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Toscanabrot
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dodo116
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beitrńge: 2341

BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 20:41    Titel: Toscanabrot Antworten mit Zitat

Die Idee, dieses Brot zu backen, kam von Marla, die es einen Tag vor mir schon gebacken hat. Das Rezept stammt aus dem Buch "Pain" , ich habe es leicht modifiziert und auf eine haushalts├╝bliche Menge Winken umgerechnet.
Hoffe nat├╝rlich, dass Marla ihre Version dann auch nochmal einstellt, ich vermute n├Ąmlich, dass diese etwas anders aussieht als meine Sehr gl├╝cklich...Die Rezepte in Pain sind an einigen Stellen etwas "wage" gehalten und an anderen Stellen schlicht und einfach f├╝r mich nicht umsetzbar, weil die Teige zum Teil mit enorm viel Fl├╝ssigkeit zubereitet werden. Das Original wird ├╝brigens mit fermentiertem Teig zubereitet, da ich Poolish praktischer finde, habe ich dieses genommen.

Toscanerbrot

Br├╝hst├╝ck
100 g Hartweizengriess
250 ml Wasser
Den Hartweizengriess mit kochendem Wasser vermengen und ├╝ber Nacht abgedeckt in den K├╝hlschrank stellen.


Poolish
120 g Weizenmehl Typ 550 und 30 g Roggenmehl
140 ml Wasser
1,5 g Hefe
1 Stunde bei Raumtemperatur und dann 18 Stunden in den K├╝hlschrank

Teig
Br├╝hst├╝ck
Poolish
60 g Weizen-VK
200 g Weizenmehl 550
10,5 g Salz
5 g Hefe
1 EL ├ľl
50 ml Buttermilch (oder Wasser)

Alle Zutaten bis auf das ├ľl und Salz ordentlich kneten (Gesamtknetzeit in meiner kleinen MUM 20 min.), nach 10 min. das ├ľl dazugeben und zum Ende hin das Salz.

Stockgare 60 -120 min., dazwischen 1 x falten.

Den Teig gut rundwirken, danach leicht platt dr├╝cken. Kurz vor dem Einschiessen oben rautenf├Ârmig einschneiden. Bei 250 Grad 10 Minuten unter Schwaden anbacken und dann in ca. 30 Minuten (evt. 35 Minuten) bei fallender Hitze ausbacken.

St├╝ckgare 45 ÔÇô 60 min.



Das Brot ist sehr lecker und hat eine sch├Âne Krume, auch heute morgen war es noch kein bi├čchen altbacken. Mein Teig war allerdings sehr klebrig, bin mir noch nicht so sicher, woran das jetzt gelegen hat. Ich hatte erst den Griess in Verdacht, aber da meine letzten Weizenteige alle ziemlich klebrig waren, bin ich mir jetzt nicht mehr sicher. Trotz Klebrigkeit hat der Teig aber gut die Form gehalten, trotzdem sollte man die Fl├╝ssigkeit vorsichtig zugeben.

Viele Gr├╝├če
Dodo


Zuletzt bearbeitet von dodo116 am 28.08.2009, 21:30, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Brigittet
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 19.02.2007
Beitrńge: 164

BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Das Brot sieht sehr sch├Ân aus und hat zum Gl├╝ck Salz im Teig. Sehr gl├╝cklich Ich habe in der Toscana n├Ąmlich mal salzloses Brot gegessen, naja schweigen wir mal dar├╝ber.....
_________________
Gru├č Brigitte
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dodo116
Absoluter Spezialist
Absoluter Spezialist


Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beitrńge: 2341

BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Das Rezept stammt ja auch aus einem Schweizer Backbuch Winken...

Ich habe (wie vermutlich fast jeder hier Winken ) auch schon mal aus Versehen ein Brot ohne Salz gebacken - eigentlich geht das ja gar nicht Mit den Augen rollen...

Viele Gr├╝├če
Dodo
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Elisa
Sauerteigfachmann
Sauerteigfachmann


Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beitrńge: 300
Wohnort: Baden-W├╝rttemberg

BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

In der Toscana ist salzloses Brot eigentlich ├╝blich. Wird dadurch aber nicht besser! Geschockt
LG Elisa
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beitrńge: 1584

BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Danke f├╝r das Rezept, Dodo. Dein Brot sieht super aus.
LG Birgit
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dodo116
Absoluter Spezialist
Absoluter Spezialist


Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beitrńge: 2341

BeitragVerfasst am: 29.08.2009, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Sehr gl├╝cklich - es ist eher schon sehr selten, dass mir freih├Ąndige Brote gelingen, deswegen habe ich mich ├╝ber die Optik auch wirklich gefreut.

Liebe Gr├╝├če
Dodo
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Lavendel
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 15.05.2009
Beitrńge: 1338
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 29.08.2009, 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Sieht absolut profim├Ą├čig aus P├Ât huldigen , Dodo - gratuliere!

viele Gr├╝├če
Micha
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Marla21
Moderator
Moderator


Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beitrńge: 14650
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 12.09.2009, 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo dodo,
hier wie versprochen meine Variante

Toskanabrot mit altem Teig:

Teigmenge f├╝r 1 gro├čes oder 2 kleine Brote

Br├╝hst├╝ck
90g Hartweizengrie├č od. Emmer od. Maisgrie├č
230 ml Wasser
Den Hartweizengriess mit kochendem Wasser vermengen und ├╝ber Nacht abgedeckt in den K├╝hlschrank stellen.

