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Noch ein Landbrot -WST
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Sarah
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 1491

BeitragVerfasst am: 14.01.2011, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Heike Papst hat Folgendes geschrieben:
nein weil ich den Backstein doch in den kalten Ofen machen muss?

Oder seh ich da was falsch?

LG Heike

Du hast den Sinn des Steines nicht verstanden. Der kommt in den kalten Ofen (soweit richtig), beides zusammen wird dann ordentlich aufgeheizt und der Stein speichert die WĂ€rme. Deshalb lĂ€nger als normal aufheizen, wenn die Luft im Ofen heiß ist, ist es der Stein innen noch lange nicht. Erst wenn der Stein durchgeheizt ist kommt das Brot drauf, dadurch bekommt das Brot ordentliche Unterhitze und damit einen anstĂ€ndigen Ofentrieb, Ă€hlich wie im Steinbackofen.
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Gruss Sarah

Naturwissenschaft ist der Versuch, beim ErklÀren der Welt ohne Wunder auszukommen.
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Heike Papst
AnfÀnger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 30.12.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 14.01.2011, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Gut zu wissen.....
danke

also kipp ich das Brot aus dem GĂ€rkorb einfach auf den Stein....
dann wird es unten sicherlich auch eine rösche(?richtig) Kruste geben....

Es tut mir leid- ich hoff das die blöden Fragen irgendwann aufhören... Geschockt

LG Heike
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14925
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 14.01.2011, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Blöde Fragen gibt es nicht Winken

Aber hier in der Anleitung von Pöt gibt es ganz viele Infos auch zum Thema "Backen" ....und hÀttest du da vorher genau gelesen, dann wÀre das sicher nicht passiert mit dem kalten Stein Winken

5.1.6 Backen
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=100
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Liebe BackgrĂŒĂŸe
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stÀrker.


Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 14.01.2011, 23:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Heike Papst
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Anmeldungsdatum: 30.12.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 14.01.2011, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Marla-----
ich hab mir den link nochmal abgespeichert......dann kann man schneller mal schauen was los ist.....

Danke fĂŒr eure Hilfe.....ich bin guten mutes....

LG Heike
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der_drucker
SauerteigbÀcker
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Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 16.01.2011, 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Das ist ein super Brot. Sehr glĂŒcklich


Nur wie ich dann heute so beim falten und rundwirken war kam die Frage auf, warum. Warum also rundwirken und warum falten. Ich folge im Moment sklavisch dem Rezept aber verstanden warum falten und warum rundwirken?

So long

Detlef
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LarissaL
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Anmeldungsdatum: 10.05.2009
Beiträge: 3130
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 17.01.2011, 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Detlef,

so ist es richtig: beim Nachbacken sollte man sich immer genau an die Angaben des Rezeptautors halten, er hat sich sicher etwas dabei gedacht Winken.

Das Falten wird in diesem Thread sehr gut erklÀrt: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=5463.
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Lara
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NochEiner
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 25.03.2010
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: 17.01.2011, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

der_drucker hat Folgendes geschrieben:

Nur wie ich dann heute so beim falten und rundwirken war kam die Frage auf, warum.


Du hast zweimal gefaltet. Bestimmt hast Du gemerkt, wie sich der Teig in den drei Phasen (also vor dem ersten, zwischen den beiden und nach dem dritten) unterschiedlich angefĂŒhlt hat. War er vor dem ersten mal noch ein etwas strukturloser "Batzn", so dĂŒrfte er nach dem ersten mal schon deutlich gleichmĂ€ssiger gewirkt haben; nach dem zweiten mal umso mehr.

Ebenso mĂŒĂŸte es so gewesen sein, daß der Teig beim Herausnehmen aus der SchĂŒssel vor dem ersten Falten noch recht daran geklebt hat, Du hast ihn wahrscheinlich teils herausschaben mĂŒssen. Beim nĂ€chsten und ĂŒbernĂ€chsten mal hat der Teig da vmtl. viel besser zusammengehalten und ist am Ende fast von allein herausgekommen.

