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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 25.03.2014, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nur was macht man daraus am besten? Zusammenkneten macht ja die Schichtstruktur kaputt, fällt somit flach.
So viel Teigreste gibt es nicht, kannst du einfach zusammenkneten, als Brötchen oder Stange formen und backen. Auch wenns nicht mehr ganz so blättrig wird, schmeckten tut´s trotzdem Winken
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Marla

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Lanor
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Anmeldungsdatum: 20.10.2013
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 25.03.2014, 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Marla,

danke für die schnelle Info. Smilie
Dann werde ich das Experiment Plunderteig demnächst mal wagen.


Gruß
Lanor
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kupferstädterin
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Anmeldungsdatum: 01.01.2012
Beiträge: 3430
Wohnort: Stolberg Rhld

BeitragVerfasst am: 25.03.2014, 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lanor,

wenn Du die Blätterung einigermaßen erhalten möchtest, dann knetest Du die Teigreste nicht zusammen, sondern Du legst die Reste auf einander und rollst das Ganze wieder aus.

LG Uta
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Lanor
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Anmeldungsdatum: 20.10.2013
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 04.04.2014, 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Güte, was für ein Kampf...

Ich habe mir das mit dem Plunderteig irgendwie einfacher vorgestellt.
Es ging vom ersten Tourieren an ziemlich viel schief.

Schon nach der 1-stündigen Teigruhe im Kühlschrank warf der Teig Gärblasen wie ein Ciabattateig. Ich habe dennoch mutig die Butter (eiskalt aus dem Kühlschrank) eingearbeitet. Nach der ersten Tour rollte ich den Teig aus und beim Ausrollen wurden die Gärblasen immer sichtbarer und leichtes Knistern kündigte das Platzen eben dieser an... Ich habe es ignoriert.
Nach der zweiten Tour ging der Teig in den Kühlschrank zur Ruhe. Beim anschließenden Ausrollen fing die Katastrophe endgültig an. Beim Ausrollen knisterte der Teig und die abermals immer größer werdenden Gärblasen platzten munter. Der Teig klebte auf der Arbeitsfläche, die Butter kam aus den geplatzten Blasen hervor.
Unter Fluchen vollzog ich die dritte einfache Tour und beförderte den Teig abermals in den Kühlschrank.
Da ich nun entnervt war und die Hoffnung auf Hörnchen schwand nahm ich den Teig nach weiteren 30min Ruhe aus dem Kühlschrank und rollte ihn endgültig aus. Die Butter kam aus weiteren geplatzten Riesengärblasen wieder rausgequollen. Ich habe es ignoriert und mutig die Hörnchen für die Übernachtgare gerollt und das Blech in den Kühlschank befördert.

Ich hoffe nun darauf, dass die Hörnchen morgen im Backofen noch einigermaßen etwas werden.
Nach 10 Hörnchen (Dreiecke= 10cm breit und 20cm lang) hatte ich noch einiges an Teigverschnitt übrig. Diesen rollte ich nochmal aus und formte weitere 2 Hörnchen und ein brötchenartiges Gebilde.
Mal schauen, was der morgige Vormittag bringt.


Bei der ganzen Sache frage ich mich, was genau schief gelaufen ist.
Ich habe mich an das Rezept gehalten. Die einzige zimmerwarme Zutat war die Milch für das "Aktivieren" der Hefe zu Beginn. Alle weiteren Zutaten waren kühl aus dem Kühlschrank. Auch die Butter war kalt und fest. Der Teig war schön geschmeidig und ließ sich von Grunde her gut verarbeiten. Er schnurrte auch kaum.

Ich habe mir auch das im Nachbarthread verlinkte Video von R. Warna angeschaut und bei dessen Ausrollaktionen sehe ich nicht im Entferntesten solche Gärblasen, welche mein Teig bereits nach der ersten Stunde im Kühlschrank (7°C) aufwies.

Ich hatte wie gesagt fast das Gefühl, der Teig wolle ein Ciabattateig mit Riesenlöchern werden.

Gibt es noch ein paar Tipps?
Worauf muss man bei der Teigbereitung besonders achten?
Wie verhindert man diese Gärblasen und vor allem beim Ausrollen das Platzen dieser, so dass die Butter nicht aus dem Teig quillt?


Grüße vom etwas gefrusteten
Lanor
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15163
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 08:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Bei der ganzen Sache frage ich mich, was genau schief gelaufen ist.
Kann ich aus der Ferne auch nicht sagen. Vermute mal ,dass dein Teig zu warm und auch zu weich war. Dieser Hefeteig ist eher fest und kühl, hatte noch nie große Gärblasen.

Zitat:
Wie verhindert man diese Gärblasen und vor allem beim Ausrollen das Platzen dieser, so dass die Butter nicht aus dem Teig quillt?

Den Teig kühler führen und verarbeiten, Teigtemperatur ca. 15 ° max. 20°

Wenn die Butter ausgetreten ist, dann wird das Innenleben nicht so werden, wie es gewünscht ist, da die einzelnen Butterschichten zerstört wurden. Die Butter läuft wahrscheinlich beim Backen aus dem Teig Geschockt
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Lanor
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Anmeldungsdatum: 20.10.2013
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BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Kann ich aus der Ferne auch nicht sagen. Vermute mal ,dass dein Teig zu warm und auch zu weich war. Dieser Hefeteig ist eher fest und kühl, hatte noch nie große Gärblasen.

Der Teig war wie gesagt knapp über 1 Std. im Kühlschrank (6-7°C) nach dem Verkneten aller Zutaten. In dieser Stunde ist er sogar ein wenig aufgegangen. Hätte ich den Teig erst nochmal durchkneten müssen, um ihn vor der Verarbeitung komplett zu entgasen?
Sollte ich weniger Flüssigkeit zugeben, damit der Teig fester wird?
Oder sollte ich die Hefe in kalter Milch auflösen, damit diese nicht zu aktiv wird?
Mein Teig war recht geschmeidig und klebte nach der Kühlschrankruhe nicht.

