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Knusprige Sauerteigseelen WST
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 07.09.2004, 17:59    Titel: Knusprige Sauerteigseelen WST Antworten mit Zitat

Typ: Schwäbische Seelen/Brötchen
Beschreibung: schnell, knusprig
Menge: ca 8 Seelen / 16 Brötchen
Zeitaufwand: 20 min + 25 min Backen
Schwierigkeit: einfach


Zutaten:
200 - 300 g Weizensauerteig (durchgereift)
500 g Dinkelmehl (irgendwas zwischen 550 und 1050 oder Vollkorn - je nach Geschmack)
25 g Salz
ausreichend kühles Wasser für einen sehr weichen Teig

Zubereitung
Am Vorabend alles durchmischen, gut kneten und in einer großen (!) Schüssel flach ausgedrückt und angefeuchtet, mit einer Folie etc gegen Verdunstung abgedeckt kühl ruhen lassen (ca 10-12 Stunden)

Am nächsten Morgen als allererstes den Ofen auf 250°C vorheizen, den gut gegangenen Teig auf die nasse Arbeitsplatte stürzen oder aus der Schüssel mit einem nassen Teigschaber Teigstreifen (5-6 cm Breite) abstechen (ggf auf Brötchengröße mit dem Schaber weiter aufteilen), nicht Kneten, Formen oder ähnliches und auf ein Backblach (mit Backpapier etc) legen, dabei einmal leicht durch die NASSEN Hände ziehen (Wasserschale bereitstellen!) und nach Wunsch mit Sesam, Kümmel/Grobsalz, Mohn oder Käse bestreuen). Mit einem sehr scharfen Messer kurz einschneiden.

Backen:
In 25 Minuten in dem inzwischen aufgeheizten Ofen unter Dampf bei 250°C goldbraun abbacken.

Vorpixel-1:


Zuletzt bearbeitet von Pöt am 07.10.2007, 21:29, insgesamt einmal bearbeitet
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tina
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Anmeldungsdatum: 03.01.2005
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 05.02.2005, 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Pöt!
Wie "SEHR WEICH" soll der Teig denn sein? So, dass ich einen weichen Teigballen in die große Schüssel lege oder einen weichen, flüssigen Teig (ähnlich Pfannkuchen o.ä.) in die Schüssel schütte??? Verlegen
Danke!
_________________
Liebe Grüße

Tina
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 05.02.2005, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

Moi-moin!
Wie ein sehr weicher Brotteig, daß man ihn gerade eben noch kneten kann. Mit "Formen" ist da aber schon lange nichts mehr. Also lassen wir den Teigballen flach in der Schüssel gehen...
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tina
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 03.01.2005
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 05.02.2005, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die mal wieder flotte Antwort! Für morgen ist es nun schon zu spät (Frühaufsteher Winken ), aber für nächsten Sonntag ist es geplant.
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Liebe Grüße

Tina
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Baerbel
Anfänger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 23.04.2005, 21:31    Titel: Knusprige Sauerteigseelen Antworten mit Zitat

Hallo Pöt,

wenn der Teig über Nacht stehen bleibt, wie kühl sollte er dann stehen ... Kühlschrank dürfte doch zu kalt sein, oder?

Gruß

Bärbel
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 23.04.2005, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lasse ihn in der kühlen Küche stehen. Da hast nachts nicht mehr als 15-18°C. Probiere es mal mit dem Kühlschrank: ich weiß nicht, wie es wird (habe aber auch nie so viel Platz bei mir drin).

Wenn er zu warm steht wird er etwas sehr säuerlich...
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mirabelle
Anfänger, der sich noch umschaut
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Anmeldungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 8
Wohnort: Warszawa/Polen

BeitragVerfasst am: 07.05.2005, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr leckere Brötchen hatten wir heute zum Frühstück !
Danke Pöt !
Pöt huldigen



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pozdrawiam
Mi
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hajo
Profi im Sauerteigbacken
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Anmeldungsdatum: 13.05.2005
Beiträge: 535
Wohnort: Exilschwabe in (Sued-)Korea

BeitragVerfasst am: 14.05.2005, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

mirabelle hat Folgendes geschrieben:
Sehr leckere Brötchen hatten wir heute zum Frühstück !


