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ketex
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 1695
Wohnort: Ostwestfalen

BeitragVerfasst am: 15.04.2008, 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Joschi,

danke für die schnelle Antwort.

Und nun zu meiner Miche. Teig gut vermischt und nach dem Falten auch mehr Stand im Teig, Einschießen ging super und der Teigling wuchs und wuchs. Mir schwante nichts Gutes:




Und dann kam das böse Erwachen beim Anschnitt:



Was ist passiert. Klebergerüst evntuell nicht genug ausgeprägt?
Zu kurz geknetet?

Hast Du eine Erklärung? Ich bin etwas ratlos! Geschockt
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Ketex -Der Hobbybrotbäcker- (immer noch Lehrling)

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nontox
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 1854
Wohnort: Landshut Niederbayern

BeitragVerfasst am: 15.04.2008, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Das Klebergerüst war gut, sieht man auch, nur hat der arme Kerl Übergare gehabt und oben konnte das Klebergerüst einfach nicht mehr halten, was es versprach.
Im Lauf der Gare wird der Kleber weicher, sodass er dann am Ende zwischen den großen Blasen reißt und solche Luftzelte entstehen lässt.
Ja, schade, aber schmecken tut es sicher trotzdem.

Kopf hoch sagt

Joschi
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ketex
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 1695
Wohnort: Ostwestfalen

BeitragVerfasst am: 15.04.2008, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für Deine Erklärung Joschi.

Ja, schmecken tut´s wie immer. Super lecker! Winken Winken
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Ketex -Der Hobbybrotbäcker- (immer noch Lehrling)

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eibauer
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Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 437
Wohnort: Oberlausitz

BeitragVerfasst am: 15.04.2008, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

hast dich also sdchon rangewagt, ketex.
Sieht doch gut aus.
Die paar Blasen...Hauptsache es schmeckt.

HBG
eibauer
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eibauer - wir backen das schon
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ketex
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 1695
Wohnort: Ostwestfalen

BeitragVerfasst am: 17.04.2008, 07:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo eibauer,
ist mein 3. Versuch.
Morgen ist der nächste dran. Cool
Es schmeckt trotz der Blasen, nur der Honig läuft immer durch. Mit den Augen rollen Auf den Arm nehmen
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Gernot
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 08.04.2008
Beiträge: 182
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 30.04.2008, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zu welcher TA würden die Miche-Experten raten, wenn man den Teig nur aus Dinkel macht? Am besten puren Dinkel-VK, notfalls hätte ich auch noch 812er Dinkel da.
Roggen verträgt ja normalerweise ca. 20-25% mehr Wasser, bei 20% weniger Roggen wären das also 4-5% weniger TA, also TA 178-179. Ist das einigermaßen plausibel?

Der Hintergrund ist, daß jemand, den ich gerne beschenken möchte nur Dinkelbrot ißt/verträgt.

Danke schonmal
g
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nontox
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 1854
Wohnort: Landshut Niederbayern

BeitragVerfasst am: 30.04.2008, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Dinkel ist relativ laff, da würde ich mit einer TA von 175 anfangen und mich dann langsam rantasten - ich weiß momentan echt nicht, wie Dinkel sich verhält - hab schon lange nicht mehr damit gebacken.

Joschi
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bianchifan
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1783
Wohnort: am Nützenberg, oberhalb der Schwebebahn, wo man die Robben aus dem Zoo noch hört

BeitragVerfasst am: 30.04.2008, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Gernot hat Folgendes geschrieben:
also TA 178-179. Ist das einigermaßen plausibel?

Ist es!
Huch, da denkt ja einer mit.. Geschockt Winken

Nur - mit einem Miche hat das ganze dann nichts mehr am Hut.
Ich backe DVK-Brote übrigens mit TA 178 bei gutem Mehl bzw. mit ascorbem Additiv Auf den Arm nehmen
In dem verlinkten thread findest Du noch eine Menge zusätzlicher Anregungen
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ja, mir san mim Radl.... Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht
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Gernot
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 08.04.2008
Beiträge: 182
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 30.04.2008, 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, bianchifan, für den Link. Kannte ich noch nicht, das Forum.
Wo bekommst du Acerola her? Und in welcher Form? Du wirst doch nicht die Früchte einarbeiten, oder
g
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ketex
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 1695
Wohnort: Ostwestfalen

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Joschi,
bei mir ist die lange Gehzeit (2,5 Std. mit Falten) und 2,5 Std im Garkörbchen viel zu lange.
Liegt das an der Außentemperatur?
Ich habe in der Gärbox 25 - 26°.