Marla21 hat Folgendes geschrieben:

Den Teig kühler führen und verarbeiten, Teigtemperatur ca. 15 ° max. 20°

Ich werde beim nächsten Versuch darauf achten.

Marla21 hat Folgendes geschrieben:

Wenn die Butter ausgetreten ist, dann wird das Innenleben nicht so werden, wie es gewünscht ist, da die einzelnen Butterschichten zerstört wurden. Die Butter läuft wahrscheinlich beim Backen aus dem Teig Geschockt

Naja, mal schauen. Der Backofen heizt gerade auf.

Sollte man die Hörnchen mit einer Ei-Milch-Streiche bestreichen oder werden sie dann zu schnell braun?


Grüße
Lanor
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kupferstädterin
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Anmeldungsdatum: 01.01.2012
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BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lanor,

tut mir leid zu hören, dass Deine erste Begegnung mit Plunderteig zum Kampf ausgeartet ist.

Auch ich kann mir Deine großen Gärblasen nicht erklären, es ist kein Teig für diese.
Nochmal durchkneten könnte Abhilfe schaffen.
Was auch helfen könnte, wäre den Teig nach dem ersten ausrollen nochmal in Folie gewickelt in den KS zu legen und auch nach jeder Tour.
Vielleicht waren Deine Eier zu groß und dadurch war zuviel Flüssigkeit vorhanden.
Eigentlich ist der Teig, so wie Marla in beschrieben hat, fest genug.

Die Eistreiche ist für ein schönes Aussehen zuständig. Aber bitte vorsichtig aufstreichen, da sonst die einzelnen Schichten verkleben könnten.

LG Uta
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Lanor
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Anmeldungsdatum: 20.10.2013
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BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

So, die Backaktion am Morgen war doch noch einigermaßen erfolgreich.

Im Kühlschrank sind die Hörnchen über Nacht gut aufgegangen. Habe sie ca. 1 Stunde akklimatisieren lassen und in den Backofen geschoben.
Auf eine Eistreiche habe ich verzichtet und der Optik hat es keinen Abbruch getan.

Trotzdem gestern die Butter überall herausquoll sind die Hörnchen blättrig geworden und der Geschmack ist wirklich top! Kein Vergleich zu gekauften Croissants und zudem auch noch mit deutlich weniger Fett!
Die eine Hälfte ist beim heutigen Frühstück im Magen gelandet, die zweite Hälfte der Hörnchen folgt morgen beim Frühstück.

In Anbetracht der Probleme, die ich mit dem Teig gestern Abend hatte, bin ich mit dem Ergebnis doch zufrieden. Zumal ich das erste Mal etwas mit selbst hergestelltem Plunder-/Blätterteig gebacken habe. Cool



Ich werde die Hörnchen nochmal mit veränderten Parametern backen. Smilie

Was mich wundert, ich habe die Hörnchen in der von Marla angegebenen Dreiecksgröße gebacken und der Verschnitt den ich hatte (wurde ein großes Plunderteigbrötchen), hätte nochmal für ca. weitere 6-8 Hörnchen der angegebenen Größe gereicht. Ist die Rezeptangabe "ca. 8 Stück" auf normale Croissant-Größe bezogen? Der Teig war auf ca. 3mm ausgerollt.

Grüße
Lanor
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Paninoteca
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BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Nach der Katastrophen-Schilderung hätte ich mir das Ergebnis nicht soooo toll vorgestellt! Gut, dass Du durchgehalten hast, die Hörnchen sehen aus, als hätten sie Deine Beschreibung nicht gelesen Cool Glückwunsch!

Wieso hast Du soviel Verschnitt? Das sind doch Dreiecke, die aus langen Bahnen geschnitten werden? Da bleibt doch nur hinten und/oder vorne ein "halbes" Dreieck übrig.
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Lanor
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Anmeldungsdatum: 20.10.2013
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 22:38    Titel: Antworten mit Zitat

Paninoteca hat Folgendes geschrieben:
Gut, dass Du durchgehalten hast, die Hörnchen sehen aus, als hätten sie Deine Beschreibung nicht gelesen Cool Glückwunsch!

Danke. Ich habe mit allem gerechnet, als ich heute Morgen das abgedeckte Blech aus dem Kühlschrank holte und war auf alles gefasst. Jedoch folgte glücklicherweise die positive Überraschung.


Paninoteca hat Folgendes geschrieben:
Wieso hast Du soviel Verschnitt? Das sind doch Dreiecke, die aus langen Bahnen geschnitten werden? Da bleibt doch nur hinten und/oder vorne ein "halbes" Dreieck übrig.

Das war die Folge der oben geschilderten Katastrophe.
Ich wollte den Teig so ausrollen, dass ich zwei Bahnen Dreiecke ausschneiden kann. Dann nahm das Butterrausquellen seinen Lauf, der Teig klebte wegen des Fettes auf der Arbeitsplatte fest und ich konnte den Teig nicht mehr so ausrollen wie geplant. Die Breite nach dem Ausrollen war somit nur 1,5 Bahnen. Mit den Augen rollen
Es war ein Kampf, die Dreiecke relativ unbeschadet von der Arbeitsfläche zu lösen und noch einigermaßen ordentlich aufzurollen... Mit den Augen rollen

Beim nächsten Mal werde ich nur noch eine Bahnbreite ausrollen, damit ich weniger Verschnitt habe.
Auch werde ich die Dreiecke etwas größer schneiden. Neben dem großen "Restebrötchen" habe ich aus dem Teig 12 Hörnchen geformt. Das schreit danach, bei dieser Teigmenge ein wenig bei der Größe zuzulegen. Winken

Ist es eigentlich besser, die Hörnchen bei O/U oder bei Umluft zu backen?


Grüße
Lanor
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lanor,

hätte ich auch echt nicht gedacht, dass die Hörnchen nach dieser Vorgeschichte so prima aussehen. Winken Pöt huldigen

Zitat:
Was mich wundert, ich habe die Hörnchen in der von Marla angegebenen Dreiecksgröße gebacken und der Verschnitt den ich hatte (wurde ein großes Plunderteigbrötchen), hätte nochmal für ca. weitere 6-8 Hörnchen der angegebenen Größe gereicht. Ist die Rezeptangabe "ca. 8 Stück" auf normale Croissant-Größe bezogen? Der Teig war auf ca. 3mm ausgerollt.

