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Robert
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gär-linde
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 1533
Wohnort: Im Bergischen Land

BeitragVerfasst am: 05.02.2009, 08:00    Titel: Robert Antworten mit Zitat

Ich weiß ja nicht, wieviele von Euch mit Robert arbeiten, ich hab jetzt jedenfalls wieder angefangen- Inges leckerer Stuten und Panettone war jetzt Motivation genug.

Ich krieg das aber nicht gepeilt mit dem ganzen Rühren und Ruhen Smilie - daher jetzt mal ein paar Fragen:

Meiner ist heute abend 48 Std.alt.
Er macht genaus das was er soll, nämlich säuerlich riechen und Bläschen bilden.

Nach dieser Anleitung stelle ich ihn heute abend erst mal 24 h in den Kühlschrank .
Dann könnte ich ihn herausholen und verarbeiten.
Aber heißt das wirklich, dass ich ihn, so jung wie er ist, 4 Tage nicht füttere?
Der kriegt ja erst am 5. Tag Futter!!
( mach das mal mit einem Neugeborenen.... Winken )

Zitat:
Robert:
Zitat:
Ansatz:

60 g Weizenmehl Type 550 oder 812
20 g Zucker
20 ml Buttermilch, Kefir oder Joghurt
100 ml Milch 3,5 %

Alle Zutaten verrühren. 2 Tage an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen (dabei mehrmals umrühren). Er muß leicht säuerlich riechen und kleine Bläschen bilden. Anschließend 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.



Weiterpflege eines Roberts:
Zitat:
1. Tag: ruhen,
2. Tag: umrühren,
3. Tag: umrühren,
4. Tag: umrühren,
5. Tag: in ein größeres Gefäß umfüllen. 200 g Mehl, 20 g Zucker und 200 ml Milch 3,5% lauwarm hinzufügen und verrühren.
6. Tag: umrühren,
7. Tag: umrühren,
8. Tag: umrühren,
9. Tag: umrühren,
10. Tag: 200 g Mehl, 20 g Zucker und 200 ml Milch oder Wasser lauwarm hinzufügen und verrühren.

In vier gleiche Teile teilen (zwei weitergeben, eines weiterführen)


Und lohnt sich das Weiterführen, wenn man ihn nicht so oft braucht?
Im Gegensatz zu einem RST wird der ja wahrscheinlich nicht rasend viel besser, je älter er ist?
Klar es dauert dann noch mal 2 Tage länger, bis man mit ihm backen kann, aber wenn es eh schon 10 Tage dauert, kann man auch noch 3 Tage dran hängen.
Wer hat Erfahrung?
_________________
Gruß Gär-linde

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iobrecht
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 06.02.2009, 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gär-linde,

mach es genauso wie in der Anleitung steht. Du wirst sehen dein Baby verhungert nicht.

Wenn mein Robert backreif ist und ich keine Zeit habe ihn zu verbacken, friere ich ihn portionsweise ein (von 100 bis 200 g variabel). Den aufgetauten Robert kann man sofort verbacken, ohne ihn erst führen zu müssen. Das finde ich ganz praktisch.

Im Gegensatz zu dir glaube ich, dass der Robert mit dem Alter immer besser wird, nichtsdestotrotz mach ich in den Teig (nicht in den Robert) ein Bröckchen Frischhefe, so kann ich die Gare besser kontrollieren.

Ich habe mit der Zeit richtig gefallen am Robert gefunden und backe einiges mit ihm. In der Rezeptdatenbank vom CK gibt es, z. B. ein Rezept von einem Butterkuchen ,der einfach göttlich schmeckt. Frisch aus dem Ofen ist er so zart, dass er auf der Zunge schmilzt.

Außerdem habe ich schon Ciabatta und Baguette damit gebacken, Zopfkuchen und den Rosinenstuten und manches andere.