Böse Du nennst das Broetchen? Naja, es sei Dir verziehen, nachdem Du ziemlich weit von Schwaben weg wohnst. Aber eine echte Seele (und das was ich auf dem Bild sehe ist tatsaechlich eine leib- und lebhafte Seele) kann nun wirklich nicht "Broetchen" genannt werden...

Ich muss schon sagen, mir laeuft hier mal wieder das Wasser im Munde zusammen -- jetzt muss ich wirklich mal meinen Roggen-ST auf Weizen umzuechten und mir einen vernuenftigen Einbauofen kaufen (obwohl letzteres in Hong Kong sicher noch ein Abenteuer werden wird...).
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 14.05.2005, 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

hajo hat Folgendes geschrieben:
... (und das was ich auf dem Bild sehe ist tatsaechlich eine leib- und lebhafte Seele) kann nun wirklich nicht "Broetchen" genannt werden...


Ja, fand ich auch erstaunlich authentisch!
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Tommy
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.04.2005
Beiträge: 374

BeitragVerfasst am: 15.05.2005, 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
habe heute morgen Seelen gebacken, na ja, so schön wie auf dem Bild sahen sie nicht aus.
Habe sie genau nach Pöt's Rezept gemacht (500g Mehl Typ 1050 und 250g ST. Mir kam der Teig etwas zu flüssig vor, lief auch auf dem Blech etwas auseinander, wurden also relativ flach. Oben waren sie schön knusprig, aber unten etwas zu hell, liegt das am Wasser das ich auf das untere Blech gegossen habe (hätte ich einsprühen sollen?). Werde nächstes WE den nächsten versuch starten. Auch die Menge war mir etwas zuviel, werde es mal mit 4oog Mehl und 150g ST versuchen, ist das ok?

Tommy
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Pöt
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 15.05.2005, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Tommy hat Folgendes geschrieben:
Habe sie genau nach Pöt's Rezept gemacht (500g Mehl Typ 1050 und 250g ST. Mir kam der Teig etwas zu flüssig vor, lief auch auf dem Blech etwas auseinander, wurden also relativ flach.


Das ist richtig so. Es ist ein sehr weicher Teig

Tommy hat Folgendes geschrieben:
Oben waren sie schön knusprig, aber unten etwas zu hell, liegt das am Wasser das ich auf das untere Blech gegossen habe (hätte ich einsprühen sollen?).


Garnicht. sie sind ja feucht, dadurch, daß sie durch die nassen Hände gezogen werden.

Tommy hat Folgendes geschrieben:
Werde nächstes WE den nächsten versuch starten. Auch die Menge war mir etwas zuviel, werde es mal mit 4oog Mehl und 150g ST versuchen, ist das ok?


Das paßt nicht ganz. Nimm 300 g Mehl und 150 g ST.
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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 738
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 16.05.2005, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

hallo!

mir gings wie tommy: zu flüssig, rann auseinander.
so flüssig, dass ich mit den händen nichts in die hand nehmen konnte, nur mit den spateln "trimmen".

pöt, könntest du vielleicht annähernd - wie bei den anderen rezepten - eine empfehlung machen, wieviel wasser du nimmst?
am vorabend in der schüssel sah er gara nicht so flüssig aus.

zur menge: ich habe 2/3 der menge gemacht und das backblech wurde gut gefüllt damit.

zum bestreichen der fertigen "fladen" haben wir dir kleinen "fladen" in der mitte (horizontal) durchgeschnitten. (die dinger wurden nur max. 1,5 cm hoch weil sie zerflossen) die kruste: lecker. unten: hell, macht aber nix und innen drin eindeutig eine andere konsistenz als bislang beim brot. Sehr glücklich
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Tommy
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.04.2005
Beiträge: 374