Da gibt es keine feste Größe, die kann man ganz nach Vorliebe von klein bis groß herstellen.
Verschnitt gibt es eigentlich nur minimal an Rand, wenn du den Teig rechteckig ausrollst. Siehe Bild Butterhörnchen:


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BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Marla,

genau wie auf deinem Bild zu sehen ist, wollte ich zwei Bahnen breit ausrollen. Was dann folgte hab ich schon geschrieben...
Wie groß walzt deine Hörnchenwalze nochmal die Dreiecke aus? 10cm Grundseite und 20cm Schenkellänge?
Meine kurzerhand gefertigte Pappschablone hat diese Maße.


Grüße
Lanor
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie groß walzt deine Hörnchenwalze nochmal die Dreiecke aus? 10cm Grundseite und 20cm Schenkellänge?
Mit meiner Walze habe ich ca. 11 cm Grundseite und ca. 16 cm Schenkelseite.
Du kannst auch den Teig rund ausrollen und dann wie eine Torte in Stücke schneiden, da hast du gar keinen Verschnitt.
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BeitragVerfasst am: 06.04.2014, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Du kannst auch den Teig rund ausrollen und dann wie eine Torte in Stücke schneiden, da hast du gar keinen Verschnitt.

Stimmt, das wäre auch eine Möglichkeit. Überschlägig gerechnet müsste bei 12 Croissants mit 10cm Grundseite ein Kreis mit etwa 38cm Durchmesser ausgerollt werden. Smilie
Mal schauen, ob das mit 2-3mm Teigstärke hinkommt. Evtl. müsste dann die Teigmenge reduziert werden. Aber alles machbar. Winken

Oder ich bestelle mir einfach auch so eine Croissant-Walze. Winken
Die Hörnchen wird es definitiv häufiger geben!
Mich begeistert, wie aromatisch, locker luftig und blättrig sie geworden sind, obwohl sie im Vergleich zu normalen Croissants erheblich fettreduziert sind!

Laut Google-Suche hat Plunderteig in der Regel so 30-60% Fett (bezogen auf die Mehlmenge), je nach Nationalität der Gebäckherkunft. Bei Blätterteig sind es auch bis über 60%. Geschockt
Kein Wunder, dass das Zeug so gut schmeckt. Sehr glücklich

Kurze Frage noch zum Schluss:
Welcher Naturjoghurt eignet sich am besten für dieses Rezept? 1,5%iger, 3,5%iger oder 10%iger? (Ich habe 3,5%igen verwendet.)


Grüße
Lanor
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Marla21
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Beiträge: 15163
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BeitragVerfasst am: 06.04.2014, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Welcher Naturjoghurt eignet sich am besten für dieses Rezept? 1,5%iger, 3,5%iger oder 10%iger? (Ich habe 3,5%igen verwendet.)
Kannst du nehmen was du magst, ich bevorzuge die fettarme Variante.
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Paninoteca
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BeitragVerfasst am: 06.04.2014, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
ich bevorzuge die fettarme Variante.

Je nach Fettstufe ist der Wassergehalt ja deutlich unterschiedlich. Berücksichtigst Du das oder ist das gleichgültig oder hast Du bisher immer den gleichen Joghurt verwendet? - Nach der obigen Schilderung bin ich mutig geworden und will die auch Sehr glücklich Offensichtlich kommt ja immer etwas Leckeres dabei heraus, egal wie man sich dabei anstellt - also gerade richtig für mich Sehr glücklich
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BeitragVerfasst am: 06.04.2014, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Paninoteca hat Folgendes geschrieben:
Je nach Fettstufe ist der Wassergehalt ja deutlich unterschiedlich.

Das war der Grund, warum ich auf die goldene Mitte mit 3,5% gesetzt habe. Winken
Gut zu wissen, dass auch der 1,5er funktioniert. Ich glaube der 0,1er wäre zu übertrieben/extrem, der besteht ja nur aus Wasser. Sehr glücklich

Paninoteca hat Folgendes geschrieben:
Berücksichtigst Du das oder ist das gleichgültig oder hast Du bisher immer den gleichen Joghurt verwendet?

Ich denke neben der Größe der Eier hängt es auch vom verwendeten Joghurt ab, wieviel Milch (20-30g) man noch zum Teig hinzu gibt.

Paninoteca hat Folgendes geschrieben:
Nach der obigen Schilderung bin ich mutig geworden und will die auch Sehr glücklich Offensichtlich kommt ja immer etwas Leckeres dabei heraus, egal wie man sich dabei anstellt - also gerade richtig für mich Sehr glücklich

Nur Mut das klappt schon.
Ich war echt begeistert, wie gut es am Ende doch noch geklappt hat. Heute habe ich die restlichen Hörnchen von gestern (ich habe sie in einem Frischhaltebeutel aufbewahrt) nochmal kurz mit Wasser eingenebelt und für 4-5min im Ofen aufgebacken. Der Ofen heizte eh auf, weil das heutige Brot währenddessen zur Gare stand.


Grüße
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 06.04.2014, 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Paninoteca hat Folgendes geschrieben:
Marla21 hat Folgendes geschrieben:
ich bevorzuge die fettarme Variante.

Je nach Fettstufe ist der Wassergehalt ja deutlich unterschiedlich. Berücksichtigst Du das oder ist das gleichgültig oder hast Du bisher immer den gleichen Joghurt verwendet? - Nach der obigen Schilderung bin ich mutig geworden und will die auch Sehr glücklich Offensichtlich kommt ja immer etwas Leckeres dabei heraus, egal wie man sich dabei anstellt - also gerade richtig für mich Sehr glücklich


Der Unterschied im Wassergehalt dürfte bei 120 g Joghurt eher gering sein, je nach Festigkeit des Teiges gebe ich mehr oder weniger Milch zu.
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BeitragVerfasst am: 06.04.2014, 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

@Marla:
Knetest du diesen Teig eigentlich mit der Hand oder der KM?
Wie lange sollte man den Teig überhaupt kneten?
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Marla21
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beiträge: 15163
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BeitragVerfasst am: 06.04.2014, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Meinen Teig knete ich mit der Küchenmaschine.
Der Teig sollte gut geknetet werden, er sollte sich ausziehen lassen, ohne zu schnell reißt.