Teig
Br├╝hst├╝ck
185 g Weizenmehl 812
130 g Weizenmehl 550
10 g Hefe
130 g alter Teig - kalt
ca. 120 g Wasser - kalt

10 g ├ľl
10 g Salz

Teigtemperatur: 24┬░

Alle Zutaten bis auf das ├ľl und Salz ordentlich verkneten nach 10 min. das ├ľl und das Salz dazugeben und gut unterkneten

Teigruhe: 60 -120 min., dazwischen 2 x falten.

Den Teig (er ist ziemlich weich) straff rundwirken und mit dem Schluss noch oben in ein bemehltes G├Ąrk├Ârbchen legen. Bei knapp voller Gare (nach ca. 45 Min.) aus dem K├Ârbchen st├╝rzen und rautenf├Ârmig einschneiden.

Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 250 Grad mit Schwaden anbacken und mit fallender Temperatur auf ca. 200┬░ ausbacken. Nach ca. 15 Min. Ofent├╝re ├Âffen und Schwaden ablassen. Die letzten 5 Min. der Backzeit mit leicht ge├Âffneter T├╝re backen, damit das Brot eine sch├Âne Kruste bekommt.
Backzeit gesamt: 40-50 Min.








Toskana-Brot mit Madre:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=126578#126578
_________________
Liebe Backgr├╝├če
Marla

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Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 24.08.2016, 16:39, insgesamt 10-mal bearbeitet
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dodo116
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beitrńge: 2341

BeitragVerfasst am: 13.09.2009, 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

das sieht absolut toll aus Sehr gl├╝cklich und kommt von der Optik her dem Original n├Ąher als mein Brot. Was mich trotzdem wundert, dass bei Dir der Teig wieder so weich war - unsere TAs liegen doch ziemlich beieinander, das bi├čchen Buttermilch, das ich genommen habe, sollte ja eigentlich nicht ausschlaggebend sein, so richtig verstehen tue ich das nicht Geschockt...

Liebe Gr├╝├če
Dodo
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sansi
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 16.07.2007
Beitrńge: 129

BeitragVerfasst am: 06.08.2010, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

da ich meinen ST noch nicht wieder flott gemacht hatte, habe ich gestern endlich das Toscanabrot nachgebacken. Sehr lecker. Es ist kein Kr├╝mel mehr da.

Leider bekomme ich das mit den Einschnitten nicht so sch├Ân hin wie ihr. Woran kann das liegen?



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Liebe Gr├╝├če
Tanja
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sansi
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 16.07.2007
Beitrńge: 129

BeitragVerfasst am: 06.08.2010, 09:08    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, jetzt habe ich endlich mal Fotos hochgeladen und da steht es quer, obwohl ich es gedreht hatte.
_________________
Liebe Gr├╝├če
Tanja
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beitrńge: 14650
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 06.08.2010, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tanja,

Rissen beeintr├Ąchtigen nicht den Geschmack, st├Ârt nur etwas die Optik Winken

Zitat:
Leider bekomme ich das mit den Einschnitten nicht so sch├Ân hin wie ihr. Woran kann das liegen?


├ťbung macht den Meister, da geh├Ârt viel Teiggef├╝hl dazu und selbst dann funktioniert das nicht immer so, wie es soll Winken

Damit die Kruste nicht unkontrolliert rei├čt ist die richtige Gare des Teiges wichtig. Er sollte knappe Gare haben, so dass es noch einen leichten Ofentrieb gibt, hat der Teig zu viel Untergare, dann geht er im Ofen zu viel auf und rei├čt eben mehr als er eigentlich soll.
Bei guter Gare gehen die Schnitte nicht richtige auf, sind kaum sichtbar, da keine Ofentrieb mehr vorhanden.
Bei ├ťbergaref├Ąllt der Teig beim Einschneiden sogar zusammen und l├Ąuft dir auch noch breit.

Aber auch die richtige Schwadengabe ist wichtig.

Infos bez. Einscheiden und Schwaden findest du hier:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=28173#28173
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=52244#52244
_________________
Liebe Backgr├╝├če
Marla

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sansi
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 16.07.2007
Beitrńge: 129

BeitragVerfasst am: 06.08.2010, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Marla,

meine Leute meinten auch es sei Ihnen egal. Das Brot ist und bleibt k├Âstlich.

Werde die Links mal ausf├╝hrlich lesen. Es reizt ja doch, das das Brot auch perfekt aussieht und nicht nur so schmeckt.
_________________
Liebe Gr├╝├če
Tanja
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Steffi1st
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beitrńge: 454
Wohnort: Mittelhessen

BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

@ Marla, ist es m├Âglich das Toscanabrot in deiner Variante auch schon am Vorabend zu backen? Wir sind am Sonntagmittag zum grillen eingeladen. Da wir sehr lange Fahrtzeit haben schaffe ich es morgens nicht mehr das Brot zu backen. Ist es noch frisch genug wenn ich es am Samstagabend backe, also die Kruste noch knusprig oder trocknet es schnell aus?

Und wie mache ich mir am besten die 130g alten Teig, den w├╝rde ich dann gerne heute schon ansetzen.

Danke im Voraus.
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beitrńge: 14650
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Wie bei allen Wei├čbroten verliert die Kruste bald an R├Âsche, daher w├╝rde ich das Brot am Vortag fertig backen und dann vor Ort einfach noch mal kurz im hei├čen Ofen mit Umluft aufbacken. Du hast dann wieder eine sch├Âne r├Âsche Kruste, um die Krume musst du dir keine Gedanken machen, durch das Br├╝hst├╝ck bleibt die gut frisch.