All das ist (mit) die Wirkung des Faltens, genauer gesagt die Wirkung des Gluten-Aufbaus ("Spannung"), den Du mit dem Falten deutlich unterstĂŒtzt. Der Teig schlabbert nicht so herum, sondern hĂ€lt in sich deutlich zusammen, was er im Ofen braucht um nicht auseinanderzulaufen sondern hochzugehen.

Warum man nicht einfach ewig knetet (was Ă€hnliches bewirkt) liegt daran, daß man durchs Kneten Sauerstoff in den Teig hineinbringt, was wohl anscheinend den Geschmack negativ beeinflußt (Stichwort Oxidation). Wissenschaftlich ĂŒberprĂŒft habe ich es nicht, aber fĂŒr mich ĂŒberwiegt beim Falten der Vorteil, daß es einfach so schnell, mĂŒhelos und sauber geht, was beim Kneten ja nicht immer so ist.

Das Rundwirken am Ende dient primĂ€r nochmal dazu, die Form fĂŒr den GĂ€rkorb herzustellen (wenn Du den gefalteten Teig direkt hineingibst, dann sieht das gebackene Brot komisch aus - kannst es ruhig mal probieren, ist mir in geistiger Umnachtung mal passiert; es ist dann ansonsten einwandfrei, nur eben etwas merkwĂŒrdig geformt). Und man gibt vor der langen Ruhephase nochmal den letzten Kick fĂŒr die Spannung.
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der_drucker
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Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 17.01.2011, 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Danke so weit. Ich bin kein Chemiker aber es leuchtet so ein bisschen ein. Pöt huldigen
Klar wird mir jetzt warum Slowfood so geil schmeckt. Ich glaube kaum das sich ein BĂ€cker heute so viel Arbeit macht. Na zumindest die BĂ€ckerketten nicht.

Ich hÀtte dann noch eine Frage. Bringt es was wenn ich einen Roggenteig falte?

Nochmal danke.

Detlef
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D*B
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 04.03.2010
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 17.01.2011, 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

... bei reinem Roggenteig bringt das nix, mit zunehmendem Weizenanteil wird das wieder interessant. Einer der GrĂŒnde, warum ich meine, dass ein reines Roggenbrot eigentlich handwerklich einfacher ist. Die Dinger sind aus der Mode gekommen, weil das maschinell schlecht in den Griff zu kriegen ist, wg, weich und babbich, wie der Hesse sagen wĂŒrde.

D*B

der_drucker hat Folgendes geschrieben:
Danke so weit. Ich bin kein Chemiker aber es leuchtet so ein bisschen ein. :poethuldigen:
Klar wird mir jetzt warum Slowfood so geil schmeckt. Ich glaube kaum das sich ein BĂ€cker heute so viel Arbeit macht. Na zumindest die BĂ€ckerketten nicht.

Ich hÀtte dann noch eine Frage. Bringt es was wenn ich einen Roggenteig falte?

Nochmal danke.

Detlef

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Ambros Bierce
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NochEiner
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Anmeldungsdatum: 25.03.2010
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BeitragVerfasst am: 18.01.2011, 01:46    Titel: Antworten mit Zitat

Joah, wenn ich mal einen reinen Roggenteig mache, dann ist der eh in der Regel in die Kastenform gelöffelt. Winken

@der_drucker, ach, soviel Arbeit ist das gar nicht, die Zeit in der man handgreiflich werden muß sind ja auch nur ein paar Minuten. Aber insgesamt dauert es halt einige Stunden, in denen man stĂ€ndig mal ran muß, und wenn der BĂ€cker es so machen wollte, wĂŒrde das halt einfach schwer in die Nachtstunden gehen.
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D*B
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Anmeldungsdatum: 04.03.2010
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 18.01.2011, 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

NochEiner hat Folgendes geschrieben:
Joah, wenn ich mal einen reinen Roggenteig mache, dann ist der eh in der Regel in die Kastenform gelöffelt. ;-)


mit GÀrkörbchen, Granitplatte, ausreichend Mehl an den HÀnden und nach der Teigruhe möglichst wenig am Teig rumgefummelt geht das auch freigeschoben recht einfach.