Ich wünsch dir viel Freude mit dem Robert und lass mal was hören wenn du das erste mal mit ihm gebacken hast.
_________________
Liebe Grüße Inge Sehr glücklich
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Kringel
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 07.02.2009, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo gär-linde,

ich hatte auch schon einen Robert, und es funktioniert wirklich so wie in der Anleitung. Der überlebt locker die 4 Tage ohne Fütterung.
Ich hatte meinen manchmal 2Wochen ohne Führung im Kühlschrank, hab ihn dann ein bis zweimal gefüttert und dann einen Teil verbacken und einen Teil aufgehoben, so wies in der Anleitung steht.
Nach 5 Monaten hab ich ihn dann jetzt komplett verbacken.

Viel Erfolg dir mit deinem Robert!

Manu
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gär-linde
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 1533
Wohnort: Im Bergischen Land

BeitragVerfasst am: 08.02.2009, 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, Danke, jetzt bin ich beruhigt. Meiner steht nämlich seit heute draußen und ich hatte wirklich ein bisschen Angst um ihn.
Dass man eingefrorenen Robert sofort verbacken kann, finde ich ganz und gar ober-praktisch!
Daran sieht man aber auch, dass der wohl wirklich unverwüstlich ist Winken .
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Gruß Gär-linde

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Hundekumpel
Anfänger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 06.02.2009
Beiträge: 8
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 08.02.2009, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, also dieser Robert liest sich genau so wie mein Hermann, den ich schon seit einigen Jahren habe.
Der ist wirklich unverwüstlich und richtig vielseitig und wenn man ihn mit Wasser und ganz wenig Zucker weiterfüttert wird er fast wie ein normaler Sauerteig.
Den habe ich bisher auch immer für mein Hefebrot mitbenutzt. Dadurch wird der Teich richtig schön locker
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Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind
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iobrecht
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 08.02.2009, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Gärlinde,

warum hast du den Robert draussen stehen? Mach ihn wieder in den Kühlschrank sonst verhungert er wirklich. Die Anleitung passt nur wenn man die Temperatur auch einhält und ihn im Kühlschrank und nicht bei Zimmertemperatur stehen läßt.

Erst nach 5 Tagen rühren mußt du ihn wieder füttern, ihn in ein größeres Gefäß schütten und dann wieder 5 Tage in Kühlschrank stellen.

Ich habe heute wieder den Butterkuchen von Alina gemacht, er muß nur noch in den Herd. Ich freue mich jetzt schon auf den leckeren zarten Kuchen, den es dann um 15 Uhr zum Kaffe geben wird, noch ofenwarm. *schleck*

Hier ist ein Bild von meinem Lieblingskuchen. Ich mag ihn gerne so hell gebacken.



Edit: Bild eingestellt
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Liebe Grüße Inge Sehr glücklich


Zuletzt bearbeitet von iobrecht am 08.02.2009, 15:49, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 08.02.2009, 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt mehrere Möglichkeiten, daß ein Ansatz nicht verschimmelt:
* schnell sauer werden lassen und schauen, daß es auch schnell eine durchgängige Säuerung gibt (mache ich so in meiner Anleitung)
* Säure dazugeben (meist in Form von Sauermilchprodukte): ist aber aus bekannten Gründen nicht zu empfehlen
* Mehl-Wasser-Matsche kühlen (dadurch werden die Essigsäurebakterien schnell Sieger und die Hefen haben verloren). Klappt nur, wenn man Hefe zugibt. Wenn der Ansatz aber gekühlt wird, läuft der Stoffwechsel langsamer ab, deswegen weniger füttern (Futter ist immer eine Kontaminationsquelle!)
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gär-linde
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 1533
Wohnort: Im Bergischen Land

BeitragVerfasst am: 08.02.2009, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

iobrecht hat Folgendes geschrieben:
Gärlinde,

warum hast du den Robert draussen stehen? Mach ihn wieder in den Kühlschrank sonst verhungert er wirklich. Die Anleitung passt nur wenn man die Temperatur auch einhält und ihn im Kühlschrank und nicht bei Zimmertemperatur stehen läßt.