Den alten Teig kannst du schon 2-3 Tage vorher herstellen, wie das geht steht hier:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=51994#51994

Info bez. Altbacken werden:
Dass das Geb├Ąck Altbacken wird ist ganz normal und l├Ąsst sich nicht verhindern, Weizenbr├Âtchen werden es schneller als -brote.
Die Feuchtigkeit wandert von der Krume in die Kruste und so verliert sie die R├Âsche.
Bereits nach 20 Min. wird die Kruste weicher und mit dem Verdunsten der Feuchtigkeit verliehrt das Geb├Ąck auch an Geschmack.
Das Altbackenwerden kann man verz├Âgern, durch dunkles Mehl und einen kleinen Anteil an Roggenmehl, durch wenig Hefe und etwas Fett im Teig und auch einen weichen Teig.
Auch eine k├╝hle und lange Teigf├╝hrung und eine hohe Anbacktemperatur verz├Âgern den Prozess.

Ein kurzes Nachbacken bringt die R├Âsche wieder zur├╝ck, dazu sollte das Geb├Ąck m├Âglichst nicht voll ausgebacken sein, weil es dann zu trocken werden k├Ânnte.

Das Toskanabrot w├╝rde ich allerdings fertig backen, da die Krume recht feucht ist.
_________________
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Marla

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Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 19.08.2010, 17:24, insgesamt einmal bearbeitet
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Steffi1st
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beitrńge: 454
Wohnort: Mittelhessen

BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

danke! Okay, vielleicht backe ich dann doch lieber das Wurzelbrot. http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=3240&highlight=wurzelbrot Da kann ich ja den Teig vorbereiten und m├╝├čte morgens nur noch backen.

K├Ânnte ich dem Wurzelbrotteig auch zerkleinerte, eingelegte Tomatenst├╝cke wie beim Tomatenwurzelbrot zuf├╝gen um noch eine andere Variation zu erhalten?
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daisy
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 08.01.2009
Beitrńge: 157

BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

hallo Steffi, das Toskanabrot bleibt gaaaanz lange wie frisch. Ich w├╝rde es, wie Marla vorschl├Ągt, nur kurz aufbacken. Es ist wirklich ein tolles Brot!
_________________
L.G.
daisy
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LarissaL
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Anmeldungsdatum: 10.05.2009
Beitrńge: 3071
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Das kann ich nur best├Ątigen Sehr gl├╝cklich , durch das Br├╝hst├╝ck wird sehr viel Fl├╝ssigkeit gebunden und die Krume bleibt lange frisch. Kurz vorm Servieren nochmal aufknuspern und es schmeckt wie frisch gebacken Winken
_________________
Lara
_________________
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Steffi1st
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beitrńge: 454
Wohnort: Mittelhessen

BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

danke f├╝r eure Tipps. Am Grillort gibt es nur leider keinen Backofen. Winken


Vielleicht kann noch mal jemand helfen, weiter oben hatte ich nach dem Wurzelbrot gefragt.
K├Ânnte ich dem Wurzelbrotteig http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=3240&highlight=wurzelbrot auch zerkleinerte, eingelegte Tomatenst├╝cke wie beim Tomatenwurzelbrot zuf├╝gen um noch eine andere Variation zu erhalten?
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beitrńge: 14650
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Mit Kr├Ąutern (so wie beim Provencebrot) sind die Wurzeln auch sehr lecker, mit Tomaten habe ich das Wurzelbrot so noch nicht probiert.
Die Tomaten sollten auf jeden Fall gut abgetropft sein.

Wenn du dort keinen Ofen hast, dann morgens bevor du f├Ąhrst aufbacken, notfalls in Folie noch mal kurz auf den Grill legen.
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Steffi1st
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beitrńge: 454
Wohnort: Mittelhessen

BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

das ist ja ne tolle Idee.

W├╝rden den die 3g Kr├Ąuter vom Provencebrot auf die Mehlmenge also auf 500g f├╝r die Wurzelbrote reichen?

Beim Chiliring sind ja auch getrocknete Tomaten drin, den Teig k├Ânnte ich ja auch prima vorbereiten.
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beitrńge: 14650
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 20.08.2010, 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Rezept von dodo bezieht sich die Kr├Ąutermenge von 3 g auf 500 g Mehl, bei meinem Rezept auf 550 g Mehl.
F├╝r meinen Geschmack ist die Menge passend, nicht zu viel und nicht zu wenig.
Ganz nach Vorliebe und Geschmack kann man nat├╝rlich auch mehr oder weniger nehmen.
_________________
Liebe Backgr├╝├če
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doroland
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beitrńge: 681
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.08.2010, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich versuch mal, meine Abwandlung hinzuschreiben, soweit es mir noch einf├Ąllt.
Br├╝hst├╝ck: Statt Hatweizerngrie├č Maispolenta.
Statt Poolish Sauerteig. Hier hab ich ein absolutes No-Go verbrochen und den Poolish genauso gemacht wie angegeben, nur eben nicht mit Hefe, sondern mit Anstellgut. Es handelt sich also um einen gemischten Sauerteig.
Im Teig statt Buttermilch Joghurt mit Wasser gemischt. Und mehr Wasser, aus irgendeinem Grund war der Teig viel zu trocken. Nat├╝rlich keine Hefe. Zwei Stunden Stockgare, dabei einmal falten und am Ende gewirkt in den K├╝hlschrank. Am Morgen 30 Minuten anw├Ąrmen lassen, dann ab in den Ofen. Bild sollte noch folgen, ich tue was ich kann.
Viele Gr├╝├če
Dorothea
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beitrńge: 14650
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 22.08.2010, 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
...und am Ende gewirkt in den K├╝hlschrank. Am Morgen 30 Minuten anw├Ąrmen lassen, dann ab in den Ofen