BeitragVerfasst am: 16.05.2005, 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Mit der Flüssigkeit ist das so ein Problem, das hängt vom Mehl ab und wie dünn der ST ist. Glaube das bedarf noch der Experimentierphase Winken

Tommy
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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 738
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 17.05.2005, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

gibt es ein pendant zu diesen seelen, das aus roggen-ST gemacht wird?
also brötchen mit roggen-St die von der beschaffenheit vergleichbar sind?
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Tommy
Sauerteigfachmann
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Anmeldungsdatum: 18.04.2005
Beiträge: 374

BeitragVerfasst am: 17.05.2005, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ist mir nicht bekannt, obwohl ich Schwabe bin. Vielleicht kennt Pöt ne Variante.

Tommy
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 17.05.2005, 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, Roggen-Seelen kenne ich auch nicht, aber warum soll es nicht gehen?

Tausche einfach den W-ST gegen Roggen-St und das Dinkelmehl gegen 997er RM.

Sollte eigentlich klappen...
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nontox
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 1852
Wohnort: Landshut Niederbayern

BeitragVerfasst am: 17.05.2005, 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, diese Auskunft macht mich ratlos.
Wie soll das mit 100% Roggenmehl klappen? Es ist ja gar kein verwertbarer Kleber drin, der die Blasen halten könnte. Gibt das nicht einen furchtbaren Baatz?

Zum Thema Wassermenge:
Probiert´s mal mit 350 ml Wasser zum Endteig und dann _vielleicht_ langsam etwas mehr. Mehr als 375 werden´s kaum sein.

Joschi
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Pöt
Administrator
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 18.05.2005, 07:53    Titel: Antworten mit Zitat

Roggenbrot wird nie batzig, weil er anstelle von Kleber Schleimstoffe hat, die genauso funzen. Genauso übrigens Gerste, Hafer, Buchweizen, Reis, Mais etc. Alle haben keinen oder fast keinen Kleber und mit ST läßt sich daraus ein herrliches Brot backen.

Also: ich werds mal ausprobieren am WE. Aber ich sehe wirklich keinen GRund, warum es nicht gehen sollte.
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sandy sauer
Sauerteigbäcker
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Anmeldungsdatum: 17.05.2005
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 19.05.2005, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

tut mir leid, aber das auf dem bild sind keine seelen. da fehlt ja dick salz und kümmel drauf!
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 19.05.2005, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

sandy sauer hat Folgendes geschrieben:
tut mir leid, aber das auf dem bild sind keine seelen. da fehlt ja dick salz und kümmel drauf!


Sehe es nicht so eng, die Bezeichnungen stimmen eh nur zum geringen Teil, sollen wohl nur den Brot-/Gebäcktyp bestimmen, da die Ergebnisse es manchmal nicht anders zulassen Smilie
Was ich bisher im Schwabenland kennen gelernt habe, waren Seelen ca. 20 cm lang und max. 4 cm breit und ca. 3 cm hoch mit Salz und Kümmel (wie Du sagtest) und mit ST sowie Hefe oder nur mit Hefe gebacken. Was ich gerne esse sind die Speckseelen mit viel Kümmel und dazu ein schönes Bier. Seelen bekommt man hier unter dem Namen Kümmelstangen und als Laugenbebäck eben Laugenstange.
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Gruß Wolfgang

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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 738
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BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe sie ein zweites mal gemacht, weniger wasser: sie haben diesmal eine wölbung entwickelt!
Winken

... also nicht mehr knäckebrotflach.

was könnte ich machen, damit sie NICHT so stark auseinanderfließen?
weniger wasser?
am vorabend mehr kneten?


Zuletzt bearbeitet von frl.marty am 20.05.2005, 15:27, insgesamt einmal bearbeitet
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

frl.marty hat Folgendes geschrieben:
ich habe sie ein zweites mal gemacht, weniger wasser: sie haben diesmal eine wölbung entwickelt!
Winken

... also nicht mehr knäckebrotflach.

was könnte ich machen, damit sie noch so stark auseinanderfließen?
weniger wasser?
am vorabend mehr kneten?