Im Garkorb ist die Gärzeit max. 1,5 Std. sonst habe ich Übergare.

Hier mein letzter Versuch nach 80 min. Gare:


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Gernot
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Anmeldungsdatum: 08.04.2008
Beiträge: 182
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Na das sieht doch ganz prächtig aus. Ich wüßte nicht, wie ich das lieber hätte. Gratulation!
g
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nontox
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 1854
Wohnort: Landshut Niederbayern

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Gerhard

Na, das macht mich ja schon fast neidisch... wenn das nach 80 Minuten so aussieht, dann ist alles richtig gewesen!
Die etwas kürzere gare dient natürlich der Festigkeit des Teiges, der sonst schon sehr erschlafft - daher der optimale Ofentrieb bei Dir!

Super! Pöt huldigen Pöt huldigen
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gär-linde
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 1533
Wohnort: Im Bergischen Land

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Mensch ketex, das sieht ja genial aus!!!!!!!!
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eibauer
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Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 437
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BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

...das muß man schon sagen,
im fernen Ostwestfalen entwickelt sich was...
ein Spitzenbäcker.

Ketex das Ding sieht klasse aus.

HBG
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Steinmeister
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
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BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gerhard,
sieht erstklassisch aus Dein Brot, werde es auch wieder backen....forderst einen ja richtig raus Winken

LG

Hartmut
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ketex
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 1695
Wohnort: Ostwestfalen

BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 07:42    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Euch allen, aber ich wollte eigentlich wissen, ob Ihr auch die Erfahrung mit der verkürzten Gare gemacht habt? Mit den Augen rollen

@eibauer
Meines Wissens sitzt in der Nähe von Dresden auch so ein Spitzenbäcker. Der braucht sich auch nicht mehr zu entwickeln. Winken
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gär-linde
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 1533
Wohnort: Im Bergischen Land

BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Und der aus dem Saarland... Winken meine Güte, da war ich letztens ein paar Tage Rad fahren, das ganze Saarland hat nach Steinmeisters Broten geduftet...
Im Juni werde ich in der Nieder-Lausitz sein...mal gucken, wie weit der Duft reicht...
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Gruß Gär-linde

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Steinmeister
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 100
Wohnort: Im schönen Saarland

BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

gär-linde hat Folgendes geschrieben:
Und der aus dem Saarland... Winken meine Güte, da war ich letztens ein paar Tage Rad fahren, das ganze Saarland hat nach Steinmeisters Broten geduftet...
Im Juni werde ich in der Nieder-Lausitz sein...mal gucken, wie weit der Duft reicht...


Hallo Gärlinde,
also ich hab da keine Worte Verlegen ... doch, nur eins DANKE

LG

Hartmut
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mardil
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 27.07.2008, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für dieses schöne und gelingsichere Rezept! Für Anfänger sehr zu empfehlen.

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daß der hebel wie vor und e
wirt sauren ie lenger und me,
also das brot gebachen werd
zů nutz uns armen hie auf erd.
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wolfine
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 1396

BeitragVerfasst am: 27.07.2008, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Super, mardil Sehr glücklich Sehr glücklich Sehr glücklich
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ketex
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 1695
Wohnort: Ostwestfalen

BeitragVerfasst am: 27.07.2008, 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

mardil hat Folgendes geschrieben:
Danke für dieses schöne und gelingsichere Rezept! Für Anfänger sehr zu empfehlen.


Hi mardil, das ist doch wohl ein Witz. Böse

Wie kann man ein Rezept mit TA 183 für Anfänger empfehlen. *kopfschüttel*Sehr böse Sehr böse Sehr böse
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mardil
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 27.07.2008, 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

ketex hat Folgendes geschrieben:
Wie kann man ein Rezept mit TA 183 für Anfänger empfehlen. *kopfschüttel*Sehr böse Sehr böse Sehr böse


War ja nur Spaß! Aber ich hab's mir ernsthaft schlimmer vorgestellt. Ich hab sogar noch ein bißchen Wasser zugefügt, weil von "fast flüssig" keine Rede sein konnte (ist mein Mehl so trocken?). Im Gegensatz zu 550er Weizen saugen Vollkorn und Roggen ja so einiges auf. Aber es ist und bleibt eine klebrige Angelegenheit!