Hattest du den Teig im G├Ąrk├Ârbchen?
Bild von der Krume w├╝rde mich interressierte... Winken
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Steffi1st
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beitrńge: 454
Wohnort: Mittelhessen

BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 07:27    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,

gestern gabs zum Grillen Marla┬┤s Variante mit altem Teig. Das Brot ist wirklich superlecker, total saftig mit einem tollen Geschmack. Den Rest gabs heute morgen zum Fr├╝htst├╝ck, teilweise getoastet! Echt der Hit!!!
_________________
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Quant
Sauerteigb├Ącker
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Anmeldungsdatum: 01.11.2012
Beitrńge: 44
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 07.12.2012, 03:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich hatte vor, am Wochenende Marlas Variante auszuprobieren (und hab' gerade einen neuen "alten Teig" daf├╝r angesetzt).
Jetzt bin ich nach nochmaliger Durchsicht des Rezepts grad draufgekommen, da├č mein vorr├Ątiger Weizengrie├č ein "normaler" (also kein Hartweizen) ist.
Kann ich den einfach anstatt des HWG verwenden?

(Und wenn ich schon beim Nachfragen bin... ├ľl - nehmt ihr da etwas mit sehr hohem Rauchpunkt, wie etwa Erdnu├č├Âl, oder ist das beim Backen egal?)

lg, Quant
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Ronald
Sauerteigb├Ącker
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Anmeldungsdatum: 30.10.2012
Beitrńge: 48
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 07.12.2012, 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

Also Hart- und Weichweizengrie├č sind schon zwei verschiedene Dinge und nicht beliebig austauschbar. Vor allem im Gehalt an und den Eigenschaften der Eiwei├če gibt es deutliche Unterschiede. Und die bewirken dann halt, warum sich der eine z.B. besonders gut f├╝r Nudeln eignet und der andere f├╝r Grie├čpudding. Geschmacklich gibts nat├╝rlich auch noch Unterschiede. Dein Backwerk wird zwar auch mit der "falschen Sorte" was werden, aber eben nicht optimal.
Was das ├ľl angeht, nehme ich zum Backen keine mit hohem Rauchpunkt. Diese sind meist rafiniert und damit auch ern├Ąhrunsphysiologisch nicht mehr besonders wertvoll. Zum Backen brauchst Du auch nicht den Rauchpunkt (eher zum Braten). Besser Du nimmst kaltgepresste. Die sind zwar etwas teurer, schmecken aber auch besser. Sehr gut geeignet ist Sonnenblumen├Âl; das ist ziemlich geschmacksneutral. Wenn es ein herzhaftes Brot werden soll, kannst Du auch sehr gut Oliven├Âl einsetzen. Besonders in Kombination mit Kr├Ąutern im Brot finde ich das sehr lecker. Solltest Dir aber sicher sein, dass alle 'Brotesser' den dann deutlichen Olivengeschmack auch m├Âgen. Besonders Kinder verziehen da schnell mal die Nase.
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beitrńge: 14650
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 07.12.2012, 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ronald hat es ja schon geschrieben, dass Hart- und Weichweizen unterschiedlich sind und der Austausch dann ein anders Brot ergibt. Alternativ zum Hartweizengrie├č kannst du auch Hartweizenmehl, Emmer- oder Kamutmehl oder -vollkornmehl nehmen oder auch Maisgrie├č, damit bekommst du noch eine sch├Âne Krumenoptik.
Wenn du Oliven├Âl bzw. den Geschmack magst, dann passt das sehr gut zu diesem Brot, kannst aber auch ein geschmacksneutrales ├ľl nehmen.
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Marla

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Quant
Sauerteigb├Ącker
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Anmeldungsdatum: 01.11.2012
Beitrńge: 44
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 07.12.2012, 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank!

War mir gar nicht bewu├čt, da├č da so ein Unterschied zwischen WWG und HWG ist. Dann versuch' ich besser doch, heute noch irgendwo Hartweizengrie├č / notfalls Maisgrie├č aufzutreiben.

lg, Quant

EDIT:
Erfolg! Hatte die Suche im Supermarkt schon fast aufgegeben. Nirgends(!) steht vorne Hartweizengrie├č (oder Weichweizengrie├č) drauf, ├╝berall einfach nur "Weizengrie├č". B├Âse
Nach Durchsicht der winzig gedruckten Ingredientienlisten s├Ąmtlicher Grie├čpackerl fand ich dann doch noch (bei einer einzigen Marke) "aus Hartweizen (Durum)". Die Produktbezeichnung auf der Vorderseite war einfach nur "Goldgrie├č" (nicht mal Weizen erw├Ąhnt)... Mit den Augen rollen

EDIT 2:
Beim ├ľl hatte ich nur ein wenig Bedenken, da├č das in der Kruste enthaltene ├ľl bei 250┬░C Backofentemp. zu rauchen beginnt, insbesondere bei ├ľlen mit sehr niedrigem Rauchpunkt. Werd's jetzt einfach mal mit Sonnenblumen├Âl probieren (mag Oliven nicht so sehr).
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Quant
Sauerteigb├Ącker
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Anmeldungsdatum: 01.11.2012
Beitrńge: 44
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 09.12.2012, 08:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nasche grade am noch warmen Toscanabrot.... sowas von lecker!
Optisch k├Ânnte es zwar noch besser werden, aber geschmacklich ist es jetzt schon super.



