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franzf
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Anmeldungsdatum: 24.07.2010
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 23.01.2011, 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Evtl. lag es ja auch an der nachträglich eingeschobenen Granitplatte. Die hat Umgebungstemperatur. Je nach Dicke der Platte kann das einiges an Aufheizzeit brauchen. Das Brot ist dadurch auch wieder etwas ausgekühlt.
Mit meiner Granitplatte im E-Herd hab ich auch schon manchmal Angst gehabt, wenn es am Anfang recht schnell dunkel geworden ist. Aber bis das dann tatsächlich anbrennt, geht meist noch viel Zeit ins Land.

Wg. Einschießtemperatur im Feuerbetriebenen Ofen bestimmen gibt es mehrere Methoden:
* "Mehlprobe": Mehl auf den Ofenboden streuen. Tut sich nix -> heizen. Verkohlt es sofort -> zu heiß. Wirds schön braun -> einschießen.
* Normales Ofenthermometer
* Infrarotthermometer auf den Ofenboden zielen.
Passt die Temperatur sollte auch nix anbrennen Smilie

Trotzdem find ich schaut das Brot super aus! Möcht in den nächsten Jahren auch gern einen Steinbackofen im Garten bauen, mal schaun wie das zeitlich rausgeht.
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beiträge: 2859
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BeitragVerfasst am: 28.01.2011, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo alle!
Jetzt habe ich mein Zeitmanagement im Griff, alles quillt und geht Smilie , und morgen gehts los!
Hat schon mal jemand das Brot auf ein 1-Kilobrot runtergerechnet gebacken?
Wahrscheinlich leidet der Geschmack, denn es wird ja kürzer gebacken, oder??
Ich esse meine Brote allein, und die schiere Menge beunruhigt mich etwas!
Immerhin funktioniert der Dickmilchansatz toll!
sabine
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beiträge: 2859
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BeitragVerfasst am: 29.01.2011, 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

So- es hat sich vorbildlich verhalten, und nach einer Gare von ca 2,5 Stunden ist es ordentlich auf den Schieber gewandert und ohne Murren in den Ofen gerutscht. Jetzt harre ich den Dinge!
In einer Stunde bin ich schlauer und erleichtert, wenns weiter so glatt läuft Smilie
Kann ich es morgen schon anschneiden, oder sollte es noch einen Tag länger ruhen?
(Fragen über Fragen Geschockt )

Viele Grüße aus dem sonnigen Berlin (wo habe ich nur die Flipflops...)
Sabine
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LarissaL
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Anmeldungsdatum: 10.05.2009
Beiträge: 3186
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BeitragVerfasst am: 29.01.2011, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

die Herstellung ist ja auch nicht schwer, sondern nur etwas zeitaufwendig und wie hier schon öfter geschrieben sogar anfängertauglich Winken.

Ich schneide den großen 4kg Laib wenn möglich erst am zweiten Tag an, aber oft hat das Brot keine Gelegenheit so lange zu reifen, weil meine Brotabnehmer so ungeduldig sind Sehr glücklich. Irgendwer bekommt immer mit, dass ich dabei bin ein Litauer Brot zu backen und das spricht sich schnell rum Winken.
Dann gibt es beim Schneiden eben ein paar Feuchtkrümel, das stört aber keinen, nur den Perfektionisten in mir.
_________________
Lara
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
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BeitragVerfasst am: 29.01.2011, 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

So- Da isses-15 Min bei 250°, 50 Min bei 200° und 10Min bei 180°


Bisschen schwarz von unten..


sieht es doch von oben gut aus:



Jetzt nur noch 2 Tage abwarten, ich bin mir nicht sicher, ob ich das schaffe!
Sabine
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 29.01.2011, 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

Zitat aus dem Link http://www.agfdt.de/loads/bt07/hombach.pdf
Zitat:
Für Verbraucher aus Litauen, Weißrussland und Russland sind dunkle bis verbrannte Brotkrusten nicht unüblich. Sie lassen sich
durch den hohen Gehalt an Zuckerstoffen im Brotteig erklären (Abb. 3, 4).


Ich muss auch immer etwas früher runterregeln, habe aber mehr Probleme mit schwarzen Rändern an den Krustenrissen Winken

Sieht sehr gut aus!
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Lara
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
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BeitragVerfasst am: 30.01.2011, 14:59    Titel: Antworten mit Zitat



Hier der Anschnitt, der Vollständigkeit halber! Sieht gut aus, schmeckt gut, aber etwas angesengt Geschockt Nächstes Mal werde ich definitiv die Temparatur früher runterschalten! Versuch macht kluch!
Sabine
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Förmchenbäcker
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BeitragVerfasst am: 04.02.2011, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Unterbrecht mich, wenn ich was Dummes sage...

