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solite
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 72
Wohnort: Antalya

BeitragVerfasst am: 20.11.2009, 08:05    Titel: Antworten mit Zitat

So warm ist es noch das es zur Gärung kommt.
_________________
Lieben Gruss

Solite
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1548

BeitragVerfasst am: 20.11.2009, 10:00    Titel: Antworten mit Zitat

morchl hat Folgendes geschrieben:
@Moeppi: Ich denke dafür ist es noch zu früh. Der Essig Geruch verflüchtigt sich noch sehr schnell. Wie lang hat's bei dir gedauert.

Über meine Gläser habe ich übrigens Socken gestülpt, passt super.

Hallo Morchl,
ich habe gerade mal hier im Thread nachgelesen: Ich habe den Ansatz am 22.10. gemacht und zwar Wein, Wasser und Essigmutter.
_________________
Liebe Grüße Birgit
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1548

BeitragVerfasst am: 26.11.2009, 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Essigexperten,
ich habe 2 Fragen
1) Wann weiß ich, dass der Essig fertig ist?
2) In meinem Hobbythek-Buch ESSIG & ÖL steht etwas von Ansatzessig.
z. B. soll man für Ansatzessig 1/2 l Weißweinessig mit 15-20 getrockneten kleingeschnittenen Feigen ca. 2 Wochen stehen lassen. Dieser Feigenessig hat dann ein süßlich-saures Aroma, besonders geeignet für Sauerbraten ala Hobbythek.
Ich finde das hört sich genial an (sabber!). Hat jemand Essig mit Feigen, Rosenblättern, Orange-Ingwer, Limette etc. angesetzt?
_________________
Liebe Grüße Birgit
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1548

BeitragVerfasst am: 27.11.2009, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Es antwortet keiner Weinen .
_________________
Liebe Grüße Birgit
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iobrecht
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 27.11.2009, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, arme arme moeppi. Mußt nicht traurig sein. Wird alles wieder gut Sehr glücklich Sehr glücklich

Ich kann dir höchstens Frage 1 beantworten

Du merkst wann der Essig fertig ist wenn die Essigmutter sich geteilt hat und ein Teil nach unten sinkt. Außerdem, der beste Nachweiß ist wenn du den Essig probierst. Dann merkst du ob er sauer genug ist.

Frage 2 kann ich dir leider nicht beantworten.

Die einzigen Ansatzessige, die ich bis jetzt gemacht habe sind:
- Himbeeressig
- schwarzer Johannisbeeressig
- Holunderblütenessig
- Holunderbeeressig
- Kumquatessig
- Walnussessig

diese 6, plus meinen selbstgemachten Rotweinessig, den Weissweinessig und den Apfelessig reichen mir in meiner Küche. Sehr glücklich Meine Familie glaubt eh schon ich wär ein bischen plemplem mit meinem Essigtick. Cool
_________________
Liebe Grüße Inge Sehr glücklich
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1548

BeitragVerfasst am: 28.11.2009, 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Inge.
OK, dann ist mein Essig fertig. Die eine Mutter ist abgesunken Sehr glücklich .
Dann hast du ja Erfahrung mit Ansatzessig und es scheint zu funktionieren.
Trockenobst habe ich dank Wasserkefir genug, dann leg ich mal los mit den Feigen.
Plemplem bist du bestimmt nicht Winken .
_________________
Liebe Grüße Birgit
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morchl
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
Wohnort: Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 28.11.2009, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Im Essigmutter-Thread wurde ja von Schlieren gesprochen (Elke, Dodo) - bei meinem Ansatz schaut es ähnlich aus. Der Essig-Ansatz scheint fertig zu sein (riecht ziemlich sauer), jedoch habe ich keine Mutter.
Ich glaube dass ganz einfach zuwenig Alkohol umgewandelt wurde und werde mit Alkohol auffüllen damit weiter umgewandelt wird (alles spielt sich ja nur in einem 700 ml Glas ab).
_________________
Morchl
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Aftenstjerne
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 19.04.2008
Beiträge: 173
Wohnort: Dänemark

BeitragVerfasst am: 30.11.2009, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wann genau die Bakterien ein Zellulosegerüst (=Essigmutter) bilden , habe ich bis jetzt noch nirgends gelesen. Sie ist aber nicht unbedingt nötig, da die selben Bakterien auch in aktivem Essig vorhanden sind. Ob aktiver Essig als Impfkultur oder eine Essigmutter ist so ziemlich egal.