Schau mal hier hat im Nachbarforum gibt es einen prima Tutorium zum Thema Plunderteig:
http://www.backfreaks.de/node/207
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Anmeldungsdatum: 20.10.2013
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BeitragVerfasst am: 06.04.2014, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den Link Marla.

So langsam wird ein Schuh draus. Die 6 Min per Hand kneten waren sicherlich nicht ausreichend. Ich war etwas zu faul für die relativ geringe Teigmenge die KitchenAid zu bemühen und danach zu säubern. Mit den Augen rollen
Beim nächsten Versuch bin ich schlauer. Winken

Dennoch interessant, dass sich trotz des geringen Ausknetens bereits solche großen Gärblasen bilden konnten. Als Mehl habe ich das 550er von Alnatura genommen. Ich habe irgendwo gelesen, dass dieses nicht gerade für seine Kleberstärke berühmt ist und sich eher nicht für Gebäck mit großen Poren eignet. Komisch...

Auf jeden Fall werde ich den Teig demnächst noch kälter führen und natürlich besser auskneten. Evtl. lasse ich die Hefe auch nicht 30 Min lang anspringen, sondern nur 20 Min.
Und ich werde den Teig vor dem ausrollen wohl nochmal kurz durchkneten, um evtl. vorhandene Gärblasen zu zerstören.

Die Süßrahmbutter habe ich (fast) kühlschrankkalt verwendet. Im verlinkten Tutorium steht, dies solle man nicht machen, da sie brechen kann. Habe ich die Butter zu kalt vearbeitet?
Ach und es wird sogar erwähnt, dass Plunder bei der Aufarbeitung und dem Touren wegen schneller Gärblasenentstehung kompliziert zu handhaben ist.

Zuletzt noch die Frage:
Es wird ja nur wenig Butter eingezogen. Wie dick/dünn sollte man den 50g Butterziegel denn ausrollen, bzw. auf welche Größe?


Grüße
Lanor

PS: Danke für deine vielen Erklärungen und deine Geduld Marla. Smilie
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kupferstädterin
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BeitragVerfasst am: 06.04.2014, 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lanor,

es ist im Prinzip egal, wieviel Butter/Fett Du in Plunder- oder Blätterteig einziehen möchtest.
Die Teigplatte muss die Butterplatte komplett umschliessen. Somit richtet sich die Dicke der Butterplatte nach der Größe der Teigplatte, die Teigplatte sollte doppelt so groß sein.

LG Uta
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 07.04.2014, 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Zuletzt noch die Frage:
Es wird ja nur wenig Butter eingezogen. Wie dick/dünn sollte man den 50g Butterziegel denn ausrollen, bzw. auf welche Größe?

Meine Butterplatte ist ca. 5 mm dick. Wie Uta schon geschrieben hat, sollte der Teig dann etwa die doppelte Größe haben.
Wie oben geschrieben kannst du auch die Butter in kleinen Stücken auf dem Teig verteilen.


Zitat:
Dennoch interessant, dass sich trotz des geringen Ausknetens bereits solche großen Gärblasen bilden konnten. Als Mehl habe ich das 550er von Alnatura genommen. Ich habe irgendwo gelesen, dass dieses nicht gerade für seine Kleberstärke berühmt ist und sich eher nicht für Gebäck mit großen Poren eignet. Komisch...
Mit Mehl von Alatura hab ich bisher keine so guten Erfahrungen gemacht Geschockt kaufe ich auch nicht mehr.
Die großen Gärblasen bei deinem Teig kann ich mir nicht erklären.
Hattest du Frisch- oder Trockenhefe genommen?
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BeitragVerfasst am: 07.04.2014, 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Mit Mehl von Alatura hab ich bisher keine so guten Erfahrungen gemacht Geschockt kaufe ich auch nicht mehr.
Die großen Gärblasen bei deinem Teig kann ich mir nicht erklären.
Hattest du Frisch- oder Trockenhefe genommen?

Ich verwende immer Frischhefe (aus unterschiedlichen Quellen: Aldi, Rewe, Kaufland, Real, Edeka, wo ich gerade welche mitnehme).
Der Würfel war schon etwas länger im Anbruch und hatte seine Haltbarkeit dieses Wochenende erreicht. Mit den Hörnchen und dem gestrigen Brot war die Hefe so gut wie aufgebraucht.
Abgewogen wird die Hefe immer mit einer Löffelwaage. Diese habe ich mit Euro-Cent-Münzen nach dem Kauf auf ihre Genauigkeit geprüft. Sie wiegt Euro-Cents bis auf 0,1g genau aus. Somit kann ich ausschließen, dass zu viel Hefe verwendet wurde. Smilie

Inwiefern hast du schlechte Erfahrungen mit Alnatura-Mehl gemacht?

Das 550er von Alnatura ist jetzt aufgebraucht und mittlerweile das 550er von der Adler-Mühle im Anbruch. Dort habe ich Ende letzten Jahres mal eine Ladung Mehl (mehrere Sorten) bestellt. Mal schauen, ob ich irgendwelche Unterschiede merke.

Kürzlich habe ich erfahren, dass in einem Nachbarort (ca. 15min entfernt) eine Mühle mit einem Mühlenladen ist. Da werde ich auf jeden Fall demnächst vorbei schauen und mich mit deren Mehl eindecken.

Grüße
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 10.04.2014, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Inwiefern hast du schlechte Erfahrungen mit Alnatura-Mehl gemacht?
Schlechte Backeigenschaften, speziell bei Dinkel und Dinkelmehl und auch bei Roggenmehl.
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BeitragVerfasst am: 10.04.2014, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Schlechte Backeigenschaften, speziell bei Dinkel und Dinkelmehl und auch bei Roggenmehl.