Oh, und das Teil schmeckt fantastisch!
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ketex
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Beiträge: 1695
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BeitragVerfasst am: 27.07.2008, 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hi mardil,

schmeckt wirklich aussergewöhnlich.

Vielleicht sind die amerikanischesw Mehle ja besonders klebestark, wie z. B. Manitobamehl und nehmen daher mehr Wasser auf.
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mardil
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 27.07.2008, 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

ketex hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht sind die amerikanischen Mehle ja besonders klebestark, wie z. B. Manitobamehl und nehmen daher mehr Wasser auf.

Das kann schon sein! Manitoba war nicht im Spiel, dafür:Mit dem "Brotmehl" back' ich allerdings viel Ciabatta, und die dortige TA 175 verdient viel eher den Titel "flüssig".
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Julischnecke
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Anmeldungsdatum: 26.04.2008
Beiträge: 166
Wohnort: In einem kleinen schwäbischen Dorf in der Nähe von Kirchheim/Teck

BeitragVerfasst am: 03.11.2008, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

sodele, heute habe ich mich endlich getraut die Miche zu backen, denn mit einem Gefrierschrank voller Brote hätte die Miche zur Not auch in die Hose gehen dürfen, ist sie aber nicht!!! Sehr glücklich

Mich hat der Teig von der Strukur und Flüssigkeit her, sehr an den Teig des Eingenetzten erinnert. Nur wird der mit nassen Händen auf den Backstein balanciert und nicht in ein Brotkörbchen gesteckt - das war wirklich eine besondere Herausforderung! Die Brote sind aber problemlos aus dem Gärkörbchen und nullkommanix im Backofen gewesen.

Ich habe die Brote im Gärkörbchen nur etwa 50 Minuten gehen lassen; da ich einen ziemlich aktiven ST habe, hat das dicke gelangt. Nach dem Backen dachte ich sogar zuerst, Teig hätte Übergare gehabt und es hätten sich wieder Löcher unter der Kruste gebildet. Aber weit gefehlt, das Brot ist außen knusprig, innen richtig weich und saftig (wie weich es ist sieht man auf dem Anschnittbild) und es schmeckt überhaupt nicht nach Vollkornbrot - und das ist das tollste überhaupt für uns! Das einzige ebenfalls heiß geliebte VK-Brot ist das traumhafte Schrotbrot von Pöt Pöt huldigen , aber das war's dann auch schon auf der Brotwunschliste meiner Kinder.

Und nun sind wir alle begeistert und haben heute zum Vesper ein ganzes Brot aufgegessen Verlegen so lecker war's. Vom Geruch her, hat meine Familie zuerst gedacht, ich hätte Knäckebrot gebacken - herrlich!!!!

Hier noch die Fotos:





Danke lieber Nontox für dieses Rezept, bei dem die Anleitung auch schon so klasse beschrieben ist!

Herzliche Grüße von

Kerstin
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ketex
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 1695
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BeitragVerfasst am: 04.11.2008, 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Kerstin,

super geworden, die Miche sieht klasse aus..

Gehört auch zu meinen Lieblingsbroten.
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Julischnecke
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Anmeldungsdatum: 26.04.2008
Beiträge: 166
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BeitragVerfasst am: 04.11.2008, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Gerhard,

nachdem ich im Lieblingsbrot-Thread gelesen habe, dass Du die Miche auch so gut findest, kam sie ja auch auf meinen Backzettel Winken

Übrigens trage ich mich mit dem Gedanken die Miche beim nächsten Mal evtl. so zu behandeln wie das Eingenetzte. Den Teig in der Schüssel gehen zu lassen, dann mit feuchten Händen abdrehen, grob falten (falls man das bei diesem Teig so nennen kann), schwups ab damit auf den Backstein, besprühen und backen. Das müsste doch auch funktionieren, oder? Oder denkt Ihr, dass das Brot dann keinen Ofentrieb mehr hat und zwingend im Gärkörbchen gehen muss? Mit den Augen rollen

Wie seht Ihr das?