Nachdem mein ST Ansatz mit gekaufter Dickmilch so gut funktioniert hat, habe ich mir überlegt, ob dasselbe nicht auch mit saurer Sahne klappen könnte- oder ist die zu fettig??

Schönes Wochenende
Sabine
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 04.02.2011, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

hmm Geschockt , Fettzugabe hemmt ja schon normale Hefe, da werden die Sauerteighefen von dem Fett in der sauren Sahne sicher auch nicht sonderlich begeistert sein Winken.
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Lara
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 19.02.2011, 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr,

hier kommt mein bis jetzt größtes Litauer Schwarzbrot mit einem Rohteiggewicht von gut 4,5kg Sehr glücklich.
Als Gärkorb habe ich ein Katzenkörbchen zweckentfremdet, das passte durch seine leicht ovale Form gerade noch in meinen Manz.
Nach 90 Min. Backzeit wurde der Strom in unserem Haus für versprochene 10 Min. abgestellt, die dann über 30 Min. dauerten. Während dieser Zeit fiel die Ofentemperatur auf knapp 120°C ab und das Brot verlor ca. 1-1,5 cm an Höhe. Durch die fehlende Unterhitze ist das Brot an der Unterseite deutlich heller geblieben, normalerweise ist der Boden sehr dunkel, fast schwarz. Außerdem bildete sich ein leichter Klitschstreifen.
Da habe ich mich so gefreut, dass alles so gut geklappt hat und ich das Monster unfallfrei fast mittig im Manz plazieren konnte und dann sowas Böse

Das Katzenkörbchen passt gerade rein Winken...................... die Teigmenge auch Sehr glücklich


nach 6 Std. Gare.......................................................fast mittig auf den Schiesser gestürzt


Geschafft! Es ist drin!...................................................viel Platz ist seitlich nicht mehr...


schöner Ofentrieb vor der Stromabschaltung:.....................und danach: leicht zusammengefallen Weinen


nach gut 4 Std. Backzeit......................................unten sieht man deutlich den Klitschstreifen Traurig


Der Boden ist viel zu hell, er sollte fast schwarz sein:


Noch mehr Bilder in größerem Format könnt Ihr hier anschauen: Foto-Galerie Litauer Schwarzbrot (zum Vergrößern das erste Bild anklicken und dann mit den Pfeilsymbolen weiterblättern)
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Lara
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morchl
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BeitragVerfasst am: 19.02.2011, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

@Lara: tolles Ding, ich seh keine Klitschstreifen.

@förmchenbäckerin: ich backe immer nur 10 min auf 250, probiers mal.
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Morchl
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 19.02.2011, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Boah Lara, was für ein Riesenbrot, meine Hochachtung vor dieser Menge an Teig Pöt huldigen würde ich echt nicht in meinen Ofen bekommen. Hab schon Angst, dass mir mein gut 3 kg Brot vom Backstein läuft.
Klitschstreifen kann ich auch nicht sehen, die Krume ist zwar unten etwas dunkler, aber als Klitsch würde ich das nicht bezeichnen.
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Liebe Backgrüße
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stärker.
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Förmchenbäcker
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BeitragVerfasst am: 19.02.2011, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

@ morchl:
ja, ich werde ganz sicher früher runterregeln, es war schon lecker, hätte aber nicht ganz so schwarz sein brauchen Geschockt -komisches Deutsch, oder?
Ich denke, du verstehst aber, was ich meine! Sehr glücklich Als nächstes mache ich aber erstmal die Version "für Faule"

@lara
WOW Geschockt Geschockt
Schönes Wochenende,
Sabine
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dodo116
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
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BeitragVerfasst am: 19.02.2011, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

WOW, was für ein Oschi Geschockt, meine Hochachtung...

Ist natürlich ärgerlich mit der Stromabschaltung, aber das Brot sieht doch trotzdem ganz prima aus. War halt ein Hindernisbacken Winken...