Ach im Kühlschrank??????
Jetzt weißt Du, warum ich so blöd gefragt hab, ob der nicht verhungert- also, dass er das im Kühlschrank nicht tut, ist mir auch klar!!! Winken

In der Anleitung steht, dass er für 24 Std in den Kühlschrank soll. Für mich hieß das, wenn die 24 Std um sind, kommt er wieder raus!
Ähem!!!
Nun steht Robert schon seit gestern morgen draußen und riecht auch schon ziemlich sauer!!
grins- ich glaub, ich mach mal einen neuen... Geschockt
Gut, dass das ja eigentlich ganz schnell geht.
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Das.Sonnenkind
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 01.04.2009
Beiträge: 62
Wohnort: O(H)A

BeitragVerfasst am: 06.04.2009, 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

gär-linde hat Folgendes geschrieben:

Ach im Kühlschrank??????
Jetzt weißt Du, warum ich so blöd gefragt hab, ob der nicht verhungert- also, dass er das im Kühlschrank nicht tut, ist mir auch klar!!! Winken



Der arme Kerl muss also 24h für den Ansatz und dann die ganzen 10 Tage sein Dasein im Kühlschrank fristen?

...ok, ich bleibe erstmal bei Brot Verlegen
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Sarah
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 1491

BeitragVerfasst am: 06.04.2009, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Frage an die Robert-Experten:

In der Anleitung und in diesem Thread weiter oben steht, weiterführen mit 200ml Milch und 200g Mehl.

Anderweitig hab ich gelesen, dass mit 200ml Milch und _100_ g Mehl gefüttert wird.

So auch in diesem Rezept:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=1487

schrieb Inge (iobrecht):
Zitat:
TA von 300, weil ich ihn immer mit 100 ml Milch und 50 gr Mehl füttere


Nu wollte ich mal nachfragen wie ihr das macht. Meiner steht im Kühlschrank und möchte morgen gefüttert werden...

Danke und Gruss

Sarah
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Gruss Sarah

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iobrecht
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Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 06.04.2009, 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sarah,

ich füttere den Robert mit 200 ml Milch, 20 g Zucker und 100 g Mehl.

*TA von 300, weil ich ihn immer mit 100 ml Milch und 50 gr Mehl füttere*

Keine Ahnung wo du das aufgeschnappt hast, kann mich nicht mehr erinnern wann ich das geschrieben habe
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Liebe Grüße Inge Sehr glücklich
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Sarah
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Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 1491

BeitragVerfasst am: 06.04.2009, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inge,

ok. also TA 300. Nicht, wie in der Anleitung steht, TA 200.
Dann mach ich das auch so.

Danke

Sarah
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Gruss Sarah

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iobrecht
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 06.04.2009, 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

Die Anleitung oben ist falsch. Das habe ich jetzt erst nach deinem Zitat bemerkt, sonst hätte ich Gär-linde darauf aufmerksam gemacht. Mit den Augen rollen
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L-fee
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 04.03.2009
Beiträge: 330

BeitragVerfasst am: 06.04.2009, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

*grins*
@ Inge
Nun wid mir auch klar warum ich immer ein wenig mehr Milch für "deine" Hefezöpfe brauch, als im Rezept angegeben. Hab mich bereits gewundert. Hat aber trotzdem gut geklappt.

Dann führ ich den Süßen nun mal mit TA 300 weiter.

Liebgrüß
Liv
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iobrecht
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Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 06.04.2009, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Das tut mir leid, L-fee. Ich hab es wirklich nicht gesehen. Ich weiß auch nicht wo Gär-Linde diese Anleitung her hat. Die Anleitungen, die ich bis jetzt gesehen habe waren sonst korrekt.
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Sarah
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Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 1491

BeitragVerfasst am: 06.04.2009, 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Das steht so in den Anleitungen unter 4.4 Die Geschenkten...

Vielleicht korrigiert einer der Mod´s das Rezept, es sei denn Pöt hält es so wie es da steht für richtig. Funktionieren wird es auf beide Arten, nur sollte man das in den Rezepten dann entsprechend vermerken.