LG
Kerstin
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ketex
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 1695
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BeitragVerfasst am: 04.11.2008, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin,

ich weiß nicht , ob der Teig nicht zu weich ist, aber "Versuch macht kluch".
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future01
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BeitragVerfasst am: 04.11.2008, 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

ich könnte mir schon auch vorstellen dass dies ähnlich wie beim "Eingenetzten" funzen könnte da dieses Brot ja auch aus einem äusserst weichen Teig gemacht wird.
Bin mal gespannt wer das als 1. versucht und dann berichten kann Auf den Arm nehmen
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Gruß Renate
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Brigittet
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BeitragVerfasst am: 16.01.2009, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Gestern habe ich das Miche gebacken. Außer Lichtkornroggenvollkorn statt normalem Roggenvollkorn, habe ich bei den Zutaten nichts verändert. Verändert habe ich allerdings die Teigführung und zwar habe ich eine lange kalte Führung gemacht. Also nach dem 20 minütigen Kneten den Teig 2 1/2 St. bei 11°Grad ruhen lassen und mehrmals falten, dann Teig wirken, in Gärkörbchen und für 18 Std. bei 5° in den Kühlschrank. Vor dem Backen habe ich den Teigling nur etwa eine 1/2 Std. aufgewärmt und bei 230° angebacken.
Beim Anschnitt hat mir die Porung eigentlich gut gefallen, aber an manchen Stellen waren an der Brotoberseite - direkt unter der Krume - richtig große Löcher.

Was meint Ihr, woran kann das gelegen haben.
Gruß Brigitte
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 16.01.2009, 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
....habe ich eine lange kalte Führung gemacht. Also nach dem 20 minütigen Kneten den Teig 2 1/2 St. bei 11°Grad ruhen lassen und mehrmals falten, dann Teig wirken, in Gärkörbchen und für 18 Std. bei 5° in den Kühlschrank. Vor dem Backen habe ich den Teigling nur etwa eine 1/2 Std. aufgewärmt und bei 230° angebacken.


...ich vermute mal es lag einer deiner doch sehr langen Teigführung, das ist bei Hefeteig OK, aber nicht wirklich was für ST.
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Liebe Backgrüße
Marla

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Brigittet
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BeitragVerfasst am: 17.01.2009, 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

Na gut, kann sicher die Ursache sein. Ich bin nach dem Vorbild des Olive Levain vorgegangen. Das ist ja auch eine sehr lange Sauerteigführung. Ich werde nochmal einen Versuch machen und von Anfang an kalt führen. Mal sehen, was dabei rauskommt.

Gruß Brigitte
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ketex
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Wohnort: Ostwestfalen

BeitragVerfasst am: 17.01.2009, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brigitte,

könnte es sein, das die größeren Poren oben, der Anfang von einer Übergare ist.

Ist nur eine Vermutung. Sonst habe ich auch keine Erklärung.
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Brigittet
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Anmeldungsdatum: 19.02.2007
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BeitragVerfasst am: 17.01.2009, 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ja Gerhard, ich denke auch, dass es Übergare ist. Der Teig ist ja nach dem Kneten und ruhen noch ziemlich warm. Ich versuche es noch einmal, wie schon gesagt, mit einer kühlen Führung von Anfang an.
Was mir bei dieser Art der Teigführung gut gefallen hat, war, dass der Teig deutlich besser händelbar ist und der Geschmack ist ja sowieso Spitze.

Gruß Brigitte
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dodo116
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beiträge: 2341

BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Joschi,

das Brot reizt mich nun wirklich sehr - das sah gestern bei Eurer Backorgie so lecker aus, das ich das gerne nachbacken möchte...

Jetzt meine Fragen:

Geht auch ungesiebtes Vollkornmehl? Und wofür ist das (gesiebte) gut? Ich mahle mein Mehl selber und wüßte jetzt gar nicht so richtig, womit ich sieben sollte?

Ich habe nur zwei ovale Gärkörbchen für je ca. 500 g Mehl - habe ich überhaupt einen Chance, den Teig, den ich ja auch noch teilen muß, da hineinzubekommen? Oder sollte ich lieber gleich auf eine Form ausweichen Verlegen ? Mein Wirken hat bisher meistens bewirkt Winken , dass das Brot gerissen ist.