Gruss
aftenstjerne
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morchl
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
Wohnort: Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 13.12.2009, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe schon wieder so ca. 0,33 l Rotweinessig produziert, das geht ja echt flott. Das 670 ml Glas wird schön langsam zu klein.
Welche Gefäße nehmt ihr denn, ich muss aufrüsten?
_________________
Morchl
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1548

BeitragVerfasst am: 13.12.2009, 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hat die Essigmutter sich jetzt doch entwickelt Winken ?
Ich sammel immer Gläser in allen Größen (mein Mann schimpft schon Auf den Arm nehmen ) . In NaNuNaNa findest du günstig alle möglichen Gläser.
Kippst du immer wieder neuen Wein auf den Ansatz, oder wie machst du es?
_________________
Liebe Grüße Birgit
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morchl
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
Wohnort: Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 13.12.2009, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Richtige Mutter habe ich noch keine, aber Essig. Oben schwimmen so "Blättchen", ich nehme an dass sich da eine bilden könnt.
Aber wahrscheinlich habe ich zuwenig Masse.
So gesehen kann ich den Essig auch schlecht verwenden, weil beim Abschöpfen die Blättchen mit rausgehen.(Ich habe mir gestern einen Thunfischsalat mit RW-Essig gemacht). Abseihen trau ich mich nicht recht da ich vielleicht alle Bakterien verliere.

Ich muss schauen, dass ich ein 2 Liter Glas herbekommen. Am schönsten wär natürlich ein Glas, wo ich unten den fertigen Essig ablassen könnte.
Auf alle Fälle möchte ich a.s.a.p Wein nachgießen, damit die Produktion weitergeht.
_________________
Morchl
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iobrecht
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 13.12.2009, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe die Essigansätze in Steingutgefäßen mit Deckel. Unter dem Deckel habe ich die Töpfe noch zusätzlich mit einem darüber gestülpten Nylonsocken verschlosen. Dieser schützt vor Essigfliegen und Staub.
Die Gefäße fassen ca 4 Liter.

Wenn ich fertigen Essig aus den Gefäßen rausnehme mach ich das mit einer Schöpfkelle in einen gläsernen Messbecher durch ein kleines Sieb. Anschließend erwärme ich den Essig in dem Messbecher in einem Topf mit Wasser auf ca 40 ° damit sich in meinen Essigflaschen keine weiteren Essigmütter bilden. Den abgekühlten Essig schütte ich dann in Glasflaschen mit Schraubverschluss und stelle diese zum Verbrauch in meine Küche


_________________
Liebe Grüße Inge Sehr glücklich
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1548

BeitragVerfasst am: 13.12.2009, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Morchl, evtl. hast du jemanden, der in der Gastronomie arbeitet?
Da fallen doch immer große Gläser an. Ich habe z. B. aus METRO die großen Knax-Gurkengläser.
War aber schön blöd, dass wir so viele Gurken essen mußten Cool .
_________________
Liebe Grüße Birgit
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TeresaZ
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 23.04.2009
Beiträge: 78
Wohnort: Im wilden Süden

BeitragVerfasst am: 18.12.2009, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo an alle im Essigfieber,

vorgstern bekam ich jetzt endlich meinen Apfelmost, hab ihn in den Ballon verpflanzt und die Essigmutter dazu. Soweit alles gut. Nur - sie schwimmt nicht oben, sondern ist abgesunken. Bedeutet das was? Weil es doch hieß, wenn der Essig fertig ist, sinkt die Essigmutter ab...

Vlt. hat jemand von Euch einen Tip?

Danke im Voraus.
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1548

BeitragVerfasst am: 18.12.2009, 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir sinkt sie immer erst ab und dann bildet sich eine neue Mutter an der Oberfläche. Das wird schon Winken .
_________________
Liebe Grüße Birgit
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Lavendel
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Anmeldungsdatum: 15.05.2009
Beiträge: 1338
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 18.12.2009, 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

@Inge: Sieht richtig liebevoll und nach Handarbeit aus, Deine Essig-Manufaktur. Die entsprechenden Töpfe, vorallem diese alten Bunzlauer, die schönen Flaschen mit den selbstgemachten Ediketten haben einen tollen Charme - Kompliment!

viele Grüße
Micha
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elsie
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 12.01.2005
Beiträge: 16
Wohnort: im Schwobaländle