Gruss Sarah
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L-fee
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Anmeldungsdatum: 04.03.2009
Beiträge: 330

BeitragVerfasst am: 06.04.2009, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Inge, das ist überhaupt kein Problem gewesen. Der Kleine ging im Kühli ab wie eine Rakete, hat sich auch mnit TA 2oo prächtig entwickelt und super Zöpfe gebacken, sogar ohne Hefe, weil ich Zeit hatte. Ehrlich gesagt lies er sich mit TA 200 besser in Plastiktütchen verfrachten zum Einfrieren, als mit TA 300.
Der nimmt einem wirklich überhauptnix krumm, ein dankbares robustes Kerlchen.
Und dass im Hefeteig noch Flüssigkeit fehlt hat man auch gleich gemerkt*krümelkrümel* Winken

*Wink*
Liv
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chups
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 22
Wohnort: Libyen

BeitragVerfasst am: 07.04.2009, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Ihr Robertexperten!
Bislang backe ich meine Zöpfe und Stuten mit Milchbubi, da mir die Prozedur mit dem Robert zu aufwendig erschien. Mich würde jedoch sehr interessieren, wie sich das Gebäck unterscheidet. Vor allem, wo in den Robertrezepten trotzdem immer noch Hefe verwendet wird. Wo sind die Unterschiede zu reinem Hefeteig, bzw. Milchbubi? Lohnt sich diese Füttererei wirklich?
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iobrecht
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Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 07.04.2009, 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo chups,

ich habe auch schon mit dem Milchbubi gebacken. Ich weiß nicht ob ich etwas falsch gemacht habe aber alles was ich damit gebacken habe bekam eine gummiartige Konsistenz. Mit dem Robert hatte ich das nie.

Der Unterschied von einem Gebäck nur mit Hefe oder Hefe und Robert ist der , dass das Gebäck nicht so schnell austrocknet und, vieleicht bilde ich mir das auch nur ein aber mir schmecken die Zöpfe mit dem Robert einfach besser. Der Unterschied ist das gewisse Etwas, nur sehr schwer zu beschreiben aber dafür extrem lecker. Sehr glücklich
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Das.Sonnenkind
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Anmeldungsdatum: 01.04.2009
Beiträge: 62
Wohnort: O(H)A

BeitragVerfasst am: 07.04.2009, 17:57    Titel: Wer bitte ist Milchbubi? Antworten mit Zitat

Verlegen .... die Forensuche bringt zwar viele Ergebnisse, aber eine Definition habe ich nicht gefunden.... mal für eine ganz naive Anfängerin: was/wer ist Milchbubi? Ist das Hermann's Großcousin?

LG,
Das.Sonnenkind
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Sarah
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Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 1491

BeitragVerfasst am: 07.04.2009, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ein Weizensauerteig, der mit Milch statt Wasser geführt wird.

Gruss Sarah
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Das.Sonnenkind
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 01.04.2009
Beiträge: 62
Wohnort: O(H)A

BeitragVerfasst am: 07.04.2009, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Sarah!

Ich werde das schon auch noch alles lernen Winken

LG,
Das.Sonnenkind
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bluesaturn
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 296
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 09.04.2009, 16:53    Titel: Hermann Antworten mit Zitat

Hallo,
ich bin jetzt etwas verwirrt. Ich arbeite mit einem Hermann, aber der ist ja ähnlich. In der Anleitung stand nichts davon, daß er im Kühlschrank stehen muss. Er steht bei mir 10 Tage in der Küche, die etwas kälter ist.
War das nun verkehrt? Falls ja, Kühlschrank geht leider nicht, weil sich hier 5 Leute einen kleinen Kühlschrank teilen müssen, der Platz ist leider sehr begrenzt.
Viele Grüße
Gudrun
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Marla21
Moderator
Moderator


Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15239
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 09.04.2009, 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Am wohlsten fühle ich mich in der warmen Küche.
...mehr dazu hier

http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=86
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Liebe Backgrüße
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stärker.
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Das.Sonnenkind
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Anmeldungsdatum: 01.04.2009
Beiträge: 62
Wohnort: O(H)A