Interessant zu lesen. Roggenmehl hat sich halbwegs erledigt, da das RM 1150 aus dem Sortiment genommen wurde (Grund ist mir nicht bekannt). Seitdem gibt es nur noch das RM 1150 der Spielberger Mühle... An Roggen bekommt man somit nur noch RVK und die Getreidekörner der Hausmarke.
Dinkelmehl habe ich noch eine Packung von denen hier stehen. Aber wie gesagt, ich teste mich gerade durch die unterschiedlichsten Produkte durch und werde in Kürze den erwähnten Mühlenladen besuchen. Mal schauen, welche Produkte dort angeboten werden. Smilie

Ich bin noch nicht lange genug dabei, um gut beurteilen zu können wie gut oder schlecht oder auch mittelprächtig die Backeigenschaften von einzelnen Mehlen sind. Bis auf das Thema der Wasseraufnahme (je nach Hersteller mal mehr mal weniger) konnte ich jetzt noch nicht so wirklich Unterschiede feststellen. Winken
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Candida_krusei
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BeitragVerfasst am: 11.04.2014, 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Lanor hat Folgendes geschrieben:


Inwiefern hast du schlechte Erfahrungen mit Alnatura-Mehl gemacht?



Sry, wenn ich mich hier mal einmische: Schlechte Erfahrungen mit Alnatura Mehl / Getreideprodukten? Ranzig, obwohl MHd noch nicht abgelaufen. Nie wieder, lieber backe / esse ich was anderes und warte auf die Lieferung aus der Mühle meines Vertrauens.
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Man muß auch als Veganer nicht auf Fleisch verzichten.
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Schinkenbrot
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BeitragVerfasst am: 11.04.2014, 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

Schon lange gehe ich mit einem Gedanken schwanger!

Wie wäre es, wenn eine Verkostung von Broten erfolgen würde?

Maßgabe: 2 Scheiben Brot auf den Teller! Die Probanden erhalten die Aufgabe ihr eigenes Brot zu erkenen bei verbundenen Augen! Danach mit offenen Augen die zweite Scheibe qualitativ nach Mehlsorten zu charakterisieren mit der Möglichkeit die erste Erkenntnis zu korrigieren!!

Bei Salmonidenfilets und Schinkenscheiben haben die Probanden bei mir sehr diametrale Erfahrungen gemacht!

Einen Unterschied zwischen deutschen und polnischen Mehlen bzw ob Bio und nicht Bio drauf stand habe ich noch nicht bemerkt aber das kann ja auch an mir liegen!
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liebe Grüsse Schinkenbrot
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Paninoteca
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BeitragVerfasst am: 14.04.2014, 09:03    Titel: Antworten mit Zitat


Die sind klasse! Danke, dass Du Dir immer so tolle Sachen für uns ausdenkst Pöt huldigen !
Ich habe den Teig mit den Knethaken des Handrührers gemacht, allerdings zum üben erstmal nur die halbe Menge. Angesichts der obigen Schilderung war ich ganz geduldig und wurde mit einem wirklich sehr hübschen Teigkloß belohnt. Mir kam mein Joghurt etwas "naß" vor, also habe ich ihn auf einem Sieb etwa eine Stunde abtropfen lassen, brauchte aber dennoch keine Milch mehr im Teig, obwohl ich auch nur ein sehr kleines Ei drin hatte.

Die ganze Ausroll-Prozedur mitsamt allen Touren hat mein Teig brav zwischen zwei aufgeschnittenen Gefrierbeuteln absolviert.
Der Tip, nicht Bahnen sondern eine Torte auszurollen, kam mir gerade recht. Mein Talent, Teig in klar definierten Formen auszurollen, ist deutlich begrenzt Geschockt , aber ungefähr rund, das hat gut geklappt. Ich habe acht Hörnchen aus der halben Teigmenge herausbekommen, ok wären auch sechs gewesen, aber doppelt so groß würde ich sie nicht haben wollen - sind ja dann gleich wieder alle Weinen

Brauchen die eigentlich Dampf im Ofen? - Muss ich was am Rezept verändern, wenn ich sie gerollt über Nacht gehen lassen will. Ich möchte sie gern zum Osterfrühstück mitnehmen, aber zwei Stunden vorher aufstehen und dann noch eine Stunde fahren ... och nööö, lieber nicht. Und die Ruhezeit von zehn/zwölf Stunden? Ist das dann die Nacht im Kühlschrank in der fertigen Hörnchenform?
Zu Hilfe bitte, die sollen doch wieder so allerliebst werden, ich kann ja schlecht sagen: Die ersten waren aber viel hübscher Geschockt
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Ilona

Friede gilt mehr denn alles Recht,
und Friede ist nicht um des Rechtes willen,
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Darum, wenn je eines weichen muss,
so soll das Recht dem Frieden
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 14.04.2014, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ilona,

deinen Hörnchen sehen prima aus Smilie

Zitat:
Der Tip, nicht Bahnen sondern eine Torte auszurollen, kam mir gerade recht. Mein Talent, Teig in klar definierten Formen auszurollen, ist deutlich begrenzt Geschockt , aber ungefähr rund, das hat gut geklappt. Ich habe acht Hörnchen aus der halben Teigmenge herausbekommen, ok wären auch sechs gewesen, aber doppelt so groß würde ich sie nicht haben wollen - sind ja dann gleich wieder alle Weinen
Wenn der Teig dünner/größer ausgerollt wird, dann sind zwar die Teigstücke etwas größer, gehen aber im Ofen nicht ganz so stark auf, werden nicht doppelt so groß Winken

Zitat:
Brauchen die eigentlich Dampf im Ofen?