BeitragVerfasst am: 29.12.2009, 13:20    Titel: Essigherstellung Antworten mit Zitat

Hallo,schon seit einiger Zeit beobachte ich die Tipps zur Essigherstellung.Ich verwende immer Bio-Apfelessig, weiss nicht wo ich den letzten gekauft habe.Nun ist im letzten Rest der Flasche (ca.100 ml) so ein brauner dicker "Satz" (sagt man im Schwäbischen).Ich hoffe Ihr versteht, was ich meine. Kann ich damit Essig herstellen? Schütt ich jetzt Wein oder Most dazu und dann funzt das?
LG elsie
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1548

BeitragVerfasst am: 29.12.2009, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elsie,
ich mache es so (lt. Hobbythek-Buch):
600 ml Rotwein (ich nehme den Bio Dornfelder aus METRO für 3,49)
400 ml Wasser
Ansatz aus Essigflasche dazu.

Gefäß mit Baumwolltuch und Gummiring verschließen und warm stellen.
Bei mir wächst die Essigmutter sehr gut. Ein Gefäß habe ich auf der Therme, das andere neben dem Kamin.
Weichnachten habe ich schon einige Fläschchen Essig verschenkt.

Dieser Bericht bestätigt mich deutsche Weine zu nehmen
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/1094294/
_________________
Liebe Grüße Birgit
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elsie
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 12.01.2005
Beiträge: 16
Wohnort: im Schwobaländle

BeitragVerfasst am: 29.12.2009, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Birgit,
und wie lange dauert es dann, bis sich eine Essigmutter bildet?
elsie
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1548

BeitragVerfasst am: 29.12.2009, 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

Das kommt auf die Temperatur an. Temperaturen um 25-30 Grad sind optimal.
Nach ein paar Tagen sollte sich auf der Oberfläche eine dünne Haut bilden.
Nach ein paar Wochen sollte dann ein junger Essig entstanden sein. Je wärmer es ist, umso schneller geht es.
Da heißt es Geduld haben Cool .
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Liebe Grüße Birgit
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morchl
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
Wohnort: Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 12.01.2010, 22:12    Titel: Mutter oder nicht, das ist die Frage Antworten mit Zitat

Schaut so eine werdende Mutter aus? Ich will es glauben dass es so ist:


_________________
Morchl
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vulsch
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 23.07.2009
Beiträge: 33
Wohnort: Unterfranken

BeitragVerfasst am: 13.01.2010, 01:25    Titel: Antworten mit Zitat

...habe diese Seite hier durch Zufall entdeckt:

http://www.ernestopauli.ch/Wein/Weinessig.htm


Greetz

Vulsch
_________________
E-Mehls kommen bei mir in die Mehlbox!
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Emoni
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Anmeldungsdatum: 27.09.2009
Beiträge: 19
Wohnort: Baden-Württemberg

BeitragVerfasst am: 27.01.2010, 11:57    Titel: Sieht so eine Essigmutter aus? Antworten mit Zitat

Hallo Morchl,

leider ist das was auf deinem Ansatz schwimmt keine Essigmutter, es sind sogenannte Kahmhefen. Wo diese sind, entsteht keine Essigmutter. Eventuell kannst du deinen Ansatz durch abfiltern (Papierfilter) noch retten. Setze ihn danach im gut gespülten Glas erneut an.

Wie eine Essigmutter aussieht, kannst du auf meiner Anleitung zum Essigmachen sehen. Meine Essigmütter (Apfel- und Rotwein) vermehren sich ständig und ich muss sie immer entsorgen, dabei würde ich sie lieber an Essigfreunde abgeben.
_________________
Liebe Grüße
Monika

Sauer macht (mich) lustig!
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moeppi
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 1548

BeitragVerfasst am: 27.01.2010, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Der arme Morchl, er wartet schon so lange Traurig .
Momentan ist es zu kalt zum verschicken, sonst hätte ich dir eine Mutter zugeschickt.
_________________
Liebe Grüße Birgit
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morchl
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1065
Wohnort: Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 27.01.2010, 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist aber schade Weinen

Dabei habe ich doch Essig erzeugt und verwende sogar meine erste Abfüllung. Kann Essig auch ohne Mutter, also nur mit diese Kammhefen entstehen, oder was?