BeitragVerfasst am: 09.04.2009, 17:37    Titel: Antworten mit Zitat

...nun konnte ich es doch nicht lassen und habe einen mit Milch angesetzt. Frei nach Robert, mit Dinkel, im Kühlschrank und halbe Menge und ich habe ihn Giesbert getauft Winken


LG,
Das.Sonnenkind
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sweet-crumb
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Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 52
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 09.04.2009, 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
eine Frage an die Experten. Ich hab einen Hermann. Kann ich den irgendwie zum Robert umzüchten?? Einen Neuansatz mag ich nicht machen, hab schon einen WST und einen RST im Kühlschrank. Wenn ich jetzt noch mehr mache, flippt mein Mann aus. Auf den Arm nehmen

LG sweet-crumb
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bluesaturn
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 296
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 09.04.2009, 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

sweet-crumb hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich jetzt noch mehr mache, flippt mein Mann aus. Auf den Arm nehmen
LG sweet-crumb


Ihr habt doch sicherlich einen normalen Kühlschrank? Außerdem profitiert doch dein Mann davon! Das mußt du ihm klarmachen Smilie
Gute Nacht!
Gudrun
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sweet-crumb
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Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 52
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 10.04.2009, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Gudrun,
damit ist aber meine Frage, ob man den Hermann zum Robert umzüchten kann, noch nicht beantwortet. Geschockt

LG sweet-crumb
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bluesaturn
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 296
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 10.04.2009, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

sweet-crumb hat Folgendes geschrieben:
Hi Gudrun,
damit ist aber meine Frage, ob man den Hermann zum Robert umzüchten kann, noch nicht beantwortet. Geschockt

LG sweet-crumb


Ja, du hast recht. Ich bitte um Entschuldigung. Warum probierst du es mit einem kleinen Teil nicht aus? Ich habe es noch nicht probiert, aber austesten wird doch kein all zu großer Verlust werden? Vielleicht einfach den Hermann-Ansatz nehmen und wie einen Robert füttern?
Pöt schreibt ja, daß Hermann, Robert wie Sauerteige sind. Ich habe hier einmal gelesen, daß man WST mit Milch füttern zum Milchbubi umzüchten kann.

Viele Grüße
Gudrun
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Filouson
Anfänger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 11.10.2008
Beiträge: 8
Wohnort: in der Wetterau

BeitragVerfasst am: 28.04.2009, 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Robert Experten,

ich habe nun auch einen Robert angesetzt und er blubbert fröhlich im Kühlschrank vor sich hin. Am Wochenende wird er so weit sein, bin schon ganz gespannt ! Ich bin nur unsicher, ob ich ihn am Tag 10, wenn er nochmal gefüttert wird nochmal stehen lassen soll, oder ob er gleich verbacken werden kann. Wie macht Ihr das ?

LG Filouson
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Das.Sonnenkind
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Anmeldungsdatum: 01.04.2009
Beiträge: 62
Wohnort: O(H)A

BeitragVerfasst am: 28.04.2009, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Filouson hat Folgendes geschrieben:
HIch bin nur unsicher, ob ich ihn am Tag 10, wenn er nochmal gefüttert wird nochmal stehen lassen soll, oder ob er gleich verbacken werden kann. Wie macht Ihr das ?

LG Filouson


Expertin bin ich zwar noch keine, aber auch wenn meiner Giesbert heißt ist es eim Prinzip ein Robert, nur eben mit halber Menge.
Ich füttere an Tag 10 und lasse ihn nur noch so lange stehen bis ich die restlichen Backzutaten zusammen gesucht und ggf gerührt habe, also (geschätzt) 10-15 Minuten, bis er eben "dran" ist in den Teig zu kommen. Bisher hat er mir das nicht übel genommen.

LG,
Das.Sonnenkind
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L-fee
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 04.03.2009
Beiträge: 330

BeitragVerfasst am: 28.04.2009, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lasse ihn immer erst sich "satt-fressen", wie bei den andern ST's ja auch.
Also ca 12-24h später verbacke ich ihn dann, denn die letzte FÜtterung muss ja erst mit MO's überwimmelt werden, denke ich.