Viele Grüße
Dodo
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küchenherd
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Anmeldungsdatum: 18.09.2010
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BeitragVerfasst am: 26.02.2011, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lara!
Ich sitze jetzt hier und lese und lese alles über das berühmte Litauer Brot. Vom ersten Tag meiner Backversuche habe ich immer zum Litauer geschielt - aber das ist für mich irgendwie etwas ganz Großes und Heiliges, das nicht jeder kann. Dazu diese vielen Vorzugsmilch / Kefir / Yoghurt Beschreibungen ...ich krieg das irgendwie noch nicht zusammen.
Möchte es aber soooo gerne auch können. Ich habe heute einem Bioladen im Nachbardorf eine Mail mit der Frage nach Vorzugsmilch geschickt, die haben wohl Bio Vollmilch usw.- das wird sicher nicht das Gleiche sein, oder? Was kann ich tun, wenn ich nicht zu Vorzugsmilch komme? Ich möchte es so echt wie möglich nachbacken und jetzt, wo ich mich endlich rantraue, freue ich mich schon riesig.
Viele Grüße
Küchenherd
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Förmchenbäcker
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BeitragVerfasst am: 26.02.2011, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo küchenherd!
Ich habe den ST mit gekaufter Dickmilch angesetzt.. gibts z.B. bei Kaufland, bestimmt auch in anderen Supermärkten. Meine war Dikmelk von Lünebest, und das hat prima funktioniert- du kannst dir also die Vorzugsmilch-dich-werden-lassen-sparen Smilie
Viele Grüße
Sabine
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küchenherd
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Anmeldungsdatum: 18.09.2010
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BeitragVerfasst am: 26.02.2011, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Sabine! Wenn du gute Erfahrung damit gemacht hast, dann probier ich das auch. Ich dachte, da drin ist alles abgestorben und dann tut sich nichts. Sehr glücklich Dann werd ich Montag gleich loslegen. Bin trotzdem gespannt, was mir der Bioladen antwortet.... Überrascht
Viele Grüße
Küchenherd
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Förmchenbäcker
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Anmeldungsdatum: 20.12.2008
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BeitragVerfasst am: 27.02.2011, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe 2x den ST so angesetzt, weil ich mich einmal mit der Zeit verpeilt hatte (siehe dieser Fred weiter oben Verlegen ) und es hat 2 Mal gut geklappt!

Das Brot ist wirklich lecker, und das Rezept ist wie ein Überraschungsei, spannend, lecker und was zum Spielen Sehr glücklich
Viel Spaß
Sabine
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morchl
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BeitragVerfasst am: 27.02.2011, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ääähm, kann man Dickmich auf österreichisch übersetzen?
Oder ist es einfach Dickmilch?? Mit den Augen rollen
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Morchl
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 27.02.2011, 16:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Morchl,

schau mal hier: http://www.wer-weiss-was.de/theme96/article1837266.html
und hier (unter Selbstherstellung aus pasteurisierter Milch): http://de.wikipedia.org/wiki/Dickmilch

Wikipedia hat Folgendes geschrieben:
Pasteurisierte Vollmilch ist ebenfalls geeignet, sofern man ein höchstens fingerspitzengroßes Stückchen Brot am Rand hineinlegt

Das werde ich gleich mal ausprobieren, wäre toll, wenn das wirklich so einfach funktioniert Sehr glücklich.
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Lara
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morchl
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BeitragVerfasst am: 27.02.2011, 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

LarissaL hat Folgendes geschrieben:
fingerspitzengroßes Stückchen Brot


Na wie praktisch, das dürften wir ja alle zufällig zur Hand haben. Sehr glücklich

Im Ernst: es steht ja auch Sauermilch. Sauermilch habe ich natürlich (vom letzten Brot). Aber ev. pasteurisiert ...
Lara, wer außer dir könnte das seriös testen? Du weißt ja was rauskommen soll. Bitte, Danke, schon mal.
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Morchl
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küchenherd
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BeitragVerfasst am: 03.03.2011, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, nun geht es langsam los......Eine Nachbarin hatte mir nun doch noch Kefirknollen gegeben und mein Ansatz blubbert schon wunderbar. Morgen werde ich das ASG ansetzen und auch das Brühstück.
Aber ich habe ab und zu gelesen, dass einige Litauer Monsterbäcker das Brühstück einige Stunden bei 60 Grad warm halten. Ist das besser? Oder reicht es, aufzubrühen und dann normal abkühlen zu lassen?
Vielen Dank
Küchenherd
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BeitragVerfasst am: 03.03.2011, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Küchenherd,

das Brühstück nur mit kochendem Wasser übergiessen und langsam abkühlen lassen, beim Abkühlen vermälzt das Brühstück automatisch ein bißchen und das reicht.

Was das Warmstellen des Brühstücks bewirkt und warum das nicht unbedingt von Vorteil ist, kannst Du hier nachlesen: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=76369#76369

Hier wird mit dem Brühstück der Sauerteig angesetzt, da wäre ein zu starker Enzymabbau von Nachteil.

Gutes Gelingen!
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Lara
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 04.03.2011, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

LarissaL hat Folgendes geschrieben:
Hallo Morchl,

schau mal hier: http://www.wer-weiss-was.de/theme96/article1837266.html
und hier (unter Selbstherstellung aus pasteurisierter Milch): http://de.wikipedia.org/wiki/Dickmilch

Wikipedia hat Folgendes geschrieben:
Pasteurisierte Vollmilch ist ebenfalls geeignet, sofern man ein höchstens fingerspitzengroßes Stückchen Brot am Rand hineinlegt

Das werde ich gleich mal ausprobieren, wäre toll, wenn das wirklich so einfach funktioniert Sehr glücklich.


