bei meiner steht zB. drauf: nur bis 220 Grad. Wenn ich jetzt auf 250 vorheize, wird da irgendwas freigesetzt?
Ist für Kleinzeug ein Lochsieb oder ein normales besser geeignet/ nötig?
Es gibt auch ein Baguette-Blech, ist das Käse oder gut?
Brauch ich diesen Spezialreiniger oder geht auch was "Normales."
Wie gesagt, als 1 Lieferung kommt mich das halt billiger, wenn ich jetzt aber vorsorglich x unnötige Sachen bestelle, ist es natürlich wieder viel teurer Mit den Augen rollen
LG catschu
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Bernd, das Brot
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 41
Wohnort: Mittelhessen

BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo catschu,

ich backe viel (freigeschobenes Brot, Pizza, Brezeln etc. mit Dauerbackfolie direkt auf dem Ofenboden. Die normale Backfolie würde ich nicht nehmen, die hält das nicht aus.

Wenn man Plätzchen etc. backen will und nicht viel Platz hat, sind Backbleche natürlich ganz praktisch zum Vorbereiten und stapeln. Ich habe zwei einfache Alubleche.

Was man m.E. nicht unbedingt braucht, sind die meisten anderen Spezialformen und Bleche (Lochbleche hab ich nicht probiert, denke mir aber: dann kann man gleich auf dem Boden backen...). Ich backe jedoch oft 8 Kastenbrote auf einmal in meinem Manz-Setzkasten, das ist wirklich energiesparend! Werden auch alle gut.

Manz-Reiniger ist schon ein Teufelszeug, ansonsten geht auch Profi-Küchenreiniger. Mit "normalen" Mittelchen bekomme ich den Manz manchmal nicht sauber...

Was ich immer mitbestellen würde ist Brezellauge, wie man hier ja hört ist die nicht immer leicht zu bekommen.

Ach ja: für mich ein unbedingtes "muss" ist der Brotschieber aus Buchensperrholz. Der ist echt praktisch, besonders wenn man nur auf Folie backt.

Viel Spaß!
_________________
es grüßt,

Bernd das Brot
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gär-linde
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 1533
Wohnort: Im Bergischen Land

BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

Jo, kann ich nur bestätigen.
Ich hab allerdings nach dem genialen Seminar auch noch einen Bräter aus Edelstahl dazugekauft, in dem man wunderbar garen und grillen kann.
Die Backfolie von Manzist für mich ein Muss.
Ich lege nichts so auf den Boden.
Und die anderen Dauer-Backfolien sind auch nicht so stabil wie die von Manz.
Den Brotschieber kann man woanders auch wesentlich günstiger bekommen, dann allerdings nicht so groß.
Nachdem ich mir letztens den Arm verbrannt hab und mir davor auch noch meine Backhandschuhe am megaheißen Abschirmblech innerhalb von Millisekunden total verkokelt sind, hab ich mich jetzt noch für die Anschaffung der Handschuhe ( extra lang) entschieden.
Das Lochblech preist Manz an, weil es sich nicht so verziehen soll wie das normale Aluminiumblech ( welches sich ja nach dem Abkühlen auch wieder begradigt)
Aber mein normales Alublech hat sich noch nie verzogen. Bis jetzt jedenfalls nicht... Smilie
Der Ofenreiniger ist in der Tat ein Höllenzeug ( nicht ohne Handschuhe benutzen), ich hab aber noch nichts anderes alternativ probiert.
Für welchen hast Du Dich denn entschieden?
Und wo kommst Du her?
Schadet nicht, noch ein kleines Seminar zu besuchen. Dann könnte man ihn auch gleich mitnehmen... Sehr glücklich
_________________
Gruß Gär-linde

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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verwende das Lochblech mit Dauerbackfolie für Brötchen, Stollen, Blätterteigteile, Makronen und Laugengebäck. Bei freigeschoben Brot direkt auf die Platte ohne Backfolie etc. Backofenreiniger von Manz mal zur Grundreinigung ansonsten einen normalen Reinigungsstein. Den Multibräter zum kochen und vor allem zum grillen von Geflügel (spritzt im Gegensatz zur Jenaer-Glasbräter nicht). Setzkasten benutze ich sehr, sehr selten da die Seiten der Brote keine richtige Kruste bilden. Natürlich kommt noch die Manz-Brezellauge hinzu und ebenso den Brotschieber und die Backhandschuhe.