Liebgrüß
Liv
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iobrecht
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 28.04.2009, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

der Robert muß nach dem letzten füttern mindestens 12 Std stehen. Geht ganz gut bei Zimmertemperatur.
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Filouson
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Anmeldungsdatum: 11.10.2008
Beiträge: 8
Wohnort: in der Wetterau

BeitragVerfasst am: 29.04.2009, 06:49    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für Eure Antworten. Ich dachte eigentlich auch, dass er noch stehen muss, wie andere Sauerteige, aber da nichts in der Anleitung stand und die Führung ja doch ganz anders ist, war ich unsicher.

LG Filouson
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Filouson
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Anmeldungsdatum: 11.10.2008
Beiträge: 8
Wohnort: in der Wetterau

BeitragVerfasst am: 18.05.2009, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inge,

Du hast berichtet, dass du den backfertigen Robert einfrierst und ihn dann nach dem Auftauen sofort benutzen kannst, ohne Führung. Das hat bei mir leider nicht geklappt, die Brötchen blieben winzig und hart. Wahrscheinlich habe ich was falsch gemacht......???

Na ja, auf jeden Fall bin ich ganz glücklich mit meinem Robert. Ich habe auch die Führung etwas abgekürzt, so dass er immer am Wochenende fertig ist, weil Dienstags oder so passt es einfach nicht. Das geht auch supergut. Am WE gab es deinen Zopf aus dem CK. Köstlich!!!!!

LG Filouson
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andrea260770
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Anmeldungsdatum: 18.05.2009
Beiträge: 14
Wohnort: Fulda

BeitragVerfasst am: 18.05.2009, 13:51    Titel: Heute muss sie sterben. Antworten mit Zitat

Hallo zusammen -

Ich habe schon seit geraumer Zeit eine Roberta im Kühli. Sie ist die Tochter eines Milchbubis. Bzw. die UrsprungsRoberta hatte ich einmal versehentlich verbacken. Sie ist also schon Roberta II.

Nachdem ich Roberta I. versehentlich verbacken hatte, dachte ich, es sei doch einfacher, wenn man aus einem Milchbubi eine Roberta züchtet. Diese hätte dann auch mehr Triebkraft. Denn was Inge berichtet, kann ich nur bestätigen, ein über 10 Tage geführter Robert hat mehr Triebkraft - das Gebäck wird lockerer.

Also habe ich:

100 g Mehl 550
200 ml Milch
1 EL Zucker
etwas Weizen ST Anstellgut

verrührt und ca. 12 h (je nach Temperatur, bis er nach dem Aufsteigen wieder zusammen gefallen ist) abstehen lassen.

Dann habe ich das umgerührt und in den Kühlschrank gestellt. Von da ab bin ich weiter vorgegangen, wie in der Robert Anleitung beschrieben. Das Ergebnis war eine kräftige Roberta die auch ohne Hefe locker ein hübsches Weissbrot stämmt.

Funktioniert prima.

Deshalb werde ich meine Roberta heute komplett verbacken und mal Pause machen.

Heute gibts mal Kirschkuchen

und Weissbrot
_________________
gruss

<;()))>< andrea
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bluesaturn
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BeitragVerfasst am: 18.05.2009, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Am wohlsten fühle ich mich in der warmen Küche.
...mehr dazu hier

http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=86


Ich würde hier gerne noch einmal nachfragen. Hermann fühlt sich wohl in der warmen Küche. Wieso führen ihn dann einige im Kühlschrank?
Ich kann Hermann 10 Tage über in der "warmen" Küche führen und das ist in Ordnung?

Danke schön für eine Erklärung.
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andrea260770
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BeitragVerfasst am: 18.05.2009, 14:10    Titel: Keine Ahnung! Antworten mit Zitat

hallo marla -

keine Ahnung! Wir hatten in den 80ern mal einen Hermann, der stand auch im Kühli. Der hatte sogar seinen eigenen im Keller, weil die meisten Familienmitglieder den Geruch nicht ertragen konnten.

