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Saftiges Roggenbrot mit Brühteig/Brühstück -RST
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.02.2010, 15:45    Titel: Saftiges Roggenbrot mit Brühteig/Brühstück -RST Antworten mit Zitat

Saftiges Roggenbrot mit Brühteig/Brühstück - ca. TA 180

Der Brühteig hat mir beim Pommerschen Landbrot gut gefallen,
man kann damit den Wasseranteil im Brot gut erhöhen und bekommt
eine schöne saftige Krume, ohne dass der Teig zu weich wird.

Sauerteig: Stehzeit ca. 16 - 18 Std. bei ca. 30-28° fallend auf ca. 26°
230 g Roggenmehl 1150 (38 % der Gesamtmehlmenge - GMM)
230 ml Wasser
23-46 g Anstellgut

Brühteig/Brühstück: Stehzeit ca. 1-3 Std.
100 g Roggenmehl VK oder Feinschrot
160 g Wasser kochend
13 g Salz
Gut verrühren

Brotteig:
Sauerteig
Brühteig
270 g Roggenmehl 1150
60 g Kartoffeln (10 % in Bezug zur GMM) - gekochte u. gut zerdrückt
6 g Hefe (1 % in Bezug zur GMM)
ca. 100 g Buttermilch - warm
Brotgewürz nach Geschmack

Alle Zutaten incl. ST und Brühteig verkneten ca. 4 Min. langsam kneten - Teigruhe ca. 20-30 Min – nochmals kurz kneten - Teig auf eine leicht bemehlte Unterlagen geben und rundwirken (Teigschaber/-karte zur Hilfe nehmen, da der Teig weich ist und ziemlich klebt) - leicht bemehlen, mit dem Schluss nach unten in eine bemehltes Gärkörbchen legen und abgedeckt gehen lassen.
Bei knapper Gare den Teig vorsichtig auf Backpapier stürzen und in den vorgeheizten Ofen geben. Brotteig nicht mehr einschneiden, er reißt am Schluss (der nun oben ist) rustikal auf.

Gehzeit: ca. 60 Min. bei einer Teigtemperatur (TT) von ca. 28-30° - ohne zusätzliche Hefe entsprechend länger.

Backen:
Im vorgeheizten Ofen bei 260/250° ohne Schwaden anbacken, damit sich die Teighaut schnell festigt, nach 3 Min. gut schwaden und nach 10 Min. die Schwaden wieder ablassen – Ofentüre kurz öffnen und Temperatur reduzieren auf 220° - nach weiteren 15-20 Min. auf 190 – 200°
Backzeit gesamt: ca. 60 Min. - Brot dann noch ca. 10 Min. im ausgeschalteten Ofen lassen.

Info:
Beim Brühteig verkleistert die Stärke bereits und nimmt dabei mehr Feuchtigkeit auf als bei der normalen Teigzubereitung.
Das Wasser wird hier gebunden und kann auch während des Backprozesses nicht mehr entweichen.
Die Brotkrume wird dadurch schön saftig und das Brot bleibt länger frisch.


_________________
Liebe Backgrüße
Marla

Wenn wir an unsere Kraft glauben, werden wir jeden Tag stärker.


Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 21.04.2016, 21:44, insgesamt 8-mal bearbeitet
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Brigittet
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Anmeldungsdatum: 19.02.2007
Beiträge: 164

BeitragVerfasst am: 01.02.2010, 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Marla dein Brot sieht wieder super aus. Und ich Depp habe gestern die ganze Pampe von dem gekochten Schrot abgewaschen....... Sehr glücklich
_________________
Gruß Brigitte
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.02.2010, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Sehr glücklich ...mit Pampe hast du beim Brühteig nicht ganz unrecht Winken
Kochen musst du selbst ganz grobes Schrot nicht, einfach mit heißem Wasser überbrühen und mind. 3 Std. quellen lassen reicht aus.
_________________
Liebe Backgrüße
Marla

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Zuletzt bearbeitet von Marla21 am 01.02.2010, 23:55, insgesamt einmal bearbeitet
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dodo116
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beiträge: 2341

BeitragVerfasst am: 01.02.2010, 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich durfte das leckere Brot schon probebacken Sehr glücklich und war wirklich diesmal auch optisch zufrieden...Vom Geschmack mal ganz abgesehen, denn der ist absolut klasse.