Birgit und Emoni: angeblich soll es im Frühjahr wieder wärmer werden Winken (momentan haben wir hier minus 22 - brrrr)
_________________
Morchl
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iobrecht
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Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 27.01.2010, 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Morchl,

das ist doch schön wenn es geklappt hat. Ich gratuliere dir zu deinem eigenen selbstgemachten Essig. Und wie schmeckt er dir?


Im Moment ist es wirklich viel zu kalt die kleinen Essigkinder auf Reisen zu schicken. Die armen Kleinen würden glatt erfrieren bei dieser Kälte. Traurig Dafür sind sie einfach noch viel zu zart. Sehr glücklich Deswegen müssen sich meine vier zukünftigen "Adoptiveltern" einfach noch etwas gedulden bis es wieder etwas wärmer ist.
_________________
Liebe Grüße Inge Sehr glücklich
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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

hier ist mein erster selbstgemachter Essig: Birnen-Quitten-Essig



Gerade bereite ich einen Rhabarberessig vor, bin mal gespannt Smilie

Liebe Grüße
Elke
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iobrecht
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elke,

herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten eigenen Essig. Sehr glücklich

Wärst du so nett und würdest mir die Anleitung für den Quitten-Birnenessig verraten? Den gibts momentan bei Hengstenberg. Da das aber nicht unbedingt meine Haus- und Hofmarke ist Mit den Augen rollen , würde ich den Essig auch gerne selbst herstellen.

Ich würde mich sehr darüber freuen.

Rhabarberessig hört sich auch interessant an. Machst du den Essig mit Rhabarbersaft und läßt ihn dann vergären oder machst du ansgesetzten Essig?
Was meinst du wofür du den verwendest.
_________________
Liebe Grüße Inge Sehr glücklich
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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inge,

ich hab mich lange mit dem Thema beschäftigt und gelernt dass man um die Weinherstellung nicht herumkommt wenn man "richtigen Essig" anstatt Ansatzessig machen möchte.

Das bedeutet dass ich in diesem Fall Birnen- und Quittensaft mit Weinhefe und allem was man dazu braucht zu mildem Obstwein vergoren habe, der Wein hatte am Schluss 7% Alkohol. Der geringe Alkoholgehalt hat den Vorteil dass man nichts an Aromastoffen durch Verdünnung verliert.

Den Wein habe ich dann zur Essigmutter gegeben.

Mit dem Rhabarberessig läuft es ähnlich, da gärt gerade der Rhabarberwein in einem Glasballon in meiner Badewanne Auf den Arm nehmen

Den Rhabarberessig werde ich genauso wie den Birnen-Quittenessig zu Salat oder allem anderen verwenden wozu man guten Essig gebrauchen kann. Birne-Quitte passt sehr gut zu Arganöl, das nussig schmeckt.

Liebe Grüße
Elke
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dodo116
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beiträge: 2341

BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elke,

jetzt bin ich echt richtig beeindruckt...Ich habe auch eine Anleitung zur Herstellung von Apfelessig aus selbstgemachten Apfelwein, allerdings habe ich beschlossen, damit jetzt nicht noch anzufangen Winken. Aber toll, dass Du das auch noch selber machst...So interessehalber - wie schmecken denn die Obstweine? Bei 7 % Alkohol sind die vermutlich eher mit mehr Restzucker?

Liebe Grüße
Dodo
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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dodo,

Weinhefen produzieren normalerweise einen Alkoholgehalt zwischen 10 und 15%, je nach Hefesorte. Der Alkohol entsteht aus Zucker. Wenn ich einen Wein mit weniger haben möchte muss ich entweder beim gewünschten Alkoholgehalt steril filtrieren um die Hefen zu entfernen (und schwefeln damit auch ganz sicher nichts weitergärt) oder ich gebe weniger Zucker dazu.

Ohne Filtration wird niedrigprozentiger Wein keinen Restzucker enthalten weil die Weinhefe alles umsetzt oder umgekehrt ich erhalte nur niedrigprozentigen Wein weil ich nicht genug Zucker zugebe um die Toleranz der Hefe zu erreichen.

Das mit dem Restzucker ist einfach wenn man das Limit der Hefe erreicht hat: dann stirbt sie ab und man kann nachzuckern ohne befürchten zu müssen dass dieser Zucker wieder aufgefressen wird.

Bei meinem Wein war der Ausgangszuckergehalt entsprechend reduziert, deswegen wäre der Wein auch nicht trinkbar gewesen weil kein Restzucker (um ehrlich zu sein, das Zeug schmeckte grausig, was zu erwarten war). Für die Essigproduktion braucht man das aber auch nicht.

