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Barley and rye bread -RST

 
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gär-linde
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 1533
Wohnort: Im Bergischen Land

BeitragVerfasst am: 13.12.2008, 11:39    Titel: Barley and rye bread -RST Antworten mit Zitat

Hier ein Rezept von Dan Lepard, etwas abgewandelt. Ich habe es gestern gebacken und es eben angeschnitten und probiert- und war so begeistert, dass ich es gleich posten muss:

Zutaten:

350 gr Roggensauerteig TA 200
250 gr Wasser
280 gr Weizenmehl Type 550
100 gr Roggenmehl Type 1150
120 gr Gerstenmehl, vorher in der Pfanne geröstet (ein Tip von Ulrike aus Küchenlatein)
16 gr Salz

Es wird ein weicher Teig, den ich ca 10 Minuten im Kneter geknetet habe. Diesem gebe ich 1,5 Std Teigruhe,bevor ich ihn mit Mehl auf der Arbeitsfläche erst rund, dann oval wirke. Stückgare betrug 1,5 Std. im Gärkörbchen bei 35° und 75% Luftfeuchte, aber auch hier gilt: macht es mit der Gare, wie Ihr gewohnt seid. Die Garzeiten werden sich dadurch wahrscheinlich etwas ändern, aber das hat man ja im Blick.

Bei 250 ° habe ich das Brot eingeschossen, aber bedingt durch einen GAU beim Backen, über den ich bald in PPP berichten werde, musste ich den Ofen sofort auf 200° herunterregeln.
Es hat 1 Std gebacken.

Und es ist wirklich sehr, sehr lecker!
Die Gerste gibt einen nussigen, würzigen Geschmack, den ich sonst in Mischbroten nicht so finde.


_________________
Gruß Gär-linde

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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 13.12.2008, 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Gärlinde,

das sieht toll aus! Hast du das Gerstenmehl gekauft oder Gerste selber gemahlen? Ich hab nämlich noch ganze Gerste daheim, vielleicht probiere ich das mal aus.

Liebe Grüße
Elke
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gär-linde
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 1533
Wohnort: Im Bergischen Land

BeitragVerfasst am: 13.12.2008, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Selber gemahlen.
Und in der Pfanne bei mittlerer HItze relativ lang, aber gut beoachtet geröstet. Viel Spaß!
_________________
Gruß Gär-linde

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morchl
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
Wohnort: Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 13.12.2008, 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Schaut sehr gut aus und klingt interessant.

Wie röstet man Gerte? Mit Öl, oder nur in der heißen Pfanne? Und solange bis sie dunkelbraun ist?
_________________
Morchl
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Marla21
Moderator
Moderator


Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15158
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 13.12.2008, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gärlinde,

das sieht super aus....so eine schöne lockere Krume. Pöt huldigen
Mit Gerste habe ich noch nie gebacken und das Brot ist eine Gelegenheit es mal zu probieren.
_________________
Liebe Backgrüße
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stärker.
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gär-linde
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 1533
Wohnort: Im Bergischen Land

BeitragVerfasst am: 14.12.2008, 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

morchl hat Folgendes geschrieben:


Wie röstet man Gerte? Mit Öl, oder nur in der heißen Pfanne? Und solange bis sie dunkelbraun ist?


Ich hab sie trocken in der Pfanne geröstet.
Sie hat nur leicht die Farbe verändert- man roch aber schon deutlich die Aromaveränderung...ich glaube, wenn sie dunkelbraun ist, schmeckt sie bitter.
_________________
Gruß Gär-linde

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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15158
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 20.12.2008, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gär-linde,

dein Rezept wurde getestet, allerdings habe ich die Gerste geschrotet und das Weizenmehl 550 durch Typ 1050 ersetzt,
heraus kam ein ganz leckeres Brot mit einem tollen kräftigen Geschmack.
_________________
Liebe Backgrüße
Marla

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LarissaL
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.05.2009
Beiträge: 3181
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 19.09.2009, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gär-linde,

nachdem dieses Rezept schon lange auf meiner Backliste stand, habe ich es gestern endlich geschafft, es nachzubacken:
Mmmmmmmmhmmmm Sehr glücklich .
Beim Anschnittbild sieht man, dass mein Mann einfach nicht warten konnte und es noch warm probieren musste Winken und irgendwelche Geister haben sich dann in der Nacht auch noch darüber hergemacht: es ist nur noch die Hälfte übrig....

Ich habe einen Vorteig aus 150g WM1050 mit 0,5% Hefe angesetzt, ansonsten WM812 verwendet (WM550 war aus), das Gerstenmehl schön langsam angeröstet und wegen der höhertypigen Weizenmehle 10% mehr Wasser zugegeben.



Ein wunderbar stimmiges Rezept und durch die angeröstete Gerste ein schöner voller Geschmack Pöt huldigen

Lara
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beiträge: 2856
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 01.02.2015, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe dieses Brot im Rahmen unserer Schatzsuche ausgebuddelt!


Ich habe Gerstenschrot statt -mehl verwendet und mit 150g Wasser ein Brühstück davon hergestellt.
Mein Teig hat 30-50 ml Wasser mehr gebraucht, da wäre möglicherweise noch mehr gegangen, ich wollte mich aber so nah wie möglich ans Rezept halten.