Die Krume ist noch etwas feucht Winken, da ich das Brot nach 15 Minuten schon angeschnitten habe Verlegen - Tendenzen sind aber vielleicht zu erahnen Sehr glücklich...



Marla, das ist ein tolles Rezept, und das Brot werde ich mit Sicherheit wieder backen...

Liebe Grüße
Dodo
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Lavendel
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 15.05.2009
Beiträge: 1338
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 02.02.2010, 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Gefällt mir sehr gut, Eure Bilder, Marla und Dodo, und auch das Rezept! Sehr sogar Sehr glücklich ! Wenn ich wieder in meiner Küche werkeln kann, steht dieses Brot auf Platz 1!

viele Grüße
Micha
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Evi
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 24.02.2008
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 03.02.2010, 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab Marla's tolles Brot auch schon gebacken und bin begeistert davon, wie saftig es ist und wie lange es frisch bleibt.
Das Brot wird es sicher noch öfters geben.

Morgen früh sind Rezept und Foto in meinem Blog.

Danke fürs Rezept, liebe Marla!

LG
Eva

http://deichrunner.typepad.com/
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Elisa
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 300
Wohnort: Baden-Württemberg

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

Dieses Brot ist wirklich ausgezeichnet! Es bleibt schön feucht und es schmeckt ganz wunderbar!
_________________
Liebe Grüße

Elisa
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wolfine
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 1393

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe dieses Brot gestern gebacken - super! Das muss ich wohl nächste Woche gleich nochmal backen, in doppelter Menge Sehr glücklich Sehr glücklich Sehr glücklich
Danke für's Rezept, Marla.
_________________
Gruß wolfine
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

..freut mich wenn euch das Rezept gefällt und das Brot schmeckt Sehr glücklich
_________________
Liebe Backgrüße
Marla

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Lavendel
Absoluter Spezialist
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Anmeldungsdatum: 15.05.2009
Beiträge: 1338
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 25.02.2010, 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Eigentlich wollte ich dieses Brot ja umgehend nachbacken, dann hat sich aber der ein oder andere Liebling dazwischen geschoben:

Duften tut es herrlich, so wird es wohl heute auch noch angeschnitten - ich freue mich schon darauf!

viele liebe Grüße
und herzlichen Dank für ein weiteres schönes Rezept, Marla
Micha
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Lavendel
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Anmeldungsdatum: 15.05.2009
Beiträge: 1338
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte noch nachreichen, dass wir gestern abend mit diesem Brot ein brachiales Vesper hingelegt haben, während dem meinem Mann Sätze entweicht sind wie * Es geht doch nichts über ein frisch gebackenes Brot *! Ein supertolles, feuchtes Brot, das auch heute morgen an seiner Frische nichts eingebüßt hat!

Pöt huldigen Danke, Marla Pöt huldigen !
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
* Es geht doch nichts über ein frisch gebackenes Brot *!

... ist doch ein schönes Lob an die Bäckerin und mich freut es natürlich, wenn es euch geschmeckt hat Sehr glücklich Sehr glücklich
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Marla

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Linn
Anfänger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 16.04.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 08.03.2010, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Sag mal, was heißt denn "knappe Gare" ? Ich nehme an, es soll nicht zu lange gehen, wie erkenne ich denn den richtigen Zeitpunkt? Das Brot sieht toll aus, ich möchte es gern diese Woche nachbacken.
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 08.03.2010, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Knappe Gare heißt, der Teig soll noch nicht vollständig aufgegangen sein, so dass es im Ofen noch einen Ofentrieb gibt und die Teighaut/Kruste schön rustikal am Schluss aufgreißt.

Schau mal hier im ersten Beitrag unter Fingerprobe:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=1359#1359
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Marla

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xxLanaxx
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Anmeldungsdatum: 26.03.2010
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 31.03.2010, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

hmmjamm...das sieht toll aus. Das backe ich heute Abend. Kommt mir auch gelegen, da ich noch einen Rest Buttermilch im Kühlschrank habe und gerade Kartoffeln auf dem Herd kochen Winken.
_________________
Liebe Grüße,
Lana
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xxLanaxx
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Anmeldungsdatum: 26.03.2010
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 01.04.2010, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ohhh, mjam, das Brot ist super lecker geworden. Auch wenn ich beim Backen erst dachte, das wird nix - aber es hat doch super geklappt und der Geschmack ist wirklich sehr lecker und vor allem saftig.