Was mir nicht so gef├Ąllt sind die sehr breiten Ausb├╝nde. Das Rezept war Marlas Variante mit altem Teig, aufs Gramm genau eingehalten. Stockgare f├╝r etwa 100 min bei Zimmertemp., dabei nach 30 min und nach 60 min je einmal gefaltet. Danach nochmal gr├╝ndlich handgeknetet und rundgewirkt. Bei der St├╝ckgare (26┬░C, im G├Ąrkorb) kam die Fingerprobe nach 40 min kaum mehr zur├╝ck, das Teigvolumen war sch├Ątzungsweise auch schon verdoppelt, also gleich gest├╝rzt, eingeschnitten (ca. 0,75-1 cm tief, leicht schr├Ąg) und eingeschossen.

Hat jemand eine Idee, wie ich die Ausb├╝nde optimieren k├Ânnte? Weniger tief einschneiden? Etwas l├Ąnger garen?

Nebenbei: Da ich mit dem Schwaden bisher noch keine wirklich zufriedenstellende Ergebnisse hatte (Wassersch├╝sselchen, Eisw├╝rfel, Blumenspritze bereits versucht) hab' ich diesmal eine andere Methode ausprobiert, die ich im CK-Forum gefunden habe: bereits beim Aufheizen eine wassergef├╝llte Alu-Auflaufform auf oberster Schiene mitheizen lassen, soda├č das Wasser schon beim Einschie├čen kocht und dampft. Das hat bei meinem Ofen (ein uralter Zanussi) das erste mal richtig sichtbare Dampfschwaden ergeben; bei den anderen Versuchen hat's zwar kurz gezischt und/oder geknackt, aber der Dampf war binnen Sekundenbruchteilen wieder weg.

Und: die ├ľl-Rauch-Bedenken h├Ątt' ich mir sparen k├Ânnen - absolut kein Problem/Rauch mit Sonnenblumen├Âl.

lg, Quant
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 10.12.2012, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Quant,
die Brotkrume sieht prima aus und wenn das Brot dann auch noch super schmeckt, dann sind auch die etwas eigenwilligen Risse nicht so tragisch Winken

Zitat:
eingeschnitten (ca. 0,75-1 cm tief, leicht schr├Ąg)

So tiefe schneide ich nicht ein.
Bei meinem Brot (Bild oben) wurde die Teigoberfl├Ąche bei knapp voller Gare nur wenige mm tief und leicht schr├Ąg eingeschnitten. Der der Teig hatte noch genug Ofentrieb, damit die Einschnitte sch├Ân aufgehen, aber nicht ein- bzw. abrei├čen.

Tipps zum Thema Einschneiden findest hier und auch hier:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=75250#75250
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=76976#76976
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BeitragVerfasst am: 12.12.2012, 05:57    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Marla,

sehr gut zu wissen, da├č Du da nur knapp und flach einschnitten hast! Werde also in Zukunft lieber wieder mehr "ritzen" als "schneiden".
P├Âts "3cm"-Post hat mich da ein wenig in die Irre gef├╝hrt - die 3cm hab' ich mich zwar eh nicht ganz getraut, aber diesmal doch deutlich tiefer geschnitten.

Btw: Gerade das letze Scherzel (Kanten) verspeist. Bin erstaunt, da├č das auch heute noch einigerma├čen frisch war. Ich glaube - nein: bin sicher - das wird eins meiner Lieblingsrezepte. (Erinnert mich sehr an ein "Vorschu├čbrot", das hier mal in den 80'er-Jahren recht beliebt war, aber leider wieder vom Markt verschwunden ist).

lg, Quant
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 12.12.2012, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

@ Quant

Wie und wie tief man einschneidet ist abh├Ąnig von der Teigart und auch vom der Gare.
Beim Einschneiden kommt es auch auf die Gare an, wenn der Teig noch einen guten Ofentrieb entwickelt, dann kannst du tiefer schneiden. Bei voller Gare oder leichter ├ťbergare, gibt es keinen Ofentrieb mehr, die Teighaut ist kann gerda so die G├Ąrgase noch halten, hier sollte man mit dem Einschneiden vorsichtig sein oder besser ganz darauf verzichten.

Bei Weizenteig schneidet man anders als bei Roggenteig, siehe auch Link oben zum Beitrag von Lara:
Lara hat Folgendes geschrieben:
Du musst nicht tiefer, sondern anders schneiden . Brote mit hohem Weizenanteil gehen im Ofen noch enorm auf und erfordern eine andere Einschneidetechnik als Roggenbrote, die ja nur wenig Ofentrieb haben.
Du hast fast quer zur L├Ąngsachse und senkrecht eingeschnitten, da kann Dein Brot nur "platzen" . Du solltest die Schnitte mit sehr flach gef├╝hrter Klinge fast parallel zur L├Ąngsachse setzen, damit der Laib sich im Ofen noch sch├Ân ausdehnen kann.