Das Lochblech ist in der Tat wesentlich besser als das Normale, da es sich selbst beim backen von 2 Brötchen nicht verzieht und auch die Backhitze besser und schneller an die Gebäcke weitergeleitet wird. Im Gegensatz zur Gär-linde benutze ich keine Handschuhe bei der Verwendung von Reiniger. Folie oder gutes Backpapier direkt auf die Platte nur bei Pizza, Dinette, Flammkuchen & Co.
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Gruß Wolfgang

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Zuletzt bearbeitet von wopa am 26.06.2007, 22:36, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Bernd, das Brot
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
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Wohnort: Mittelhessen

BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wopa!

Was ist den bitteschön ein Reinigunsstein? Harte Seite vom Glitzi-Schwamm? Winken
Ne, ehrlich: kenn ich noch nicht!
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es grüßt,

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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 26.06.2007, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Manz heißt er: Bester Univeral Reiniger

Von anderen Firmen: Grüner Stein, Putzfee, Reinigungsstein etc.
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Wolfgg
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 27.06.2007, 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

Niemals mit der harten Seite von irgendwelchen Topfreinigungsschwämmen auf der Bodenplatte oder anderen Edelstahlteilen. Werden hoffnungslos zerkratzt!

Eingebranntes Fett geht mit Reinigungstabs für Spülmaschinen gut weg. Mit etwas Wasser angefeuchtet vorsichtig über die betreffenden Stellen reiben. Handschuhe!

LG Wolfgang
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catschu
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Anmeldungsdatum: 04.06.2007
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 27.06.2007, 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank, da weiss ich ja jetzt Bescheid.
Gär-linde: ich komm aus Liechtenstein ( Fürstentum, nicht D),
der Händler kommt aus der Schweiz. Ein Seminar würde ich gerne besuchen, ist mir aber zu weit. Der Händler will mich aber auch etwas instruieren.
Entschieden hab ich mich für den 30/3, da unser normaler Backofen oft zu klein und auch schon etwas ältlich ist. Wenn der dann in näherer Zukunft den Geist aufgibt, hab ich einfach "nur" noch den Manz, der sollte dann gross genug sein. Platzmässig geht das glücklicherweise, da der Waschturm hinter der Küche sowieso in den Keller wandern soll, in diese Nische passt er genau rein.
Dann setz ich mich mal ans Telefon und lass die Bestellung raus.
Folie und Reiniger, Handschuhe (ich bin auch meist irgendwo angekokelt) und Brotschieber, Bräter und 1 Lochblech, Lauge, Malz und die Bätentatzenform, so eine such ich nämlich schon lange.
Danke an alle, LG catschu
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Brigittet
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Anmeldungsdatum: 19.02.2007
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BeitragVerfasst am: 28.06.2007, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Habe heute auch eine Manz 30/2 bestellt. Dazu die Kombipfanne und 2 Alu-Bleche.
Habe dann bestimmt noch viele Fragen und hoffe, das jemand mir hilft.

Gruß Brigitte
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guycalledbread
Anfänger, der sich noch umschaut
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BeitragVerfasst am: 30.11.2018, 12:03    Titel: Manz 30/1 als Gärbox nutzbar? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
dies ist mein erster Beitrag hier im Forum und ich bin auch gerade dabei meine allerersten Brote zu backen. Mein allererstes vorgestern war lecker aber hart Smilie

Jetzt wollte ich mein Anstellgut anfüttern und habe es 6h in den Manz (30/1) bei 30 Grad Temperatureinstellung gestellt...und es sieht jetzt aus wie halb gebacken. Ich habe mit dem Thermometer den Teig gemessen und es sind 50 Grad. Wahrscheinlich ist der Manz nicht so genau im unteren Bereich? Habt Ihr da Erfahrung? Vielleicht heize ich das nächste mal wieder auf 30 Grad (aka 50 Grad) und schalte ab, lasse etwas Wärme entweichen und stelle das Anstellgut dan rein und hoffe, dass die Wärme nur langsam fällt. Meine beste Ehefrau von allen wäre von einer zusätzlichen Gärbox nicht begeistert, daher: was meint Ihr: kann ich den Manz als Gärbox nutzen?
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kupferstädterin
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BeitragVerfasst am: 30.11.2018, 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlich Willkommen Pöt huldigen
Mit einem Vornamen müssen wir uns nicht Deinen komplizierten Nickname einprägen Sehr glücklich

Die Erfahrung musste ich auch machen, dass der Manz keine niedrigsten Temperaturen kann Mit den Augen rollen
Wenn Du allerdings eine Schüssel mit heißem Wasser in den Manz zu Deinem Sauerteigtöpfchen stellst hast Du eine simple Gärbox Winken
Das Wasser erwärmt den Backraum und Dein Sauerteig hat ein kuscheliges Plätzchen