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Liebe Grüße,
Lana
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.04.2010, 00:26    Titel: Antworten mit Zitat

Freut mich, wenn dir das Brot schmeckt, aber eigentlich sollte man Roggenbrote 1 Tag reifen lassen Winken
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xxLanaxx
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 26.03.2010
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 01.04.2010, 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich weiß Sehr glücklich , aber wenn ich um diese Uhrzeit backe, dann schneid ichs am Liebsten immer gleich an und esse die ersten zwei Scheiben noch warm mit Butter...das ist so mein Mitternachtssnack dann Verlegen (wir haben morgen frei)....
_________________
Liebe Grüße,
Lana
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mountainbikerin
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Anmeldungsdatum: 05.04.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 05.04.2010, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

ich möchte mich für das Rezept bedanken. Das Brot ist so was von saftig und es hält lange frisch. Das gehört zu mienen Standardbroten.

LG mb
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aSoahc
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 14.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 21.04.2010, 19:08    Titel: Warum Kartoffel? Antworten mit Zitat

Hi Marla,

eine ganz dumme Frage ... Warum kommt Kartoffel in das Rezept? Geht es auch ohne?

Gruß aSoahc
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doroland
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 681
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.04.2010, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Kartoffeln machen das Brot saftig. Ohne geht es immer, dann ist es aber nicht mehr das gleiche Rezept.
Gruß Dorothea
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Morfie
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 01.11.2009
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr,

es ist mir wirklich ein Rätsel, wie ihr diese schönen runden Teigbälle hinbekommt. Es war wieder ein einziger Kampf mit dem Teig. Ich bekomme ihn einfach nicht geformt.

LG, Kirsten
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Was ist dein Problem, ist der Teig zu weich?
Dann nimm einfach etwas weniger Flüssigkeit.
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NochEiner
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Anmeldungsdatum: 25.03.2010
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Morfie hat Folgendes geschrieben:
Hallo ihr,

es ist mir wirklich ein Rätsel, wie ihr diese schönen runden Teigbälle hinbekommt. Es war wieder ein einziger Kampf mit dem Teig. Ich bekomme ihn einfach nicht geformt.

LG, Kirsten


Hallo Du,

da ist keine Zauberei dabei. Der Teig kommt in einen Gärkorb, und soll sich dort ohnehin ungefähr verdoppeln. Bei dieser Verdoppelung füllt er den Gärkorb vollständig aus und übernimmt dessen Form... insofern ist es nicht sooo wichtig, daß er vorher schon perfekt rund ist. Vielleicht hilft aber auch http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=aKQWYC8sSGE .

"Kampf" klingt auch danach, daß der Teig überall kleben- und hängenbleibt. Tips dazu siehe in meiner Signatur.

Und zu guter letzt: perfekt ist eh langweilig. Ein unrundes Brot hat wenigstens Charakter! Auf den Arm nehmen
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Teigbearbeitung || Marlas Einstufenführung || Gärkorb mit Stärkebeschichtung
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Morfie
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Anmeldungsdatum: 01.11.2009
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr zwei,

heute bin ich echt verzweifelt. Ich habe mich Punkt für Punkt an das Rezept gehalten. Es stand ja schon da, das der Teig sehr weich ist, hab mir deswegen auch extra einen Teigschaber besorgt.

Hab ihn nach der Teigruhe dann schön rund gewirkt und er wurde auch wirklich fester. Aber als ich ihn dann ins Gärkörbchen packen wollte, ging nichts mehr.

Er klebte, zerlief, kurzum, es war die reinste Katastrophe. Ich hab dann bestimmt nochmal 200-300 g Mehl zugepackt, damit ich ihn wenigstens etwas in Form bekam und ihn ins Gärkörbchen packen konnte.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo mein Fehler liegt. Roggenteig klebt ja bekanntlich eh, aber das heute war extrem. Ich glaube, ich werde mir mal ein Paket Mehl aus Deutschland mitbringen und ein Rezept damit ausprobieren. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das das Mehl hier anders ist.