So. Alle Klarheiten beseitigt? Sehr böse

LG Elke
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iobrecht
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Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

ElkeCarola hat Folgendes geschrieben:
So. Alle Klarheiten beseitigt? Sehr böse


Wenn ich ehrlich sein darf, nein Mit den Augen rollen
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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Inge, was genau möchtest du erklärt haben?
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iobrecht
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Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, wie soll ich mein Nichtverstehen einkreisen? Mit den Augen rollen

Hast du den Birnen- und Quittensaft selbst gemacht und hast du ihn gezuckert oder nicht und wie wußtest du wieviel Zucker du brauchst um genau den Alkoholgehalt zu bekommen, den du wollstest.

Hast du den Alkohol- und Zuckergehalt mit ner Spindel oder mit einem Refraktometer kontrolliert oder hast du es errechnet?
_________________
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ElkeCarola
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 22.05.2010, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inge,

verstehe. Den Birnensaft habe ich gekauft, das war Biodirektsaft, naturtrüb. Den Quittensaft habe ich selber gemacht (erst entsaftet dann kurz aufgekocht).

Dann habe ich ausgerechnet wieviel Zucker ich brauche für ca. 6% Alkohol (für 1% Alkohol braucht man 20,5 g/l Zucker). Den tatsächlichen Zuckergehalt habe ich mit einer Oechslewaage gemessen und dann die Differenz zugefügt.

Mit Säure muss man das übrigens auch machen, da braucht man auch eine bestimmte Konzentration. Die bestimmt man dann mit Blaulauge und gibt fehlende Säure als Milchsäure dazu, die ist am stabilsten.

Am Ende der Gärung kann man den Alkoholgehalt mit einem Vinometer messen.

Es gibt übrigens ein tolles Forum dazu, den Link kann ich dir gerne schicken.

Liebe Grüße
Elke
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D*B
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 04.03.2010
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 22.05.2010, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
iobrecht hat Folgendes geschrieben:
Nun, wie soll ich mein Nichtverstehen einkreisen? :roll:

Hast du den Birnen- und Quittensaft selbst gemacht und hast du ihn gezuckert oder nicht und wie wußtest du wieviel Zucker du brauchst um genau den Alkoholgehalt zu bekommen, den du wollstest.

Hast du den Alkohol- und Zuckergehalt mit ner Spindel oder mit einem Refraktometer kontrolliert oder hast du es errechnet?


Weine ohne Zuckerzusatz kenne ich nur von Trauben und Äpfeln. Zum Verhältnis Zuckergehalt zu Alkohol:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mostgewicht
So ab einem Liter sollte eine Waage genügen, wobei man überschlägig die restlichen Inhaltsstoffe unter den Tisch fallen lassen kann. Sprich: wenn ich 5% Alkohol anpeile, muss der gezuckerte Saft vor der Vergärung gute 1080 g pro Liter wiegen.

D*B
_________________
CAABA, n. A large stone presented by the archangel Gabriel to the patriarch Abraham, and preserved at Mecca. The patriarch had perhaps asked the archangel for bread.

Ambros Bierce
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iobrecht
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Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 22.05.2010, 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

vielen Dank ihr zwei. So einigermaßen habe ich es begriffen mit dem Zucker und Alkohol. Sehr glücklich

Ich dachte auch, aus erhitztem Saft könnte man keinen Wein mehr machen also auch mit Quittensaft aus dem Dampfentsafter nicht. Ich glaubte, es ginge nur mit kalt gepresstem Saft.

Ich werde mich an den Quitten-Birnenessig im Spätjahr wagen, sobald ich wieder Quittensaft vorrätig habe. Ich bin so eine alte Quittenliebhaberin. Der Essig kann mir nur schmecken.
Rhabarber ist auch noch so ein geheimer Favorit, von dem ich nicht genug bekommen kann. Rhaberhonig, Rhabarbersirup, Rhabarberlikör und nun noch Rhabarberessig.........lecker. Sehr glücklich
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ElkeCarola
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 22.05.2010, 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inge,

du kannst aus allem Wein machen, wenn nur Zucker drin ist. Ich habe schon die abenteuerlichsten Rezepte gesehen.