Roberta steht jetzt auch kühl und ihr bekommt das gut.

Meinen Pizzateig (von dir bei Deichrunner entdeckt - seit dem für uns der einzig wahre - noch mal dickes Lob!) habe ich auch immer im Kühli.
_________________
gruss

<;()))>< andrea
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andrea260770
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BeitragVerfasst am: 18.05.2009, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Verlegen

Wer lesen kann ist klar im Vorteil...

Nix marla - bluesaturn!

Vergiss das mit der Pizza einfach.

Verlegen
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gruss

<;()))>< andrea
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iobrecht
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BeitragVerfasst am: 18.05.2009, 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Filouson hat Folgendes geschrieben:
Du hast berichtet, dass du den backfertigen Robert einfrierst und ihn dann nach dem Auftauen sofort benutzen kannst, ohne Führung. Das hat bei mir leider nicht geklappt, die Brötchen blieben winzig und hart. Wahrscheinlich habe ich was falsch gemacht.....


Hallo Filouson,

ich mach ja immer noch Hefe in den Teig, du nicht?
_________________
Liebe Grüße Inge Sehr glücklich
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L-fee
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Anmeldungsdatum: 04.03.2009
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BeitragVerfasst am: 19.05.2009, 07:21    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen!
Ich habe gestern entschieden, meine "Schwäbische Dinette/Deie" nochmal mit dem Robert zu backen. (Diesmal mit Schattenmorellen)

Dazu habe ich eine Portion Robert aus der Gefriere benommen und sie 6 Std zu einer Führung, die grad in der Wärmebox stand, dazugestellt und ungefüttert bei 26°C auftauen und aufwachen lassen.
Als ich den Robert zum Verarbeiten herrausholte, blubberte er leise vor sich hin und verströmte seinen herrlich fruchtigen Geruch.
So kam er direkt in den Teig (mit zusätzlich etwas Hefe) und wird nun seit gestern Abend kalt geführt.

Also, die Wiederbelebung des 'GefrierRobert's a la Inge' scheint problemlos geklappt zu haben.

LG
Liv
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doroland
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
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BeitragVerfasst am: 19.05.2009, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

Andere Frage -
jetzt habe ich njoch ca. 200 g Robert übrig, könnte aber am Wochenende auch 900 g brauchen. Am Mittwoch ist Füttertag. Einfach mit 300 g Mehl und 600 g Milch und 60 g Zucker füttern und ein Werilchen warm stellen - packt er das ? Mein Eindruck ist ja, daß der Robert sehr stabil ist und alle möglichen Verrücktheiten übersteht.
Gruß Dorothea
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Filouson
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BeitragVerfasst am: 19.05.2009, 10:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inge,

nein ich mach keine Hefe mehr rein. Und alles was ich bisher mit dem Robert gebacken habe ist förmlich explodiert, ausser mit dem aufgetauten.
Also wenn ich nochmal was einfrieren sollte, nehm ich zusätzlich Hefe. Das ist wohl die Lösung.

LG Filouson
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andrea260770
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BeitragVerfasst am: 19.05.2009, 11:35    Titel: früher füttern Antworten mit Zitat

@doroland

also ich habe roberta schon am 5. tag gefüttert, und dann sofort abstehen lassen und damit gebacken. kein unterschied festzustellen.

ist aber ja eigentlich auch logisch. nach der fütterung braucht er bei 6° mehrere tage zum 'verdauen'. bei temeperaturen um 20° geht das sehr viel schneller (8 - 18 h).
der robert, hermann etc. ist ja ursprünglich ein kuchen zum verschenke. da wird in vielen tagen eine menge teig hergestellt. für einen kuchen allein braucht man ja keine 600g.

ich würde folgendes tun:

heute abend füttern mit 150g mehl & 300 ml milch & 2 EL zucker.

dann draussen abstehen lassen. morgen früh umrühren & alles zurück in den kühl schrank. morgen nix machen.