LG, Kirsten
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
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BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

200-300 g Mehl ist echt heftig und so viel solltest du im Normalfall nicht mehr zusätzlich nehmen müssen um den Teig bearbeiten zu können.
Versuch es beim nächsten Mal einfach mit weniger Flüssigkeit im Brotteig, nachschütten kannst du dann immer noch, wenn der Teig zu fest sein sollte.
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Morfie
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Anmeldungsdatum: 01.11.2009
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich denke auch, das es das war. Ich hab schonmal reines Roggen gebacken, aber doch nicht soviel Schwierigkeiten, wie heute. Hab die 400 ml Buttermilch auch mit einem Mal reingetan, normalerweise mache ich das immer in Etappen, um zu schauen, wie der Teig wird.
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Hab die 400 ml Buttermilch auch mit einem Mal reingetan,
Geschockt Geschockt

Lt. Rezept sind das nur ca. 100 g Buttermilch
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NochEiner
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Anmeldungsdatum: 25.03.2010
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Morfie hat Folgendes geschrieben:
Es stand ja schon da, das der Teig sehr weich ist, hab mir deswegen auch extra einen Teigschaber besorgt.


Prima Anschaffung, lohnt sich immer. Winken

Zitat:

Er klebte, zerlief, kurzum, es war die reinste Katastrophe.


Reiner Roggenteig klebt sehr stark, und wird auch durch Kneten eigentlich nicht unklebrig oder zusammenhängend wie Weizen. Wenn da jetzt 400 statt 100 ml Milch drin waren, dann .... gibt's eine Katastrophe. Mit den Augen rollen

Ich meide reine Roggenteige meist, bzw. beschränke mich da auf sehr weiche oder stark saatenhaltige Teige, die in den Kasten gelöffelt werden.

Zwei Empfehlungen: Weizenteige (oder Weizenmischbrote, also mit mindestens zur Hälfte Weizen), sowie nicht gleich die komplette Flüßigkeitsmenge hinzugeben, sondern ein wenig zurückhalten, um, wenn man erkennt daß es zu weich wird, nachsteuern zu können.

Zitat:

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das das Mehl hier anders ist.


Ja, das Mehl ist anderswo definitiv anders, regional und kontinental bedingt gibt es richtig unterschiedliche Herstellungsarten.
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Morfie
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Anmeldungsdatum: 01.11.2009
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Hab die 400 ml Buttermilch auch mit einem Mal reingetan,
Geschockt Geschockt

Lt. Rezept sind das nur ca. 100 g Buttermilch


Oh ha, da hab ich aber was durcheinandergeschmissen. Da war der Fehler. Mein Mann hat gestern ein Weizenbrot mit Hefe hier aus dem Forum gebacken, da kamen 400 g Buttermilch rein.

Nein, ich glaube ich es nicht Verlegen . Danke Marla, ich glaub ich kauf mir ne Brille.

Erleichterte Grüße

Kirsten

@Nocheiner: Ja, ich denke auch, das das Mehl hier anders beschaffen ist, als in Deutschland. Aber den Fehler haben wir ja jetzt gefunden Mit den Augen rollen
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

na dann wäre das Problem ja geklärt Winken
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Steffi1st
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 454
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BeitragVerfasst am: 26.09.2010, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marla,

gestern hatte dein saftiges Roggenbrot bei mir Premiere. Habe es gerade angeschnitten, wow Pöt huldigen das ist wirklich supersaftig!!!
Leider ist es mir etwas breit gelaufen. Das wirken ging erstaunlich gut und als das Brot in den Ofen kam, hatte es auch noch eine schöne hohe Form. Als ich nach 3 min. geschwadet habe, war es schon breit gelaufen. Ich glaub die Gare war etwas zu lang, obwohl ich schon nach 50 min. eingeschossen habe.
Nichts desto trotz schmeckt es superlecker!!!


_________________
Liebe Grüße, S t e f f i Winken
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 26.09.2010, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

@ Steffi

dein Brot sieht doch prima aus, so sehr ist das gar nicht in die Breite gelaufen.
Wenn der Teig schon gute Gare hat, dann sollte man mit den Schwaden vorsichtig sein, evtl. sogar darauf verzichten, damit sich die Teighaut schnell festigt.
Zitat:
Knappe Stückgare - mehr schwaden und niedrige Anbacktemperatur
Volle Stückgare - wenig schwaden und höhere Anbacktemperatur

http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=52244#52244
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Liebe Backgrüße
Marla

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Maja2710
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Anmeldungsdatum: 30.09.2008
Beiträge: 872

BeitragVerfasst am: 27.09.2010, 05:39    Titel: Antworten mit Zitat

Na, die Ergebnisse können sich alle sehen lassen, Respekt. Nun ist die Liste wieder etwas länger.
LG Maja
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küchenherd
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.09.2010
Beiträge: 469
Wohnort: Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 06.10.2010, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat



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Hallo Marla! Nun habe ich auch dein Rezept vom saftigen Roggenbrot probiert. Es ist wunderbar geworden und wirklich sehr saftig. Ab und zu gucken kleine Kartoffelstückchen raus, da habe ich wohl nicht genug zerdrückt, aber das macht das Brot gerade zu etwas Besonderem.
Danke für das einmalige Rezept
Gruß Küchenherd
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küchenherd
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.09.2010
Beiträge: 469
Wohnort: Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 07.10.2010, 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Das Brot auf dem Foto hat links einen länglichen Riß bisschen über dem Boden? Wie kommt sowas? Beim Brotschneiden reißt dort immer jede Scheibe auseinander.

Viele Backgrüße
Küchenherd
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Marla21
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 14213
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 07.10.2010, 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo küchenherd,

es freut mich, wenn auch dieses Brot deinen Geschmack getroffen hat Sehr glücklich

Krustenrisse können verschiedene Ursachen haben, oft ist es Untergare des Teiges oder fehlende Unterhitze, auch zu viel oder zu wenig Dampf .....
Klick mal hier rein:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=70235#70235
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Liebe Backgrüße
Marla

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küchenherd
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Anmeldungsdatum: 18.09.2010
Beiträge: 469
Wohnort: Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 07.10.2010, 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Marla!
Vielen Dank für die Info! Ich weiß - das haben hier schon viele geschrieben - aber ich will´s noch mal wiederholen: ich freue mich TÄGLICH über deine kompetenten Antworten, egal, was man liest, es ist immer freundlich, fachlich super (denn wenn man es einhält, gelingt es auch), schnell und mit oft bestimmt großem Zeitaufwand erstellt. Und das, um den Anfängern das Backen zu ermöglichen. Was bei mir total gelungen ist. Pöts Buch und Sauerteigherstellung und deine Infos und Rezepte und auch die vielen freundlichen Hinweise der anderen Forenfreunde - das ist schon eine riesige Hilfe.
Nachdem unser saftiges Roggenbrot fast alle ist, habe ich schon wieder ein neues Rezept von dir ausprobiert: die Herbstsonne. Nun liegt sie zum Auskühlen auf dem Gitter und wartet auf den Anschnitt.
Viele freundliche Backgrüße
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 07.10.2010, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für deine nette Worte, es freut mich, wenn wir behilflich sein konnten Sehr glücklich Sehr glücklich
Gebacken hast du die Brote aber ganz alleine und da darft du dir auch auf die Schulter klopfen, denn das kann auch nach Rezept nicht jeder Winken
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Liebe Backgrüße
Marla

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Marla21
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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hatte noch Kartoffelbrei übrig und habe für dieses Brot 100g Kartoffelbrei verwendet und die Buttermilchmenge um 20 g reduziert.
Herausgekommen ist eine wunderbar saftiges und lockeres Roggenbrot.


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dodo116
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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, das sieht toll aus Sehr glücklich und eine gute Idee, wie man restlichen Kartoffelbrei aufbrauchen kann...

Liebe Grüße
Dodo
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küchenherd
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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Oh Mensch, das sieht ja gut aus. Eigentlich müßtest du auch ein Buch herausgeben Marla. Sehr glücklich Schon allein die Fotos machen Freude beim Angucken.
Hab gleich wieder Lust, zu backen und vor allem dieses Brot in Angriff zu nehmen.
Man muß nur auf Ideen kommen.... mit der Kartoffelbreiverwertung...schöne Anregung.
Viele freundliche Grüße aus dem auftauenden Land Brandenburg
Küchenherd
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franzf
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Anmeldungsdatum: 24.07.2010
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BeitragVerfasst am: 01.03.2011, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem ich beim letzten Versuch mit 2,5kg Teig und deutlich zu viel Flüssigkeit (Merke: Ist es in der Frühe kalt, zeigt die dolle E-Waage nur noch Mist an Mit den Augen rollen ) ein relativ flaches Brot gezaubert habe, mit dicken Höhlen unter der Kruste, hab ich es gestern Abend nochmal gebacken - bei höheren Temperaturen beim Wiegen Winken
Das erste Mal war es auch schon sehr lecker (mit dezentem Nicola-Aroma), diesmal schaut es auch noch gut aus (nun ein langer 1,5kg Teigling):

Da sind 85% Vollkorn drin Smilie Sauerteig, Brühstück, Quellstück mit Buttermilch und am Ende 100 VK +120 1150. Das nächste mal wirds noch mehr VK-Anteil.