Es hat tatsächlich funktioniert! Geschockt Sehr glücklich Geschockt

Ich habe es sogar mit ganz normaler ESL-Milch (die mit der Bezeichnung "frische Vollmilch, länger haltbar") aus dem Supermarkt ausprobiert (ich hatte keine traditionell hergestellte pasteurisierte Milch mehr) und ein Stückchen von meinem Cracked Rye Semolina Brot an den Rand des Schälchens gelegt:
Die Milch wurde nach ca. 36 Std. tatsächlich fest, sie stand auf der Fensterbank über der Heizung bei ca. 25°C.

Da ich der Sache noch nicht so ganz traute Cool, habe ich mit der selbstgemachten Dickmilch gleich einen weiteren Versuch gestartet und eine kleine Menge Sauermilch-Ansatz mit Roggenvollkornmehl und Wasser zusammengerührt (genau wie im Rezept) und gespannt gewartet, ob sich auch der sehr spezielle Geruch entwickelt.

Der Ansatz hat sich genauso verhalten, wie sonst mit Sauermilch aus Vorzugsmilch Sehr glücklich.
Er fing ziemlich schnell an hochzuschäumen und nach ca. 24 Std. war auch der typische Geruch wahrnehmbar, erschäumte nicht mehr und es war, wie immer, erstmal keine Aktivität mehr erkennbar. Nach 48 Std. zeigen sich wieder Bläschen und er blubbert dezent vor sich hin. Er riecht genauso wie es sein soll und macht einen sehr guten Eindruck.
Leider habe ich heute keine Zeit auch noch den Brühteig-Sauerteig damit anzusetzen (bei uns ist heute Party Cool), aber das Experiment ist ja eigentlich auch schon erfolgreich abgeschlossen Sehr glücklich.

(Braucht irgendjemand heute aktuell einen fertigen Sauermilch-Ansatz, ausreichend für ein kleines Litauer Schwarzbrot aus insgesamt 1kg Mehl? Er kann bis heute nachmittag in der Nähe von Augsburg abgeholt werden Winken Cool)
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Lara
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Tammy
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Beiträge: 216
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BeitragVerfasst am: 04.03.2011, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lara,

hast du diese/deine Dickmilch mal probiert aus der Esl Milch? Ich frage nur Interesse halber, denn sie muesste bitter schmecken. Wenn ich Quark mache funktioniert das nur mit pasteurisierter od. frisch von der Kuh Milch. Diese Esl Milch hab ich auch probiert als ich an Weihnachten in Deutschland war und es wurde auch Dickmilch(Vorstufe zum Quark) schmeckte jedoch bitter und ungeniesbar(achte mal drauf hinten im Rachenbereich), also hab ich's erst gar nicht abtropfen lassen fuer
Quark

vG von Tammy
aus 'Down Under' Western Australia
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das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle... Wer es nicht kennt und sich >nicht mehr wundert<,
>nicht mehr staunen kann<, der ist sozusagen schon tot und sein Auge erloschen..."
'Albert Einstein'
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moeppi
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1772

BeitragVerfasst am: 04.03.2011, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tammy,
hier in Deutschland bekommst du in den Discounter nur noch die 'länger haltbare'. Sogar die Bio-Milch ist länger haltbar Sehr böse .
_________________
Liebe Grüße Birgit
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küchenherd
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Anmeldungsdatum: 18.09.2010
Beiträge: 469
Wohnort: Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 05.03.2011, 11:32    Titel: Antworten mit Zitat



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Hallo, hier mein Litauer,

bin mit meiner Zeitplanung etwas durcheinander gekommen. Der Kefirsauerteig hat so schön nach 2 Tagen geblubbert und sollte noch einen dritten Tag stehen und auf einmal war er glatt und wässrig - und deshalb hab ich abgekürzt.
Dieses Brot frißt ja wirklich viele Stunden Zeit - ähnlich einem Monster, die Vorbereitung braucht Tage, das Aufgehen braucht viele Stunden, das Backen ebenso. Aber es macht riesigen Spaß. Sehr glücklich
Bin sehr gespannt auf den Anschnitt. Im Vergleich zu anderen Litauern hat meins sehr viele Krustenrisse, hoffentlich stimmt da alles im Innern... Verlegen
Küchenherd
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franzf
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Anmeldungsdatum: 24.07.2010
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 05.03.2011, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Na Wahnsinn! Das schaut ja klasse aus, Respekt!
Die Risse sind doch OK. In der Summe sind die doch ähnlich groß wie die die Lara immer fabriziert.