D*B
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Ambros Bierce
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NochEiner
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Anmeldungsdatum: 25.03.2010
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: 18.01.2011, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Klar geht das. Ich wollte ausdrĂŒcken, daß, die wenigen reinen Roggenrezepte, die ich relativ selten mache, "in der Regel" bewußt fĂŒr KĂ€sten sind, weil sie dermassen hohe TA und oft auch hohen Anteil an aufgeweichten Körnern haben, daß es sich einfach anbietet. Und außerdem finde ich da die quadratische Form einfach "etabliert". http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=4306&highlight=apfelmus etwa, mein Lieblingsroggenbrot. Da wĂ€re ich rein im Hinblick auf das gewĂŒnsche Ergebnis noch nicht darauf gekommen, es freigeschoben zu machen. Ich habe im Laden z.B. auch noch kein Pumpernickel in runder Form gefunden.

Könnte man aber mal probieren... Winken
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Towm
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 03.09.2010
Beiträge: 141
Wohnort: Nordhessen

BeitragVerfasst am: 25.07.2011, 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab eine Frage nĂ€mlich den Unterschied der SauerteigfĂŒhrungen von diesem Brot im Gegensatz zu dem Landbrot von hajo, dem Weißbrot und eventuell noch der normalen EinstufenfĂŒhrung:

EinstufenfĂŒhrung:
TA: 200
TT: ~26°
15-20 Std. stehen lassen.

Dieses Rezept:
TA: 225
TT: 21°
12-16 Std. stehen lassen.

verlinkte Rezepte:
TA: 160
TT: 21° (Zimmertemperatur)
Übernacht;12 Std. stehen lassen.

Ansonsten sind die 3 Rezepte sich zum Verwechseln Ă€hnlich, nur Mehlvariationen, wenn ich da nichts ĂŒbersehen habe.

Meine Frage: Was unterscheidet die FĂŒhrungen im Ergebnis?
Meine Schlussfolgerungen wÀren jetzt:
dieses Rezept: beschleunigter Prozess und gute Umgebung fĂŒr HefeMO's durch recht weichen Teig. Ansonsten niedrige Temperatur dadurch leichte Verzögerung und bevorzugte Umgebung fĂŒr EssigsĂ€urebakterien.

verlinkte Rezepte:
geringe Teigausbeute und geringe Temperatur, dadurch gute Basis fĂŒr EssigsĂ€urebakterien und Verzögerung des Prozesses, dennoch relative geringe Zeit, worauf ich mir nicht so recht einen Reim machen kann.

Trotzdem solen beide Brote eine recht lockere Porung geben.
Vielleicht werde ich es mal ausprobieren, doch es gibt viel zu viel auszuprobieren und viel zu wenig Zeit, wenn mir also Jemand etwas weiterhelfen könnte Sehr glĂŒcklich, Danke
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GrĂŒĂŸe aus Nordhessen,
Tom
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 08:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Meine Frage: Was unterscheidet die FĂŒhrungen im Ergebnis?

Bei unterschiedlichen Temperaturen entwickeln sich die MOÂŽs auch unterschiedliche, ebenso in weichem ST anders als in festen ST.
Auch kommt es bei der FĂŒhrung des ST darauf an, wie lange man den Brotteig dann noch gehen lĂ€sst, da sich die MOÂŽs ja dann auch im Brotteig noch weiter vermehren.