Du willst uns wohl foppen Smilie - bei weniger Wasser wird der Teig fester und er geht in die Höhe und nicht in die Breite. Du mußt einfach wieder etwas mehr Wasser nehmen.
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frl.marty
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Beiträge: 738
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

wopa hat Folgendes geschrieben:


Du willst uns wohl foppen Smilie - bei weniger Wasser wird der Teig fester und er geht in die Höhe und nicht in die Breite. Du mußt einfach wieder etwas mehr Wasser nehmen.
ich WILL KEIN KNÄCKE! Sehr böse
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

@frl.marty,

Du hast es geschaftt, ich sitze hier und weine bitterlich, da ich nicht weiß was Du eigentlich willst.

Du hast geschrieben: ..... damit sie noch so stark auseinanderfließen? ..., damit der Teig fließen kann muß er feuchter gemacht werden - also Wasser.

Oder meinst Du mit auseinanderfließen etwa breitere Seelen mit dem gleichen Teig ?
Dann einfach breiter abstechen und durch leichten oberen Druck die Teighöhe vermindern.
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Gruß Wolfgang

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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 738
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

wopa hat Folgendes geschrieben:
@frl.marty,

Du hast es geschaftt, ich sitze hier und weine bitterlich, da ich nicht weiß was Du eigentlich willst.

Du hast geschrieben: ..... damit sie NICHT so stark auseinanderfließen? ..., damit der Teig fließen kann muß er feuchter gemacht werden - also Wasser.

Oder meinst Du mit auseinanderfließen etwa breitere Seelen mit dem gleichen Teig ?
Dann einfach breiter abstechen und durch leichten oberen Druck die Teighöhe vermindern.

wo ich konnte, habe ich meine fehler ausgebessert: ich meinte NICHT so stark auseinanderfließen!

du siehst: ich bin im grunde eh wie alle bäckerInnen hier und will gelungene sachen machen. Verlegen
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Tommy
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Anmeldungsdatum: 18.04.2005
Beiträge: 374

BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wolfgang,
frl.marty und ich haben das selbe Problem. Der Seelenteig ist so flüssig bzw. er ist wie dicker Pfannkuchenteig und er verläuft auf dem Blech regelrecht so das es aussieht wie Knäckebrotfladen wenn sie gebacken sind. Werde morgen früh auch wieder welche machen, werde den teig aber diesmal auch etwas dicker anrühren, mal sehen was dabei rauskommt Mit den Augen rollen

Tommy
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frl.marty
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 738
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

zitat freund:
Zitat:
jetzt hat's die form wie marzipanstollen: oben rund, unten flach.
eigentlich wie ein kreissegment, das nicht ganz den durchmesser erwischt hat sondern etwas kleiner ist, also ein flacher bogen.
Winken

ich könnte sie auch täglich aufs neue machen.
sie sind auch so schnell weggeputzt (=gegessen, nicht weggeworfen! Winken )
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Pöt
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

so ähnlich sehen schwäbische Seelen auch aus...
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

Tommy hat Folgendes geschrieben:
Hallo Wolfgang,
frl.marty und ich haben das selbe Problem. Der Seelenteig ist so flüssig bzw. er ist wie dicker Pfannkuchenteig und er verläuft auf dem Blech regelrecht so das es aussieht wie Knäckebrotfladen wenn sie gebacken sind. Werde morgen früh auch wieder welche machen, werde den teig aber diesmal auch etwas dicker anrühren, mal sehen was dabei rauskommt Mit den Augen rollen

Tommy


Habe mir mal das Rezept durchgelesen. Da der ST recht dünn ist , dürften man ca. nur 100-120 ml kühles Wasser verwenden. Sehr weich heißt nicht dickflüssig eher wie dicklicher Brei. Seelen am besten direkt in der Schüssel abstechen. Tipp: nach dem anteigen etwas Teig abstechen und auf einen Teller etc. geben, läuft er innerhalb 2-3 Minuten auseinander ist er noch etwas zu weich.