Siehe Link oben zum Rezept Butterhörnchen:
http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=61389#61389
Marla hat Folgendes geschrieben:
Backen: Teigling mit Wasser einsprühen und evtl. mit Sesam, gehackten Nüssen oder Mandelblättchen bestreuen und im vorgeheizten Ofen(220°) mit wenig Schwaden backen.
Man kann die Hörnchen auch mit Eigelb abstreichen, dann bekommt die Oberfläche mehr Farbe u.Glanz, ich bevorzuge Wasser.
Eistreiche: 1 Eigelb mit etwas Milch, 1 Prise Salz und Zucker verquirlen und mit einem Pinsel die Hörnchenoberfläche bestreichen, die Schnittkanten aussparen, da die sonst verkleben.
Wird mit Eigelb abgestrichen - ohne Schwaden backen


Zitat:
Muss ich was am Rezept verändern, wenn ich sie gerollt über Nacht gehen lassen will. Ich möchte sie gern zum Osterfrühstück mitnehmen, aber zwei Stunden vorher aufstehen und dann noch eine Stunde fahren ... och nööö, lieber nicht.

Siehe auch Tipp Link Butterhörnchen:
Marla hat Folgendes geschrieben:
Die Hörnchen lassen sich fertig gebacken sehr gut einfrieren, vor dem Verzehr kurz aufbacken, sie schmecken noch leicht warm am besten.


Zitat:
Und die Ruhezeit von zehn/zwölf Stunden? Ist das dann die Nacht im Kühlschrank in der fertigen Hörnchenform?
Nein so lange ruht der tourierte Teig, danach werden erst die Hörnchen geformt.

Man kann auch die geformten Hörnchen über Nacht kühl stellen bei ca. 5-7°, der Teig sollte vor dem Backen etwas akklimatisieren.
Nach der letzten Tour sollte der Teig mind. 30 Min. im Kühlschrank ruhen, danach die Hörnen formen und für ca. 10-12 Std. kühl stellen, vor dem Backen ca. 1-1,5 Std. akklimatisieren lassen.
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kupferstädterin
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BeitragVerfasst am: 14.04.2014, 11:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ilona,

Dampf ist nötig um den Trieb und die Krustenfarbe zu beeinflußen.
Bei tourierten geGäcken, wie diesen Hörnchen kommt der Trieb zum einen durch die Hefe, aber zu wichtigen Teil durch selbstproduzierten Wasserdampf. In der Butter ist nicht nur Fett enthalten, sondern auch ein Teil Wasser und dieses verdunstet beim Backen und lässt tourierten Teig "blättern".

Die schöne Krustenfarbe erhältst Du durchs Abstreichen mit Eistreich.

Ich habs zwar noch nicht ausprobiert, aber eigentlich wirst Du die Hörnchen auch schon abends rollen können.
Ich würde aber den Teig nach der letzten Tour 2 Stunden in den KS legen, damit der Teig richtig zur Ruhe kommt. Dann ausrollen und formen und ganz gut abdecken, damit die Schnittkanten nicht austrocknen, denn sonst können die Hörnchen nicht aufgehen.
Ich hatte damals meinen Teig ohne Triebverlust 15 Stunden im KS, dh. 10 -12 Stunden fertiggeformt im KS müsste zeitmäßig hinkommen
Willst Du die Hörnchen noch zu Hause, oder erst am Ziel backen?
Erst kurz vorm Backen mit Eistreich abstreichen.

LG Uta

Marla war schneller Winken
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Paninoteca
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BeitragVerfasst am: 14.04.2014, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Marla21 hat Folgendes geschrieben:
Man kann auch die geformten Hörnchen über Nacht kühl stellen bei ca. 5-7°, der Teig sollte vor dem Backen etwas akklimatisieren. Nach der letzten Tour sollte der Teig mind. 30 Min. im Kühlschrank ruhen, danach die Hörnen formen und für ca. 10-12 Std. kühl stellen, vor dem Backen ca. 1-1,5 Std. akklimatisieren lassen.

kupferstädterin hat Folgendes geschrieben:
Dann ausrollen und formen und ganz gut abdecken, damit die Schnittkanten nicht austrocknen, denn sonst können die Hörnchen nicht aufgehen. Ich hatte damals meinen Teig ohne Triebverlust 15 Stunden im KS, dh. 10 -12 Stunden fertiggeformt im KS müsste zeitmäßig hinkommen

Ja, genau das hatte ich gemeint, danke Euch. Wenn Ihr zwei es sagt, dann muss es ja klappen. Sehr glücklich

kupferstädterin hat Folgendes geschrieben:
Willst Du die Hörnchen noch zu Hause, oder erst am Ziel backen?

Uta, backen wollte ich sie schon zu Hause, das fände ich jetzt seltsam, zu einer Frühstückseinladung zu erscheinen und von unterwegs anzurufen: Mach doch schon mal den Backofen an Geschockt Cool Sehr glücklich
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kupferstädterin
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BeitragVerfasst am: 14.04.2014, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ilona warum? Sehr glücklich Winken Mit den Augen rollen

Wärmere und frischere Hörnchen gehen doch nicht Cool
Aber hast recht - 'n fremder Ofen kann die ganze Überraschung zunichte machen Verlegen

Dann denk aber bitte dran die Hörnchen akklimatisieren zu lassen.

LG Uta
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Lanor
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BeitragVerfasst am: 14.04.2014, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

@Paninoteca:
Na bitte, hat doch geklappt. Winken

Ich habe es so gemacht, wie Marla es beschrieben hat.
Nach den Touren habe ich den Teig ruhen lassen, dann noch am selben Abend ausgerollt (naja, mit Chaos und Sauerei auf der Arbeitsplatte, siehe weiter oben), die Hörnchen geformt, sie auf Dauerbackfolie verfrachtet und auf dem Backbleck abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen (gute 12-13 Std.).
Am nächsten Morgen habe ich sie rausgeholt und ca. 1 Std. akklimatisieren lassen. Währenddessen zeitig den Ofen eingeschaltet.