Das Schwierigste hast du aber jetzt noch vor dir: Warten, bis das Brot reif genug ist. Am besten versteckst du es oder lässt ein Familienmitglied darauf aufpassen... Jedenfalls musst du es aus deiner Schaffensumgebung entfernen, denn mit jedem Blick wird der Wunsch und der Drang zunehemen, sich ins Unerträgliche steigern und letztendlich die Aufgabe unlösbar machen. Oder so Auf den Arm nehmen
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küchenherd
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Anmeldungsdatum: 18.09.2010
Beiträge: 469
Wohnort: Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 05.03.2011, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für´s Lob! Aber ich ahne Schlimmes..... Traurig ich habe bewußt das Brot nicht so schwarz werden lassen, auch wenn es "gewünscht" ist. Das geht natürlich nur, wenn man schnell runterregelt, und das habe ich wahrscheinlich zu schnell getan. Hab ein bisschen Angst, dass es nicht durch ist Verlegen
2,5 h gebacken, aber schon nach 15 bis 20 min auf 200° und dann ziemlich schnell auf 180 bis 160. Na mal sehen....
Viele Grüße
Küchenherd
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morchl
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1067
Wohnort: Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 05.03.2011, 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

franzf hat Folgendes geschrieben:

Das Schwierigste hast du aber jetzt noch vor dir: Warten, bis das Brot reif genug ist. Am besten versteckst du es oder lässt ein Familienmitglied darauf aufpassen... Jedenfalls musst du es aus deiner Schaffensumgebung entfernen, denn mit jedem Blick wird der Wunsch und der Drang zunehemen, sich ins Unerträgliche steigern und letztendlich die Aufgabe unlösbar machen. Oder so Auf den Arm nehmen


Sehr glücklich Sehr glücklich Sehr glücklich

@Küchenherd: im Zweifelsfall halt 15 min länger backen, oder so. So machs ich immer, wenn ich tricksen muss.

@Lara: Danke fürs Experiment. Konntest du Tammys Geschmacksprobe auch testen?
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Morchl
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LarissaL
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Anmeldungsdatum: 10.05.2009
Beiträge: 3186
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 06.03.2011, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

@Tammy und Morchl
ich habe ESL-Milch verwendet, die frisch abgefüllt war und das MHD lag noch in weiter Ferne (14 Tage) Winken, dann wird die Milch auch nicht bitter, weil sie noch wirklich frisch ist.

Wikipedia hat Folgendes geschrieben:
ESL-Milch - Definitionen
Der Begriff extended shelf life (ESL) ist gesetzlich nicht definiert. ESL-Milch muss ebenso wie pasteurisierte Milch gekühlt (8–10 °C) werden. Die Haltbarkeit beträgt dann etwa 12 bis 21 Tage in der geschlossenen Verpackung, bei einer Lagertemperatur von 5 °C sogar 20 bis 40 Tage. Während mit thermischen Verfahren hergestellte ESL-Milch anfangs als hocherhitzt gekennzeichnet werden musste, ist diese Verpflichtung seit August 2007 entfallen. Solche Milch darf seitdem genau wie Frischmilch als lediglich pasteurisiert deklariert sein[1]. ESL-Milch ist seit 1990 im Handel erhältlich.[2] Sie wird meistens auf den Verpackungen als „länger frisch“, „längerfrische Milch“, „extra lange frisch“ oder ähnlich bezeichnet und beworben


Wikipedia hat Folgendes geschrieben:
Pasteurisierung (30 Sekunden bei 72–75 °C, gekühlt 5–6 Tage haltbar


Wenn man ESL-Milch verwendet, die im Haltbarkeitraum von traditionell pasteurisierter Milch liegt, die also noch ganz frisch ist und das aufgedruckte ESL-Mindesthaltbarkeitsdatum noch mindestens 12-14 Tage beträgt, wird die Milch auch nicht bitter. Das ESL-Verfahren verhindert ja nur das Sauerwerden, die Entstehung des leicht bitteren Geschmacks setzt nach ca. 6-7 Tagen ganz langsam ein und wird durch das Verdicken noch verstärkt.

Ich merke das besonders, wenn ich mit ESL-Milch am Ende des MHD Milchkaffee bereite: dann flockt die Milch durch die Säure des Kaffees trotzdem leicht aus, lässt sich zwar wieder glattrühren, aber der Milchkaffee hat dann eine etwas dicklichere Konsistenz und schmeckt auch nicht mehr richtig gut.

Meine Meinung: Die ESL-Milch ist 6-7 Tage nach Abfüllung nicht mehr wirklich o.k., sie sieht nur so aus und wird nicht sauer. In meinem Haushalt wird ältere ESL-Milch mit einem MHD von weniger als 12 Tagen nicht verwendet, MHD hin oder her Winken.

Wer auf Nummer sicher gehen will, verwendet am besten die nur pasteurisierte Milch mit der Bezeichnung "traditionell hergestellt" oder eben ganz frisch abgefüllte ESL-Milch.