Nachtrag: Der Teig sollte etwa aus 70% Wasser/Sauerteig bestehen.
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Gruß Wolfgang

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Zuletzt bearbeitet von wopa am 20.05.2005, 18:39, insgesamt einmal bearbeitet
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nontox
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 1852
Wohnort: Landshut Niederbayern

BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

RÄUSPER!

Also die Seelen, die ich immer in Memmingen - der Heimat meiner Eltern - gegessen habe, hatten durchaus eine Form - wenn auch flacher als Semmeln.
D.h., dass sie im Durschnitt nict wirklich flach waren -der teig hatte eine gute Kleberentwicklung und relativ große Löcher. Eine knusprige, leckere und v.a. leichte Angelegenheit eben.

Joschi
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

nontox hat Folgendes geschrieben:
RÄUSPER!

Also die Seelen, die ich immer in Memmingen - der Heimat meiner Eltern - gegessen habe, hatten durchaus eine Form - wenn auch flacher als Semmeln.
D.h., dass sie im Durschnitt nict wirklich flach waren -der teig hatte eine gute Kleberentwicklung und relativ große Löcher. Eine knusprige, leckere und v.a. leichte Angelegenheit eben.

Joschi


Da es verschiedene Formen von Seelen gibt, gehe ich mal davon aus, daß Seelen ein Oberbegriff von Kleingebäck ist. Die aber eine spezielle Teigbeschaffenheit und Aufarbeitung haben.
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Gruß Wolfgang

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Pöt
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Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 20.05.2005, 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

nontox hat Folgendes geschrieben:
Also die Seelen, die ich immer in Memmingen - der Heimat meiner Eltern - gegessen habe, hatten durchaus eine Form - wenn auch flacher als Semmeln.
D.h., dass sie im Durschnitt nict wirklich flach waren -der teig hatte eine gute Kleberentwicklung und relativ große Löcher. Eine knusprige, leckere und v.a. leichte Angelegenheit eben.


ie werden sicher dort auch mit Hefe gemacht. Und können deswegen auch etwas fester geführt werden. bei ST-Seelen muß es schon recht weich sein. Aber "fester Brei" ist noch zu weich. Ich würde eher sagen: "so, daß man es gerade nicht mehr recht formen kann, ohne die Hände, den Tisch etc komplett zu versauen..."
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Tommy
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Anmeldungsdatum: 18.04.2005
Beiträge: 374

BeitragVerfasst am: 21.05.2005, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
also Pöt, weich(dünn) ist wirklich ein sehr dehnbarer Begriff. Habe heute morgen Seelen gebacken, die waren "einwandfrei". Letzte Woche war der Teig viel zu weich, so das er mir auf dem Blech davonlief, obwohl ich es nach Deinem Rezept machte. Diesmal habe ich ihn fester gemacht, 200g Mehl und 200g ST, kaum Wasser. Die Konsestenz war fast wie ein Hefeteig für Hefezopf und der Teig ging um das 3fache auf.
In Zukunft sind das meine We Brötchen.

Tommy
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 21.05.2005, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Tommy hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
also Pöt, weich(dünn) ist wirklich ein sehr dehnbarer Begriff. Habe heute morgen Seelen gebacken, die waren "einwandfrei". Letzte Woche war der Teig viel zu weich, so das er mir auf dem Blech davonlief, obwohl ich es nach Deinem Rezept machte. Diesmal habe ich ihn fester gemacht, 200g Mehl und 200g ST, kaum Wasser. Die Konsestenz war fast wie ein Hefeteig für Hefezopf und der Teig ging um das 3fache auf.
In Zukunft sind das meine We Brötchen.