Erschmecken kannst du das bei einem direkten Backvergleich Winken der Unterschied wird nicht riesig sein, so dass du das wirklich nur bei einer parallelen Verkostung schmecken wirst.
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Marla

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nontox
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BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, du hast Recht, Marla, in den BiobĂŒchern und auch sonst steht das immer mit den 26°C oder so.
Meine Erfahrung zeigt aber, dass die 21°C, die normalerweise etwa in einer Wohnung herrschen, zu sehr guten Ergebnissen fĂŒhren, sodass ich die Forderung nach wĂ€rmeren Temperaturen fĂŒr den Sauerteig und die wiederholte Bezeichnung der 21°C als "sehr niedrig" oder "zu kalt" fĂŒr ĂŒbertrieben halte.
Ich schreibe das jetzt mal, da meine Angabe Zimmertemperatur (21°C) jetzt schon öfter in dieser Weise kritisiert wurde.
Hamelmann macht es auch mit Zimmertemperatur — ich habe es von ihm ĂŒbernommen.

Joschi
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

@Joschi

ich hab meinen Beitrag geĂ€ndert, da ja nicht nur die FĂŒhrung des ST eine Rolle spielt, sondern die gesamte TeigfĂŒhrung zum Endprodukt Brot fĂŒhrt Winken
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie man bei fast identischen Zutaten durch die Art der SauerteigfĂŒhrung, der Teigbereitung und der TeigfĂŒhrung so unterschiedliche Ergebnisse in Geschmack und Konsistenz des Brotes erzielen kann. Da ist nur ein Parameter etwas anders und schon hat man ein anderes Brot! Sehr glĂŒcklich

Letztendlich bestehen alle Brote nur aus Mehl, Wasser und Salz und das Ergebnis ist jedesmal anders... Winken
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Lara
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Da ist nur ein Parameter etwas anders und schon hat man ein anderes Brot!

Das macht das Backen ja auch so spannend Sehr glĂŒcklich am besten kann man das bei einem parallelen Backtest sehen, schmecken und vergleichen. Winken

Wenn man seine persönliche Vorliebe/Geschmack gefunden hat, dann wird man die ganze TeigfĂŒhrung darauf ausrichten, angefangen beim Vorteig/ST Winken
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Towm
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BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Welche FĂŒhrung nimmt denn Hamelmann? Benutzt der beide Arten, fest und weich oder was ist seine typische FĂŒhrung? Werde mir das Buch wohl demnĂ€chst auch mal zulegen Winken
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hamelman verwendet je nach Rezept sowohl flĂŒssigen Weizensauerteig "liquid levain" mit TA225 (125% Hydration) als auch festen Weizensauerteig "stiff levain" mit TA150-160 (50-60% Hydration).

Das Buch ist sehr empfehlenswert!
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Lara
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Schinkenbrot
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Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 03.01.2014, 14:06    Titel: Re: Noch ein Landbrot -WST Antworten mit Zitat

nontox hat Folgendes geschrieben:

Danach wird bei 240° und 15 min. Dampf insgesamt etwa 45 min lang gebacken.
Keine Reduktion der Temperatur, aber Ablassen des Dampfes nach 15 Minuten.



Genau das Brot habe ich nachgebacken.

Nach 15 min. wurde die BrotberflÀche in der Form dunkel.
Das Einstichtermometer war dann auch bei 98 °C und stieg bis 102 °C trotz Reduzierung der Höchsttemp. auf 160 °C.

FĂŒr meine Backröhre ist diese Temperatur zu hoch.
Der Anschnitt selber zeigt aber die sehr gute QualitÀt des Rezeptes und des Prozedere. Macht auch richtig Spass, den Teig durch die HÀnde gleiten zu lassen. Weniger Wasser wÀre auch gut gewesen, der Teig war beim Gleiten lassen handliebend.


Das mache ich bei fallender Temperatur sicher wieder.

Besonders gĂŒnstig ist die kalte FĂŒhrung des ST, bei mir WST und die freundliche Zeit ĂŒber Nacht.