Liebe Grüße Uta
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guycalledbread
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Anmeldungsdatum: 29.11.2018
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BeitragVerfasst am: 01.12.2018, 07:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Uta,

Frank...das ist mein Name. Ich kam noch nicht dazu eine Signatur zu erstellen - aber das wird gleich nachgeholt Winken

Jedenfalls vielen lieben Dank für Deine Antwort: Zum einen bin ich froh, zu wissen, dass ich mit dem Problemchen nicht alleine bin und somit auch der Manz nicht defekt ist. Zum anderen klingt Dein Tipp nach einer guten Lösung. Aber um sicherzugehen: Du stellst heißes Wasser in den Manz, läßt aber alles ausgeschaltet und nutzt nur die doppelte Isolierung, die dann die Wärme nur langsam verliert, richtig? Hast Du das auch schon so gemacht? Wie lange hält der Manz denn so ungefähr die Wärme?

Wie auch immer: ich werde das bald ausprobieren und teile dann meine Erfahrung...
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Habe die Ähre und beste Grüße aus Taiwan!
Frank
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kupferstädterin
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BeitragVerfasst am: 01.12.2018, 08:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frank,
liebe Grüße nach Taiwan Winken
Genau, einfach ein Gefäß mit heißem Wasser in den kalten Manz stellen. Wie lange die Wärme in Zeit anhält kann ich nicht sagen, aber für die Einstufenführung reicht ein kuscheliges Nestchen zu Beginn der Reifezeit, durch die doppelte Isolierung kühlt es nicht zu schnell aus
Liebe Grüße Uta
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Zuletzt bearbeitet von kupferstädterin am 23.12.2018, 15:06, insgesamt einmal bearbeitet
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guycalledbread
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Anmeldungsdatum: 29.11.2018
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BeitragVerfasst am: 02.12.2018, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

kupferstädterin hat Folgendes geschrieben:
Hallo Frank,
liebe Grüße nach Taiwan ????

Ja, unser Haus steht 50m vom Pazifischen Ozean entfernt und wir haben Bananen & Kokosnüsse im Garten. Aber gutes Brot ist hier schwer zu finden: Taiwaner sehen Brot eher als Dessert: Mit Weißmehl, Milch, Butter und Zucker! Daher die Devise: Selbst ist der Auswanderer Smilie
Jedenfalls nochmals Danke für Deine schnelle Antwort und den guten Tipp!
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Habe die Ähre und beste Grüße aus Taiwan!
Frank
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guycalledbread
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Anmeldungsdatum: 29.11.2018
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BeitragVerfasst am: 23.12.2018, 04:40    Titel: Erfahrung Manz Ofen als Gärbox Antworten mit Zitat

Wie versprochen hier meine Erfahrung mit dem Manz Ofen als Gärbox:
Der Tipp mit heißem Wasser war gut: Ich habe ein Holzbrett in den Ofen gestellt und kochendes Wasser in einen kleinen Kochtopf mit Deckel darauf gestellt. Der Sauerteigansatz kam daneben zusammen mit einem Thermometer. Die Temperatur steigt so bis 36-38 Grad und fällt dann sehr langsam ab. Nach 12 Stunden (über Nacht) ist die Temperatur dann bis 26 Grad runter. Außentemperatur ca. 20 Grad. Das funktionierte sehr gut mit meinem Sauerteigansatz über 5 Tage. Wie gesagt: Den Ofen nicht einschalten...auch auf Nullstellung mit eingeschalteter Lampe hat der Ofen über 50 Grad geheizt!
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Habe die Ähre und beste Grüße aus Taiwan!
Frank
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kupferstädterin
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BeitragVerfasst am: 23.12.2018, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frank,

das passt doch dann Sehr glücklich
wenn Du mit Marlas Einstufenführung arbeitest hast Du schon optimale Gärraumtemperaturen Cool

LG Uta
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Hobbykoch17
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BeitragVerfasst am: 23.12.2018, 15:15    Titel: Re: Erfahrung Manz Ofen als Gärbox Antworten mit Zitat

guycalledbread hat Folgendes geschrieben:
Der Tipp mit heißem Wasser war gut: Ich habe ein Holzbrett in den Ofen gestellt und kochendes Wasser in einen kleinen Kochtopf mit Deckel darauf gestellt...

... nur dafür braucht man keinen Manz - das geht mit jeder Kühl- oder Styroporbox um ein paar Euro & einem mit lauwarmem Wasser angefüllten 5l-Kanister mindestens genau so gut.

LG
Reinhard
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Hobbykoch17
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Anmeldungsdatum: 15.09.2014
Beiträge: 1150
Wohnort: AT-Ost

BeitragVerfasst am: 19.11.2019, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

lasst mich diesen Thread wieder mal ausgraben ... und die provokante Frage stellen: 'Bringt's ein Manz?'