Tommy

Hallo Tommy,
du hast Brötchen gebacken aber keine Seelen, da der Teig zu fest war. Seelen gehen etwas in die Breite und der Rohteig klebt sehr, deswegen werden diese auch abgestochen und nicht geformt. Deshalb habe ich auch den Tipp gegeben. Aber da hier jeder macht was er will werde ich mir in Zukunft die Arbeit ersparen Tipps abzugeben . Ein Brotrezept etc. kann man nie 1 zu 1 übernehmen, da zuviele Faktoren eine Rolle spielen, aber Deine Abweichungen vom Rezept sind zu groß.

Wie sagte mir mal ein Bäcker: es gehört zum guten Brot mehr als nur Mehl und Wasser! - und er hatte verdammt recht damit.
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Gruß Wolfgang

Ich bin der mit dem Schrank voll Maßstäbe - und das ist gut so !
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frl.marty
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BeitragVerfasst am: 21.05.2005, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

wopa hat Folgendes geschrieben:

Hallo Tommy,
du hast Brötchen gebacken aber keine Seelen, da der Teig zu fest war. Seelen gehen etwas in die Breite und der Rohteig klebt sehr, deswegen werden diese auch abgestochen und nicht geformt.

nun gibt es hier ein foto, dass als "authentisch" gilt - diese brötchen sind in die höhe gegangen, die sehen doch nicht "breit" aus?!
vielleicht sollte man ein durchgeschnittenes Seelchen von vorne (frontalansicht) zeigen, dann weiß man, wie's "richtigt" ist.
?!

denn im körbchen sehen sie nun mal wie "kornspitz", bzw. brötchen aus. Mit den Augen rollen
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wopa
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BeitragVerfasst am: 21.05.2005, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

@frl.marty,

hier ist nicht das Aussehen maßgebend, sondern die Teigkonsistenz und dadurch auch die Aromabildung. Bei dem Bild ist klar zu erkennen, daß der Seelenteig in die Breite ging, wie es normal ist. Da bei Euch wahrscheinlich jeder Teig in die Breite geht, könnt Ihr das nicht mehr erkennen Smilie . Er darf allerdings nicht so in die Breite gehen, daß es ein Plätchen wird. Auch eine Frontalansicht bringt nicht viel, da nach dem nächsten Backen die Krume und Form anders sein kein. Die Herstellung von Brotteig ist keine Soßenherstellung - einfach Soßenpulver ins Wasser einrühren, aufkochen und fertig. Selbst der beste Bäcker muß seine Rezepte dem Mehl anpassen und laufend ändern, damit das Brot immer die gleiche Qualität und Porenbildung hat. Außerdem kann man auch die Höhe durch das Abstechen verändern.

Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Backen.
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Gruß Wolfgang

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Tommy
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BeitragVerfasst am: 21.05.2005, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt mach aber mal halblang Wolfgang,
erstens bin ich Schwabe und weiß was Seelen sind und den unterschied zwischen Seelen und Brötchen kenne ich auch.
Meine Seelen sind Seelen,schade das ich hier kein Foto einstellen kann,dann könntest du es sehen.
Zweitens bist Du auch nicht gleich als Meister vom Himmel gefallen Böse
Also manchmal läßt du ganz schöne Dinger ab,gell!!!

Tommy
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Tommy
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BeitragVerfasst am: 21.05.2005, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Wie machst du denn Soße, Wolfgang?
Soßenpulver anrühren"tststs" eins ist sicher, kannst ja vieleicht backen aber vom kochen läßt Du besser die Finger weg Mit den Augen rollen

Tommy
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Pöt
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BeitragVerfasst am: 21.05.2005, 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt kommt mal alle wieder 2 Stufen runter!

Ich denke, es ist wichtig, daß es geschmeckt hat und daß es Gefallen gefunden hat. Ob man nun dieses Seele nennen kann, darf oder soll, ist doch (ich denke, da werden mir alle zustimmen) zweitrangig.

Und wenns ans richtige Soße kochen geht: Vielleicht macht jemand mal ein Forum auf "Die Bratensoße - das unbekannte Wesen"?