Zitat:
Bin erstaunt, da├č das auch heute noch einigerma├čen frisch war.
Mit dem Br├╝hst├╝ck kannst du mehr Wasser im Teig binden, ohne dass dir der Teig zu weich wird, das Brot trocknet nicht so schnell aus und bleibt l├Ąnger frisch. Smilie
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BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 06:38    Titel: Antworten mit Zitat

Gestern habe ich das Toscanabrot erneut probiert; irgendwie will mir das mit dem Einschneiden nicht so recht gelingen:


Diesmal habe ich sehr flach (die "Ohren" sind auch was geworden) und eher sehr wenig (gef├╝hlt 3-5 mm) eingeschnitten. Trotzdem noch enorme Ausb├╝nde, vermutlich wegen (in Vergleich zu Marlas Bild) sehr starkem Ofentrieb.
Habe da 2 Dinge in Verdacht:
1) ich habe noch Probleme die Gare richtig zu beurteilen (Fingerprobe kam - nach 40 min. - innerhalb einer Minute ├╝berhaupt nicht mehr zur├╝ck; da habe ich dann geschnitten und eingeschossen). L├Ąnger warten?
2) m├Âglicherweise hab' ich's beim Rundwirken ├╝bertrieben - war schon sehr sehr straff, die "Kugel" ist weder w├Ąhrend der St├╝ckgare noch im Rohr ganz zu einem "Laib" zusammengesackt (s. Foto 3).
Na ja, mit ein wenig mehr ├ťbung wird das hoffentlich noch etwas sch├Âner.

Zwei Verst├Ąndnisfragen h├Ątte ich noch zum Grundrezept:
- warum wird der alte Teig und das Wasser explizit "kalt" hinzugef├╝gt?
- warum mischt man Salz und ├ľl erst nach ca. 10min Knetzeit hinzu, und nicht gleich?

lg, Quant
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nontox
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BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Quant,

Hier Antworten, die hoffentlich stimmen Winken

Kalt werden die Zutaten deswegen beigemischt, damit die Teigtemperatur niedrig bleibt, sonst geht der Hefetrieb gleich so schnell los. Der Teig wird durch die Bearbeitung sowieso w├Ąrmer (Reibung). Wenn der Teig k├╝hler ist, hast Du eine l├Ąngere Gehzeit und dadurch eine bessere Fermentierung, bessere Quellung und dadurch besseren Geschmack und Haltbarkeit.

Salz und jegliches Fett kommen erst rein, wenn sich das Kleberger├╝st schon etwas gebildet hat. Salz bindet Wasser und macht den Kleber straff, was dazu f├╝hrt, dass das Kleberger├╝st rei├čt und nicht so sch├Ân elastisch wird, dadurch wird der Teig insgesamt weniger flexibel und das Volumen ist nicht so sch├Ân. Das Brot bleibt kleiner.

├ľl setzt sich zwischen die Molek├╝le und verhindert eine ideale Kleberbildung, daher auch das erst sp├Ąter.

Das gilt f├╝r jedes Weizenbrot, wenn man Wert auf die Teig-Qualit├Ąt legt.

LG

nontox
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Quant,

Zitat:
1) ich habe noch Probleme die Gare richtig zu beurteilen (Fingerprobe kam - nach 40 min. - innerhalb einer Minute ├╝berhaupt nicht mehr zur├╝ck; da habe ich dann geschnitten und eingeschossen). L├Ąnger warten?

Die Fingerprobe erfordert ein wenig ├ťbung, haben machmal sogar Profis Probelem die richtige Gare zu bestimmen, aber nicht verzagen, ├ťbung macht den Meister Winken
Den Teig nur leicht anstubsen, nicht mit dem Finger tief eindr├╝cken. Je nach Teigtemperatur kann der Teig dann auch noch mehr oder weniger elastisch sein, so dass die die Fingerprobe zu einer falschen Einsch├Ątzung der Gare f├╝hren kann, unbedingt auch die Volumenzunahme beobachten. Der Teig sollte nicht zu viel Untergare haben, so dass der Ofentrieb nicht zu stark ist.
Die Teighaut sollte w├Ąhrend der Gare nicht verhauten und auch die Schwadengabe ist f├╝r ein optimales Ergebniss entscheident.
Wie hattest du denn geschwadet?

zu 2. der Teig sollte schon gut auf Spannung gebraucht werden, damit der die Form beh├Ąlt. Und einsacken sollte das Brot auch nicht, wenn es einsackt dann hatte es ├ťbergare oder wurde nicht richtig ausgebacken oder war zu viel freies Wasser im Teig.

Zitat:
Zwei Verst├Ąndnisfragen h├Ątte ich noch zum Grundrezept:
- warum wird der alte Teig und das Wasser explizit "kalt" hinzugef├╝gt?
- warum mischt man Salz und ├ľl erst nach ca. 10min Knetzeit hinzu, und nicht gleich?

Das hat Joschi ja schon prima beantwortet. Smilie


@Joschi
Zitat:
├ľl setzt sich zwischen die Molek├╝le und verhindert eine ideale Kleberbildung, daher auch das erst sp├Ąter.

Bei meinem Panetton-Rezepttest war ich sehr ├╝berrascht, dass sich der Kleber so gut entwicklet hat. Ich war echt skeptisch, da ein Teil des Fettes schon in den Vorteig kommt und die VT-Menge war auch noch relativ hoch. Nach ca. 20 Min. Knetzeit hatte sich der sehr weiche Teig vom Sch├╝sselboden gel├Âst, lies sich gut ausziehen (Fenstertest).
Die Volumenzunahme des Teiges war enorm, er hatte sich mehr als verdoppelt und auch noch einen super gutem Ofentrieb. Am Ende hatte der Panettone sich wohl vervierfacht oder gar verf├╝nffacht.
Die Krume ist wunderbar locker und flaumig.
Warum entwickelt sich der Kleber hier trotz relativ hoher Fett und VT-Menge so gut?
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Marla

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nontox
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BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:

Die Krume ist wunderbar locker und flaumig.
Warum entwickelt sich der Kleber hier trotz relativ hoher Fett und VT-Menge so gut?