Die Übernachtgare funktioniert vorzüglich bei diesen Hörnchen!
Ich denke beim nächsten Anlauf werde ich sie wieder abends vorbereiten und morgens frisch backen. Den Nerv extra früh aufzustehen habe ich am Wochenende nicht. Winken
Daher kommt die Übernachgare gerade recht. Smilie
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cake_sa070
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BeitragVerfasst am: 24.04.2014, 08:20    Titel: Antworten mit Zitat

Sind ja alle total begeistert hier von den super lecker aussehenden Croissants. Das sollte ich demnächst auch mal in Angriff nehmen.
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Lanor
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BeitragVerfasst am: 25.04.2014, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

So, heute waren die Hörnchen zum zweiten Mal dran.

Habe versucht, die Parameter entsprechend der vielen Tipps umzusetzen.
Als Mehl kam diesmal das 550er von der Adler-Mühle zum Einsatz. Die Hefe habe ich in der Zimmerwarmen Milch 25 Min anspringen lassen, die restlichen Zutaten waren kalt aus dem Kühlschrank (lt. Thermometer 7°C). Da ich Eier in der Größe L verwendet habe, benötigte ich keine zusätzliche Milch mehr im Teig. Er war schön geschmeidig.

Gebracht hat es leider nichts. Geschockt
Es endete fast genauso wie beim letzten Mal. Es bildeten sich bei mir mit jeder Tour immer größer werdende Blasen. Es muss nicht unbedingt sein, dass es Gärblasen sind, es kann auch Luft sein, die ich evtl. beim Tourieren mit in den Teig einarbeite. Beim ersten Ausrollen, bevor die Butterplatte ins Spiel kam, hatte der Teig sehr viele kleine Bläschen. Nach dem Einarbeiten der Butter und der ersten Tour durfte der Teig kalt ruhen. Beim Ausrollen für die zweite Tour zeigten sind wieder die ersten großen Blasen und nach der erneuten Ruhe, beim Ausrollen für die dritte Tour knisterte es bereits und die ersten beiden Blasen platzten...

Die letzte Kühlschrankruhe stand an, sie dauerte gut 45 Min. Dann nahm ich mir eine Bahn Backpapier, weil ich nicht wieder die Sauerei auf der Arbeitsfläche haben wollte. Schön mit Mehl bestäubt, den Teig darauf und langsam und gemächlich ausgerollt. Zunächst problemlos, dann mit immer mehr Knistern (Blasen platzten)...
Ich glaube ich muss einen Kurs für Plunder-/Blätterteig belegen.

Schlussendlich habe ich den Teig recht dick belassen, weil er mit jedem weiteren Ausrollversuch immer störrischer wurde und insgesamt 9 Hörnchen, sowie ein "Verschnitt"-Brötchen in Hörnchengröße geformt.
Ab aufs Blech, abgedeckt und in den Kühlschrank damit.

Morgen früh werden die Teiglinge gebacken. Sie werden wahrscheinlich wieder gut schmecken und auch gut aussehen, aber ich würde es gerne hinbekommen, dass ich die Hörnchen ohne Butter-Schmiererei auf der Arbeitsplatte hinbekomme. Traurig
So macht das Zubereiten nämlich keinen Spaß und es frustet einen, auch wenn das Ergebnis nachher ganz gut ausfällt.

Es gibt so viele Videos auf Youtube über Blätter-/Plunderteig und ich würde es gerne auch einmal so hinbekommen, wie die Ersteller dieser Videos. Aber es ist wie verhext!
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millyvanilli
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BeitragVerfasst am: 26.04.2014, 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

@ Lanor: Wenn ich deine Erfahrungen lese, frage ich mich dann, wieso die Überschrift zu dem Thread "Leichte Joghurthörnchen" heißt Geschockt Winken ???

Ich hab mich an das Tourieren noch nicht drangetraut, obwohl hier viele versichern, das sei gaaaanz leicht... Verlegen Geschockt
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Lanor
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BeitragVerfasst am: 26.04.2014, 09:23    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen milly:
Im Grunde ist die Herstellung nicht dramatisch und relativ leicht. Trotz der Schmiererei auf meiner Arbeitsplatte ist das Resultat super.
Ich möchte nur gerne das Blasenproblem in den Griff bekommen. Ich habe bereits das von Marla verlinkte Video von Roger Warna mehrfach angesehen. Dessen Hefeteig hat sich vor dem Einarbeiten der Butterplatte verdoppelt. Aufgehen kann der Teig nur, wenn sich Gärgase bilden. Wo gehen die den bei einem verdoppelten Teig hin, wenn er ausgerollt wird? Im Video wird der Teig auch mehrfach toutiert und am Schluss sehr dünn ausgerollt. Und das alles ohne ein Butterchaos auf der Arbeitsplatte...
Ich frage mich echt was schief läuft. Zwar ist der Ehrgeiz geweckt, jedoch weiß ich nicht, wo ich nochmal etwas verändern kann? Geschockt
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 26.04.2014, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

@lanor
aus der Ferne kann ich leider nicht sagen was bei dir schief läuft und schief läuft hier was, da es keine Sauerei auf der Arbeitsfläche gibt, wenn die Parameter passen und die Butter sauber eintouriert wird.
Würde vermuten, dass dein Teig zu warm ist und auch zu weich.

Der Hefeteig ist eher fest und klebt nach dem Kneten überhaupt nicht, lässt sich sehr gut verarbeiten. Die Butterplatte ist auch fest, aber nicht eiskalt, damit sie beim Tourieren nicht bricht. Wenn wie Butter richtig in den Teig eingearbeitet wird klebt nichts, da sie mit Teig umschlossen ist.
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Lanor
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BeitragVerfasst am: 26.04.2014, 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

@Marla:
Ich weiß nur zu gut wie schwer Ferndiagnose ist. Winken
Um den Fehler zu finden müsste ich echt einmal einen "Live"-Kurs mitmachen, um zu schauen woran es liegt.

Beim nächsten Versuch werde ich Eier der Größe M verwenden. Mal schauen, ob der Teig dann fester wird. Der Teig stand mehr als 1 Stunde im Kühlschrank bei rd. 6-7°C. Der war richtig kalt.
Die Butter (Süßrahm) war auf ca. 4mm ausgerollt und hatte die gleiche Temperatur. Habe sie schön eingeschlagen in den Teig und fein säuberlich alle Kanten verschlossen.