Danke übrigens noch für die Info über die Zaubertücher Sehr glücklich , ich werde schauen, wo ich solche im Umkreis bekomme.

Viele Grüße
Dodo
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nontox
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 1854
Wohnort: Landshut Niederbayern

BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich siebe halt das Mehl, weil ich den "spelzigen" Geschmack nicht so mag. Ich mach das mit einem Mehlsieb, das ein feines Metallgitter und einen Holzrahmen hat. Ich hab es extra zum Aussieben der Kleie gekauft, es ist für mich ein unentbehrliches Gerät.
http://www.getreidemuehlen.de/Zubehoer-Mehlsiebe/Mehlsieb-18-cm-fein/51.html
Ob die lange Form der Miche gut tut, weiß ich nicht, ich vermute eher, das gibt Schwierigkeiten. Entweder, du hast Zwillinge im Ofen - das heißt, die beiden Langbrote backen zusammen oder Du hast Eines mit Übergare, da es warten muss.

Wichtig ist: Gut einmehlen der Körbchen (RVM)

Joschi
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dodo116
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die prompte Antwort! So ein Sieb war mir bisher völlig unbekannt Verlegen ; das erste Mal werde ich es auf jeden Fall dann mal ungesiebt probieren, danach kann ich ja immer noch bestellen, wenn ich es geschmacklich nicht so dolle finde - ich weiß dann ja gleich, wo ich das bekomme.

Mit den Gärkörbchen hast Du mir ja auch nicht gerade Mut gemacht Traurig - bisher habe ich immer zwei Brote nebeneinander in der Backofen bekommen. Vermutlich werden die Miche (oder Miches?) aber breiter laufen als die herkömmlichen Brote Geschockt . Dann werden es wohl mangels eines großen Gärkörbchens Zwillinge..Und Ausmehlen werde ich anständig!

Ansonsten macht ja Versuch bekanntlich kluch Winken , wenn ich den Eindruck habe, dass ich den Teig überhaupt nicht gehändelt bekommen, werde ich halt schummeln und auf meine Lieblings-Kastenbrotform ausweichen Sehr glücklich .

Viele Grüße
Dodo
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nontox
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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Mit der Kleie wird es ein anderes Brot. Der Anschnitt wird nicht vergleichbar, auch der Geschmack wird ein anderer sein. Probier es aus. Schon der Teig wird viel fester sein, die Krume dicher, der Biss viel weniger elastisch... naja.

Joschi
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dodo116
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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

O.K., dann doch erst das Sieb Sehr glücklich (geht es vielleicht behelfsmäßig mit einem Teesieb oder ähnlichem, ich wollte das Brot am Freitag ausprobieren?) - gerade die Krume finde ich ja so schön...Ist das denn wirklich die Kleie, die ich aussiebe? Wenn ich Mehl mahle habe ich ja einen großen Teil feinere Teile, und einen kleineren Teil gröbere Teilchen, für mich dann eher Schrot..Entschuldige die Fragen, aber so ganz verstehe ich das noch nicht, bisher habe ich Kleie mit den Randteilen gleichgesetzt, aber die trennt die Mühle ja nicht. Fragen über Fragen...

Viele Grüße
Dodo
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nontox
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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

ich bin ja auch nur ein Mühlenbenutzer, aber nach meiner Erfahrung zersprengt die Mühle das Getreide in Schrot und danach wird der Schrot zwischen den Mühlsteinen zerrieben.
Die Kleieflocken halten dabei recht gut zusammen, der Mehlkörper wird ziemlich fein.
Wenn Deine Mühle aber nciht fein genug arbeitet, dann kann es sein, dass Du erhebliche Mengen Schrot mit aussiebst.
Du kannst das Ausgesiebte ja noch mal mahlen, um das auch feiner zu bekommen und erneut sieben oder die Mühle nachziehen, damit sie wieder feiner mahlt.
Teesieb?? für 600g Mehl... probiers aus.

Joschi
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wolfine
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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo dodo,

wenn Du das Mehlsieb hier bestellst, hast Du es vermutlich bis Freitag. Unser Forenmitglied luggi0365 ist sehr schnell.
_________________
Gruß wolfine
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dodo116
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beiträge: 2341

BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das mit den 600 g ist mir dann auch aufgefallen Sehr glücklich .