Habe zu dem Thema quer gelesen - der 1. Absatz dieses oder jenes Posting (nur als Beispiel) lassen mich grübeln (bei uns bietet sich u.U. Gelegenheit für ein 2. Backrohr...). Heißt: beim bewährten, alten Miele mit Backstein bleiben - oder über Neues nachdenken.? Irgendwie scheint das Backen im Manz anders zu sein - aber ist es besser (wobei es mir nur um die Backergebnisse geht, nicht um Kostenersparnis)?

Thx für Input,
Reinhard[url][/url]
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Hermann.
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Anmeldungsdatum: 09.02.2008
Beiträge: 101
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BeitragVerfasst am: 20.11.2019, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Reinhard,

ich habe einen älteren Manz (eine Backkammer) und bin damit sehr zufrieden. Genutzt wird er zum Brot- und Pizzabacken, für Aufläufe, Kuchen, Torten usw. Unser Siemens eigentlich nur noch, wenn Grill- oder Microwellenfunktion benötigt wird.

Im neuen Manzprospekt wird der "Perfektus" vorgestellt. Er hat angeblich eine kurze Aufheizzeit. Die Aufheizzeit ist ein Minuspunkt meines Manz. Und natürlich der Preis. Weinen
_________________
Grüße aus dem Unterallgäu
Hermann
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Towanda
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 03.06.2011
Beiträge: 174

BeitragVerfasst am: 20.11.2019, 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Reinhard,

ich habe meinen Manz seit 1986 und würde ihn nicht hergeben wollen - es ist der einziger Backofen in meiner Küche, ich mache darin wirklich alles, von Obst und Gemüse trocknen bis zum Schweinebraten, von Plätzchen bis Brot und Kuchen - einfach alles.

Die Elektroherde damals waren fürs Brot backen einfach nicht geeignet, deshalb habe ich mir den damals gekauft und bin bis heute sehr zufrieden. Die heutigen Backöfen haben da sicher ganz schön aufgeholt.

Grüße, Towanda
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Gondolina
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 23.11.2014
Beiträge: 168
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.08.2020, 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

Liebes Backvolk,

übernächste Woche holen wir unseren Manz-Backofen (Einbau, mit einer Etage).
Gerade mache ich eine Liste, welche Zubehörteile ich noch dazu kaufen möchte.

Ich habe zwei Fragen an Euch Manzbäcker:
Wenn Backbleche genutzt werden (für Brötchen, Pizza oder Baguette etc.), heizt Ihr die im Manz vor?
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Backpapier, „kokelt“ das bei hohen Temperaturen an?

Vielen Dank für Eure Antworten Sehr glücklich.

Gruß von Gondolina.
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Petrowitsch
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 2486
Wohnort: Hochschwarzwald - Baden

BeitragVerfasst am: 01.08.2020, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Gondolina hat Folgendes geschrieben:
... Welche Erfahrungen habt Ihr mit Backpapier, „kokelt“ das bei hohen Temperaturen an?
Hallo Gondolina,
ich bin zwar kein Manz-Bäcker aber habe auch Erfahrung mit Backpapier! Winken

Auf der Packung steht (MUSS!), bis zu welchen Grad-Zahlen der Hersteller "sein" Papier frei gibt!
Bei unserem "Muster" hier steht: hitzebeständig bis 220°C!

"Man" kan auch höher gehen! Auf den Arm nehmen
Dann übernimmt der Hersteller aber keine Garantie für Schäden irgendwelcher Art!

Daher, weil ich beim Brot-Backen mit den Temperaturen deutlich höher gehe, nehme ich dort Dauerbackfolie! Die geht im Schnitt bis 260°C und das reicht mir (meistens)! Cool

Eine Alternative zum Backpapier und Dauerbackfolie sind Silikon-Matten. Die gehen meistens auch bis 260°C, sind aber dicker und behindern die Wärmeleitung etwas!

Herzliche Grüße

Petrowitsch (#56)
_________________
Es gibt noch viel zu tun - backen wir's an!
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Hermann.
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 09.02.2008
Beiträge: 101
Wohnort: Unterallgäu

BeitragVerfasst am: 02.08.2020, 04:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gondolina,

ich verwende nur Dauerbackfolie. Das mitgekaufte Backblech habe ich einmal benutzt und seit dem liegt es im Schrank.

Für Aufläufe, Torten und ähnliches nehme ich die Bleche oder Formen aus dem normalen Herd.
_________________
Grüße aus dem Unterallgäu
Hermann
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