Meine Göga liebt aber Marlas Ciabatta mit LM mehr. Geschmack ist vielseitig.
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kupferstÀdterin
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BeitragVerfasst am: 03.01.2014, 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

hast Du fein hingekriegt Pöt huldigen
Da konntest Du Deinen Spieltrieb ausleben Sehr glĂŒcklich Winken

Mit der Hitzereduzierung - oder halt nicht Reduzierung, die in manchen Rezepten stehen, komm ich auch nicht immer hin Winken
Das mach ich nach GefĂŒhl und Augenschein

LG Uta
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Schinkenbrot
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Anmeldungsdatum: 10.11.2013
Beiträge: 1974
Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 03.01.2014, 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Uta,

woher kennst du meinen Spieltrieb??

Hast aber recht. Nur noch ein Katenschinken ist noch in der Rauchphase und das auch nur einmal in der Woche, aber bald ist Pragerschinkenzeit.

Da mache ich Marlas Cia und Roggenvollkorn mit Joghurt dazu.

Da muss Göga aus der KĂŒche, sonst klappt es nicht, aber wenn sie ihren Kuchenbackspieltrieb auslebt verschwinde ich auch fluchtartig. Bombeneinschlag!!!

TschĂŒss bis Morgen
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liebe GrĂŒsse Schinkenbrot
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LisaLi
AnfÀnger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 21.08.2015
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 24.08.2015, 18:44    Titel: Was mache ich falsch? Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe dieses Rezept ausprobiert und beim ersten Mal auch ein leidlich gutes Ergebnis gehabt, aber dann ... Ich meine, nichts anders gemacht zu haben, halte mich genau an die angegebenen Zeiten und Mengen, bei Zimmertemperatur, und zunĂ€chst scheint alles in Ordnung. Bis zum ersten Falten sieht der Teig schön lebendig aus. SpĂ€testens die StĂŒckgare jedoch ist zum Verzweifeln. Wenn der Teig sein Volumen dabei um 20 oder 25 % vergrĂ¶ĂŸert, ist es schon richtig viel. Ich will aber 100 oder mehr, also so richtig locker. Alles Warten nĂŒtzt nichts. WĂŒrde ich nach den angegebenen 2 Stunden den Laib in den Ofen geben, wĂ€re das Ergebnis ein Stein. Wo könnte der Fehler liegen? Ich weiß nicht, wo ich ansetzen soll, etwas zu korrigieren, und bin fĂŒr jeden Tip dankbar. Ich habe leider auch bei der dreistufigen FĂŒhrung schon solche Ergebnisse gehabt, vermute also einen grundsĂ€tzlichen Fehler bei mir, aber wie gesagt, ich habe mich doch an alles gehalten, was hier im Rezept steht...
Lisa
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BeitragVerfasst am: 24.08.2015, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Lisa,

wenn dein Sauerteig stark hefelastig ist wird es was.

Die Weizenbrote haben noch einen strammen Ofentrieb.

Ich falte diese Teige wie Joschi das ausfĂŒhrt und stelle sie danach zur kalten Gare in den KĂŒhli.
Eine Stunde akklimatisieren und ab in die vorgeheizte Röhre.

Briketts werden es sicher nicht! Also los und ĂŒbrigens herzlichst willkommen!
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 25.08.2015, 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lisa,

vermutlich ist Dein Sauerteig nicht triebstark genug, Du kannst Dein ASG direkt vor der nĂ€chsten FĂŒhrung aufffrischen, um die Sauerteighefen zu stĂ€rken, wie hier unter "Auffrischung/HefefĂŒhrung" genau beschrieben: 1-stufige FĂŒhrung gute Hefe-Vermehrung
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Lara
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LisaLi
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BeitragVerfasst am: 25.08.2015, 14:47    Titel: ASG und Hefe Antworten mit Zitat