@Küchenherd,
Dein Brot sieht sehr gut aus Sehr glücklich, es hatte wohl noch etwas Untergare, deshalb ist es etwas aufgerissen, das ist doch o.k.
Der Zeitpunkt der vollen Gare ist bei reinen Roggenteigen sehr schwer zu bestimmen, da braucht man sehr viel Erfahrung.

Ich habe es auch noch nicht geschafft ein großes Brot ohne Risse zu backen, mittlerweile versuche ich nur noch zu vermeiden, dass die Rißkanten nicht zu schwarz werden Winken.

Ob Dein Brot durchgebacken ist, prüfst Du mit der Klopfprobe: wenn Du gegen den Boden des Brotes klopfst, sollte es hohl klingen. So richtig hohl wie ein locker leichtes Weizenbrot klingt ein reines, schweres Roggenbrot nicht, der Klang bleibt ganz leicht dumpf.
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Lara
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wolfine
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
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BeitragVerfasst am: 06.03.2011, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Bei uns gibt es die ESL-Milch nur kurz vor Ablauf des MHD, manchmal sind es nur 1-2 Tage davor Böse
Ich vermute, der Handel bekommt sie billiger, wenn er alte Milch kauft. Für den Kunden ist sie genauso teuer wie frische, die länger haltbar ist.
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Gruß wolfine
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küchenherd
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BeitragVerfasst am: 06.03.2011, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Lara für deine Hinweise! Smilie Mein Brot ist schon halb alle.....es ist wie beschrieben. leicht malzig süßlich, sehr schön dunkelbraun und einfach etwas Besonderes. Es sättigt total Sehr glücklich Sehr glücklich
Ich habe aber einige Fehler fabriziert, das weiß ich. Ich hätte es länger gehen lassen müssen und nicht umsonst wird es sehr sehr dunkel abgebacken. Trotzdem, dafür kann ja das Rezept nicht. Danke dass du es reingestellt hast, Lara
Es ist übrigens unmöglich, das Brot ein bis zwei Tage liegen zu lassen. Wer so viel Willen hat, ist zu beneiden Cool
Viele Grüße
Küchenherd
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Lehmofenbäcker
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BeitragVerfasst am: 23.06.2011, 19:43    Titel: Litauisches Brot Antworten mit Zitat

Nachdem ich einmal das "Litauische" gebacken habe bin ich jetzt in einem Laden über fertiges litauisches Brot gestolpert. Ich war natürlich sehr gespannt und habe gleich eines gekauft. Es ist sehr süßlich, schmeckt aber eher nach Melasse als nach Zucker. Kümmel ist nur wenig dran. Für ein Fabrikbrot finde ich es jedenfalls sehr interessant.
http://img84.imageshack.us/img84/605/sam0137a.jpg
Lehmofenbäcker
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Katzmann
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Aber das ist doch lt. Aufschrift ein lettisches Mischbrot?!...
In welchem Laden kann man das denn kaufen?

Katzmann
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miczwei
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Anmeldungsdatum: 02.02.2010
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katzmann,

ich weiß ja nicht, wo du wohnst, aber in meiner Heimatstadt Aachen gibt es einen sehr großen russischen Supermarkt; er heißt MIXMARKT und wird von der gesamten russischen Gemeinde stark frequentiert.

Auf Grund der Diskussion in diesem thread bin ich da mal hingetigert und siehe da: Hier kann man diverse russische Brote täglich frisch kaufen; also jetzt wirklich frisch gebacken vom Regal wie beim Bäcker und nicht so wie auf sog. "französischen Märkten" hier in der Umgebung, wo die Brote in Plastiktüten verpackt aus Frankreich angekarrt werden und damit natürlich richtig lappig von der Konsistenz sind.

Hochinteressant und wirklich lecker ist eines der ganz, ganz wenigen Brote, die ich nicht selber backe (backen kann), nämlich Chleb Borodinskij.

Es ist außen rabenschwarz, im Inneren sehr dunkel und kompakt und schmeckt leicht süßlich vom Kochteig. Wirklich nicht schlecht, Herr Specht.

Von der Beschreibung hier im thread könnte es dieses spezielle Brot sehr gut sein.

Schönen Tag noch
Wolfgang
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wolfgang,

eine russischen Mix-Markt gibt es hier auch in der näheren Umgebung, da werde ich bei nächster Gelegenheit mal vorbeischauen...

Danke für den Tip! Sehr glücklich
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Lara
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miczwei
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Anmeldungsdatum: 02.02.2010
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BeitragVerfasst am: 13.07.2011, 07:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lara,

entweder ist der Mix-Markt in deiner Nähe jetzt eine zufällige Namensgleichheit oder es handelt sich um eine Kette von russischen Supermärkten.

Im Falle einer Kette kann man nur hoffen, dass "dein" Markt auch ein gut sortiertes Brotregal aufweist.