Die Mühle habe ich bisher einmal nachgestellt, weil ich wirklich den Eindruck hatte, dass das Mehl zum Schluß deutlich gröber war. Ich habe im Moment nicht ganz die feinste Einstellung gewählt, weil ich schon mal "Klemmer" hatte. Die Idee mit dem doppelt mahlen ist prima. Was machst Du mit der Kleie? Bei bestimmten Broten mitbacken?

Viele Grüße
Dodo
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dodo116
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beiträge: 2341

BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wolfine,

danke für den Tipp, dann werde ich wohl mal bestellen müssen Sehr glücklich ..

Hauptsache das Brot gelingt mir dann halbwegs...

Viele Grüße
Dodo
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nontox
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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 07:17    Titel: Antworten mit Zitat

Dodo
Die Kleie bringe ich immer ins Pflegeheim... als sanftes Abführungsmittel Sehr glücklich
Und wenn die mal wieder abwinken, werfe ich sie in den Hof für die Hühner, und wenn die das Würgen anfangen, dann schmeiss ich sie weg...
Ich will keine extra Kleie im Brot (BÄH)

Joschi
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Hermann.
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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Joschi,

danke für das wirklich tolle Rezept. Im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung bin ich der Ansicht, dass es sich sehr wohl auch für Anfänger (wie mich) eignet.

Da meine Kinder traumatische Erfahrungen mit Vollkorn-Weihnachtsplätzchen Böse ihrer Tante haben, nehme ich allerdings WM 1050 statt Vollkornmehl. Das Wasser wird deshalb um 10 % reduziert. Die Gärkörbchen werden mit Tüchern ausgelegt und mit Roggenmehl bestäubt. Klappt fast immer ohne kleben.

Der Teig kommt in eine vorgeheizte Pizzaform in den Manz. Krume und Kruste sind einwandfrei.
_________________
Grüße aus dem Unterallgäu
Hermann
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doroland
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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Um mich hier nochmal einzumischen....
Ich backe die Miche immer mit ungesiebtem Mehl, mit meiner Meinung nach recht gutem Ergebnis. Ich nehme mittlerweile dafür gekauftes Vollkornmehl, wenn es besonders gut werden soll, tue ich 10 - 15% Typenmehl rein.
Gruß Dorothea
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ketex
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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hermann. hat Folgendes geschrieben:
Im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung bin ich der Ansicht, dass es sich sehr wohl auch für Anfänger (wie mich) eignet.



Sicher, wenn man das Rezept so verändert. Die TA auf 175 heruntersetzt mag das alles leichter gehen.
Den Teigling wirken und später auf den Schießer und in den Ofen zu bekommen, braucht schon etwas Erfahrung.

Einem Anfänger, der gerade mal 3 Brote gebacken hat, dieses Rezept zu empfehlen, finde ich nicht richtig.
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Ketex -Der Hobbybrotbäcker- (immer noch Lehrling)

www.ketex.de/blog

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Hermann.
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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

ketex hat Folgendes geschrieben:

Sicher, wenn man das Rezept so verändert.

Die Konsistenz des Teigs sollte doch etwa gleich bleiben, wenn ich statt Vollkorn eine Typenmehl verwende oder liege ich hier falsch?
ketex hat Folgendes geschrieben:

Den Teigling wirken und später auf den Schießer und in den Ofen zu bekommen, braucht schon etwas Erfahrung.

Drum habe ich ja auch geschrieben, dass ich den Teig in eine heiße Pizzaform gebe. Mein Vorgehen: Das Gärkörbchen auf den Tisch, die vorgeheizte Pizzaform darüber stülpen und das Ganze mit vorsichtigem Schwung umdrehen. Pizzaform mit Brotteig in den Ofen. Nix Schießer. Das trau ich mir mit diesem Wabbelding noch nicht zu.
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Hermann
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nontox
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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Sagst Du Wabbelding, sag ich richtig.

Die TA scheint zu stimmen...
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ketex
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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

nontox hat Folgendes geschrieben:
Sagst Du Wabbelding, sag ich richtig.



Sag ich, nix richtig für Anfänger! Cool Winken
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