Bei der ersten Tour läuft auch noch alles gut. Das Chaos beginnt bei der zweiten Tour. Ich weiß nicht, wo die Luftblasen herkommen, die den Teig so durchziehen. Beim Ausrollen vereinigen sie sich immer mehr und mehr, bis sich mehrere große Blasen gebildet haben.
Nur weil diese platzen oder reißen gelangt die Butter auf die Arbeitsfläche. Hätte ich diese Blasen nicht, würde alles ohne Schmiererei ablaufen. Am Mehl kann es definitiv nicht liegen, da das gleiche Problem mit zwei völlig unterschiedlichen Mehlen ähnlich aufgetaucht ist.

Irgendwann werde ich noch einen dritten Versuch starten. Ich glaub wenn es dann schonwieder so endet, gebe ich auf...
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 27.04.2014, 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Rollst du den Teig evtl. zu dünn aus?
Beim Tourieren sollten er ca. 8-9 mm dick sein
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BeitragVerfasst am: 27.04.2014, 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm...

Der Teig war noch recht dick. Ich werde beim nächsten Mal auch ein Lineal zur Hand haben und diesen Parameter ebenfalls checken.

Der Ehrgeiz es richtig hin zu bekommen ist definitiv da. Smilie

Vielen Dank nochmal für deine geduldige Hilfe. Smilie
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BeitragVerfasst am: 30.04.2014, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lanor,

so richtig verstehe ich es nicht, dass diese Minimenge Butter bei Dir immer zu diesem Desaster führt. Eigentlich wird sie ganz schnell vom Teig vereinnahmt.
Wenn Du die Luftblasen beim Ausrollen zusammenkneifst, geht zum einen die Luft raus und zum anderen verschliesst Du den Teig sofort wieder.

Letzte Woche gab es endlich auch bei uns wieder diese leckeren Hörnchen, mit Nugatfüllung. Winken



LG Uta
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 01.05.2014, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Prima sehen die aus Uta Pöt huldigen


Zitat:
so richtig verstehe ich es nicht, dass diese Minimenge Butter bei Dir immer zu diesem Desaster führt. Eigentlich wird sie ganz schnell vom Teig vereinnahmt.
Verstehe ich echt auch nicht Geschockt
Die eintourierte Buttermenge ist ja eher gering, so dass sie vom Teig wirklich gut umschlossen wird, auch beim Ausrollen kommt da nichts raus, wenn richtig touriert und ausgerollt wird.
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Der mit dem Teig tanzt
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BeitragVerfasst am: 01.05.2014, 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lanor,
ich glaub, ich ahne jetzt, was bei Dir schief läuft.
Ich habe heute ein ähnliches Phänomen bei den verdrehten Zimtschnecken gehabt.
Ich fang mal von vorne an: Ich hatte Marlas Allround-Hefeteig gestern ohne Zimt angesetzt. Heute morgen habe ich spontan entschieden, doch die Zimtschnecken zu machen. Also musste ich noch etwas Zimt in den Teig einarbeiten. Ich wollte den wunderbar aufgegangenen Teig nicht schnöde plattkneten, also hab ich den Teig ausgerollt, dünn Zimt aufgestäubt, gefaltet, ausgerollt und das insgesamt drei Mal. Dabei fielen mir schon ein paar kleine Luftbläschen auf. Dann wird in die Hefeteigplatte eine dünne Schicht Zucker-Zimt-Butter eingearbeitet. Beim Ausrollen nach dem Falten sind die Bläschen wieder aufgetaucht und dann am Rand auch aufgeplatzt und es hat ein wenig Sauerei gegeben.

Meine Vermutung: Ich habe zu viel Luft mit eingefaltet, die musste dann irgendwo hin und das Nudelholz schiebt sie in den Blasen zusammen.

Du schreibst ja:
Lanor hat Folgendes geschrieben:
Bei der ersten Tour läuft auch noch alles gut. Das Chaos beginnt bei der zweiten Tour.


Darauf sollten wir bei den nächsten Backversuchen achten:
Keine Luft beim Zusamenklappen einschließen.
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Marla21
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BeitragVerfasst am: 01.05.2014, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Keine Luft beim Zusamenklappen einschließen.

Teig vor dem Tourieren immer erst gut entgasen.
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BeitragVerfasst am: 16.05.2014, 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

@ Lanor

schau mal hier gibt es eine schöne Beschreibung mit Bildern zur Herstellung von Plunderteig:
http://cuoredisedanoblog.blogspot.it/2014/05/come-fare-i-croissant-sfogliati.html

Übersetzung mit Google
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Lanor
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BeitragVerfasst am: 19.05.2014, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für den Link Marla.

Beim nächsten Anlauf werde ich nochmals versuchen, alle bisherigen Erkenntnisse in die Zubereitung einfließen zu lassen.

Denn auch trotz der Frustmomente sind diese Hörnchen super lecker!
Ich hatte zwar zwischenzeitlich das Bedürfnis, den Teig in die Tonne zu kloppen, aber zum Glück hab ich das bei beiden Anläufen nicht getan (wenn auch haarscharf davor). Das Ergebnis war geschmacklich super und optisch war auch alles in Ordnung und wenn die Küche sauber ist, vergisst man den Frust auch recht flott wieder. Winken
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kupferstädterin
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BeitragVerfasst am: 14.10.2015, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Jüngster hat sich noch mal Nugathörnchen gewünscht.

Mit diesem fantastischem Teig klappt das immer wunderbar



Beim Tourieren bzw nach einem Kühlzyklus hatte ich zwar die Befürchtung, dass durch den Wahnsinns-Trieb im KS die Fettschicht zu sehr gerissen wäre, aber so wie die Hörnchen von aussen aussehen, scheint es sich nicht negativ ausgewirkt zu haben Winken

LG Uta
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BeitragVerfasst am: 16.10.2015, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

Die sehen prima aus Uta Pöt huldigen
Muss ich auch mal wieder backen.
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