Wo die Brote letztlich herkommen, habe ich bis heute nicht herausfinden können. Direkt am Gebäude angeschlossen ist jedenfalls keine Bäckerei. Aber so, wie die Brote da unverpackt im Regal liegen (passende, aus speziellem, beschichteten Papier bestehende Tüten liegen bereit), müssen sie aus ziemlicher Nähe stammen. Dieser Bäckerei würde ich gerne einen Besuch abstatten, aber das Personal hinten im Markt spricht genau so wenig Deutsch, wie ich Russisch und mit den Frauen an der Kasse kann man sich zwar (radebrechend Winken ) in Deutsch verständigen, allerdings bezüglich meiner Frage konnten sie mir auch nicht weiterhelfen.

Ich habe mich durch diverse Brote "durchprobiert" und ich muss sagen, da können sich die allermeisten deutschen Bäckereien eine gehörige Scheibe abschneiden. Irgendwie scheint das ganze Chemie-Gedöns einschließlich der angewandten Lebensmitteltechnologie dort noch keinen Einzug gehalten zu haben. Also, wenn es tatsächlich eine Kette ist und irgendjemand hat sie in der Nähe, dann würde sich ein probeweiser Besuch sicher lohnen.

Schönen Tag noch

Wolfgang


Zuletzt bearbeitet von miczwei am 13.07.2011, 08:20, insgesamt einmal bearbeitet
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 13.07.2011, 08:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wolfgang,

miczwei hat Folgendes geschrieben:
... entweder ist der Mix-Markt in deiner Nähe jetzt eine zufällige Namensgleichheit oder es handelt sich um eine Kette von russischen Supermärkten.

Ja, das ist eine Kette: http://www.mixmarkt.de/de/homepage.php

Es gibt sogar 2 Filialen in der meiner näheren Umgebung Sehr glücklich, denen werde ich mal einen Besuch abstatten Winken
Und vielleicht gibt´s da auch ungarische Spitzpaprika mit Aroma...Sehr glücklich
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Lara
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Linde10
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BeitragVerfasst am: 13.07.2011, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

ich bin noch ganz neu hier, habe aber schon seit einiger Zeit mitgelesen.

Ich backe sehr gerne Brot und auch andere Sachen und freue mich sehr wenn ich noch was dazu lernen kann..

Schreibe gerade hier, weil ich die Beiträge über russisch Brot gelesen habe.

Ich kommt selbst aus dem Land und ich weiß auch sehr genau, was ihr mit dem Geschmack etc meint's..

Das Brot "Borodinskij" ist ein Schwarzbrot, ich kann euch das Rezept für das Brot übersetzen und ich würde es demnächst auch sebst mal ausprobieren zum backen.

Freue mich hier zu sein.

Liebe Grüße

Olga
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 13.07.2011, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Olga,

Herzlich Willkommen in unserem schönen Forum! Sehr glücklich

Neue Rezepte können wir hier immer brauchen Winken und über die Übersetzung eines authentischen russischen Originalrezepts würde ich mich wirlich sehr freuen
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Lara
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Linde10
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BeitragVerfasst am: 15.07.2011, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lara,

vielen Dank für die nette Begrüßung.

Ich werde die Tage das Brot backen und dann stelle ich s Rezept da rein.

Habe die Dame angeschrieben, die das Rezept auf ihrer Homepage stehen hat, ob ich das Rezept übersetzt hier reinstellen darf. Hab aber leider noch keine Antwort.

Ich probiere es aber auf jeden Fall mal.

Lg Olga
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Förmchenbäcker
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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 08:48    Titel: HILFE!! Antworten mit Zitat

Ich habe gestern reflexartig das Salz ins Brühstück getan (mache ich immer)
und gestern Abend alles zum Sauerteig verrührt!
(Bei mir ists zur Zeit etwas chaotisch)
Heute nacht sagte dann eine Stimme in meinem Kopf SALZ IM ST!!
Der ST ist gut aufgegangen, ganz fluffig,und schmeckt auch, zu meiner Überraschung.
Ich backe das Brot trotzdem, sollte ich Hefe dazutun? Ich dachte an 1/2 bis 1 Würfel, ich mache die 2,5 Kilo- Version!
Danke für eure Hilfe
Sabine
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

es gibt eine offizielle Sauerteigführung mit Salz: Monheimer Salz-Sauer-Verfahren (MSV).
Leider habe ich damit keinerlei Erfahrung, aber wenn Dein ST sich gut gemacht hat, würde ich noch 1-2% Hefe, bezogen auf die Gesamtmehlmenge inkl. der Mehlmenge im ST, zum Brotteig geben und die Gare gut beobachten.