Ich bin begeistert von dem Brot! Danke fürs Rezept Smilie
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LarissaL
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BeitragVerfasst am: 01.03.2011, 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franz,

das Problem mit der Waage kenne ich genau andersrum: wenn ich ein Brühstück ansetzen will und die Schüssel durch das kochende Wasser warm wird, fängt meine Waage auch an zu spinnen. Durch die Hitze gerät die Elektronik total durcheinander Weinen . Das heiße Wasser muss ich immer mit einem Meßbecher dosieren oder etwas wärmeisolierendes unter die Schüssel legen.

Dein Brot sieht sehr gut aus! Pöt huldigen
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Lara
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franzf
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Anmeldungsdatum: 24.07.2010
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BeitragVerfasst am: 01.03.2011, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Lara,

Danke für dein Lob Smilie

Das mit dem heißen Wasser muss ich auch mal beobachten. Würde die unterschiedlichen Konsistenten meiner Brühstücke erklären. Doll...
Notfalls muss ich einfach einen Holzklotz unterlegen, der sollte genügend isolieren Smilie
Meinem Messbecher trau ich nicht so recht, ob der die Hitze aushält. Werd mir wohl mal einen besseren (größeren) anschaffen.
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 01.03.2011, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Waage spinnt zwar auch ab und zu, diesen Kalt/Warm-Effekt hab ich aber noch nicht beobachtet Geschockt

@ Franz

Dein Brot sieht prima aus, sehr schöne lockere Krume und das mit hohem Anteil an VK Pöt huldigen
Wenn VK gut verquellen kann und die Wassermenge passt, dann muss auch VK-Brot nicht fest und kompakt sein Winken
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Marla

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franzf
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BeitragVerfasst am: 02.03.2011, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Dir auch ein Dankeschön, Marla, vor allem fürs Rezept!
Das Ding wird jetzt erstmal das Standardbrot, kann sich aber auf dem Weg durch die anderen Rezepte noch ändern Auf den Arm nehmen
Die Krume ist locker und saftig, schaut aber evtl. auf dem Bild etwas übertrieben großporig aus - ist eher fein bis mittelporig. Das Brot ist mehr Lang als hoch und breit. Die Schnitten sind etwa 15x5,5 cm groß, die durchschnittliche Porengröße kannst du dir ja ausrechnen Sehr glücklich
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Olaf
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BeitragVerfasst am: 10.03.2011, 01:15    Titel: Antworten mit Zitat

Heute Nachmittag habe ich das Roggenbrot endlich nachgebacken uns bin bis jetzt schlichtweg begeistert.
Die Vorbereitungen liefen gut und auch die Umsetzung verlief problemlos.
Meine Aufteilung war eine andere, da ich drei kleinere Brote benötigte.
Aber das Ergebnis war : Klasse!

Ergebnis kann sich, glaube ich, sehen lassen:


Und im Anschnitt so:


Danke für das tolle Rezept! Ich hoffe, du hast noch viele tolle Ideen...
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Liebe Grüße
Euer


Olaf
Er ist wie Sauerteig, nicht kleinzukriegen, mein Blog: http://backstube.olaf-kaiser.de/
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 10.03.2011, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ergebnis kann sich, glaube ich, sehen lassen


Auf jeden Fall, die Brote sind dir gut gelungen und haben trotz der hohen Wassermenge die Form prima behalten Sehr glücklich
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Sarah
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BeitragVerfasst am: 11.03.2011, 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Dieses Brot ist klasse. Gestern habe ich es gebacken ohne Hefezugabe und 1150 statt Vollkorn. Der Teig ließ sich trotz der hohen TA gut wirken und war standfest genug, um freistehend auf der Backfolie zu gehen. Innerhalb der immerhin fast 2,5 Stunden ist es nur minimal in die Breite gegangen und auch nach dem Einschießen machte es keine Anstalten, zum Fladen zu werden, wie das bei Broten mit so hoher TA sonst erwarten würde. Es ist ein schönes Brot geworden mit feuchter, elastischer und saftiger Krume.
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Gruss Sarah

Naturwissenschaft ist der Versuch, beim Erklären der Welt ohne Wunder auszukommen.
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