dann jeden morgen rühren. am feitag abend füttern und am samstag früh backen.

das sollte funktionieren.

so ähnlich habe ich es auch schon gemacht.

probiers aus - ich denke nicht, dass es schief geht.
_________________
gruss

<;()))>< andrea
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doroland
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BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollt nochmal zurückmelden:
Ich habs so gemacht wie unten beschrieben (vergessen anzumerken, daß Milch bei mir Soja-Reis-Drink bedeutet). Also Mittwoch mit der dreifachen Menge gefüttert, ein paar Stunden stehen lassen, damit der gut angeht. Danach ab in den Kühlschrank. Am Samstag Abend den Robert aus dem Kühlschrank genommen und direkt zu Olive Levain verarbeitet. Die Teiglinge hab ich über Nacht auf dem Balkon kaltgestellt und heute morgen wunderschöne leckere Brote abgebacken. (Es waren fünf Stück, fast alle sind schon aufgegessen.)
Robert gefällt mit gerade deshalb so gut: Ich füttere alle fünf Tage, verbacke ihn aber wenn es mir paßt. Ich muß den Teig nicht extra ansetzen und kann spontan loslegen. In den Gefrierschrank hat er es bisher nicht geschafft, da ich die Menge gar nicht teile. (Es sei denn es kommt doch mal jemand, der einen geschenkt haben möchte). Und durch meine Wochenendbackaktionen (Baguettes und ähnliches) wird die Menge automatisch dezimiert.
Gruß Dorothea
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andrea260770
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BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

Geschockt

Da bin ich ja wirklich baff! Mit diesem Robert kann man ja offensichtlich alles machen. Der nimmt anscheinend gar nix krumm. Ich dachte vor dem backen müsste man ihn auf jeden Fall noch einmal füttern, oder nimmst Du Hefe mit dazu?
_________________
gruss

<;()))>< andrea
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doroland
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BeitragVerfasst am: 25.05.2009, 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Keine Hefe. Der ist auch im Kühlschrank immer so schön aktiv, selbst mit heftigem Rühren bekomme ich die Bläschen nicht alle raus. Beim Olive Levain haben die Teiglinge natürlich auch die ganze Nacht zum aufgehen. Das Brot, das ich zum Schluß gebacken habe, hatte dann auch noch heftige Übergare, da es um 9 Uhr morgens dann auch nicht mehr kalt war....
Gruß Dorothea
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maxkno
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BeitragVerfasst am: 25.05.2009, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich suche ja auch einen Weizensauerteig und bin dann hier fündig geworden. Was mich störrt sind die 10 Tage. Kann man das nicht schneller machen?
Wie beim Roggen-Sauerteig einstufig?

Also, ranzüchten evtl in 3-4 Tagen bei wärmeren Temp.? Teil verbacken, Rest kühl stellen, wenn gebraucht füttern 12 oder 24 Stunden stehen lassen?
Ist doch total unpraktisch alle 10 Tage Weißbrot zu backen Smilie. Mir kommt aber der "Drang" zu backen urplötzlich.

Wie sind eure Erfahrungen bzw. Experimente?

Wird der Zucker umgewandelt oder schmeckt dann ein Brötchenteig süß bzw. Chiabatta?

So auf der Suche:

habe nun dies gefunden muss ich noch lesen: Biga http://www.artisanbreadbaking.com/breads/biga/biga.htm

und scheint mir schneller zu gehen.


Zuletzt bearbeitet von maxkno am 25.05.2009, 10:39, insgesamt einmal bearbeitet
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future01
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BeitragVerfasst am: 25.05.2009, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe nur Roggenanstellgut im Kühlschrank und wenn ich Weizensauerteig brauche nehme ich davon die benötigte Menge und führe ca 16 Std. mit Weizenmehl Smilie
..das kann man gut im BO mit eingesch. Lampe machen..
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Gruß Renate
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maxkno
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 25.05.2009, 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

habe gelesen, dass Weizensauer aus Roggensauer nicht immer optimal sein soll, wegen der Essigsäure.
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