Das ist eine sehr interessante Konstellation: Sauerteig aus gebrühtem Roggen mit Salz, das hat bestimmt noch niemand ausprobiert Winken.
Versuch macht kluch! Sehr glücklich

Gutes Gelingen!
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Lara
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Zuletzt bearbeitet von LarissaL am 15.10.2011, 09:33, insgesamt einmal bearbeitet
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 09:32    Titel: Antworten mit Zitat

Salz verzögert die Vermehrung der MO´s etwas, vermehren tun sich aber trotz Salz. Kommt jetzt darauf an wie gut der ST aufgegangen ist, zur Sicherheit, dass das Brot auch gut aufgeht, kannst du noch etwas Hefe zugeben, da reichen 0,5, -1 % in Bezug zur Gesamtmehlmenge zur Gärunterstützung aus.

Siehe auch Mohnheimer-Salzsauer und Salz-Hefe-Verfahren.
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Liebe Backgrüße
Marla

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Förmchenbäcker
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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

DANKEDANKEDANKE!
Eine neue Kreation zum WBD- das ist es doch, oder?
Sabine
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

ich bin neugierig Winken: wie ist das Brot geworden?
Im WBD-Thread sieht man ja, dass es Dir sehr gut gelungen ist Pöt huldigen Sehr glücklich, aber wie sieht die Krume aus und vorallem: wie schmeckt die Variante mit gesalzenem Brüh-Sauerteig?
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Lara
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Förmchenbäcker
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BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lara!
Der ST ist toll aufgegangen und war ganz fluffig, ich hatte aber vorsichtshalber Hefe in den Teig getan.
Weil ich die Temperatur recht früh auf 180° runtergeregelt hatte, ist das Brot unten nicht so dunkel wie oben- besser, als schwarz Winken
Zu den "ungesalzenen" Broten kann ich keinen Unterschied feststellen, der Teig hat sich nicht anders verhalten, der Geschmack ist, wie immer, lecker!
Ein Brot, das den Aufwand wirklich lohnt!
Viele Grüße
Sabine
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tinca0
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
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BeitragVerfasst am: 04.02.2012, 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich ja ein Brot für meinen Mann suche, das dunkel ist und kräftig schmeckt, habe ich mir auch am Litauer versucht.

Der erste Versuch ist leider gescheitert, weil der Dickmilch Ansatz verschimmelt ist. Irgendwie hatte ich vergessen umzurühren Mit den Augen rollen .

Dienstag ging Versuch 2 los. Hatte fertig gekaufte Dickmilch eingefroren und diesmal hat es wunderbar funktioniert.
Der Teig lässt sich auch gut formen, hätte ich bei reinen Roggen und Vollkorn nicht erwartet.

Komplett, hätte länger gehen können. Das nächste Mal.


Der Boden ist in Wirklichkeit etwas dunkler, aber nicht schwarz.


Der Anschnitt, leider ist es in der oberen Mitte etwas klitschig.


Bis jetzt hab ich Vollkorn immer eine längere Ruhezeit gegönnt, meist so 45 - 60 Min. Habt ihr das schon mal ausprobiert? Oder reichen wirklich nur 30 Min.?

Muß ja noch mal backen, weiß nur nicht, wer das dann Probeessen muß, weil ich ja nicht kann Geschockt .

LG. Silke
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BeitragVerfasst am: 05.02.2012, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tinca,

tinca0 hat Folgendes geschrieben:
... hätte länger gehen können.

Dein Brot sieht sehr gut aus Sehr glücklich Pöt huldigen, wenn Du es beim nächsten Mal etwas länger gehen lässt, wird auch Krume gleichmässiger.

Zitat:
Bis jetzt hab ich Vollkorn immer eine längere Ruhezeit gegönnt, meist so 45 - 60 Min. Habt ihr das schon mal ausprobiert? Oder reichen wirklich nur 30 Min.?

Du kannst die Teigruhe problemlos auf 45-60 Min. verlängern, die angegebenen 30 Min. sind die Mindestruhezeit.

Die otimale Gare ist bei reinen Roggenbroten nicht so leicht erkennbar, der Teig fühlt sich schon vorher "schwammig" an. Ich warte immer bis er bei ganz sachtem Anstuppsen nicht mehr "antwortet", also gar nicht mehr zurückfedert.
Dein Brot hatte wohl noch etwas Untergare und ist auch nicht optimal durchgebacken. Durch die große Menge an gebrühtem Teig ist viel Wasser gebunden. Der Teig ist dadurch gut zu handhaben und neigt kaum zum Breitlaufen, erfordert aber auch eine relativ lange Geh- und Backzeit.

Meine großer Laib von gut 4,5kg Teiggewicht steht min. 5,5 Std. bei gut 30° zur Gare und wird mindestens 3 Std. gebacken. Dieses Brot braucht auch in der kleinen Variante einfach viel Zeit Sehr glücklich, damit sich die Krume und der Geschmack gut entwickeln können.
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