Gebacken habe ich im Topf, Anschnitt kommt Morgen.

Da isser!
Mal sehen, wie es schmeckt!
Ein mildes, leckeres Brot- empfehlenswert!

Viele Grüsse
Sabine
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Zuletzt bearbeitet von Förmchenbäcker am 02.02.2015, 15:58, insgesamt einmal bearbeitet
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Schinkenbrot
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Anmeldungsdatum: 10.11.2013
Beiträge: 1974
Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 02.02.2015, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Gerste habe ich. Also mache ich deine Variante mit feinem Gerstenschrot auch. Sogar bald. Guter Tipp Sabine!

Pöt huldigen
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liebe Grüsse Schinkenbrot
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Förmchenbäcker
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beiträge: 2856
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 02.02.2015, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Kann ich dir empfehlen,schmeckt lecker!

Viele Grüsse
Sabine
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Schinkenbrot
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Anmeldungsdatum: 10.11.2013
Beiträge: 1974
Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 06.02.2015, 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Barley and rye bread -RST schmeckt wie ein Bauernbrot!

Mild und leicht nussig. Mit einem Brühstück aus leicht gerösteten Gerstenkörner, zu Schrot vermahlen konnte ich die Wassermenge auf 320 g erhöhen. Gehört n.m.M. zu den besseren Broten. Leicht zu handeln.


_________________
liebe Grüsse Schinkenbrot
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beiträge: 2856
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BeitragVerfasst am: 06.02.2015, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Schickschickschick!
Ich wusste doch, daß da wassermäßig noch was ging!

Ich hatte das Schrot ja schon fertig, sodaß ich nicht die Körner, sondern eben das Schrotgeröstet habe- wäre interessant, obes da einen Unterschied gibt- denke ich aber eher nicht.

Das Brot ist wirklich lecker!
Schönes Wochenende
Sabine
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Schinkenbrot
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Anmeldungsdatum: 10.11.2013
Beiträge: 1974
Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 10.02.2015, 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag!!!

Dieses Brot ist nicht Göga ihres! Sie wird immer verwöhnter!
Also muss ich das Barley alleine essen.

Es schmeckt immer besser! Die Konsistenz bleibt und das nach 5 Tagen!!!! Mit ganz leichten Vorbehalten wirklich zu empfehlen.

Wenn ich im April nach Norge zum Angeln fahre wird es mich begleiten! Hartes Brot ist zwar nicht schlimm aber auch nicht unbedingt meine Welt!
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liebe Grüsse Schinkenbrot
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Schinkenbrot
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Anmeldungsdatum: 10.11.2013
Beiträge: 1974
Wohnort: 15518 Langewahl

BeitragVerfasst am: 28.04.2015, 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Erfahrungen mit dem Barley in Norge.

Das Brot wurde in der Variante von Sabine einen Tag vor der Abfahrt gebacken.
Nach 7 Tage wurde es härter. Das Apfelmusroggenbrot von Marla wurde bevorzugt. Allerdings konnten die Brote nur in Küchenkrepp eingewickelt werde.

Folgender Ratschlag machte das Brot auch in den letzten Tagen essbar:

In einer leicht geschlossenen Plasttüte gemeinsam mit Äpfel und 1 Tagesbrötchen nahm es Feuchtigkeit auf, so das es durchaus auch nach 10 Tagen noch essbar war.

Das angeröstete Gerstenschrot gibt dem Barley eine besondere Note.
Ist aber Geschmackssache!
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liebe Grüsse Schinkenbrot
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Espresso-Miez
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 14.12.2013
Beiträge: 574

BeitragVerfasst am: 30.08.2015, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

die Miez hat auch nach-gebacken!

Ich hab Gerste im Bio-Laden entdeckt, ohne weitere Bezeichnung. Weil Miezen nun mal neugierig sind ist 1 kg davon in meinem Einkaufskörbchen gelandet.
Beim Stöbern durch die Rezepte wurde ich dann etwas skeptisch: Gerste scheint ja nicht Jedermanns Fall zu sein. ICh wollt den ersten Versuch mit diesem Brot wagen.

(Feines) Gerstenschrot, leicht angeröstet, und wie Sabine-Förmchenbäcker ein Brühstück daraus gemacht.
Beim Teig-Kneten hab ich zusätzliches Wasser gebraucht, ca 70g extra, wie auch Schinkenbrot schon beschrieben hat. Vielleicht sollte schon ins Brühstück mehr Wasser rein, das war extrem fest, trocken?




Das Brot ist lecker, locker, aber einen speziellen, typischen oder gar unangenehmen Geschmack durch die Gerste haben wir nicht gefunden.
"Schmeckt wie ein Bauernbrot"-das würd ich glatt unterschreiben.
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Liebe Grüße von der Miez
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Espresso-Miez
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Anmeldungsdatum: 14.12.2013
Beiträge: 574

BeitragVerfasst am: 24.09.2019, 08:24    Titel: Antworten mit Zitat

Nach über 4 Jahren auch mal wieder, im ST steckt ebenfalls ein R-Vollkorn-Anteil:


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Liebe Grüße von der Miez
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