Schade nur dass es bei uns nur den pappsüßen, eigentlich nicht trinkbaren Obstwein zu kaufen gibt. Ich habe noch keinen selbstgemachten Obstwein probiert, glaube aber dass man da ganz tolle Weine zaubern kann, die nicht zu süß sind und schön fruchtig.

Reizen würds mich auf der einen Seite schon, auf der anderen hab ich eigentlich die räumlichen Kapazitäten gar nicht, denn der ganze Aufwand lohnt nicht für einen 5 Liter Ballon finde ich. Man muss den Wein ja auch noch klären lassen, schön abfüllen, lagern etc.

Da ist Essig dann schon ergiebiger weil man ja nicht so viel verbraucht.

Um nochmal aufs Kochen zurückzukommen: Der Kochgeschmack scheint zumindest beim Wein nicht überall positiv zu sein, Quitten und Rhabarber sind da eher eine Ausnahme. Ich weiß jetzt nicht wie stark das dann noch im Essig herausschmeckt, aber bei Wein vermeidet man normalerweise das Kochen bis auf bei den beiden genannten. Muss man für Essig vielleicht mal ausprobieren.

Liebe Grüße
Elke
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iobrecht
Auf Wunsch ohne Rang


Anmeldungsdatum: 16.06.2006
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 22.05.2010, 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Elke, für deine Erläuterung Sehr glücklich
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Liebe Grüße Inge Sehr glücklich
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Brittablau
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.10.2009
Beiträge: 175
Wohnort: Bergstraße

BeitragVerfasst am: 24.05.2010, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

HAllo Ihr Lieben
Kann ich mit einer Apfelessig Mutter eine einen Weißhebstspäthburgunder Essig ansetzen? ich wollte Rosa Essig machen
und Die Farbe ist gelblich rosa von dem Wein fast wie der meiner Apfelessig mutter von Inge

Danke noch mal für die drei Mütter
Winken
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D*B
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 04.03.2010
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 24.05.2010, 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

... erhitzter Saft ist tot, da muss man eine geeignete Reinzuchthefe zusetzen. Spontan vergären kann man ohne weiteres Weintrauben (am besten Maischegärung, d.h. Trauben nur gequetscht). Eine Alternative ohne Reinzuchthefe wäre noch mit frischem Apfelsaft starten (wenn man denn kriegt) und wenn das gärt die geschroteten Quitten (oder was auch immer) mit in den Gäransatz und wenn das fertig vergoren ist, abseihen.

D*B

iobrecht hat Folgendes geschrieben:

Ich dachte auch, aus erhitztem Saft könnte man keinen Wein mehr machen also auch mit Quittensaft aus dem Dampfentsafter nicht. Ich glaubte, es ginge nur mit kalt gepresstem Saft.

Ich werde mich an den Quitten-Birnenessig im Spätjahr wagen, sobald ich wieder Quittensaft vorrätig habe. Ich bin so eine alte Quittenliebhaberin. Der Essig kann mir nur schmecken.
Rhabarber ist auch noch so ein geheimer Favorit, von dem ich nicht genug bekommen kann. Rhaberhonig, Rhabarbersirup, Rhabarberlikör und nun noch Rhabarberessig.........lecker. :D

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CAABA, n. A large stone presented by the archangel Gabriel to the patriarch Abraham, and preserved at Mecca. The patriarch had perhaps asked the archangel for bread.

Ambros Bierce
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ElkeCarola
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: 24.05.2010, 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

@ Brittablau: ja, das geht ganz problemlos. Der einzige Grund warum man Essigmütter nicht immer austauschen kann/mag ist dass Rotwein-Essigmutter rot gefärbt ist und das an hellere Weine abgeben kann. Wenn man das nicht möchte, nimmt man eine Weißwein-Mutter für helle Weine.

@D*B: Auf Spontangärungen würde ich mich beim Wein nicht verlassen. Es gibt gute Weinhefen günstig zu kaufen und damit muss ich mir keine Gedanken machen ob ich genug wilde Hefen habe oder nicht. Ich sehe nicht wo das Problem mit Reinzuchthefen sein soll.
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Brittablau
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.10.2009
Beiträge: 175
Wohnort: Bergstraße

BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Danke ElkeCarola Pöt huldigen
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Manuela
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 08.08.2006
Beiträge: 27
Wohnort: Ostthüringen

BeitragVerfasst am: 02.02.2011, 07:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich hab ja nun gelesen, das man auch ohne Essigmutter auch nur mit einem aktiven Essig neuen Essig herstellen kann. Jetzt wollte ich mit Völkel Apfelessig mal versuchen Weinessig herzustellen. Geht das üverhaupt? Ich meine irgendwo im WWW gelesen zu haben, wenn man eine Apfeleessigmutter für andere Essige nimmt kommt immer der Geschmack vom Apfel(essig)mit durch. Ist das richtig oder sollte ich es einfach mal versuchen? Wieviel aktiven Essig würde ich den für 0,5 l Wein bzw verdünnten Wein benötigen?