Wenn ich Panettone und die Zubereitung richtig im Kopf habe, wird da der Teig ja wirklich ganz ausgeknetet, anders als bei einem Wei├čbrot, bei dem der Teig nach knapper Knetzeit ja noch Reserven hat.
W├╝rde man den Wei├čbrotteig ganz auskneten, w├Ąren die L├Âcher im Brot zu gro├č, weil das Ger├╝st ja schon wieder nachl├Ąsst ÔÇö das ist aber beim Panettone gerade gew├╝nscht.
Vielleicht hilft das Fett ja sogar, das Klebereiwei├č gerade so sehr zu schw├Ąchen, dass diese immense Volumenzunehma m├Âglich wird.
Der Kleber im Panettone-Teig ist ja nicht wirklich stark ÔÇö meine ich.
andererseits nimmt man f├╝r Panettone besonders eiwei├čreiches Mehl, um die St├Ârung durch das Fett etwas aufzufangen. Letztlich ist es also ein sehr feines Gleichgewicht zwischen St├Ąrkung und Schw├Ąchung des Kleberger├╝sts, und gerade das macht Panettone ja so wenig gelingsicher und es erfordert eine Menge Erfahrung, das richtig gut hinzukriegen.

Panettone-Teig mit seiner eher seidigen Konsistenz und Wei├čbrotteig mit eher muskul├Âser Charakteristik sind doch schwer zu vergleichen.

4-5-faches Volumen ... heidewitzka Smilie P├Ât huldigen

Liebe Gr├╝├če
Joschi
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

@Joschi

ja der Teig wird lange geknetet, ca. 20-25 Min. hat es gedauert bis er sich vom Sch├╝sselboden gel├Âst hat.
Zitat:
Der Kleber im Panettone-Teig ist ja nicht wirklich stark ÔÇö meine ich.
andererseits nimmt man f├╝r Panettone besonders eiwei├čreiches Mehl, um die St├Ârung durch das Fett etwas aufzufangen
Hatte 1x normles 550er und 1x spezielles Stollenmehle genommen, die Krume war mit letzterem noch etwas besser, langfaseriger und flaumiger.

Zitat:
Panettone-Teig mit seiner eher seidigen Konsistenz und Wei├čbrotteig mit eher muskul├Âser Charakteristik sind doch schwer zu vergleichen.

Stimmt.

Zitat:
4-5-faches Volumen ... heidewitzka
Ja wirklich, ich will dich nicht ver├Ąpplen, war selbst ├╝berrascht und das nur mit Sauerteig ohne zus├Ątzliche Hefe Sehr gl├╝cklich
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BeitragVerfasst am: 18.12.2012, 06:46    Titel: Antworten mit Zitat

Danke nontox und Marla!

@nontox:
Das war jetzt wieder ein "AHA-Moment" meinerseits! Super erkl├Ąrt, jetzt wird mir auch klarer, wieso bei diesem Rezept die Stockgare so viel l├Ąnger ist, als bei meinen bisher (meist Mischbrot) versuchten. Teig k├╝hl -> geht langsamer, fermentiert dabei vor sich hin. Eigentlich logisch. Wenn's einmal "Klick" im Hirn gemacht hat Smilie

@Marla:
Ich glaube auch am ehesten, da├č ich mit der Fingerprobe noch ├╝ben mu├č, und der Teig noch Untergare hatte.
Geschwadet habe ich mit einer auf oberster Schiene mitvorgeheizten (und von Anfang an bef├╝llten) Auflaufform - das ist das einzige, was bei meinem Ofen bis jetzt zu sichtbaren Dampfschwaden gef├╝hrt hat. Zus├Ątzlich habe ich nach dem Einschie├čen noch die Blumenspritze bem├╝ht (ca. 10x auf die W├Ąnde genebelt, ohne sichtbares Ergebnis).
Verhautet - ich glaube nicht, aber da mu├č ich das n├Ąchste Mal noch genauer darauf achten. Die Oberfl├Ąche hatte beim Einschneiden schon einen leichten Widerstand, aber den habe ich auf das sehr straffe Wirken zur├╝ckgef├╝hrt.

Zitat:
Und einsacken sollte das Brot auch nicht, wenn es einsackt dann hatte es ├ťbergare oder wurde nicht richtig ausgebacken oder war zu viel freies Wasser im Teig.

Mit dem "Sacken" hatte ich nur gemeint, da├č die beim Rundwirken geformte "Teigkugel" auch w├Ąhrend der gesamten Gare und beim Backen noch sehr kugelig blieb (wie ein ├╝berdimensionales Br├Âtchen) - bei meinen bisherigen Broten hat sich der Teigling im G├Ąrkorb, sp├Ątestens im Ofen, immer etwas gesetzt/ist etwas in die Breite gegangen, also eine typische "Laibform" (unten eher flach, oben runder) angenommen.

lg, Quant.
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vida
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BeitragVerfasst am: 25.09.2013, 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich w├╝rde gern Marla┬┤s Variante morgen backen. Leider hab ich keinen alten Teig. K├Ânnte ich auch etwas von meinem Weizen-ASG nehmen. Wenn ja wieviel? Und ich habe auch nur Weizen 1050. Was k├Ânnte ich dann anstelle dem 812er-Mehl nehmen. Vollkorn oder Dinkel? H├Ątte auch Emmer, Einkorn und Kamut zu Hause.

LG
vida
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 25.09.2013, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Vida,

Zitat:
Leider hab ich keinen alten Teig. K├Ânnte ich auch etwas von meinem Weizen-ASG nehmen. Wenn ja wieviel?

Ja kannst du auch vom WEizen ASG was abnehmen, w├╝rde aber nur ca. 60-80 g nehmen.