Also, was ich sagen wollte: hier gehts um ST und seine Rezepete und sicher nicht darum sich die Köpfe einzuschlagen, wie wer Soße kocht oder ob Seelen mehr hoch als breit sind.

Ach und nochn Punkt: Roggenseelen gehen toll! Ich stelle heute noch das Rezept rein...
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Tommy
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BeitragVerfasst am: 21.05.2005, 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hast recht Pöt und auf Dein Roggenseelenrezept freue ich mich.

Tpmmy
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wopa
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 3226

BeitragVerfasst am: 21.05.2005, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Tommy hat Folgendes geschrieben:
Wie machst du denn Soße, Wolfgang?
Soßenpulver anrühren"tststs" eins ist sicher, kannst ja vieleicht backen aber vom kochen läßt Du besser die Finger weg Mit den Augen rollen

Tommy


Heute ist es gang und gebe das in Großküchen in der Regel reine Tütensuppen-/Soßen und Dessert zu verwenden. Es gab auch schon Liveberichte im Fernsehen. Es ging nur um den Unterschied klar zu machen, daß ein einfaches Vermischen der Zutaten nicht ausreicht.
Aber genug davon.

Es überkommt mich halt manchmal, wenn ich sehe ,das Einer sich Mühe gibt mit Anleitungen zu schreiben, Rezepte austüftelt bzw. umschreibt und ausprobiert. Und die Anderen lesen diese nicht oder nur oberflächlich und werfen dann alles einfach zusammen ohne sich evtl. Gedanken zu machen, ob sie hier doch weniger Wasser brauchen. Auch mir erging es so wie Pöt in den ersten Jahren (wie er mal schrieb).

Also vergib mir, wenn ich mal verbal zu fest auf dem Tisch haue - ist nicht so gemeint. Brot backen ist halt bei mir eine sehr ernste Sache und kein Späßle.
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Gruß Wolfgang

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Tommy
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BeitragVerfasst am: 21.05.2005, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Habe übrigens vorher Pöt gefragt, kannst weiter oben nachlesen, Wolfgang.
hast ja auch selber geschrieben das jeder Teig individuell verschieden ist.
Kann Dir aber versichern, es waren wirklich schöne Seelen und sind schon alle weg. Muß morgen gleich nachschub machen Sehr glücklich

Tommy
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wopa
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BeitragVerfasst am: 21.05.2005, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

@ Tommy,

ich glaube es Dir. Es ist wie Pöt schrieb wurscht ob hoch,flach,breit oder schmal, Hauptsache man kriegt beim anschauen keine 'langen Zähne' und knabbert eine halbe Stunde rum Smilie
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Gruß Wolfgang

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sandy sauer
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BeitragVerfasst am: 23.05.2005, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

genau: grosse löcher sind wichtig!
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frl.marty
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BeitragVerfasst am: 23.06.2005, 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe mir noch mal das foto angesehen und finde es schade, dass man den querschnitt nicht sehen kann.

denn: das würde beantworten, ob die eigenen eh nicht musslungen sind (weil sie so in die breite gehen). ich war ja noch nie in schwaben und muss gleich so was backen. Winken

ganz was anders:
wir hatten die diskussion, ob 500 ml vollsauer nach ein paar tagen als ST vollsauer verbacken werden können. die antwort war: nein, die hefe leidet.
nun probiere ich aus son einer tankstelle seelen, weil der teig fast wie detmold einen halben tag stehen darf. sprich: da wird so lange gegärt, dass da was kommen sollte.ich bin schon gespannt.
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hajo
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BeitragVerfasst am: 27.06.2005, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

frl.marty hat Folgendes geschrieben:
ich habe mir noch mal das foto angesehen und finde es schade, dass man den querschnitt nicht sehen kann.


Na dazu haben wir ja zum Glueck das Internet: http://www.petras-brotkasten.de/BrotSeelen.html (naja, zumindest als Annaeherung). Die Kruste ist richtig fest knusprig und fest (nix fuer die 3. Zaehne Geschockt) und die Krume ist auch schoen fest (Das Rezept hoert sich uebrigens relativ authentisch an obwohl ich's noch nicht versucht habe, der Vorteig sollte den Seelen das noetige Aroma verleihen). Aber jetzt, sorry Poet, werden wir wieder OT nachdem da kein ST mehr drin ist...