Vielen Dank für eure Hilfe
Manuela
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Manuela
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 08.08.2006
Beiträge: 27
Wohnort: Ostthüringen

BeitragVerfasst am: 03.02.2011, 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

kann mir denn wirklch niemand helfen?

Liebe Grüße
Manuela
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D*B
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 04.03.2010
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 03.02.2011, 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

... normalerweise eignet sich fertiger Essig genauso wenig als Starter, wie man eine alkoholische Gärung mit Wein starten kann. Die Essig Bakterien gehen an ihren eigenen Stoffwechelprodukten ein, oder verhungern und fertiger Essig ist biologisch weitgehend tot.
Bei der Essigmutter sind andere Bedingungen, wie im Essig selber vorherrschend und auch diese geht ein, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit gefüttert wird (ganz ähnlich wie bei Sauerteig). Du brauchst also entweder eine aktive Starterkultur, oder musst versuchen das spontan gären zu lassen (bei Sauerteig macht man das ja auch und meinen Apfelwein lasse ich immer spontan gären.
Der Eigengeschmack einer Starterkultur verdünnt sich bei neuem Ansatz und auch die Zusammensetzung der Kultur wird beeinflusst, das dürfte ähnlich sein, wie beim umzüchten von Sauerteig.

D*B
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Ambros Bierce
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staubie
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 12.05.2009
Beiträge: 190

BeitragVerfasst am: 22.04.2011, 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich hab da ein Problem: Habe Weißweinessig angesetzt am 5.3., jetzt wird die ganze Lösung trüb. Also keine Schlieren sondern eben trüb. Oben bildet sich aber immer wieder ne Essigmutter. Ist das jetzt schlecht geworden und ich muß es entsorgen? Beim letzten Mal ist mir das auch passiert, und ich hab alles weggeschüttet, außer der Essigmutter natürlich. Nun passiert das schon wieder. Weiß das jemand Bescheid?

Liebe Ostergrüße
staubie
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14436
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 22.04.2011, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo staubie,

mein Essig war anfangs auch trübe und so lange da keine Haut mit Kahmhefen drauf ist, sollte alles i. O. sein.

Im Herbst war ich schon nah dran meine Essig zu entsorgen, weil der komsich aussah und auch nicht wirklich geschmeckt hat, aber das Druchhalten hat sich gelohnt. Sehr glücklich
Ich hatte dann im Spätherbst die Mutter entnommen und ihn abgeseiht, den Winter über stand er im Keller. Es hatte sich wieder eine dünne Mutter gebildet, aber er hat sich auch geklärt, war jetzt nur noch wenig trübe. Letzte Woche hab ich ihn dann noch mal durch einen Kaffeefilter gegossen, jetzt ist er ganz klar und schmeckt auch. Sehr glücklich

Lieben Gruß und dir auch schöne Ostern
Marla
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staubie
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 12.05.2009
Beiträge: 190

BeitragVerfasst am: 22.04.2011, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,
Danke für die schnelle Antwort.

Wie sieht denn ne Kahmhaut aus? Und wie lange stand denn nun dein Essig mit Mutter?
Mein Rotweinessig war nach 3 Monaten fertig. Mütter raus und in die Flasche. Bei dir klingt das so, als stand der jetzt schon nen halbes Jahr. Auch im Dunklen? Ich dacht, er sollte immer hell stehen.

Ach ja, ich hab mir bei dodo ne neue Mutter mitgebracht gehabt und mit reingetan.

Gruß staubie
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staubie
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 12.05.2009
Beiträge: 190

BeitragVerfasst am: 22.04.2011, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habs grad mal gegoogelt. Vielleicht ist das ja dann ne Kahmhaut, die ich von dodo mitgenommen hab. Weil meine Mutter sah immer anders aus, als des von dodo. Ist das denn schlecht mit der Kahmhaut?

Gruß staubie
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