Zitat:
Und ich habe auch nur Weizen 1050. Was k├Ânnte ich dann anstelle dem 812er-Mehl nehmen. Vollkorn oder Dinkel? H├Ątte auch Emmer, Einkorn und Kamut zu Hause
Wenn du auch 550er Weizenmehl hast, dann kannst du das 1:1 mit 1050 mischen. Wenn du nur 1050er hast, dann w├╝rde ich diese nehmen, der Unterschied zum 812er ist nicht so gro├č.
Vollkorn oder Dinkel w├╝rde ich bei diesem Brot nicht nehmen.
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BeitragVerfasst am: 25.09.2013, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Vida,

wenn Du keinen alten Teig hast, solltest Du einfach die erste Variante mit Vorteig backen - anstelle der langen F├╝hrung im K├╝hlschrank kannst Du auch einfach den Vorteig ├╝ber Nacht drau├čen stehen lassen, Zeit genug ist ja noch Winken. Anstelle von 812er w├╝rde ich dann das 1050er nehmen...

Viele Gr├╝├če
Dodo
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
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BeitragVerfasst am: 25.09.2013, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwie bin ich immer zu langsam Cool ...
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 27.05.2015, 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Muss das Rezept mal wieder hochschieben Winken.... ist einfach ein wunderbares Brot das ich (mit kleinen Abwandlungen) immer wieder gerne backe.
Rezept nach dodo, Poolish hatte ich um die H├Ąlfte reduziert, die andere H├Ąlfte war aufgefrischte Madre, keine zus├Ątzliche Hefe im Hauptteig.
F├╝rs Br├╝hst├╝ck hatte ich Timilia-Hartweizen genommen.



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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
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BeitragVerfasst am: 27.05.2015, 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Prima, dass Du das mal wieder nach oben schiebst, hatte neulich n├Ąmlich auch mal wieder an das Brot gedacht und nat├╝rlich wieder vortrefflich vergessen Mit den Augen rollen.

Ist Dir auch wieder ganz wunderbar gelungen P├Ât huldigen und etwas von dem Timilia-Weizen habe ich auch noch da Winken - habe ich keine Entschuldigung mehr Sehr gl├╝cklich...

Liebe Gr├╝├če
Dodo
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beitrńge: 14650
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 28.05.2015, 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Danke dodo Smilie

Musst du unbedingt mal mit dem Timilia-Weizen ausprobieren, er gibt dem Brot noch mal ein etwas anderes Aroma.
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donnermeister
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BeitragVerfasst am: 31.05.2015, 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Nachgebacken. Mit Maisgrie├č und Lievito Madre.


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von Detlef
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Der mit dem Teig tanzt
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BeitragVerfasst am: 01.06.2015, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Nachgebacken.
Marlas Rezept aber mit selbst gemahlenem Weizen statt dem 812er.
Als alten Teig habe ich Lievito madre genommen, die schon einige Tage im K├╝hlschrank verbracht hatte.
Zum Br├╝hst├╝ck hatte ich 3 Gramm gemahlene Flohsamenschalen gegeben.
Das Br├╝hst├╝ck war dadurch schnittfest wie ein Gouda.
Und das schon nach 2 Stunden. Mehr Wartezeit hatte ich nicht.
Die Hefe hatte ich mit dem Vollkorn und dem Wasser als Vorteig f├╝r eine Stunde gehen/stehen lassen.
Der Teig war mir beim Kneten zu fest. Ich habe erst 40 g Wasser zugef├╝gt, dann noch einmal 14 g. Dadurch war er ein ganz klein wenig klebrig, lie├č sich aber mit feuchten H├Ąnden noch gut falten.



Das Brot ist optisch nicht optimal, weil ich es nicht straff genug gewirkt habe.
Aber es schmeckt richtig gut. Fluffige Krume, krosse Kruste.
Der Hartweizen im Br├╝hst├╝ck war ein wenig klumpig geworden. Im Brot macht sich das wie kleinste Kartoffelst├╝ckchen bemerkbar. St├Ârt nicht.
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beitrńge: 14650
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 02.06.2015, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber es schmeckt richtig gut. Fluffige Krume, krosse Kruste

Das ist die Hauptsache Smilie
Die sch├Ânste Optik bringt nichts, wenn das Brot nicht schmeckt Winken
Durch das Br├╝hst├╝ck bleibt es lange frisch, kannst du kurz aufgetoastet auch noch nach einer Woche essen.

Zitat:
Der Hartweizen im Br├╝hst├╝ck war ein wenig klumpig geworden
Sollte mal gleich beim Zusch├╝tten des Wasser gut verr├╝hren, macht aber auch nichts, wenn ein paar kleine Kl├╝mpchen entstehen.
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Marla

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BeitragVerfasst am: 26.08.2016, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat



Von Dodo das Rezept, von Marla den alten Teig, bei mir 160 g aktive P├óte ferment├ęe TA 160 gleich als Hefevorteig. Nat├╝rlich auch 125 g WST TA 150 (LM). Sonst keine Hefe.
Ansonsten gleiche TA wie bei Dodo und Marla
Die Buttermilch kann im Hauptteig aber gut 80 g sein.

Ein wenig beachtetes Rezept! V├Âllig zu unrecht! Mit den Augen rollen Mit den Augen rollen Mit den Augen rollen

Durch das Durumbr├╝hst├╝ck erinnert es uns an das Miche. Lara hatte die Br├Ąunug dieses herrlichen Brotes als Charakteristika beschrieben.

Das trifft auch auf das Italia-Toscana zu.

Hier ist noch Marlas Madrevariante!!!
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