Hallo und danke fĂŒr das Willkommen und die ersten Kommentare zu meinem Problem, die ich auf jeden Fall aufmerksam lese.
Ich habe in den letzten Wochen festgestellt, dass sich auf dem ASG eine dĂŒnne Hefeschicht bildet und auch so riecht. Ist das gut oder schlecht? Was ich auch immer eher ĂŒberlesen habe: Mal heißt es 10 Gramm ASG, mal 30 – ich habe in meinem Glas aber sicher mehr, vielleicht 100 Gramm, und setze den neuen Teig auch mit dieser Menge an. Ist das grundsĂ€tzlich falsch?
Zum Ofentrieb: DarĂŒber wĂŒrde ich mich ja freuen, aber genau der kommt nicht. Unterbinde ich den etwa durch zu lange StĂŒckgare? Ich habe mit dem Backen bisher immer gewartet, bis mir das Volumen groß genug erschien.
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 25.08.2015, 18:55    Titel: Re: ASG und Hefe Antworten mit Zitat

Hallo Lisa,

LisaLi hat Folgendes geschrieben:
Mal heißt es 10 Gramm ASG, mal 30 – ich habe in meinem Glas aber sicher mehr, vielleicht 100 Gramm, und setze den neuen Teig auch mit dieser Menge an. Ist das grundsĂ€tzlich falsch?

Ja, da liegt der grundsĂ€tzliche Fehler: die FĂŒhrungsparameter passen so nicht zusammen, bei zuviel ASG verhungern Dir die Mikroorganismen, sie haben fĂŒr die Reifezeit einfach zu wenig Futter und sterben ab.
Schau mal hier, da wurde dieses Problem schon ausfĂŒhrlich beschrieben: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=100983#100983
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LisaLi
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BeitragVerfasst am: 25.08.2015, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

AAAA - HA !

Danke, Lara-Larissa,

Das werde ich mal gleich beherzigen und schau'n wie sich's ausgeht.

Lisa
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BeitragVerfasst am: 27.08.2015, 10:45    Titel: Noch eine Frage zu dem Rezept Antworten mit Zitat

Zu dem Rezept habe ich noch eine Frage. Ich kann ja den lieben Gott nicht beeinflussen, was das Wetter angeht. Also wie passe ich die genannten Zeiten an, wenn die Zimmertemperatur nicht bei 21, sondern selbst nachts bei 24 Grad ist, und wenn die Temperatur in den Ruhezeiten nicht bei 24, sondern bei 27 oder 28 Grad ist? Da es ja fĂŒr den Sauerteig genau 188 Gramm Wasser sein sollen, vermute ich, dass es auch fĂŒr die Temperatur-Zeit-Koordinate entsprechend genaue Werte gibt. Danke schon mal fĂŒr euren Hinweis.
Lisa
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BeitragVerfasst am: 27.08.2015, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lisa,

die Temperatur ist der wichtigste und leider auch am wenigsten variable Parameter, nicht nur bei der SauerteigfĂŒhrung (siehe hier: Übersicht verschiedene FĂŒhrungsarten u. Parameter ), sondern auch bei der TeigfĂŒhrung (siehe hier: Der Lohn korrekter Temperaturen)
Sie sollte so gut wie möglich eingehalten werden, um ein gutes Backergebnis zu erhalten.

Bei zu hohen Umgebungstemperaturen muss man fĂŒr ein kĂŒhleres PlĂ€tzchen sorgen: z.B. Keller, Hausflur, kĂŒhler Badezimmerfliesenboden oder KĂŒhltasche/Styroporbox bestĂŒckt mit einer Flasche Eiswasser oder KĂŒhlakkus.
Schau mal hier, da findest Du weitere Tipps: Teigtemperatur im Sommer - Tipps und Infos
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Lara
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Quantrum
AnfÀnger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 15.02.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 07.05.2018, 04:43    Titel: Antworten mit Zitat

Da es das Bild zu der ErklÀrung von nontoxŽs Falt Methode nicht mehr gibt, wollte ich mal fragen, ob das jemand hat oder ein Video dazu.

Dankeschön

Gruß
Martin Smilie
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14925
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 07.05.2018, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

Du kannst den Teig so falten, wie hier auf dem Video zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=9oyg8K6J8QM&feature=related
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Liebe BackgrĂŒĂŸe
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stÀrker.
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