Ach ja, Tommy, Du bist Schwabe? Na dann wuesstest Du aber, dass es dort einen Vergleich zwischen Broetchen und Seelen gar nicht gibt weil Broetchen da nicht existieren. Dort gibt's schliesslich nur Weckle! Winken Winken
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Trödeltante
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BeitragVerfasst am: 04.07.2005, 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

letztes WE war ich noch ganz begeistert von den Seelchen, und dieses WE liefen sie mir einfach davon Auf den Arm nehmen


Es drohte alles zu einer einzigen Masse zu verlaufen, daher hab ich den
Teig in eine Form geschabt und für 50 min. in den Backofen verfrachtet.

Und was soll ich sagen? Einfach köstlich!
Hätte zwar gern 10 min. länger drin bleiben können (war noch ganz leicht glitschig) aber dennoch...

Viele Grüsse,
Tt
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Tommy
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BeitragVerfasst am: 04.07.2005, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tt,
da war Dein Teig etwas zu weich, den Fehler habe ich auch das erste mal gemacht. Beim nächsten mal eine Spur fester und dann klappt das schon wieder. Die Ideemdas ganze in eine Form zu füllen und dann herauszubacken, war sehr gut Winken

Wie heißt es so schön: Alle bäcker sid beschissen, die sich nicht zu helfen wissen Smilie

Tommy
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lady gwennifer
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BeitragVerfasst am: 16.07.2005, 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

hallo pöt

habe die seelen gestern für meine meute zum frühstück gebacken , allerdings in ermangelung eines anderen mehls mit weizenvollkornmehl. hatte bei der doch ziemlich matschigen pampe erst so meine bedenken, aber als sie aus dem ofen kamen , waren sie schön gewölbt mit grossen löchern und fein knusprig.

vor allem gefällt mir, das ich den teig abends fertig machen kann und morgens schnell abbacken. mal sehen, ob ich das auch in der schulzeit hinkriege, wenn die zeit doch eh sehr begrenzt is.

aber lecker wars. mein vollkornbrot is leider in der pfanne kleben geblieben. hatte es wohl zu gut gefeuchtet.

dafür sind heute ein mohnzopf von 2 kg, ein weissbrot von 3 kg und ein kleines brötchen von nem pfund ( hat meine kleine tochter gemacht ) gut gelungen. wenn der streuselkuchen nu auch noch das hält, was er verspricht , dann bin ich richtig seelig
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linda1967
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BeitragVerfasst am: 13.08.2005, 12:57    Titel: Meine Seelen waren etwas hart... Antworten mit Zitat

Hi an alle Seelenbäcker,

hab ja keine Ahnung wie schwäbische Seelen wirklich schmecken müssen... bin ja Bayer.

Hab heute morgen welche gebacken und hab mich genau ans Rezept gehalten...

Waren von der Teigkonsistenz etwas weicher als Hefeteig, aber ging schon mit dem Formen.

Problem war nur, dass sie relativ verlaufen sind und nicht so ne schöne Form wie auf dem Bild hatten..auch die Farbe war ganz anders...

Könnte aber daran liegen, dass ich, da die Teigmenge sehr gross war nicht alles auf ein Blech gebracht hatte und so ein zweites einschieben musste. Die obernen waren dann recht braun und die unteren recht käsig. Hab dann die unteren noch länger drin gelassen...

Ist es normal, dass die Kruste sehr hart ist?

Unserem Opa wären fast die Zähne rausgefallen...und für meine Tochter mit wackelnden Milchzähnen ist das auch nicht das Wahre...

Wer kann und will mir gern weiterhelfen...will sie nämlich wiederbacken, weil sie superlecker schmecken.


Danke im Voraus.

Linda
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